Florence + The Machine


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Biografie

HOW BIG

Aufgrund des massiven Erfolgs der ersten beiden Alben von Florence + the Machine – „Lungs“ (2009) war das „Album des Jahres“ bei den BRIT Awards 2010, gefolgt von „Ceremonials“ (2011), das in UK auf die #1 ging, in Deutschland und USA in die Top-10 –, hat Florence Welch in den letzten fünf Jahren kaum Zeit zum Durchatmen gehabt: Entweder war sie im Studio, auf Tournee oder mit Promo-Terminen beschäftigt. Bereits während der Tour zum Debüt entstand der für einen Grammy nominierte „Ceremonials“-Nachfolger, und so ging sie gleich nach dem Abschluss der ersten großen Konzertserie wieder ... Lesen Sie mehr

HOW BIG

Aufgrund des massiven Erfolgs der ersten beiden Alben von Florence + the Machine – „Lungs“ (2009) war das „Album des Jahres“ bei den BRIT Awards 2010, gefolgt von „Ceremonials“ (2011), das in UK auf die #1 ging, in Deutschland und USA in die Top-10 –, hat Florence Welch in den letzten fünf Jahren kaum Zeit zum Durchatmen gehabt: Entweder war sie im Studio, auf Tournee oder mit Promo-Terminen beschäftigt. Bereits während der Tour zum Debüt entstand der für einen Grammy nominierte „Ceremonials“-Nachfolger, und so ging sie gleich nach dem Abschluss der ersten großen Konzertserie wieder ins Studio – und begann den ganzen Zyklus noch einmal von vorn. Mit einem Unterschied: Ihre Konzerte wurden immer größer, ihr Haar immer röter, ihr Erfolg immer massiver und überwältigender.

HOW BLUE

Mit gerade mal 21 Jahren bereits ein internationaler Popstar, der nunmehr auf besagte zwei Hit-Alben zurückblicken kann, musste Florence, inzwischen 28, sich irgendwann gestehen, dass sie in den vergangenen sieben Jahren zwar als Musikerin unglaublich viel erreicht hatte, dabei aber andere Aspekte ihres Lebens zwangsläufig auf der Strecke geblieben waren. Als die letzte Tour also beendet war und sie aus dem Haus ihrer Mutter in Camberwell ausgezogen war, konzentrierte sie sich erst mal auf das „ganz normale Leben“: Sie ging aus, verliebte sich, trennte sich, lernte, was es bedeutet, im alltäglichen Leben auf den eigenen zwei Beinen zu stehen – außerhalb jener Blase, die den Tour-Alltag manchmal umgibt.
„Ehrlich gesagt war das alles eine ziemliche Bruchlandung“, gesteht Florence, wenn man sie auf diesen Schritt anspricht. „Und während ich mich früher als Songschreiberin wohl eher auf Fantasiewelten und Metaphern konzentriert habe, bedeutete das auch, dass die neuen Songs automatisch mehr Realitätsbezug haben mussten. ‘Ceremonials’ war zum Beispiel unglaublich fixiert auf den Tod und durchzogen mit Wasser-Metaphern; es ging um den Tod als möglichen Ausweg, als Weg zur Transzendenz, wohingegen das neue Album nun einfach davon handelt, zu lernen, wie man lebt, sein Leben meistert – und wie man hier, auf dieser Welt Liebe finden kann, anstatt nach irgendeinem Ausweg zu suchen. Fühlt sich schon seltsam und sogar beängstigend an, weil ich mich nicht mehr hinter diesen abstrakten Ideen verstecke, aber ich hatte einfach das Gefühl, diesen Schritt genau jetzt gehen zu müssen.“
So die Prämisse, auf der die neue Florence und ihre neuen Songs nach und nach konkrete Formen annehmen sollten...

