rudi, ein ca 12jähriger junge, erlebt das ende der kriegszeit. das grauen, die angst u. das verstecken dieser letzten tage wird von peuckmann so brillant geschildert, dass sich einem beim mitfiebern regelrecht die haare aufstellen! alles ist völlig glaubhaft rübergebracht. und rudi ist gefangen zwischen werten und normen und den parolen u. begeisterung für den führer/krieg dieser zeit. einfühlsam beschreibt peuckmann das mißtrauen dieser zeit und das vorsichtige herantasten der kriegsgegner zueinander. nicht nur ein jugendbuch ab 12 - sondern unbedingt auch etwas zum nachdenken für erwachsene! nicht mein letztes buch von diesem autor!