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Aber leider ist dieser Abklatsch von Hitchcocks Eine Dame verschwindet (und, nicht zu vergessen, Otto Premingers Bunny Lake ist verschwunden) viel zu absurd, um wirklich Sinn zu ergeben. Flightplan liefert dem Zuschauer Einblicke in das hochtechnisierte Innenleben eines Jumbo-Jets, und die Spannung hält sich auf intelligente Art und Weise bis zu einem als Katharsis wirkenden Ende hin, aber die arg konstruierte Handlung hält einer genaueren Betrachtung nicht Stand. Das Beste, was man hier machen kann, ist, den Sicherheitsgurt anzulegen und den Film auf rein emotionaler Ebene zu genießen eine Vorgehensweise, die sich auch bei Panic Room bewährt hat, Fosters vorherigem Thriller über Mutter und Tochter, die sich in Gefahr befinden.--Jeff Shannon
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Komplizierter Plot, harmlose Auflösung,
Von
Rezension bezieht sich auf: Flightplan - Ohne jede Spur [Blu-ray] (Blu-ray)
Robert Schwentkes "Flightplan" (2005) ist in so vielen Beziehungen anders als das, was man so gewohnt ist, dass vieles bei vielen einfach nicht ankommt oder missverstanden wird. Genau deswegen gibt es schon mal den ersten Stern-Abzug - Verständnisprobleme des Publikums sind bei einem Film, der sich als Mainstream-Thriller gibt, durchaus als Schwäche der Produktion zu sehen.Bemängelt wird gelegentlich auch die Ästhetik. Flightplan ist digital gemastert und verwendet Computer-unterstützte Techniken, die z.B. virtuelle Kamerafahrten generieren, die mit den Sehgewohnheiten herkömmlicher, realer Filmtechnik brechen. Daran kann ich nichts generell Schlechtes finden - warum sollte ein moderner Film noch so primitiv aussehen wie Dampfkino, bloß, weil viele Zuschauer die besseren Bilder noch nicht gewohnt sind? Es war schließlich immer so, dass verbesserte Techniken eine neue Optik in den Film gebracht haben. Fortschritt ist nicht per se schlecht, sondern muss an künstlerischen Ansprüchen gemessen werden: aus dieser Perspektive aber schafft die glatte Optik und die eleganten Bewegungen des Bildes eine wunderbar sterile und unheimliche Umgebung, die gerade in ihrer Perfektion die grenzenlose Alleingelassenheit des bedrohten Individuums im Apparat - damit meine ich nicht nur die erdrückend perfekte "474", sondern auch den "Apparat" Crew - wesentlich besser verdeutlicht als die zappligen und verrauschten Bilder, die Aufnahmen mit hochempfindlichem Film per Steadycam erzeugt hätten. Wenn es einen gestalterisch sinnvollen Einsatz für diese neuen, in der Evolution so perfekt aussehenden Techniken gab, dann hier. Die meisten Verwirrungen hinterließ aber der Plot. "Mal ehrlich, wer hat schon einmal einen logischen Thriller gesehen?", fragt ein Rezensent. Klare Antwort: Ich. Nämlich diesen. DIE FOLGENDEN ABSÄTZE DECKEN WESENTLICHE TEILE DES INHALTS AUF Ein Sky-Marshal (Peter Sarsgaard) möchte die "perfekte" Flug-Erpressung inzenieren - einschließlich Präsentation eines toten Ersatzschuldigen. Dazu ist in der Logik solcher Vorgänge die Bedrohung der Sicherheit der Passagiere der Hebel. Das kann man mit Bombendrohungen erreichen. Aber wie bekommt man Sprengstoff an Bord? In einem hermetisch abgeschlossenen Behälter - einem Sarg. Das gelingt, wenn man jemanden umbríngt, der im Ausland tätig ist, und über das Beerdigungsunternehmen den Sprengstoff im verriegelten Überführungs-Sarg deponiert. Aber wie hängt man das Ganze einer dritten Person an? Da kommt die Mutter ohne Kind ins Spiel. Das Kind wird (von den unbesetzten hinteren Sitzreihen) entführt