der mexikanischen fotografin flor garduno (* 1957) gelingt es, auf mystische, surreale weise innerpsychische, archaische, traumhafte vorstellungen von körper-platzierungen in ihrer kunst nach außen, in die welt der zuschauer (und museen) zu vermitteln. mit 62 sehr stilisierten schwarz-weiss-fotografien - z.b. toten fischen als krawatten, sphinx-ähnlichen kindern, einer lebendigen liegenden auf einer durch und durch hölzernen katze etc. - macht flor garduno, in mexico (tepoztlan) und in der schweiz (stabio) arbeitend, dem altmeister dali nachträglich konkurrenz. ihr buch wurde in 7 sprachen übersetzt (englisch, italienisch, französisch, deutsch, spanisch, portugiesisch und japanisch), ihre bildwerke wurden in mehr als 40 museen gezeigt.