... sondern ein Meisterwerk, der einem eindringlich bewusst macht, wie wenig man schwarz oder weiss, Christ, Moslem oder Jude oder sonst etwas sein muss, um zu erkennen, dass der eine nicht ohne den anderen existieren kann.
WEISS (Tony Curtis) und SCHWARZ (Sidney Portier) sind Sträflinge und sollen in ein anderes Gefängnis verlegt werden. Auf dieser Fahrt gelingt ihnen die Flucht.
Beide aneinander gekettet müssen sie sich nun entscheiden: Geht es nach Süden, in dem SCHWARZ kaum eine Chance hat oder nach Norden...
Egal wohin, nur als Gespann können sie bestehen. Ausserdem sind Ihnen die Häscher bereits auf den Fersen, eine Meute, die eigentlich auch gar nicht so recht weiss, was sie will, ausser die beiden Flüchtlinge zu ergreifen.
Die Ketten (die meiner Ansicht nach eigentlich eher den Verbund der Rassen als ein hinderliches Element darstellen), machen bald klar, dass SCHWARZ nicht ohne WEISS gescheige denn WEISS ohne SCHWARZ überleben kann.
Die, durch die Geschichte geprägte Grenzen, lösen sich in Nichts auf und ermöglichen etwas Neues, ein "Gebäude", in dem beide einen Platz haben.
Verständnis führt zu Achtung und Liebe und es erscheint schon bald pervers, dass genau dies das Ganze schlussendlich scheitern lässt.
Ein Film, der an die edelsten Gefühle des Menschlichen apelliert.
Den sollte man mal gesehen haben.
Die volle Punktzahl.