"Das Land der Dinge", Julia Encke, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 18. Februar 2007.
"Und da ist klar, dass "Fliehen" und "Sich lieben" miteinander in Verbindung stehen; dass der neue Roman die Zeit vor der Trennung erzählt: zusammen zu verreisen, ein Zimmer zu teilen in einem eleganten Hotel in Tokio, das war in "Faire l'amour" die beste Möglichkeit gewesen, um Schluss zu machen. Die Nähe zerriss beide. Die Abwesenheit des anderen hingegen ist in "Fliehen" das Einzige, was sie, davor, einander noch nahebringen konnte. [...] Natürlich würde man den belgischen Autor, der lange in Paris, in Algerien und auch in Berlin gelegbt hat, unterschätzen, wollte man seine Romane als bloße Liebesgeschichten lesen. Denn was hier erzählt wird, verschwindet hinter dem Wie."
Kurzbeschreibung
Ich hatte schon immer die irgendwie unbewußte Ahnung, dass meine Angst vor dem Telefon mit dem Tod zusammenhing, vielleicht mit Sex und Tod, aber niemals vor dieser Nacht sollte ich eine derart unerbittliche Bestätigung dafür bekommen, dass es tatsächlich eine geheime Alchemie gibt, die das Telefon mit dem Tod verbindet.