HOW BEAUTIFUL

Das Resultat ist „How Big, How Blue, How Beautiful“, das dritte Album von Florence + the Machine, geschrieben und aufgenommen im Verlauf des letzten Jahres. Produziert von Markus Dravs (Björk, Arcade Fire, Coldplay), klingt der neue Longplayer, zu dessen Gästen auch Paul Epworth, Kid Harpoon und John Hill zählen, wie ein gnadenlos ehrlicher Live-Mitschnitt aus dem Studio: Der Sound ist satt, wild und ungefiltert, wenn der jeweilige Song danach verlangt, und einfach mal wahnsinnig druckvoll und direkt. Was ihre Stimme und auch ihre Stimmung angeht, klang Florence Welch ehrlich gesagt nie besser als hier.
„Markus hat ja bereits ein paar Alben von Arcade Fire aufgenommen“, erklärt die Sängerin, „und er stand auch für ‘Homogenic’ von Björk hinter den Reglern, ein Album, das mir persönlich extrem viel bedeutet. Ich hatte einfach das Gefühl, dass bei ihm die Balance zwischen organischen und elektronischen Elementen stimmt – er versteht es einfach, diese beiden Welten perfekt zu vereinen. Na ja, und richtig satt klingen seine Produktionen ja auch, und ich stehe nun mal auf diese ‘Big Sounds’. Mehr noch, mit Trompeten kennt er sich auch aus, und ich wollte auf diesem Album unbedingt mit ganz vielen Bläsern arbeiten“, so ihr Kommentar über die Instrumentalgäste, deren Aufnahmen letztlich Will Gregory von Goldfrapp arrangieren sollte.
„Zusammen mit Markus wollte ich einen Sound kreieren, der opulent und massiv ist, aber zugleich auch irgendwie sanft klingt“, berichtet sie weiterhin. „Die Platte sollte diese Wärme haben, man sollte sofort raushören, wie verwurzelt sie ist. Deshalb haben wir uns auch eher auf live eingespielte Instrumente konzentriert. Das hatte schon einen richtigen Band-Charakter, was da im Studio passiert ist.“
Bereits der Eröffnungssong „Ship To Wreck“ ist ein Paradebeispiel für diesen Ansatz: Nach nur wenigen Takten ihres neuen Albums spürt man schon, dass Florence und Dravs alles gegeben haben, um ihrer einzigartigen Stimme ein vollkommen neues Fundament zu verpassen, sie ganz neu einzurahmen.
Der Co-Autor von „Ship To Wreck“ ist übrigens Kid Harpoon, jener Songwriter und Produzent aus London, mit dem Florence schon das für einen Grammy nominierte „Shake It Out“ vom „Ceremonials“-Vorgänger komponiert hatte. Sie schrieb den Eröffnungssong während eines einmonatigen Aufenthalts in Los Angeles, wo auch die erste Singleauskopplung „What Kind Of Man“ entstehen sollte: eine ultradruckvolle, trotzige und zugleich optimistische Hymne, die einem schon beim ersten Hören die Ohren anlegt.
Kid Harpoon ist dabei nur einer von mehreren angestammten Kreativpartnern und alten Freunden, mit denen sich Florence auch dieses Mal zusammensetzte, um ihre bis dato persönlichsten Songs aufzunehmen: Paul Epworth, der „Ceremonials“ produziert hatte, unterstützte sie zum Beispiel für den Song „Mother“, jenen psychedelischen Blues-Wahnsinn, mit dem das Album ausklingt, und auch ihre Studioassistentin und Bandkollegin Isa Summers war an der Entstehung beteiligt – zusammen mit ihr komponierte Florence den epischen Titelsong des Longplayers.
„‘How Big, How Blue, How Beautiful’ war genau genommen der erste Song, den ich für dieses Album geschrieben habe; er entstand genau zu der Zeit, als ich meine letzte Tournee beendete“, sagt die 28-Jährige. „Danach begann dann für mich dieses unglaublich chaotische Jahr, dessen Erlebnisse ich in diesen neuen Songs behandle. Letzten Endes bin ich dann aber ja doch wieder bei diesem Gefühl vom Anfang gelandet, genau bei ‘How Big, How Blue...’“
„Wie die Trompeten, die ganz am Schluss des Songs kommen – genau so fühlt sich die Liebe für mich an. Wie ein endloser Bläser-Part, der abhebt in den Orbit. Und einen dabei mitnimmt. Wie in einer anderen Sphäre fühlt sich das an. Und genau dieses Gefühl gibt mir auch die Musik. Man will einfach nur, dass sie nie aufhört, immer weiter läuft – und das Gefühl ist einfach der Hammer.“
Willkommen zurück in der Welt von Florence + the Machine.

