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11 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
sehenswertes grusel remake mit überraschendem finale, 27. Oktober 2009
das dem streifen zugrunde liegende original "a tale of two sisters" des japanischen regisseurs kim jee - woon aus dem jahre 2006 wird im allgemeinen als meisterwerk bezeichnet und genießt fast schon kultstatus. wie sollte es bei so viel lobeshymnen auch anders sein - das amerikanische remake lässt nicht lange auf sich warten und wurde vom regie brüdergespann charles und thomas guard in szene gesetzt , welche beide bis dahin "nur" durch diverse kurzfilme in erscheinung getreten sind. "der fluch der zwei schwestern" erzählt die geschichte - na ja wie sollte es auch anders sein - zweier schwestern , deren kranke und pflegebedürftige mutter einem brand zum opfer fällt. während eine von beiden diesen schicksalsschlag mithilfe einer psychoklinik aufarbeiten will , hat papa sich derweil die ehemalige pflegerin der verstorbenen geangelt - dies missfällt den beiden töchtern sehr und schon bald glauben die kiddies handfeste gründe zu haben welche an der redlichkeit der neuen mama berechtigte zweifel aufkommen lassen. das was ich hier in einer etwas flapsigen form als inhaltsangabe schildere , ist im film gekonnt und spannend umgesetzt. die etwas rätselhafte gesamtatmosphäre wird von spärlichen aber passend platzierten gruselmomenten durchzogen , welche sowohl visuell als auch auditiv überzeugen können - und gipfelt in ein echtes überraschungsfinale was man so , nicht unbedingt erwartet hätte - obwohl dem aufmerksamen zuschauer vielleicht einige , im film eingebaute hinweise schon vor dem abspann auf die richtige spur gebracht haben. mich hat "der fluch der zwei schwestern" auf jeden fall überdurchschnittlich gut unterhalten - eine mischung aus old school gruselmär und familiendrama welches gänzlich ohne gewalt und splatterorgien auskommt und lust macht auf das hochgelobte original , welches zwar japantypisch um einiges sperriger sein soll aber auch ungleich verstörender und gruseliger.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Horrorfilm der besonderen Art, dennoch nicht ohne Klischees, 10. September 2009
War echt angenehm überrascht, zumal der Schluß dann echt verblüfft. Jeder der Filme wie Sixth Sense oder Unbreakable gesehen hat wird diesen Film auch mögen. Die Story ist recht komplex und wahrscheinlich muß man den Film zweimal gesehen haben um alles schlüssig zu verstehen, aber hier wurde echt mal nachgedacht und trotz einiger Schockeffekte und etwas Gore ist dieser Film eher zurückhaltend was die Brutalität angeht. Er ist weit entfernt von Brutalo-Horror-Szenarien á la Hostel oder Saw und erzeugt Spannung und vorallem Schocks, hat einen sehr guten Soundtrack, überzeugende Darsteller und vorallem einen Twist. Das dann hin und wieder die altbackenen Klischees desöfteren zum Einsatz kommen trübt etwas den Gesamteindruck, aber dennoch ist dies ein empfehlenswerter Horrorfilm, der natürlich nichts für schwache Nerven ist. In den USA wurde der Film schon ab 13 Jahren freigegeben, hier zu Lande erst ab 16, was schon verblüfft angesichts der moderaten "Gewalt". Achtung Spoiler: Die Teenie-Darsteller sind wie immer wunderhübsch und erzeugen von Anfang an ein Gefühl der Vertrauten, der Opfer, welches dann am Schluß sich doch ganz anders entwickelt. Vorlage dieses Horrorfilmes war das südkoreanische Original welches sicherlich nicht zu glatt inszeniert wurde. Irgendwie sind doch alle Ami-Filme ähnlich, ob das Genre nun Horror, Schnulze oder Action ist. Aber hier wird der Zuschauer mit wohligem Grusel erschreckt und verwirrt und letztendlich verblüfft. Er wird zum Denken angeregt und das schafft heutzutage kaum ein Film aus dieser Sparte mehr... (Beispiele: sinnlose Teenie-Horror-Machwerke wie z.B. Final Destination 4, von denen es sicherlich noch weitere Sequels geben wird, solange die Kasse stimmt, oder?) jw
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Spannend inszenierter Horrormix, 7. November 2009
Wer einen klassischen Horrorfilm erwartet, wird mit großer Wahrscheinlichkeit von "Der Fluch der 2 Schwestern" enttäuscht werden. Doch das was an Horror- und Splatterszenen gespart wurde, wurde wirkungsvoll in die Storyline gelegt. Dabei entsteht ein spannend inszenierter Thriller, der vor allem von seiner fast durchgehend anhaltenden Atmosphäre lebt. Jede Sekunde könnte etwas geschehen - denkt man - und auch wenn sehr wenig in Sachen Horrorschocker geschieht so ist die Story absolut spannend und vor allem durch das unerwartete Ende, mehr als packend. Darstellertechnisch bietet der Film wohl keine Höhenflüge. Lediglich Elizabeth Banks könnte dem ein oder anderen Fan des Serienformats "Scrubs" bekannt sein. Dennoch wirkt das Schauspiel eher durchwachsen. "Der Fluch der 2 Schwestern" bietet spannende und packende Unterhaltung dank einer atmosphärischen Storyline. Kein klassischer Horrorfilm - viel mehr ein spannender Psychothriller.
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