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Fliehkräfte: Roman Gebundene Ausgabe – 9. September 2012


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Produktinformation

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  • Gebundene Ausgabe: 474 Seiten
  • Verlag: Suhrkamp Verlag; Auflage: 3 (9. September 2012)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3518423258
  • ISBN-13: 978-3518423257
  • Größe und/oder Gewicht: 13,4 x 3,2 x 21,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (50 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 14.633 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Stephan Thome wurde 1972 in Biedenkopf/Hessen geboren. Nach dem Zivildienst in einer sozialpsychiatrischen Einrichtung in Marburg studierte er Philosophie, Religionswissenschaft und Sinologie in Berlin, Nanking, Taipeh und Tokio. Von 2005 bis 2011 arbeitete er in Taipeh als wissenschaftlicher Mitarbeiter an verschiedenen Forschungseinrichtungen und veröffentlichte zahlreiche Aufsätze zur modernen Philosophie Chinas. Sein Roman Grenzgang stand auf der Shortlist zum Deutschen Buchpreis 2009 und gewann den aspekte Literaturpreis für das beste Debüt des Jahres. Seit 2011 arbeitet Thome als freier Schriftsteller.

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»Die Geschichte der Fliehkräfte ist tatsächlich auf grausame, auch schrecklich lustige Weise wahr. Und es zeigt sich schon in einem scheinbar harmlosen Motiv wie der alten DVD-Kiste, die Hainbach eines Tages im Keller seines Hauses findet, Thomes ganze Meisterschaft als Erzähler.«
Sandra Kegel, Frankfurter Allgemeine Zeitung 08.09.2012



»Ruhig und unspektakulär wie das Leben des westdeutschen Vorort-Intellektuellen Hainbach entwickelt sich diese leise erzählte, ernsthafte Geschichte, deren literarische Konstruktion ebenso frei von Auftrumpfen ist wie Hainbachs Leben.«
Sebastian Hammelehle, SPIEGEL ONLINE 13.09.2012



»... Fliehkräfte ist ... zu bewundern, groß und selbstverständlich, sprungbereit und von epischem Atem beseelt.«
Meike Fessmann, Süddeutsche Zeitung 17.09.2012



»Stephan Thome, der erst 40 Jahre alt ist, erweist sich auch in seinem zweiten Roman ... als großer Experte für die Lebenskrisen von Menschen, die in ihrem Leben alles gut hinbekommen wollten und irgendwann nur noch eine seltsame Leere spüren.«
Claudia Voigt, KulturSPIEGEL 10/2012



»Feine, differenzierte Charakterstudien, glänzende Dialoge, eine Sprache, die sich ohne äußere Effekte scheinbar zurücknimmt und gerade dadurch vielfach gebrochen ein Zeitgefühl einfängt - ein herausragender Roman.«
Helmut Böttiger, Deutschlandradio 24.09.2012



»... der Ton, mit dem er das Leben der übersättigten deutschen Bildungsbürger beschreibt, ist immer noch auf den Punkt genau.«
Nada Weigelt, Financial Times Deutschland 26.09.2012



»Thome ist ganz nah bei seinen Figuren, und die Sogwirkung seines Erzählens kann sich mit gefeierten amerikanischen Vorbildern messen. Bücher wie seines sind der Grund dafür, warum die Leser sich nicht beirren lassen und immer wieder zum Roman zurückkehren.«
Volker Hage, Der Spiegel 41/2012

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Stephan Thome wurde am 23. Juli 1972 in Biedenkopf, Hessen geboren. Nach dem Zivildienst in einer sozialpsychiatrischen Einrichtung in Marburg studierte er Philosophie, Religionswissenschaft und Sinologie in Berlin, Nanking, Taipeh und Tokio. 2005 erschien unter dem Titel Die Herausforderung des Fremden: Interkulturelle Hermeneutik und konfuzianisches Denken seine Dissertationsschrift. Zur selben Zeit begann er als DFG-Stipendiat am Institut für Chinesische Literatur und Philosophie der Academia Sinica zu arbeiten, wo er über konfuzianische Philosophie des 20. Jahrhunderts forschte. Bis 2011 betätigte er sich als wissenschaftlicher Mitarbeiter an verschiedenen Forschungseinrichtungen in Taipeh und übersetzte unter anderem Chun-chieh Huangs Werk Konfuzianismus: Kontinuität und Entwicklung ins Deutsche. Sein Roman Grenzgang gewann 2009 den aspekte-Literaturpreis für das beste Debüt des Jahres und stand – wie auch sein zweiter Roman Fliehkräfte – auf der Shortlist zum Deutschen Buchpreis. 2014 wurde Thome von der Akademie der Künste Berlin mit dem Kunstpreis Literatur ausgezeichnet. Im gleichen Jahr erhielt die Verfilmung des Romans Grenzgang den Grimme-Preis. Seit 2011 lebt und arbeitet Stephan Thome als freier Schriftsteller; derzeit lebt er in Lissabon.


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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Th. Leibfried TOP 500 REZENSENT am 7. März 2014
Format: Gebundene Ausgabe
Hartmut Hainbach, Philosophieprofessor in Bonn und nahe der sechzig, kommt gedanklich ins Schlingern. Seine langjährige Ehefrau, die Portugiesin Maria, hat ihren Lebensmittelpunkt nach Berlin zurückverlegt, um dort ein Theaterensemble zu unterstützen. Die gemeinsame Tochter, Philippa, studiert im spanischen Santiago de Compostela Ernährungswissenschaft und überrascht ihren Vater erst spät mit einer Tatsache. Und bleibt Hartmut alleine zurück im Eigenheim im beschaulichen Bonn und in einem wissenschaftlichen Betrieb, der sich nach Bologna so verändert hat, dass ihm auch der Spaß an der Arbeit allmählich verloren gegangen ist.

