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Worum geht's? Der junge Waffenschmied Will Turner (Orlando Bloom) mit mysteriöser Herkunft liebt die wunderschöne Tochter des Gouverneurs, die von Kick it like Beckham-Überraschung Keira Knightley gegeben wird. Als diese vom ebenso sinistren wie ruchlosen Captain Barbossa (Geoffrey Rush) entführt wird, gibt es für den jungen Draufgänger weder Standesschranken noch ein Halten: Die Liebe seines Lebens muss gerettet werden. Wenn es sein muss auch mithilfe des etwas exzentrischen Captain Jack Sparrow (Johnny Depp).
Zugegeben, Captain Jack ist nur dank Wills Mithilfe im Gefängnis gelandet, aber die beiden Männer haben plötzlich ein ähnliches Ziel: Will möchte Elizabeth retten und Sparrow sein Schiff "Black Pearl" zurückhaben. Und beide befinden sich nun einmal in der Gewalt von Barbossa. Obwohl sich die Männer kein Stück über den Weg trauen, setzen sie sich mit der britischen Flotte im Gefolge auf die Fersen des Erzpiraten Barbossa. Man sollte allerdings auch Barbossa ein wenig Gerechtigkeit widerfahren lassen. Klar, der Kerl ist durchtrieben, böse, hinterhältig und gemein. Aber wer sich einen solchen Fluch eingefangen hat wie er und seine Mannschaft, will den unter allen Umständen und sämtlichen verfügbaren Mitteln wieder loswerden.
In prallen 143 Kinominuten wird wirklich alles geboten, was der Vergnügungssüchtige auch nur ansatzweise erwarten könnte: grandiose Aufnahmen, Action, spaßige Dialoge mit außerordentlichem Hang zur Selbstironie, ein monumentaler Soundtrack aus der Feder von Klaus Badelt, exzellente Spezialeffekte -- diese Skelette setzen Maßstäbe -- und ein Johnny Depp, der die Lächerlichkeit zur absoluten Kunstform erhebt. Jeder andere hätte den exzentrischsten Piraten seit es Kino gibt mit Leichtigkeit zur Witzfigur gemacht. Aber nicht Johnny Depp. Mit Rastalocken, Goldzähnen und dickem Kajal unter den Augen bewaffnet, verleiht er seinem charmanten Abenteurer absolute Würde. Fazit: Der Piratenfilm ist tot -- es lebe der Piratenfilm! --Constanze Pappert
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Elizabeth hat allerdings Will damals nicht nur das Leben gerettet, sondern auch ein kleines Amulett entwendet. Sie hielt es für das Abzeichen von Piraten - die wurden damals nunmal gehängt und dieses Schiksal wollte sie Will ersparen. Eines Tages holt sie diese Tat jedoch ein. Das Amulett ist Teil eines alten Piratenschatzes und die Bande hat Wind von dem Fund bekommen. Plötzlich liegen also wilde Horden vor Anker und greifen den Hafen an...
Hmmm...
Wenn man die Trailer zu "Der Fluch der Karibik" sieht, könnte man auf den Gedanken kommen, es mit einem handfesten Grusel-und Actionfilm zu tun zu haben. Doch bereits nach wenigen Minuten wird einem klar, dass zusätzlich eine gehörige Portion Humor im Streifen zu finden zu finden sein wird. von Regisseur Gore Verbinski kan jedenfalls auf jeden Fall ein Bisschen Grusel kommen, immerhin hat der uns dieses Jahr mit "The Ring" bereits gefesselt.
In den über Zweiundhalb Stunden, die der Film dauert, gelingt es den machern eine überaus vergnügliche Mischung dieser Komponenten zu produzieren. Keine Minute, in der man gelangweilt auf die Uhr sieht, sondern ständig ein Lächeln oder Grinsen im Gesicht und endlich mal ist nicht jede Wendung vorhersehbar oder so an den Haaren herbeigezogen, dass der ganze Film umgedreht wird. Hier wird erzählt, von hervorragenden Special-Effects unterstützt (und nicht überlagert) und von zündenden Gans ohne Peinlichkeiten garniert. Genau so stelle ich mir eine Actionkomödie vor. Dass das Genre des Mantel- und Degenfilms zur Zeit nicht gerade das meiststrapazierte in Hollywood ist, hilft da sicherlich eine ganze Ecke weiter.
Ein Glücksgriff sind außerdem die Schauspieler, allen voran Johny Depp! Sein Captain Jack Sparrow prägt den ganzen Film schon allein. Die exaltierte Art sich zu bewegen, die düstere und zugleich attraktive Aufmachung und der jungenhafte Charme machen einen perfkten "guten" Piraten aus ihm. Die Spielfreude bei seiner Darstellung ist offensichtlich. Fast auf dem gleichen Nivau kommt der junge Orlando Bloom (Legolas-Aus Herr der Ringe) Umhang und Degen daher. Sein verliebter Will ist wirklich klasse. Aber auch Keira Knightley macht mehr als nur eine gute Figur. Bereits in "Kick it like Beckham" zeigte sie, dass hinter der hübschen Fassade noch eine ganze Ecke mehr steckt.
Auch habe ich seit langem keinen Film mehr gesehen, bei dem ich noch auf dem Weg zum Auto vom Soundtrack geschwärmt habe. Das fällt wahrend des Films gar nicht sonderlich auf, aber es passt einfach klasse und ist mitreißend!
Der Film ist aber nichts für unter 12jährige. Dazu wird in einigen Szenen schon recht deutlich vom Degen oder der Keule deutlich gemacht. Es ist kein Splatterfilm, das beileibe nicht, halt gerade richtig für diese Art von Film. Und hier auch ein Lob an die Produzenten, dass man nicht versucht hat durch Weichmacher oder Schnitte ein niedriges Rating durch zu boxen. Piraten machen nunmal kurzen Prozess! ;-)
Gibt's denn gar nichts an diesem Film auszusetzen? Hm, nein, eigentlich nicht. "Der Fluch der Karibik" ist tatsächlich der beste Film, den ich bisher in diesem Jahr gesehen habe. Und auch davor gab es selten Filme die so gut das getan haben, was ein ein Kinofilm tun sollte: Den Zuschauer unterhalten!
Also 5 Sterne, klasse, super...kaufen!
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