und im Frachtraum versteckt. Die Mutter - eine energische Frau, die sich von Berufs wegen mit Flugzeugen und den Rechtsvorschriften auskennt - macht Terror und erreicht, dass sie das gesamte Flugzeug durchsuchen darf. Erste Wende: Aber die Mittäterin des Sky-Marshal ist in der Crew, hatte den Eintrag der entführten Tochter aus der (elektronischen!) Passagierliste entfernt (daher eine "fiktive" Flugzeugtype!) und verbreitet die Idee, die traumatisierte Frau sei paranoid, eine Tochter sei nie an Bord gewesen. Wie leicht so etwas funktioniert, kann jeder ehrliche Zuschauer an sich selbst überprüfen: Man hat das Kind selbst einsteigen sehen, nach einiger Gehirnwäsche überlegt man aber bald auch, ob die Mutter sich alles nur einbildet. Der Kapitän (Sean Bean) übt äußerste Sorgfalt und überprüft die Angaben der Mutter in Berlin. Doch von dort erhält er die (Falsch-)Meldung, sowohl der Gatte als auch die Tochter wären verstorben. Das gibt den Ausschlag: Die Mutter wird - nach gebührenden Mitleidsbekundungen - unter Aufsicht des Sky-Marshals gestellt und bekommt "professionelle Hilfe" aufoktroyiert (Greta Scacchi). Das geht soweit, dass sie schon selbst zweifelt, ob sie noch tickt - aber ein Herzchen, das die Tochter auf das beschlagene Fenster gemalt hatte, gibt ihr die Gewissheit, dass mit ihrem Geisteszustand alles in Ordnung ist. Zweite Wende: Der Sky-Marshal behauptet gegenüber dem Captain, er habe im Auftrag der Frau eine Forderung von 50 Millionen Dollar vorzutragen. Sie hätte die Entführung der Tochter nur behauptet, um Zugang zu den Laderäumen zu erhalten, wo sie dem Sarg den Sprengstoff entnommen hätte und die Bomben im Frachtraum installiert hätte. Ein (unbekannter) Komplize an Bord wäre im Besitz des Senders, mit welchem die Ladung gezündet werden könne. Diese Geschichte ist für den Captain plausibel, weil sie alles erklärt. Gleichzeitig wird damit die Terror-Drohung glaubwürdig und die Entschlossenheit der angeblichen Täterin steht außerhalb jeder Diskussion: Der Kapitän leitet sofort die Überweisung der 50 Millionen ein, auf dem Flugfeld von Neufundland versammelt sich eine mittlere Armee, eine Maschine zur Flucht der Entführerin wird bereitgestellt. Der Sky-Marshal plant, die Mutter vor Verlassen der Maschine zu erschießen und die Sprengladung zu zünden, so dass von der Tochter keine Spur mehr übrig bleiben würde. ENDE DER INHALTS-ANGABEN Kommen wir zu einem Fazit außerhalb der "Neben"-Fragen Digitaltechnik und Logik. Was an Flightplan gefällt, ist die faszinierende Optik, die Ruhe der Bilder und nicht zuletzt die überragende Qualität. Die Hauptdarsteller überzeugen mit einer soliden Leistung, wobei für mich ausgerechnet meine absolut favorisierten Schauspielerinnen Frau Foster gelegentlich und Frau Scacchi in ihrem gesamten Auftritt eine Spur überziehen. Der Schluss kann irgendwie nicht überzeugen, aber das ist bei Thrillern ja fast normal, wenn statt einem ernsthaften Anliegen einfach nur "Spannung" Gegenstand der Handlung war. Auf der Gefühlsebene spielte sich recht wenig ab. Zu rational, zu emotionsarm wird getan, was getan werden muss. Die "falsche Spur" der Araber war wohl der zeitlichen Nähe zu der Araber-Hetze der Bush-Administration geschuldet, passt aber irgendwie nicht in den Film. Ein smarter Mit-Passagier vom Typ Clooney, ein wenig Flirt hätte dem Geschehen vielleicht nichts geschadet, aber das ist mit Jodie Foster nun mal schwer zu machen. Das Kind lag ohnedies nur im Frachtraum rum. Wer mal jemand anders als Harrisson Ford in Flugzeugen herumturnen sehen möchte