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Kundenrezensionen

4,1 von 5 Sternen28
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am 20. November 2013
Dieser Film ist ein Appell an die Menschlichkeit und berührt mich umso mehr, da er aus China kommt, wo, wie die Öffentlichkeit teils weiß oder ahnt, die Menschenwürde in einigen Bereichen mit Füßen getreten wird.
Angesiedelt ist er in der Zeit des Alptraums für China- Der Besetzung durch Japan.
Nachdem eine Stadt in Schutt und Asche gelegt und die Chinesische Armee dort so gut wie aufgerieben wurde, flüchten sich nicht nur junge angehende Nonnen ins Kloster, sondern auch eine Gruppe von Prostituierten. Hinzu kommt ein Bestatter (Christian Bale) aus dem Westen, der auf der Suche nach Profit ist. Als die Japaner eindringen und es fast bis zum Äußersten kommt, greift der Bestatter als Priester verkleidet ein. Er kann eine Gruppenvergewaltigung verhindern, doch sollen die jungen Nonnen zu einem Chorauftritt zum Hauptquartier kommen. Schlimmes ahnend versucht der Bestatter alles, um sie unbeschadet aus der Stadt zu bringen.

Die Charakterentwicklung der Hauptfigur ist beindruckend, gespielt von Bale, der hier noch mehr als in Batman sein schauspielerisches Talent unter Beweis stellen kann. Der zunächst teilnahmslose Miller wächst über sich selbst hinaus als er sein eigenes Leben riskiert. Deutlich wird: es braucht Menschen, die aufstehen, die nicht einfach nur zusehen. Es braucht Menschen, die sich für die Wehrlosen einsetzen. Menschen, die alles geben, damit das Unrecht nicht triumphiert. Wenn diese Botschaft auch nur ansatzweise ankommt bei den Menschen, die ihn sehen, hat Flowers of War schon viel erreicht.

In der Mitte des Films ist die Deutlichkeit des Gezeigten äußerst verstörend. Bis zur Unerträglichkeit wird hier gezeigt,was im Krieg tagtäglich passiert: 2 der Mädchen werden auf der Straße erwischt, vergewaltigt und verstümmelt und anschließend ermordet. Mir fehlen die Worte angesichts dieser unglaublichen Grausamkeit.

Flowers of War nimmt kein explizit gutes Ende. Er erzählt von Menschen, die sich für andere Menschen opfern.
Das Ende ist so offen wie das Leben selbst. Die Hoffnung bleibt, dass es gut ausgegangen sein könnte.

Dieser Film geht durch Mark und Bein und lässt mich mit weichen Knien zurück.

Kritisch kann man die Darstellung der Japaner betrachten. Ähnlich wie in Soldat James Ryan die der Deutschen. Aber darum geht es mir in dieser Kritik nicht, weil die Kernbotschaft viel wichtiger ist.
Bedrückend und hoffnungsmachend zugleich ist Flowers Of War ein Meisterwerk des Antikriegsfilms.
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2013 eine chinesische Produktion mit amerikanischer Beteiligung herauszubringen, die die Taten der japanischen Armee in Nanking 1937 schmeckt sicherlich teilweise nach antijapanischer Propaganda, besonders, wenn man sich die zur Zeit wieder aufkochenden Spannungen zwischen Japan und China anguckt.

Doch die Besetzung Nankings war grausam und die japanische Armee hat bewusst chinesische Frauen und Mädchen als so genannte "Comfort Women" eingesetzt. Immerhin beruht der dem Film zugrunde liegende Roman auf einem Tagebuch einer Zeitzeugin und auch Berichte aus anderen Quellen haben diese schrecklichen Ereignisse wieder und wieder bestätigt. Aber das Timing der Veröffentlichung dieses Films bleibt interessant.

Zhang Yimou ist ein Künstler der Bildsprache und mit seiner rapiden und schnellen Darstellung des Tötens und Sterbens in diesem Film - sowie der gegenüber den Frauen begangenen Grausamkeiten, die immer gerade nicht plastisch gezeigt werden, aber trotzdem den Eindruck hinterlassen, sie seien plastisch gezeigt worden - hinterlassen eine grundlegende Abneigung gegen kriegerische Handlungen und die damit einhergehenden "Kollateralschäden." Leider zeigen uns ja Medienberichte, dass auch im 21. Jahrhundert Menschen immer noch so handeln, wie es die Japaner in diesem Film tun - und wie es eben immer wieder Soldaten in Kriegen getan haben - teils mit Segen von oben und teils verdeckt.

