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Conception Audio CD
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Produktinformation

  • Audio CD (1. April 1997)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Noise Rec. (SPV)
  • ASIN: B000024DRO
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 206.855 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

1. Gethsemane
2. Angel (Come Walk With Me)
3. A Virtual Lovestory
4. Flow
5. Cry
6. Reach Out
7. Tell Me When I'm Gone
8. Hold On
9. Cardinal Sin
10. Would It Be The Same

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Boris Theobald TOP 1000 REZENSENT
Format:Audio CD
"Flow", das vorläufig letzte Studioalbum der norwegischen Prog-Metal-Band Conception um Sänger Khan (später bei Kamelot) und Gitarrist Tore Ostby, fällt im Vergleich mit seinen drei Vorgängern ganz schön aus der Reihe. Insbesondere die Produktion hat eine regelrechte Metamorphose durchlaufen. Der Gitarren- und Drumsound ist glatt und ohne Ecken und Kanten produziert, perfekt bis ins letzte Detail und damit eigentlich untypisch für eine Metalband. Dazu kommen teils mechanisch wirkende Drives, z.B. gleich beim Opener GETHSEMANE. Diese Kombination mutet teilweise steril und unterkühlt an - aber das ist Absicht. Denn zum einen unterstreicht diese Stimmung das Konzept des Albums, das sich schon durch das Cover andeutet, nämlich die Entfremdung von der realen Welt in einem futuristischen Cyberspace. Zum anderen muss man nach der anfänglichen Überraschung wegen des Sounds, der nicht klassischen Metal-Maßstäben entspricht, spätestens nach einigen Jahren Abstand bemerken, dass "Flow" frühzeitig für den Progressive Metal richtungsweisend war. Die Perfektion des Sounds und das Gesamtgerüst zahlreicher umrahmender Effekte und damit auch die Bedeutung des Synthesizer-Einsatzes nicht nur als Solostimme oder Soundteppich wurde ein Trend späterer progressiver Metal-Musik, wie sie auch Khan selbst mit Kamelot teilweise gemacht hat. Auch manches Stück z.B. auf "The Black Halo" (2005) hat ganz ähnliche Atmosphären ("March of Mephisto"!). Und so schafft es auch "Flow" 1997 schon, sich vom klischeehaften Metalsound zu trennen - auch wenn die beiden Alben "Parallel Minds" und "In Your Multitude" vom Songwerk her vielleicht ein Stück stärker waren. Man vergleiche "Flow" aber mal mit anderen Werken progressiver Metalbands aus dem gleichen Jahr: 1997 erlebten Queensryche mit "Hear In The Now Frontier" einen qualitativen Quantensprung nach unten; und Dream Theater legten mit "Falling Into Infinity" eher ein Rock- als ein Metalalbum hin, wenn auch ein verdammt gutes. Da erwiesen sich Conception mit "Flow" kreativer für das anspruchsvolle Prädikat "Prog", wenn auch für manchen Fan etwas gewagt. Vergleiche könnte man eher mit Fates Warning ziehen, die 1997 mit "A Pleasant Shade of Gray" ein Düster-Epos mit ebenfalls vielen Soundexperimenten abgeliefert haben. In eine ähnliche Richtung - wenn auch nur minimal - geht in Sachen Stimmung "Flow": Breaks mit geheimnisvollen Sounds sorgen für fesselnde Spannung, und zahlreiche Songs wirken durch bemerkenswert hervorstechende Grooves samt Bass-Solopassagen, dunkle Drums, futuristisch verzerrte Vocals und Synthesizer-Effekte düster und melancholisch angehaucht. Khans einzigartige Stimme voller Wehmut sorgt vor dem Hintergrund der mechanischen Drives dennoch für viel Emotion - eine reizvolle Mischung. Metalfans sollten sich nicht aus Angst vor einer allzu stilfremden Platte abschrecken lassen - es kommen überall auch heavy Gitarren vor, meistens aber eher punktuell. Ausnahmen sind WOULD IT BE THE SAME mit "klassischem", von Breaks durchsetztem Metal-Riffing und das großartige TELL ME WHEN I'M GONE, das mit einer düster harten Hookline, die glatt von Tony Iommi stammen könnte, genau so wie auch A VIRTUAL LOVE STORY, ANGEL (COME WALK WITH ME) oder REACH OUT als feinste Düsterrrocker teilweise aus der Black-Sabbath-Zeit mit Tony Martin stammen könnten. Insgesamt sind die Songs sehr geradlinig komponiert und nur mit kürzesten Solopassagen versehen. Die knapp 44 Minuten gehen auch dank emotionaler, sehr umfangreicher Melodien direkt ins Ohr und setzten sich dort schnell fest. Überraschende B-Parts und zahlreiche Wechsel und Entwicklungen innerhalb der Songs, z.B. bei der feinfühlig aufgebauten Powerballade CRY mit zahlreichen reizvollen Wendungen, bedienen Prog-Freunde trotz der überraschend hohen Ohrwurmqualitäten der Songs immer noch bestens; wer Queensryche und Fates Warning mag, sollte zugreifen. Fazit: Ein sehr experimentelles Prog-Metal-Album, das 1997 futuristisch wirkte und ein Jahrzehnt später noch moderner als die meisten Konkurrenten einer späteren Prog-Metal-Generation. Demnach hatte die Band eine wahrlich zukunftsweisende Kreativität an den Tag gelegt.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Intelligentes Meisterwerk 18. April 2005
Format:Audio CD
Was passiert, wenn sich Kamelot und die Soloprojekte von James LaBrie zusammentun? Richtig, ein modernes (LaBrie), aber dennoch emotionales Werk mit gutem Gesang (Kamelot) kommen raus. Natürlich sind die Jungs von Kamelot nicht zum DT Sänger gelaufen, aber das letzte Album "Flow", bevor sich Conception auflösten, bietet genau die gerade genannten Ideale. Hier wirkt nichts abgedroschen. Besondere highlights auf diesem Silberling sind ganz klar Roy S. Khans (heute bei Kamelot) hervorragender Gesang, das sehr makant-charismatische Gitarrenspiel und ein wirklich gut erzeugter Groove (man beachte "Cardinal Sin"). Insgesamt bekommt man noch das komische Gefühl einer eventuellen "Unterkühlung" beim Hören. Das hört sich vielleicht negativ an, aber ist ein echter Pluspunkt. Gutes Beispiel dafür: "Tell Me When I'm Gone" oder "Gethsemane". Was die Balladen angeht, zeigt sich mal wieder, dass Sänger Khan im Punkto Songwriting wahre Qualitäten beweist. Nicht kitschig, einfach nur angenehm zu hören. Das wurde auch bei Kamelot gut weitergeführt. "Hold On" (hörenswert: das "Plastik-Cemballo") und besonders "Cry" ist erstklassige Ware. Insgesamt hat man es hier mit großartigen und modernen Prog Metal zu tun, der auch relativ schnell ins Blut übergeht. Schade, dass sich die Jungs aufgelöst haben. Für Kamelot Fans ist das hier jedenfalls Pflichtprogramm. Stellenweise möchte ich Conception sogar besser als diese einstufen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
DER HAMMER 12. Dezember 2008
Von Danny W.
Format:Audio CD
Ich fass mich kurz: Der absolute Hammer, diese CD!
Kann ich bedenkenlos weiterempfehlen!
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