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Flucht ins Eis. Warum wir ans kalte Ende der Welt wollen
 
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Flucht ins Eis. Warum wir ans kalte Ende der Welt wollen [Gebundene Ausgabe]

Thomas Kastura


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Thomas Kastura
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Buchnotiz zu : Süddeutsche Zeitung, 15.01.2001
In einer Sammelbesprechung widmet sich Rolf-Bernhard Essig mehreren Büchern über Polarexpeditionen.
1.) Diana Preston: "In den eisigen Tod" (DVA)
"Etwas zu apologetisch" findet Essig diesen Band, mit dem sich die Autorin seiner Meinung nach in eine Reihe derjenigen Briten stellt, die in Scott bis heute den Helden der Polarexpeditionen sehen. Zwar gefällt dem Rezensenten, dass Preston gut auch die Schwächen von Scott und seiner Expedition analysiert, doch insgesamt scheint es ihm doch ein wenig hagiografisch. Davon abgesehen lobt er jedoch die "schöne" Illustration dieses Bandes.
2.) Roland Huntford: "Scott und Amundsen" (Heyne)
Essig begrüßt ausdrücklich die überarbeitete Neuauflage dieses "packenden" Bandes, in dem der Autor die Schwächen und Stärken der norwegischen und britischen Antarktisexpeditionen genau untersucht. So erfährt der Leser beispielsweise, wie leichtfertig sich Scott auf die gefährliche Reise begeben habe, indem er auf spezielles Training, die richtige Kleidung und die "optimalen " Lebensmittel verzichtete und sich stattdessen auf sein Improvisationstalent verließ. Auch wird nach Essig deutlich, dass Scott allein deshalb zum britischen Helden avancieren konnte, weil er anders als Amundsen über "beachtliches literarisches Talent" verfügte und dem damaligen Bedürfnis der Briten nach Helden entgegenkam. Lediglich das Lektorat des Verlags muss hier bittere Schelte einstecken.
3.) Caroline Alexander: "Die Endurance" (Berlin Verlag)
Essig weist darauf hin, dass dieser "eindrucksvolle Bildband" vor zwei Jahren die unerhörte Konjunktur von Polarbüchern ausgelöst hat. Dies liegt nach Essig jedoch nicht unbedingt an diesem Buch, sondern an dem Helden Ernest Shackleton, der nur 155 Kilometer vor dem Ziel umkehrte, um sich und seine Mannschaft zu schützen und später nachdem sein Schiff vom Eis zerquetscht worden war seine Leute in einer dramatischen Aktion rettete und über 1500 Seemeilen im offenen Boot zurücklegte.
4.) Jennifer Niven: "Packeis" (Hoffmann und Campe)
Diesen Band lobt Essig als "quellennah und voller Einzelheiten". Der Leser erfährt, dass es hier um die kanadische Expedition auf der Karluk geht, bei der das Schiff ebenfalls zerdrückt wurde. Dass die Autorin hier Details schildert, etwa die Zerstrittenheit der Mannschaft oder wie die Rettung letztlich nur mit Hilfe eines Trappers und eines Eskimos gelungen ist, gehört für ihn zu den Stärken des Buchs.
5.) William McKinlay: "Karluk" (Kiepenheuer und Witsch)
Essig erläutert, dass es sich beim Autor um einen Überlebenden der Karluk handelt, der erzählt, dass selbst die Gräuel von Schlachten im Ersten Weltkrieg seiner Ansicht nach die Erlebnisse der Polarexpedition nicht in den Schatten stellen konnten. "Höchst lesenswert", so lautet das knappe Fazit des Rezensenten.
6.) Thomas Kastura: "Flucht ins Eis" (Aufbau)
Ganz anderer Art ist dieses Buch, dass der Rezensent jedoch ebenfalls sehr reizvoll findet. Denn der Autor geht hier der Frage nach, wieso Polarliteratur sich in unseren Breiten so ungeheurer Popularität erfreut. Ist es die Sehnsucht nach "der extremen Herausforderung", der man nur lesend gewachsen ist? Oder erweckt der Kontrast, das Lesen über die Zivilisationslosigkeit, bei uns "Heimeligkeitsgefühle"? Essig weiß an diesem Band die Anregungen und Frage, die es aufwirft, sehr zu schätzen. Und nicht zuletzt rege es zu "neuer Frostlektüre" an, wie der Rezensent erfreut feststellt.
Kurz erwähnt Essig auch das Erscheinen folgender Bücher zum Thema: So die Erinnerungen von Shackleton und seinem Kapitän Worsley: "Der Untergang der Endurance" (Ullstein) und den Band von Arved Fuchs: "Im Schatten des Pols" (Delius-Klasing), in dem der Autor seine Wiederholung von Shackletons Fahrt wenn auch mit Unterstützung moderner Technik beschreibt.

© Perlentaucher Medien GmbH

Knut Cordsen, Bayerischer Rundfunk

Warum muss sie denn sein, diese Tortur, diese Flucht ins Eis, fragt sich Thomas Kastura in seinem kurzweiligen Essay, in dem er untersucht, warum wir ans kalte Ende der Welt wollen. Sind es zivilisationsuntuechtige Versager, die sich da von ihrer Alltagswelt, mit der sie nicht zurande kommen, loseisen? Eine moegliche Antwort, findet Kastura und geht gleich noch einen Schritt weiter, indem er Gestalten wie Amundsen und Scott nicht etwa als Eisheilige, sondern als Egomanen hinstellt, denen man nur ungern sein Leben anvertrauen moechte. Der Marsch an den Pol und darueber hinaus ist ein Alleingang, konstatiert Kastura, auch wenn man gemeinsam aufbricht. "Bleiben Sie im Ohrensessel sitzen", raet Kastura und setzt sich ausfuehrlich mit der Literatur zum Thema auseinander, der belletristischen wie der dokumentarischen als auch der philosophischen und psychologischen.

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