Diese Biografie wurde von den Künstlern oder deren Vertretern bereitgestellt.

HOW BIG

Aufgrund des massiven Erfolgs der ersten beiden Alben von Florence + the Machine – „Lungs“ (2009) war das „Album des Jahres“ bei den BRIT Awards 2010, gefolgt von „Ceremonials“ (2011), das in UK auf die #1 ging, in Deutschland und USA in die Top-10 –, hat Florence Welch in den letzten fünf Jahren kaum Zeit zum Durchatmen gehabt: Entweder war sie im Studio, auf Tournee oder mit Promo-Terminen beschäftigt. Bereits während der Tour zum Debüt entstand der für einen Grammy nominierte „Ceremonials“-Nachfolger, und so ging sie gleich nach dem Abschluss der ersten großen Konzertserie wieder ins Studio – und begann den ganzen Zyklus noch einmal von vorn. Mit einem Unterschied: Ihre Konzerte wurden immer größer, ihr Haar immer röter, ihr Erfolg immer massiver und überwältigender.

HOW BLUE

Mit gerade mal 21 Jahren bereits ein internationaler Popstar, der nunmehr auf besagte zwei Hit-Alben zurückblicken kann, musste Florence, inzwischen 28, sich irgendwann gestehen, dass sie in den vergangenen sieben Jahren zwar als Musikerin unglaublich viel erreicht hatte, dabei aber andere Aspekte ihres Lebens zwangsläufig auf der Strecke geblieben waren. Als die letzte Tour also beendet war und sie aus dem Haus ihrer Mutter in Camberwell ausgezogen war, konzentrierte sie sich erst mal auf das „ganz normale Leben“: Sie ging aus, verliebte sich, trennte sich, lernte, was es bedeutet, im alltäglichen Leben auf den eigenen zwei Beinen zu stehen – außerhalb jener Blase, die den Tour-Alltag manchmal umgibt.
„Ehrlich gesagt war das alles eine ziemliche Bruchlandung“, gesteht Florence, wenn man sie auf diesen Schritt anspricht. „Und während ich mich früher als Songschreiberin wohl eher auf Fantasiewelten und Metaphern konzentriert habe, bedeutete das auch, dass die neuen Songs automatisch mehr Realitätsbezug haben mussten. ‘Ceremonials’ war zum Beispiel unglaublich fixiert auf den Tod und durchzogen mit Wasser-Metaphern; es ging um den Tod als möglichen Ausweg, als Weg zur Transzendenz, wohingegen das neue Album nun einfach davon handelt, zu lernen, wie man lebt, sein Leben meistert – und wie man hier, auf dieser Welt Liebe finden kann, anstatt nach irgendeinem Ausweg zu suchen. Fühlt sich schon seltsam und sogar beängstigend an, weil ich mich nicht mehr hinter diesen abstrakten Ideen verstecke, aber ich hatte einfach das Gefühl, diesen Schritt genau jetzt gehen zu müssen.“
So die Prämisse, auf der die neue Florence und ihre neuen Songs nach und nach konkrete Formen annehmen sollten...

