Das Cover zeigt eine nackte Frau von oben. Das ist eigentlich schade, denn im Buch drin wird die Frau nicht (ausschliesslich) als ein Sex-Objekt beschrieben. Das ist eine der Stärken des Buchs: Es geht hier nicht (nur) darum, die Frau ins Bett zu kriegen, sondern der Autor weist beispielsweise auch darauf hin, dass die Frau vielleicht einmal nicht will, und dass man das dann auch akzeptieren müsse. Das Buch ist von dem her eigentlich noch ganz sympathisch: es beschreibt in einfacher Weise, wie die Phasen vom ersten Augenkontakt bis hin zur körperlichen Annäherung in meistens gleicher Reihenfolge aufeinander folgen. Das ist einerseits einleuchtend, andererseits ist es angenehm un-plump. Der Autor schlägt keine perfekten Aufreiss-Sprüche oder dergleichen vor, sondern er beschreibt den Ablauf eines Flirts aus Perspektive der Frau. Aus dieser Beschreibung heraus lernt der Leser, was in welcher Situation in einem Flirt zu tun und zu unterlassen ist.
Meine oben in Klammern gemachten Vorbehalte müssen aber doch noch erwähnt werden: Obwohl das Buch insgesamt in respektvoller Art von Frauen spricht, gibt es zwischendurch Sätze, die diesen Respekt etwas beiseite lassen. Das wäre nicht nötig gewesen.