Die Gegenüberstellung der Chorsängerinnen und der Prostituierten in dieser Situation, die Läuterung des John Millers, der als zynischer und geldgieriger Bestatter kommt und hinterher zu einem Helden avanciert, die Entwicklungen der Beziehungen der Figuren untereinander - all dies zeigt gegenüber den Grausamkeiten des Krieges auch immer wieder, wozu Menschen in der Lage sind um Gutes zu bewirken. Ein FIlm, den man gesehen haben sollte - auch wenn man seine mögliche politische Intention kritisch sehen könnte. Oder gerade deswegen.
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am 15. Dezember 2013
Ich bin auf diesen Film ganz zufällig gestoßen, da dieser Film im Kino ja erst garnicht lief.
Dies könnte auch daran liegen, dass es sich hierbei um eine asiatische Produktion mit asiatischen Darstellern handelt.
Einzige Ausnahme bilden hier Christian Bale und Paul Schneider( der allerdings nur kurz in Erscheinung Tritt).
Ich bin ja ein großer Fan von Christian Bale, da er ein sehr vielseitiger und grandioser Charakterdarsteller ist.

John Miller(Bale) befindet sich mitten in der Konfrontation der Chinesen und der einfallenden Japaner.Es ist das Jahr 1937 und die Chinesen befallen die Stadt ohne Rücksicht und scheuen nichtmal davor, Frauen und Kinder umzubringen. Eine Gruppe von Kindern und Prostituierten sucht Schutz in einer Kathedrale auf und auch Miller schafft es dort sich zu verstecken. Leider geht dies nicht lange gut, da japanische Soldaten die Kirche stürmen und die jungen Mädchen anfallen.Da Miller sich ein Herz fasst und sich als Priester ausgibt, rettet er den Mädchen so vorübergehend das Leben, aber auch Miller weis, dass auf Dauer er damit nicht durchkommen wird und so versuchen sie die Japaner mit einem geschickten Trick zu täuschen ehe es zu spät ist ..........

Der Film hat mich wirklich gut Unterhalten und Christian Bale passt perfekt in die Rolle des zuerst angetrunkenen Amerikaners, der sich im laufe des Filmes wandelt und sein Leben riskiert um andere zu retten.!Auch die asiatischen Darsteller( die man zwar nicht kennt) spielen an sich wirklich gut.Der Film bleibt stets spannend, da man zuerst nicht ahnt, wie sie aus dieser schwierigen Situation rauskommen könnten.
Er zeigt aber auch sehr schonungslos das Geschehen des Krieges.

Die Qualität der Blu ray ist wirklich sehr gut.
Tolle Bilder die durch die blaue Scheibe hier hervorstechen.Sehr schade, dass das Bonusmaterial nicht auf Deutsch ist.Lediglich der Trailer ist auf deutsch!

Fazit: Ein sehr spannender Film, der durch eine tolle Handlung, schöne Bilder, klasse Musik und einem grandiosen Christian Bale völlig überzeugt!

"Obwohl Sie ein betrunkener Bastard waren, sind Sie für uns alle heute ein Held"
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am 7. März 2013
Handlung:
1937 besetzten die Japaner die chinesische Stadt Nanking.
John Miller (Christian Bale) geht dort als Amerikaner einem Bestattungsauftrag eines Priesters nach und kommt so in eine westliche Kathedrale. Eine Gruppe von Schülerinnen und der Adoptivsohn des Priesters bitten ihn, ihnen dabei zu helfen die Stadt zu verlassen.
Er hat eigentlich kein Interesse daran zu helfen, doch als auch noch Prostituierte, die in der Kathedrale Schutz suchen, um seine Hilfe bitten und er mitbekommt, was die japanischen Soldaten mit den Kindern anstellen würden, ändert er seine Meinung.

Fazit:
Ein wirklich gelungenes chinesisches Kriegsdrama, in dem Menschen, von denen man es am wenigsten erwartet, zu Helden für andere werden.