Aber wie ausbrechen aus dem Angestammten, aus den erarbeiteten Ansprüchen eines respektablen Beamtenlebens? Er zieht einen Job in Berlin in einem kleinen Verlag in Betracht, den ein Bekannter ihm anbietet. Aber will das seine Frau überhaupt? Will er das? Hartmut macht sich auf zu einer Reise von Deutschland über Paris, wo seine erste große Liebe lebt, über Südfrankreich, wo ein ehemaliger Kollege sein Aussteigerdasein mit einer eigenen Bar lebt, über Santiago de Compostela, wo er seine Tochter trifft und einsammelt, um schließlich nach Portugal in die Nähe von Lissabon zu reisen. Nach Portugal, wo Schwager und Schwiegereltern leben, nach Portugal, das für ihn vorrangig positiv konnotiert ist. Und wo er am Ende seine Frau wiedertrifft, um wichtige Entscheidungen zu treffen oder auch nicht zu treffen.

Stephan Thome, dessen Roman "Grenzgang" ich schon sehr gerne gelesen habe, schreibt, obwohl etwa zwanzig Jahre jünger als sein Protagonist, sehr einfühlsam über eine Lebensphase, die vielen Männern (und Frauen) irgendwann ins Haus steht.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von L25 am 23. Januar 2013
Format: Audio CD
Gleich einem Krimi beginnt die Rahmenhandlung der Geschichte im Jahr 1973 mit der Einladung Hartmuts in das Haus seines amerikanischen Doktorvaters Stan Hurwitz’: er solle ihm mit seinen Deutschkenntnissen helfen, den Tod seines Bruders im Krieg zu untersuchen und wöchentlich über den aktuellen Stand der Materialsichtung in Kenntnis setzen.

So sehr Hartmut Hainbach (gesprochen von Burghart Klaußner) Jahre später alles im Leben erreicht zu haben scheint, so wenig erfüllt wirkt sein Leben. Alles Glück scheint ihm „zugefallen“ zu sein, wie einst sein vom Doktorvater vorgeschlagenes Promotionsthema, selbstdiszipliniert erfüllt er seit Jahren die Aufgaben seiner Philosophieprofessur. Planmäßigkeit bestimmte bisher sein Leben, genau wie neuerdings die Ferne von seiner Frau (Maria, Portugiesin, die als Schauspielerin in Berlin lebt) und seiner Tochter (Philippa, 20 J., Studentin in Hamburg), die beide emanzipiert ausgezogen sind, um sich selbst zu verwirklichen. An die Stelle des bisherigen Familienlebens im Bonner Haus, das als Ausweg vor dem stressigen Berufsleben diente, tritt nach dem Auszug der Frauen eine große Leere, mit der Hartmut nun umzugehen lernen muss und die ihn vor grundsätzliche Fragen und Entscheidungen stellt. Ob sein bisheriges Leben insgesamt eine einzige Flucht war oder er nun aus seinem alten Leben zu fliehen versucht, indem er das Angebot des Berliner Verlegers Peter Karow zum Anlass nimmt darüber nachzudenken, als Lektor für diesen tätig zu werden und dafür seine Bonner Philosophieprofessur und das mittlerweile allein bewohnte Familienhaus aufzugeben und wie die Entscheidung ausfällt, bleibe offen.
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31 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von M. Lehmann-Pape am 27. September 2012
Format: Gebundene Ausgabe
„Jetzt wird die Welt um ihn herum nur still, und er ist glücklich“.

Eine Stille, die der Hauptfigur des neuen Romans von Stephan Thome, dem auf die 60 zugehenden Philosophieprofessor Hartmut Heimbach aus Bonn, an sich nur selten gegeben ist. Und in seiner konkreten Situation jetzt sehr weit entfernt scheint.

An seinen Karrierewünschen zwar nicht gescheitert, aber am „falschen Ort“. In Bonn wollte er eigentlich nicht jahrzehntelang Professor sein, eher in Berlin. Und scheiterte knapp davor, wie in so manchem anderem im Leben. Aus einfachen Verhältnissen stammend, mit einem schwierigen Verhältnis zum Vater von früh an belastet, wusste er zwar immer, wo er „irgendwie“ im Äußeren hin will. Aber innere Ruhe? Höchstens äußere Formen des gleichförmigen Lebens kennt er. Was nun auch in Unordnung gerät. Denn seine Frau hat eine Stelle in Berlin angenommen. Im vorgerückten Alter somit ein Strohwitwer. Mit einem Angebot. Auch er könnte in Berlin neu beginnen. Als Verlagsangestellter

Geht das? Ein so großer Einschnitt? Und lohnt sich das überhaupt noch, auch für die Ehe? Wenn da doch nicht immer so eine Art Filter wäre, die ihn sich selbst, seine Emotionen, seine eigene Persönlichkeit oft nur wie durch Watte spüren lassen würde. Und doch spürt er immer wieder die innere Angst, an sich, an seinem „eigentlichen“ Leben vorbeizuleben. Wie die Großmutter, die verbittert jahrzehntelang in der hessischen Provinz nur aus dem Fenster schaute. Aber was ist sein Leben? Für ihn, der das geschliffene Wort und den geschärften Blick für die Schwächen der anderen wie eine Schutzwand zu nutzen bestens versteht?
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