Produktinformation
|
Aber leider ist dieser Abklatsch von Hitchcocks Eine Dame verschwindet (und, nicht zu vergessen, Otto Premingers Bunny Lake ist verschwunden) viel zu absurd, um wirklich Sinn zu ergeben. Flightplan liefert dem Zuschauer Einblicke in das hochtechnisierte Innenleben eines Jumbo-Jets, und die Spannung hält sich auf intelligente Art und Weise bis zu einem als Katharsis wirkenden Ende hin, aber die arg konstruierte Handlung hält einer genaueren Betrachtung nicht Stand. Das Beste, was man hier machen kann, ist, den Sicherheitsgurt anzulegen und den Film auf rein emotionaler Ebene zu genießen eine Vorgehensweise, die sich auch bei Panic Room bewährt hat, Fosters vorherigem Thriller über Mutter und Tochter, die sich in Gefahr befinden.--Jeff Shannon
Vorgeschlagene Tags zu ähnlichen Produkten(Was ist das?)Setzen Sie den ersten relevanten Tag hinzu (ein Schlüsselwort, das mit diesem Produkt in engem Zusammenhang steht).
|
Die Ausgangssituation von „Flightplan" ist die gleiche wie schon in „Spurlos (verschwunden)", „Frantic" oder „Outbreak" : Jemand scheint wie vom Erdboden verschluckt zu sein und eine ihr nahestehende Person begibt sich auf die Suche nach ihr. Allerdings kommt in diesem Fall noch hinzu, dass es die verschwundene Person möglicherweise gar nicht gibt, was der Handlung eine Tiefgründigkeit erlaubt, die in der ersten Hälfte des Filmes auch ziemlich gut ausgeschöpft wird. Und gerade die Zeit bis zur „Auflösung" ist sehr spannend und interessant inszeniert. Man möchte als Zuschauer einfach wissen, was hinter dem Verschwinden steckt und wie die Geschichte wohl ausgehen wird - Regisseur Robert Schwentke hat in diesem Punkt also gute Arbeit geleistet. Und auch der Kameramann hat seine Aufgabe durch die coolen Blickwinkel und Kamerafahrten mehr als erfüllt.
Ein großer Pluspunkt ist auch die Besetzung. Jodie Foster brilliert als verzweifelte Mutter, die einerseits mit sich Selbst zu kämpfen hat, sich aber auch gegen andere zu wehren weiß. Und was mir persönlich sehr gut gefallen hat ist Sean Bean in der Rolle des Captains. Für gewöhnlich mimt er zwielichtige Personen, die anfangs nett zu sein scheinen und sich später als richtig fies entpuppen wie etwa in „Goldeneye" oder „Das Vermächtnis der Tempelritter". Daher dachte ich Anfangs sofort, dass er wohl hinter all dem steckt - und wurde positiv überrascht. Um so mehr freue ich mich darauf, ihn in der kommenden Videospiel-Verfilmung von „Silent Hill" zu sehen.
Aber noch mal zurück zu „Flightplan". Natürlich gibt es auch einige negative Punkte wie kleine Ungereimtheiten in der Handlung, die (meiner Ansicht nach) frühe Auflösung und einen viel zu kurzen Showdown. Eine etwas längere Filmlänge hätte der Story sehr gut getan und man hätte die große Stärke des Filmes, nämlich die Ungewissheit über das Verbleiben der Tochter, noch mehr ausbauen können. Aber auch ohne dies vollständig auszunutzen, ist „Flightplan" ein sehr guter Thriller, den ich wirklich empfehlen kann. Besonders gut käme es natürlich, wenn man ihn sich während eines Fluges auf der PSP anschaut ;-)
Die Ausgangssituation von „Flightplan" ist die gleiche wie schon in „Spurlos (verschwunden)", „Frantic" oder „Outbreak" : Jemand scheint wie vom Erdboden verschluckt zu sein und eine ihr nahestehende Person begibt sich auf die Suche nach ihr. Allerdings kommt in diesem Fall noch hinzu, dass es die verschwundene Person möglicherweise gar nicht gibt, was der Handlung eine Tiefgründigkeit erlaubt, die in der ersten Hälfte des Filmes auch ziemlich gut ausgeschöpft wird. Und gerade die Zeit bis zur „Auflösung" ist sehr spannend und interessant inszeniert. Man möchte als Zuschauer einfach wissen, was hinter dem Verschwinden steckt und wie die Geschichte wohl ausgehen wird - Regisseur Robert Schwentke hat in diesem Punkt also gute Arbeit geleistet. Und auch der Kameramann hat seine Aufgabe durch die coolen Blickwinkel und Kamerafahrten mehr als erfüllt.
Ein großer Pluspunkt ist auch die Besetzung. Jodie Foster brilliert als verzweifelte Mutter, die einerseits mit sich Selbst zu kämpfen hat, sich aber auch gegen andere zu wehren weiß. Und was mir persönlich sehr gut gefallen hat ist Sean Bean in der Rolle des Captains. Für gewöhnlich mimt er zwielichtige Personen, die anfangs nett zu sein scheinen und sich später als richtig fies entpuppen wie etwa in „Goldeneye" oder „Das Vermächtnis der Tempelritter". Daher dachte ich Anfangs sofort, dass er wohl hinter all dem steckt - und wurde positiv überrascht. Um so mehr freue ich mich darauf, ihn in der kommenden Videospiel-Verfilmung von „Silent Hill" zu sehen.
Aber noch mal zurück zu „Flightplan". Natürlich gibt es auch einige negative Punkte wie kleine Ungereimtheiten in der Handlung, die (meiner Ansicht nach) frühe Auflösung und einen viel zu kurzen Showdown. Eine etwas längere Filmlänge hätte der Story sehr gut getan und man hätte die große Stärke des Filmes, nämlich die Ungewissheit über das Verbleiben der Tochter, noch mehr ausbauen können. Aber auch ohne dies vollständig auszunutzen, ist „Flightplan" ein sehr guter Thriller, den ich wirklich empfehlen kann.
|
|
|