HOW BEAUTIFUL

Das Resultat ist „How Big, How Blue, How Beautiful“, das dritte Album von Florence + the Machine, geschrieben und aufgenommen im Verlauf des letzten Jahres. Produziert von Markus Dravs (Björk, Arcade Fire, Coldplay), klingt der neue Longplayer, zu dessen Gästen auch Paul Epworth, Kid Harpoon und John Hill zählen, wie ein gnadenlos ehrlicher Live-Mitschnitt aus dem Studio: Der Sound ist satt, wild und ungefiltert, wenn der jeweilige Song danach verlangt, und einfach mal wahnsinnig druckvoll und direkt. Was ihre Stimme und auch ihre Stimmung angeht, klang Florence Welch ehrlich gesagt nie besser als hier.
„Markus hat ja bereits ein paar Alben von Arcade Fire aufgenommen“, erklärt die Sängerin, „und er stand auch für ‘Homogenic’ von Björk hinter den Reglern, ein Album, das mir persönlich extrem viel bedeutet. Ich hatte einfach das Gefühl, dass bei ihm die Balance zwischen organischen und elektronischen Elementen stimmt – er versteht es einfach, diese beiden Welten perfekt zu vereinen. Na ja, und richtig satt klingen seine Produktionen ja auch, und ich stehe nun mal auf diese ‘Big Sounds’. Mehr noch, mit Trompeten kennt er sich auch aus, und ich wollte auf diesem Album unbedingt mit ganz vielen Bläsern arbeiten“, so ihr Kommentar über die Instrumentalgäste, deren Aufnahmen letztlich Will Gregory von Goldfrapp arrangieren sollte.
„Zusammen mit Markus wollte ich einen Sound kreieren, der opulent und massiv ist, aber zugleich auch irgendwie sanft klingt“, berichtet sie weiterhin. „Die Platte sollte diese Wärme haben, man sollte sofort raushören, wie verwurzelt sie ist. Deshalb haben wir uns auch eher auf live eingespielte Instrumente konzentriert. Das hatte schon einen richtigen Band-Charakter, was da im Studio passiert ist.“
Bereits der Eröffnungssong „Ship To Wreck“ ist ein Paradebeispiel für diesen Ansatz: Nach nur wenigen Takten ihres neuen Albums spürt man schon, dass Florence und Dravs alles gegeben haben, um ihrer einzigartigen Stimme ein vollkommen neues Fundament zu verpassen, sie ganz neu einzurahmen.
Der Co-Autor von „Ship To Wreck“ ist übrigens Kid Harpoon, jener Songwriter und Produzent aus London, mit dem Florence schon das für einen Grammy nominierte „Shake It Out“ vom „Ceremonials“-Vorgänger komponiert hatte. Sie schrieb den Eröffnungssong während eines einmonatigen Aufenthalts in Los Angeles, wo auch die erste Singleauskopplung „What Kind Of Man“ entstehen sollte: eine ultradruckvolle, trotzige und zugleich optimistische Hymne, die einem schon beim ersten Hören die Ohren anlegt.
Kid Harpoon ist dabei nur einer von mehreren angestammten Kreativpartnern und alten Freunden, mit denen sich Florence auch dieses Mal zusammensetzte, um ihre bis dato persönlichsten Songs aufzunehmen: Paul Epworth, der „Ceremonials“ produziert hatte, unterstützte sie zum Beispiel für den Song „Mother“, jenen psychedelischen Blues-Wahnsinn, mit dem das Album ausklingt, und auch ihre Studioassistentin und Bandkollegin Isa Summers war an der Entstehung beteiligt – zusammen mit ihr komponierte Florence den epischen Titelsong des Longplayers.
„‘How Big, How Blue, How Beautiful’ war genau genommen der erste Song, den ich für dieses Album geschrieben habe; er entstand genau zu der Zeit, als ich meine letzte Tournee beendete“, sagt die 28-Jährige. „Danach begann dann für mich dieses unglaublich chaotische Jahr, dessen Erlebnisse ich in diesen neuen Songs behandle. Letzten Endes bin ich dann aber ja doch wieder bei diesem Gefühl vom Anfang gelandet, genau bei ‘How Big, How Blue...’“
„Wie die Trompeten, die ganz am Schluss des Songs kommen – genau so fühlt sich die Liebe für mich an. Wie ein endloser Bläser-Part, der abhebt in den Orbit. Und einen dabei mitnimmt. Wie in einer anderen Sphäre fühlt sich das an. Und genau dieses Gefühl gibt mir auch die Musik. Man will einfach nur, dass sie nie aufhört, immer weiter läuft – und das Gefühl ist einfach der Hammer.“
Willkommen zurück in der Welt von Florence + the Machine.