und dazu Spaß an einem der wohl kompliziertesten Verbrechenspläne der Filmgeschichte haben könnte, sollte sich dennoch den Film nicht entgehen lassen - tolle, neue Bilder ohne Matrix-Kuriositäten werden ohne Aufpreis dazugeliefert. Für Freunde raffiniert durchkonstruierter Thriller ist der Film in jedem Fall empfehlenswert, auch wenn der Schluss etwas flach wirkt. film-jury 4* A0592 6.5.2011eg 13A Genre: Drama | Mystery | Thriller Alicia Christian Foster (* 19. November 1962 in Los Angeles) ---------------------- ---------------------- ------------------------ 1976 -* R0000 Taxi Driver [Blu-ray] (GP) ....... R: Martin Scorsese D: Robert de Niro, Jodie Foster 1988 5* R0000 Angeklagt ....... R: Jonathan Kaplan D: Jodie Foster (AA, GG), Kelly McGillis 1991 5* R0000 Das Schweigen der Lämmer [Blu-ray] (AA) ....... R: Jonathan Demme D: Anthony Hopkins (AA), Jodie Foster (AA) 1991 4* R0000 Das Wunderkind Tate ....... R: Jodie Foster D: Adam Hann-Byrd, Jodie Foster, Dianne West 1993 4* R0000 Sommersby ....... R: Jon Amiel D: Richard Gere, Jodie Foster 1994 5* R0000 Nell ....... R: Michael Apted D: Jodie Foster, Liam Neeson 1997 4* R0000 Contact [Blu-ray] ....... R: Robert Zemeckis D: Jodie Foster, Matthew McConaughey, William fichtner 2005 3* A0592 Flightplan - Ohne jede Spur [Blu-ray] ....... R: Robert Schwentke D: Jodie Foster, Greta Scacchi 2006 5* A0437 Inside Man [Blu-ray] ....... R: Spike Lee D: Clive Owen, Jodie Foster 2007 5* A0357 Die Fremde in Dir [Blu-ray] ....... R: Neil Jordan D: Jodie Foster Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Schnallen Sie sich an, wir heben ab...,
Von
Rezension bezieht sich auf: Flightplan - Ohne jede Spur [UMD Universal Media Disc] (UMD Universal Media Disc)
Die kleine Tochter von Kyle Pratt (Jodie Foster, „Das Schweigen der Lämmer", „Panic Room") verschwindet während des Fluges von Berlin nach New York spurlos. Niemand scheint ihr helfen zu können - weder die Passagiere, die Flugbegleiter, und auch nicht der Captain (Sean Bean). Auch die Durchsuchung des Flugzeuges bringt keinen Erfolg. Aber es kommt noch schlimmer, denn Indizien sprechen dafür, dass die Tochter nie an Bord gewesen ist...Die Ausgangssituation von „Flightplan" ist die gleiche wie schon in „Spurlos (verschwunden)", „Frantic" oder „Outbreak" : Jemand scheint wie vom Erdboden verschluckt zu sein und eine ihr nahestehende Person begibt sich auf die Suche nach ihr. Allerdings kommt in diesem Fall noch hinzu, dass es die verschwundene Person möglicherweise gar nicht gibt, was der Handlung eine Tiefgründigkeit erlaubt, die in der ersten Hälfte des Filmes auch ziemlich gut ausgeschöpft wird. Und gerade die Zeit bis zur „Auflösung" ist sehr spannend und interessant inszeniert. Man möchte als Zuschauer einfach wissen, was hinter dem Verschwinden steckt und wie die Geschichte wohl ausgehen wird - Regisseur Robert Schwentke hat in diesem Punkt also gute Arbeit geleistet. Und auch der Kameramann hat seine Aufgabe durch die coolen Blickwinkel und Kamerafahrten mehr als erfüllt. Ein großer Pluspunkt ist auch die Besetzung. Jodie Foster brilliert als verzweifelte Mutter, die einerseits mit sich Selbst zu kämpfen hat, sich aber auch gegen andere zu wehren weiß. Und was mir persönlich sehr gut gefallen hat ist Sean Bean in der Rolle des Captains. Für gewöhnlich mimt er zwielichtige Personen, die anfangs nett zu sein scheinen und sich später als richtig fies entpuppen wie etwa in „Goldeneye" oder „Das Vermächtnis der Tempelritter". Daher dachte ich Anfangs sofort, dass er wohl hinter all dem