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Produktinformation
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Nach dem Krieg folgt Athos dem Ruf an die Universität in Toronto. Aber eines versucht er nach wie vor nachzuweisen: Die Verfälschung der Geschichte durch die Nazis. Berichte über den Krieg, die Greueltaten, stapeln sich in der Wohnung der beiden Einsiedler. Die Vergangenheit lässt Jakob nicht los. An seiner Unfähigkeit, der Trauer Ausdruck zu verleihen, zerbricht seine erste Ehe. Erst viele Jahre später, als er bereits wieder in Griechenland lebt, lernt er die Liebe seines Lebens kennen. An diesem Abend trifft er auch auf ein junges Paar, dessen Eltern den Holocaust überlebt hatten.
Das Buch hat in mir sehr zwiespältige Gefühle hinterlassen. Einerseits war ich todtraurig, von all dem Leid zu lesen, wieder neue Schrecklichkeiten zu erfahren. Andererseits fehlten mir die Lichtblicke. Das Buch hat von Beginn bis Ende eine so düstere, verzweifelte Grundhaltung, dass ich davon erdrückt -- und auch leicht unmutig wurde.
Streckenweise hatte ich auch sehr mit der Sprache der Autorin zu kämpfen; diese wird nämlich immer wieder sehr blumig, schwülstig, unklar. Vielleicht habe ich es aber auch nur nicht verstanden, und das sollte in Wirklichkeit "creative" sein. Nicht umsonst unterrichtet die Autorin kreatives Schreiben. Zudem hat die Geschichte, vor allem im zweiten Teil, ganz massiv darunter gelitten, dass eine weibliche Autorin unbedingt einen männlichen Ich-Erzähler einsetzen musste. Vor allem die Liebesszenen sind völlig daneben geraten.
Alles in allem: Ein trauriges Thema, dem etwas weniger Tragik und mehr Schlichtheit gut getan hätten. --Daniela Ecker -- carpe.com
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