Gelungene schauspielerische Leistung und realistische Darstellung des Krieges

Eindeutig sehenswert!
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TOP 1000 REZENSENTam 13. Januar 2014
"The Flowers of War" ist nicht nur ein effektives chinesisches Historiendrama, sondern auch ein Film des Regisseurs Zhang Yimou,. Der Film basiert auf einer Novelle von Geling Yan "13 Flowers of Nanjing" inspiriert durch das Tagebuch von Minnie Vautrin. Die Geschichte spielt 1937 in Nanking, China als die Japaner dort einmarschieren und ein Massaker an der Zivilbevölkerung begehen. Erzählt wird die Geschichte aus der Sicht der Klosterschülerin Shu (Zhang Xinji), die sich mit ihren Klassenkameradinnen ebenso auf der Flucht vor den Invasoren befindet wie viele andere Zivilisten. Sie können nur durch die Hilfe chinesischer Soldaten lebend bis zum Kloster gelangen. Bis dorthin hat sich auch der Leichenbestatter, Trinker und Frauenheld John Miller (Christian Bale) durchgeschlagen. Der leitende Priester ist ums Leben gekommen. Nur noch dessen junger Adoptivsohn George (Huang Tianyuan) ist im Kloster bei den Schülerinnen geblieben. Einige Zeit später kommen noch die legendären schönen Huren der Stadt an die Klostertür und bitten dort um Asyl. Tatsächlich steht die Kirche unter westlichem Schutz und daher als momentane Zuflucht sehr geeignet. Doch die Gefahr durch die Japaner ist nach wie vor sehr groß. Man weiß ja nicht, ob die Kriegsherren sich an das geltende internationale Recht handeln. Als das Kloster dennoch gestürmt wird und die Gefahr besteht, dass die Schülerinnen von den Soldaten vergewaltigt werden, nimmt Taugenichts Miller die Rolle des Priesters an....
Es ist ein Film über große Opfer und über Menschen, die zu Helden werden, obwohl gerade diesen Aussenseitern der Gesellschaft, man diesen Opfergang niemals zutraut hätte. So wachsen sowohl der Gauner Miller, das Adoptivkind George und die Huren, allen voran die schöne und geheimnisvolle Yu Mo ( Ni Ni) allesamt über sich hinaus. Dies alles wird von Zhang Yimou in einem Art Genremix gezeigt. Es ist eine Mischung aus Hollywood-Kitsch, dem Hongkong Actionkino, dem französischen Cinema du Look sowie dem Genre des Exploitationsfilms. All dies wird reisserisch aufgearbeitet und ein bisschen kommt der Verdacht eines Propagandafilms auf, der allerdings sehr melodramatische Stärken aufweist und man auch immer wieder gefesselt von der Geschichte ist. Die Inszenierung ist wie bereits bei "A woman, a gun and a noodle shop" eher grobschlächtig und reisserisch. Der Kinoerfolg in China war enorm groß. Daher war es nicht verwunderlich, dass er ins Rennen als bester ausländischer Film des Jahres geschickt wurde. Er konnte allerdings nicht unter die 5 letzten Nomierten kommen. Etwas mehr Glück hatte der Kriegsfilm-Träendrücker bei den Golden Globes. Hier wurde er nominiert, musste sich am Ende aber von "Nader und Simin" geschlagen geben.
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am 16. Januar 2016
Christian Bale rennt bei mir immer offene Türen ein - so auch hier; eine überzeugende Leistung.

Der Film hat zwar zwischendurch seine Längen, aber der Spannungsbogen ist stets präsent - das Verhalten der japanischen Soldaten ist einfach abscheulich, die filmische Darstellung ist auch handwerklich richtig gut gelungen - die Verfolgungsszenen mit der wackeligen Handycam gedreht nehmen einen mit ins Geschehen.

Es zeigt sich mal wieder, dass wir Deutschen in der Regel keine guten Filme drehen können - das deutsche Gegenstück über John Rabe ist dagegen schlichtweg mal wieder deutsches Belehrkino ist einfach schlecht.

The Flowers of War ist zwar nicht der große Wurf, aber doch ziemlich cool und sehenswert.
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am 18. September 2015
WOW, hier trifft wirklich das Genre Drama, den Nagel auf den Kopf. Der Film wirkt absolut Authentisch und spielt in einem Land sowie Zeit, wo dies in der Chinesischen Geschichte, wirklich geschah. Es geht hierbei viel um Frauen und den japanischen Soldaten, die sich alles nehmen was ihnen in den Sinn kommt. Dieser Film ist wirklich nichts für leichte Gemüter. Er wirkt durch manche Szenen echt grausam. Absolut super Schauspielerische Leistung aller Personen in diesem Film.
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am 5. Juni 2014
Auf den ersten Blick werden , mal wieder, die Schrecken eines Krieges, vor allem für die Zivilbevölkerung, gezeigt. Sieht man näher hin zeichnet sich ein feines Bild von Einstellungen ,Verhaltensweisen, Vorurteilen und vor deren Wandlungen.
Klar wird auch, das die zentralen Figuren des Filmes immer mehr in den Hintergrund treten und zum Schluß eigentlich unwichtig sind.
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am 2. Juli 2015
... also das belastet einen sehr sowas anzusehen und zu wissen, dass es sowas gab (passiert ist) und immer noch gibt ist sehr sehr traurig und macht einen sehr wütend. Ich finde C. Bale super, dass er im Film mitgewirkt hat, dadurch wird der Film wahrscheinlicher angeschaut und man weiß was damals abging.
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am 25. Dezember 2014
Unglaublich Spannend, die Geschichte kann einen echt fesseln.
Anschauen lohnt sich auf jeden Fall!

Einziges Manko:
Wieso sind diese Frauen teilweise so verdammt dämlich? Sich davon zu schleichen wegen
einem paar Ohringe und Saiten für in Instrument ist schon grenz debil.
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