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Der Fluch der Mary Tudor. Historischer Kriminalroman.
 
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Der Fluch der Mary Tudor. Historischer Kriminalroman. [Broschiert]

Ann Dukthas
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Broschiert: 254 Seiten
  • Verlag: Econ Tb. (1999)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3612274473
  • ISBN-13: 978-3612274472
  • Größe und/oder Gewicht: 18,6 x 12,6 x 1,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 396.641 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

England 1558: Gegen Königin Mary, von ihrem Ehemann Philip von Spanien allein in London zurückgelassen, ist eine Verschwörung im Gange. Man munkelt, die Vergiftung ihres Premiers sei nur eine Warnung, und auch ihr droht der Tod durch ein schleichendes Gift. Die Zahl der Verdächtigen ist groß, denn nicht wenige würden von dem frühen Ableben Mary Tudors profitieren. Nicholas Segalla, ein geheimnisvoller und unnahbarer Gelehrter, bahnt sich seinen gefährlichen Weg durch die Intrigen am britischen Hof, um den Fall aufzuklären. Doch zunächst steht er vor einem scheinbar unlösbaren Rätsel: was bedeuten die verschlüsselten Botschaften, und wer verbirgt sich hinter den mysteriösen Drohbriefen, die von den 'vier Evangelisten' unterzeichnet sind?

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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
"Der Fluch der Mary Tudor" ist der vierte und bislang letzte Historienkrimi um den zeitreisenden Jesuitenpater Nicholas Segalla aus der Ann-Dukthas-Reihe des englischen Historikers und Schriftstellers Peter Doherty. Hinter Doherty verbirgt sich eine viel schreibende Ich-AG. Er veröffentlicht historische Romane nicht nur unter seinem bürgerlichen Namen, sondern auch unter den Pseudonymen Paul Harding, Celia L. Grace, Michael Clynes - und eben Ann Dukthas.
England 1558. Heinrich VIII. hat aufgrund seines vergeblichen Versuchs, die Erlaubnis des Papstes für eine Scheidung von seiner katholischen Gemahlin Katharina von Aragon zu erhalten, die englische Kirche von Rom gelöst und stattdessen die anglikanische Staatskirche mit dem Monarchen als Oberhaupt gegründet. Nach einem protestantischen Zwischenspiel unter seinem Sohn und Nachfolger Edward VI., der bereits 1553 als 15-Jähriger stirbt, versucht Maria I. - sein einziges überlebendes Kind aus seiner Ehe mit Katharina von Aragon -, die dem katholischen Glauben treu geblieben war, zur alten Religion zurückzukehren. An den europäischen Höfen machen Informationen vom schlechten Gesundheitszustand der Tudor-Herrscherin die Runde. Papst Paul IV. befürchtet, Verschwörer könnten der Regentin ein schleichendes Gift verabreichen. Er schickt den jesuitischen Gelehrten Nicholas Segalla zusammen mit einem renommierten Arzt an den Hof nach Greenwich, um der Königin beizustehen. Dieser hofft, Licht in das Intrigendickicht durch die Dechiffrierung mysteriöser Drohbriefe zu bringen, die an alle beteiligten Interessensparteien gesendet werden und die Unterschrift "Die vier Evangelisten" tragen.
Segalla erkennt bald, dass "Die vier Evangelisten" als Handlanger unterschiedlichster Lager in Frage kommen, die alle von einem vorzeitigen Ableben Mary Tudors profitieren würden. Aussichtsreichste Kandidatin für den Thron wäre ihre protestantische Halbschwester Elizabeth als letztes überlebendes Kind Heinrich VIII. Katharina von Medici, die Gattin des französischen Königs, sähe dagegen am liebsten ihre Schwiegertochter Mary Stuart, gleichzeitig Großnichte Heinrich VIII., als Nachfolgerin, um England unter französischen Einfluss zu bringen. Selbst Philip II., mit Mary Tudor vermählt, aber fast ausschließlich in seinem spanischen Herrschaftsgebiet weilend, lässt aufgrund der Kinderlosigkeit seiner Ehe bei Elizabeth wegen einer neuen Vermählung vorfühlen.
Der Leser wird von Doherty/Dukhtas wieder einmal mit einer spannenden Geschichte mit umfangreichem historischen Personal unterhalten. Erstaunlicherweise wird hier Mary Tudor, die als Protestanten verbrennende Bloody Mary in die Geschichtsbücher eingegangen ist, sympathischer gezeichnet als ihre Halbschwester und Nachfolgerin, die allgemein als England bedeutendste Herrscherfigur gilt. Etwas vollmundig erscheint mir jedoch das Versprechen des Verlages, das Buch präsentiere gleichzeitig "die Lösung eines der großen Rätsel der Geschichte". Meines Wissens bestreitet kein Forscher, dass Mary Tudor an einer natürlichen Krankheit gestorben ist; dass ihr engster Berater, der Kardinal Reginald Pole, am gleichen Tag verstorben ist, scheint reiner Zufall zu sein. Von einem Rätsel kann daher kaum die Rede sein.
Eine abschließende Bemerkung sei mir noch zu den bisher erschienen Rezensionen gestattet: "Aragonien" ist tatsächlich korrekt übersetzt. Es darf synonym mit "Aragon" benutzt werden, vergleichbar "Babylon", "Babel" oder "Babylonien".
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handwerklich guter Krimi 8. Januar 2011
Ein guter Krimi, der sich gut ließt. Wer allerdings - so wie ich - mehr über Mary Tudor in Erfahrung bringen wollte wird enttäuscht sein. Die handelnden Personen - insbesondere die bereits besagte Mary Tudor - bleiben flach. Mich hätte insbesondere das Verhältnis zwischen den beiden Schwestern Mary und Elizabeth interessiert. Auch die politischen Hintergründe der Regentschaft der "katholischen/blutigen" Mary Tudor hätten mich interessiert. Nichtsdestotroz ein guter Krimi der sich gut lesen ließ.
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4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Mary Tudor, Königin von England, Tochter Heinrich VIII. und seiner ersten Frau Katharina von Aragon, ist seit 1553 Königin von England und seit geraumer Zeit schwer krank.

Papst Paul IV. vermutet, dass Königin Mary langsam vergiftet wird. Des Rätsels Lösung scheint in Markus 15,34 zu liegen ("Eloi, eloi, lamma sabacthani?" Herr, warum hast Du mich verlassen?)....in Briefen mit seltsamen Inhalt, die in ganz Europa kursieren.

Papst Paul IV. schickt seinen Vertrauten Nicholas Segalla und einen Arzt nach England. Segalla ist undurchsichtiges Mitglied des 1534 geründeten Jesuitenordens und obwohl er der Vertraute des Papstes ist, wird selbst dieser nicht so recht aus ihm schlau!

Ann Dukthas hat es auf 254 Seiten verstanden, das anbrechende elisabethanische Zeitalter lebendig werden zu lassen und die Leserschaft in die Erbfolge der Tudors zu verstricken. Spannung pur und absolut empfehlenswert für diejenigen Leser und Leserinnen, die Gefallen an englischer Geschichte finden.

Allerdings lässt die Übersetzung zuweilen zu wünschen übrig (z.B. "Aragonien" anstelle von "Aragon"). Dieses kann jedoch dem Autor/der Autorin nicht angelastet werden und daher trotzdem 5 Punkte!

Fazit: Greifen Sie zu, solange dieses Buch noch zu haben ist! Lassen Sie sich an den Hof von Mary Tudor entführen, um dann unbeschadet, aber vielleicht ein wenig unwillig, wieder in die Gegenwart zu kommen.

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