Diese Biografie wurde von den Künstlern oder deren Vertretern bereitgestellt.

HOW BIG

Aufgrund des massiven Erfolgs der ersten beiden Alben von Florence + the Machine – „Lungs“ (2009) war das „Album des Jahres“ bei den BRIT Awards 2010, gefolgt von „Ceremonials“ (2011), das in UK auf die #1 ging, in Deutschland und USA in die Top-10 –, hat Florence Welch in den letzten fünf Jahren kaum Zeit zum Durchatmen gehabt: Entweder war sie im Studio, auf Tournee oder mit Promo-Terminen beschäftigt. Bereits während der Tour zum Debüt entstand der für einen Grammy nominierte „Ceremonials“-Nachfolger, und so ging sie gleich nach dem Abschluss der ersten großen Konzertserie wieder ins Studio – und begann den ganzen Zyklus noch einmal von vorn. Mit einem Unterschied: Ihre Konzerte wurden immer größer, ihr Haar immer röter, ihr Erfolg immer massiver und überwältigender.

HOW BLUE

Mit gerade mal 21 Jahren bereits ein internationaler Popstar, der nunmehr auf besagte zwei Hit-Alben zurückblicken kann, musste Florence, inzwischen 28, sich irgendwann gestehen, dass sie in den vergangenen sieben Jahren zwar als Musikerin unglaublich viel erreicht hatte, dabei aber andere Aspekte ihres Lebens zwangsläufig auf der Strecke geblieben waren. Als die letzte Tour also beendet war und sie aus dem Haus ihrer Mutter in Camberwell ausgezogen war, konzentrierte sie sich erst mal auf das „ganz normale Leben“: Sie ging aus, verliebte sich, trennte sich, lernte, was es bedeutet, im alltäglichen Leben auf den eigenen zwei Beinen zu stehen – außerhalb jener Blase, die den Tour-Alltag manchmal umgibt.
„Ehrlich gesagt war das alles eine ziemliche Bruchlandung“, gesteht Florence, wenn man sie auf diesen Schritt anspricht. „Und während ich mich früher als Songschreiberin wohl eher auf Fantasiewelten und Metaphern konzentriert habe, bedeutete das auch, dass die neuen Songs automatisch mehr Realitätsbezug haben mussten. ‘Ceremonials’ war zum Beispiel unglaublich fixiert auf den Tod und durchzogen mit Wasser-Metaphern; es ging um den Tod als möglichen Ausweg, als Weg zur Transzendenz, wohingegen das neue Album nun einfach davon handelt, zu lernen, wie man lebt, sein Leben meistert – und wie man hier, auf dieser Welt Liebe finden kann, anstatt nach irgendeinem Ausweg zu suchen. Fühlt sich schon seltsam und sogar beängstigend an, weil ich mich nicht mehr hinter diesen abstrakten Ideen verstecke, aber ich hatte einfach das Gefühl, diesen Schritt genau jetzt gehen zu müssen.“
So die Prämisse, auf der die neue Florence und ihre neuen Songs nach und nach konkrete Formen annehmen sollten...

