10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Jetzt gehts rund!, 24. Februar 2008
Nach dem Jack Sparrow flüchten konnte und Norrington sich geschlagen geben musste, ist Jack immer noch auf der Flucht vor Norrington, der ihn durch die sieben Weltmeere jagt. Und Jack hat noch ein Problem: Vor dreizehn Jahren hatte er eine Rechnung mit Davy Jones abgemacht. Davy Jones gab ihm die Black Pearl und Jack Sparrow darf sich dreizehn Jahre lang als ihr Captain nennen. Dann wird er hundert Jahre lang an Davy Jones Schiff gebunden sein. Als für Jack Sparrow die Zeit abgelaufen ist, muss er vor Jones zu Flucht suchen, denn Davy Jones besitzt einen riesigen Kraken, mit dem er die Black Pearl zurück in die Tiefe ziehen kann. Und dann ist in Port Royal auch noch ein neuer Herrscher an die Macht gekommen: Lord Becket. Der hat den Platz von Norrington eingenommen und will Elisabeth und Will erhängen lassen, da sie einem Piraten (Jack Sparrrow) zur Flucht verholfen haben. Nur wenn Will ihm den Kompass bringt, den Jack die ganze Zeit bei sich trägt, will er sie erlösen...
Etwas komplizierter als der erste Teil, das ist mein erster Kritikpunkt. Ansonsten nach meiner Meinung ein guter Nachfolger von Teil eins. Wieder ist Jonny Depp in der Rolle des Jack Sparrows einfach klasse, der witzige Piratenhumor fehlt auch nicht und die richtig spannende Story ist zu einem tollen Film geworden. Nach dem ersten Teil unbedingt den zweiten kaufen!
P.S.: Genau wie in meiner Rezension zum ersten Teil rate ich auch hier: Unterschätzt nicht die Altersfreigabe ab 12!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Segel auf Halbmast, 15. Dezember 2010
Durch Sparrows ersten Auftritt und das anschließend schreiend komische Wortgefecht mit seiner Manschaft auf der Black Pearl hat man anfangs noch den Eindruck, als könne der zweite Teil absolut mit dem ersten mithalten.
Spätestens, wenn man Stiefelriemen Bill, der im ersten Teil ja nur erwähnt wurde, nach rund 15 Minuten sieht, ahnt man bereits, dass man es hier mit ähnlich finsteren Gestalten wie den untoten Piraten in Teil 1 zu tun bekommt. Eine beeindruckende Demonstration ohne zuviel zu zeigen, ist es, wenn ein Krake mal eben einen kleinen Kutter zerstört, ohne sich zu zeigen.
Ein köstlicher Gag aus Teil 1 kehrt zurück, wenn Will Turner auf die beiden Dirnen aus Teil 1 trifft, die ebenso reagieren, wie auf den Ablick von Jack Sparrow in Teil 1.
Schwach wird der Film, wenn sich die Handlung für 20 Minuten auf einer Insel von Kannibalen abspielt. Diese gesamte Sequenz, obwohl sie ihre witzigen Momente hat, trägt nichts zur eigentlichen Handlung bei und nimmt dem Film daher böse den Wind aus den Segeln.
Danach fängt sich der Film jedoch wieder, bevor man nach gut 1 Stunde Laufzeit sieht, mit was für finsteren Gesellen man es hier zu tun hat. Nach dem Thema Piratenschatz in Teil 1 nun also der Fliegende Holländer, wie der Name von Davy Jones Schiff ja schon erwähnte. Wirklich beeindruckend sind die Masken von Jones und seiner Crew und der erste "Auftritt" der Flying Dutchman.
Doch merkt man ab hier einen weiteren Unterschied zu Teil 1. Wo Barbossa trotz Bedrohlichkeit ein Spaßpirat war, geht Davy Jones jeglicher Humor aus. Hier folgt im Film einer lustigen Sequenz wie dem Aufenthalt von Sparrow und & Co in Tortuga eine brühernste Sequenz auf der Flying Dutchman, wodurch der Film episodenhaft wirkt. Der humorvolle Faden, der sich ganz durch Teil 1 zog, ist hier zerstückelt, was nicht so toll wirkt.
Was ebenfalls fehlt, ist ein richtig guter Soundtrack. War die Musik in Teil 1 stets laut und dynamisch präsent und trug viel zum Gesamtunterhaltungswert bei, dudelt sie hier meist nur lustlos und leise im Hintergrund.
RICHTIG gut wird es, wenn man nach rund 90 Minuten den Kraken in Aktion erlebt und damit die bis dahin beste Sequenz im Film. Mit dem Kraken und dem Fliegenden Holländer hat man also gleich zwei bekannte Seemannsgarnstoffe im Film.
Auch was danach passiert, wenn auf einer Insel irgendwie jeder gegen jeden kämpft, atmet in Punkto Humor, abgedrehter Action und Klasse der Musik die Luft des 1. Teils.
Makellos ist auch der nächste Auftritt des Kraken und der Ausgang dieser Sequenz, sowie der gelungene Schlusstwist des Films.
Insgesamt kann man sagen, alle Zutaten, die Teil 1 so phänomenal machten, sind auch hier drin, nur wurden diese Zutaten nicht ganz richtig zusammengesetzt, bzw. durch die unsinnige Kannibalensequenz verwässert, so dass ein Nachgeschmack bleibt, einen nicht ganz "runden" Film gesehen zu haben.
Doch entschuldigend muss man auch sagen, dass Teil 2 und 3 ja synchron gefilmt wurden und Teil 2 sowohl an Teil 1 anknüpfen musste und Spuren zum 3. Teil legen, wodurch der eine oder andere Makel entschuldbar wird.
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