steckt - und wurde positiv überrascht. Um so mehr freue ich mich darauf, ihn in der kommenden Videospiel-Verfilmung von „Silent Hill" zu sehen. Aber noch mal zurück zu „Flightplan". Natürlich gibt es auch einige negative Punkte wie kleine Ungereimtheiten in der Handlung, die (meiner Ansicht nach) frühe Auflösung und einen viel zu kurzen Showdown. Eine etwas längere Filmlänge hätte der Story sehr gut getan und man hätte die große Stärke des Filmes, nämlich die Ungewissheit über das Verbleiben der Tochter, noch mehr ausbauen können. Aber auch ohne dies vollständig auszunutzen, ist „Flightplan" ein sehr guter Thriller, den ich wirklich empfehlen kann. Besonders gut käme es natürlich, wenn man ihn sich während eines Fluges auf der PSP anschaut ;-) Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
9 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Schnallen Sie sich an, wir heben ab...,
Von
Rezension bezieht sich auf: Flightplan - Ohne jede Spur (DVD)
Die kleine Tochter von Kyle Pratt (Jodie Foster, „Das Schweigen der Lämmer", „Panic Room") verschwindet während des Fluges von Berlin nach New York spurlos. Niemand scheint ihr helfen zu können - weder die Passagiere, die Flugbegleiter, und auch nicht der Captain (Sean Bean). Auch die Durchsuchung des Flugzeuges bringt keinen Erfolg. Aber es kommt noch schlimmer, denn Indizien sprechen dafür, dass die Tochter nie an Bord gewesen ist...Die Ausgangssituation von „Flightplan" ist die gleiche wie schon in „Spurlos (verschwunden)", „Frantic" oder „Outbreak" : Jemand scheint wie vom Erdboden verschluckt zu sein und eine ihr nahestehende Person begibt sich auf die Suche nach ihr. Allerdings kommt in diesem Fall noch hinzu, dass es die verschwundene Person möglicherweise gar nicht gibt, was der Handlung eine Tiefgründigkeit erlaubt, die in der ersten Hälfte des Filmes auch ziemlich gut ausgeschöpft wird. Und gerade die Zeit bis zur „Auflösung" ist sehr spannend und interessant inszeniert. Man möchte als Zuschauer einfach wissen, was hinter dem Verschwinden steckt und wie die Geschichte wohl ausgehen wird - Regisseur Robert Schwentke hat in diesem Punkt also gute Arbeit geleistet. Und auch der Kameramann hat seine Aufgabe durch die coolen Blickwinkel und Kamerafahrten mehr als erfüllt. Ein großer Pluspunkt ist auch die Besetzung. Jodie Foster brilliert als verzweifelte Mutter, die einerseits mit sich Selbst zu kämpfen hat, sich aber auch gegen andere zu wehren weiß. Und was mir persönlich sehr gut gefallen hat ist Sean Bean in der Rolle des Captains. Für gewöhnlich mimt er zwielichtige Personen, die anfangs nett zu sein scheinen und sich später als richtig fies entpuppen wie etwa in „Goldeneye" oder „Das Vermächtnis der Tempelritter". Daher dachte ich Anfangs sofort, dass er wohl hinter all dem steckt - und wurde positiv überrascht. Um so mehr freue ich mich darauf, ihn in der kommenden Videospiel-Verfilmung von „Silent Hill" zu sehen. Aber noch mal zurück zu „Flightplan". Natürlich gibt es auch einige negative Punkte wie kleine Ungereimtheiten in der Handlung, die (meiner Ansicht nach) frühe Auflösung und einen viel zu kurzen Showdown. Eine etwas längere Filmlänge hätte der Story sehr gut getan und man hätte die große Stärke des Filmes, nämlich die Ungewissheit über das Verbleiben der Tochter, noch mehr ausbauen können. Aber auch ohne dies vollständig auszunutzen, ist „Flightplan" ein sehr guter Thriller, den ich wirklich empfehlen kann. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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