HOW BEAUTIFUL

Das Resultat ist „How Big, How Blue, How Beautiful“, das dritte Album von Florence + the Machine, geschrieben und aufgenommen im Verlauf des letzten Jahres. Produziert von Markus Dravs (Björk, Arcade Fire, Coldplay), klingt der neue Longplayer, zu dessen Gästen auch Paul Epworth, Kid Harpoon und John Hill zählen, wie ein gnadenlos ehrlicher Live-Mitschnitt aus dem Studio: Der Sound ist satt, wild und ungefiltert, wenn der jeweilige Song danach verlangt, und einfach mal wahnsinnig druckvoll und direkt. Was ihre Stimme und auch ihre Stimmung angeht, klang Florence Welch ehrlich gesagt nie besser als hier.
„Markus hat ja bereits ein paar Alben von Arcade Fire aufgenommen“, erklärt die Sängerin, „und er stand auch für ‘Homogenic’ von Björk hinter den Reglern, ein Album, das mir persönlich extrem viel bedeutet. Ich hatte einfach das Gefühl, dass bei ihm die Balance zwischen organischen und elektronischen Elementen stimmt – er versteht es einfach, diese beiden Welten perfekt zu vereinen. Na ja, und richtig satt klingen seine Produktionen ja auch, und ich stehe nun mal auf diese ‘Big Sounds’. Mehr noch, mit Trompeten kennt er sich auch aus, und ich wollte auf diesem Album unbedingt mit ganz vielen Bläsern arbeiten“, so ihr Kommentar über die Instrumentalgäste, deren Aufnahmen letztlich Will Gregory von Goldfrapp arrangieren sollte.
„Zusammen mit Markus wollte ich einen Sound kreieren, der opulent und massiv ist, aber zugleich auch irgendwie sanft klingt“, berichtet sie weiterhin. „Die Platte sollte diese Wärme haben, man sollte sofort raushören, wie verwurzelt sie ist. Deshalb haben wir uns auch eher auf live eingespielte Instrumente konzentriert. Das hatte schon einen richtigen Band-Charakter, was da im Studio passiert ist.“
Bereits der Eröffnungssong „Ship To Wreck“ ist ein Paradebeispiel für diesen Ansatz: Nach nur wenigen Takten ihres neuen Albums spürt man schon, dass Florence und Dravs alles gegeben haben, um ihrer einzigartigen Stimme ein vollkommen neues Fundament zu verpassen, sie ganz neu einzurahmen.
Der Co-Autor von „Ship To Wreck“ ist übrigens Kid Harpoon, jener Songwriter und Produzent aus London, mit dem Florence schon das für einen Grammy nominierte „Shake It Out“ vom „Ceremonials“-Vorgänger komponiert hatte. Sie schrieb den Eröffnungssong während eines einmonatigen Aufenthalts in Los Angeles, wo auch die erste Singleauskopplung „What Kind Of Man“ entstehen sollte: eine ultradruckvolle, trotzige und zugleich optimistische Hymne, die einem schon beim ersten Hören die Ohren anlegt.
Kid Harpoon ist dabei nur einer von mehreren angestammten Kreativpartnern und alten Freunden, mit denen sich Florence auch dieses Mal zusammensetzte, um ihre bis dato persönlichsten Songs aufzunehmen: Paul Epworth, der „Ceremonials“ produziert hatte, unterstützte sie zum Beispiel für den Song „Mother“, jenen psychedelischen Blues-Wahnsinn, mit dem das Album ausklingt, und auch ihre Studioassistentin und Bandkollegin Isa Summers war an der Entstehung beteiligt – zusammen mit ihr komponierte Florence den epischen Titelsong des Longplayers.
„‘How Big, How Blue, How Beautiful’ war genau genommen der erste Song, den ich für dieses Album geschrieben habe; er entstand genau zu der Zeit, als ich meine letzte Tournee beendete“, sagt die 28-Jährige. „Danach begann dann für mich dieses unglaublich chaotische Jahr, dessen Erlebnisse ich in diesen neuen Songs behandle. Letzten Endes bin ich dann aber ja doch wieder bei diesem Gefühl vom Anfang gelandet, genau bei ‘How Big, How Blue...’“
„Wie die Trompeten, die ganz am Schluss des Songs kommen – genau so fühlt sich die Liebe für mich an. Wie ein endloser Bläser-Part, der abhebt in den Orbit. Und einen dabei mitnimmt. Wie in einer anderen Sphäre fühlt sich das an. Und genau dieses Gefühl gibt mir auch die Musik. Man will einfach nur, dass sie nie aufhört, immer weiter läuft – und das Gefühl ist einfach der Hammer.“
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