Ich halte den Kinofilm "Flucht ins 23. Jahrhundert" für einen der fünf besten jemals gedrehten SciFi-Filme und war entsprechend gut gelaunt, als ich diesen alten Roman entdeckt habe. Leider hielt die Freude nicht sehr lange an, denn der Roman ist in meinen Augen einer der wenigen, bei dem die Verfilmung besser ist als das Buch. Nicht nur, das die beiden Autoren sehr oberflächlich geschrieben und die gesamte Geschichte in nur 144 Seiten untergebracht haben. Dabei handelt es sich um ein sehr gutes Road-Book Thema. Leider weichen der Film und die geschriebene Geschichte doch sehr voneinander ab. Wo im Film die gesamte Menschheit in einer völlig von der Außenwelt abgeschotteten Megacity lebt, ist die Erde im Roman durchaus noch bevölkert. Auch fehlt das in meinem Auge besondere: Der alte Mann in dem vom Dschungel überwucherten Washington und die Befreiung der Menschheit von der Euthanasie. Das Ende im Buch ist offengehalten. Noch ein Tipp: Das Buch ist, der Entstehungszeit entsprechend, sehr freizügig geschrieben, man sollte es Kindern unter 12 vielleicht nicht in die Hände geben.