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Fliegen ohne Flügel: Eine Reise zu Asiens Mysterien
 
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Fliegen ohne Flügel: Eine Reise zu Asiens Mysterien (Taschenbuch)

von Tiziano Terzani (Autor), Elisabeth Liebl (Übersetzer)
4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (31 Kundenrezensionen)
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Kurzbeschreibung

"In diesem Jahr darfst du nicht fliegen. Nicht ein einziges Mal." Aufgrund der Warnung eines chinesischen Wahrsagers vor einem Flugzeugabsturz begann für den Asienkorrespondenten des Spiegel ein ungewöhnliches Jahr der Reisen mit allem, was keine Flügel hat. Entstanden ist ein faszinierender Länderbericht mit tiefen Einblicken in asiatische Lebensweisen zwischen materialistischer Moderne und traditionellen magischen Praktiken.

Über den Autor

Tiziano Terzani, 1938 in Florenz geboren, in Europa und den USA ausgebildet, kannte Asien wie kaum ein anderer westlicher Journalist. Von 1972 bis 1997 war er dort Korrespondent des SPIEGEL - anfangs in Singapur, dann in Hongkong, Peking, Tokio und Bangkok. 1975 war er einer der wenigen westlichen Reporter, die in Saigon blieben, als Kommunisten die Stadt übernahmen. Terzani lebte bereits fünf Jahre in China, als er 1984 plötzlich verhaftet, antirevolutionärer Aktivitäten beschuldigt, einen Monat umerzogen und schließlich ausgewiesen wurde. Nach mehrjährigen Aufenthalten in Japan und Thailand ging Terzani 1994 nach Indien, von wo aus er bis 1997 für den SPIEGEL berichtete. Im Sommer 2004 erlag Tiziano Terzani einer Krebserkrankung.

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25 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Asien wie es in keinem Reiseführer steht, 6. Oktober 2006
Von Livia (Köln) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REVIEWER)   
Tiziano Terzani, ein Ex-Spiegel-Mitarbeiter, schildert in seinem Buch unter dem Titel "Fliegen ohne Flügel" seine Erfahrungen im Jahre 1993. Er meidet wegen einer Wahrsagung für ein Jahr jeglichen Flug und erlebt Asien auf eine ungewöhnliche Weise. Einige seiner Erlebnisse schreibt er auf dem Niveau eines Enzensberger - beileibe nicht mit der flotten "Spiegel-Diktion" sondern überlegt, meist kritisch, aber in der Seele an Asien hängend. Der gebürtige Italiener Terzani lebte viele Jahre seines Lebens in Asien und weiß - im Gegensatz zu den heutigen "TV-Journalisten", die mal eben bar jeder Sachkunde ein paar unreflektierte Sprüche in die Kamera schwätzen - wovon er berichtet.
Seine regimekritische Anekdote einer Überlandreise nach Kentung in Burma mag als Beispiel für diese Darstellungsweise gelten. Es gibt wenige Bücher, die nach Ende des Vietnamkrieges geschrieben wurden, die so eindringlich und wahrhaftig Asien schildern. Ein Buch das ich mit Genuß gelesen habe.

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71 von 83 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Dreimal Asien auf einen Blick, 25. September 2005
Von ludwigwitzani (Köln) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 50 REVIEWER)   
Tiziano Terzani: Fliegen ohne Flügel. Eine Reise zu Asiens Mysterien
„Vorsicht! 1993 läufst Du Gefahr zu sterben. In diesem Jahr darfst Du nicht fliegen. Nicht ein einziges Mal." Aus der Spiegelkorrespondent Tiziano Terzani im Jahre 1976 diesen Hinweis von einem chinesischen Wahrsager in Hongkong erhielt, war das nichts weiter als ein Anlass zum Schmunzeln. Doch je näher das Jahr 1993 heranrückte, desto mehr wurde die Prophezeiung im Bewusstsein des Autors zu einer Lebensentscheidenden Warnung. Natürlich ist man gespannt, was die Gurus und Mönche, Priester, Hexen und Einsiedler dem Sohn der Stadt Florenz hinsichtlich dieser Warnung alles mitzuteilen haben. Um es gleich vorweg zu sagen: erstaunliche und banale, erheiternde und verdrießliche Diagnosen wechseln in so bunter Folge, dass nicht nur der Leser, sondern auch der Autor selbst bald nicht mehr wissen, was sie eigentlich glauben sollen. Die intensive Untersuchung, die ein chinesischer Experte in Malakka an den Fußsohlen Terzanis vornimmt, fördert ein wenig erfreuliches Ergebnis zutage: mit übermäßigem Reichtum wird der Autor für den Rest seines Lebens nicht mehr rechnen dürfen. Ein buddhistischer Bonze in Bangkok konnte trotz mancherlei Finten und einer geradezu investigativer Fragetechnik zur Erhellung der Terzani-Existenz nur ein Details beisteuern, das dem Autor ohnehin schon bekannt war: „Deine Frau hat einen stärkeren Charakter als Du." Auch die mongolischen Wahrsager von Ulan Bator wissen nicht weiter, wenn auch der Leser bei dieser Gelegenheit von einer bemerkenswerten Methode der landwirtschaftlichen Wasserversorgung erfährt. Ein mongolischer Dalcin hängt bei großer Trockenheit einfach sein Hemd so lange auf eine Leine, bis sich aus dem kleinen Schatten eine große Regenwolke bildet. So etwa sehen die asiatischen Mysterien aus, die Terzani immer aufs Neue präsentiert, und ganz vergeblich sucht der Leser hinter diesen und ähnlichen Geschichten nach jener leichten Prise Ironie, die auch den größten Nonsens mit ein wenig Humor erträglich machen könnte.
Würde das Buch nichts anderes zur Sprache bringen, könnte die Besprechung an dieser Stelle beendet sein. Doch die „Reise zu Asiens Mysterien", wenngleich im Titel plakativ herausgestellt, ist nur ein einziger und wahrscheinlich der schwächste Teil des vorliegenden Buches. Viel ergiebiger sind die zahlreichen Reiseminiaturen, die in ihrer Gesamtheit nicht weniger ergeben als das Portrait eines ganzen Weltteiles - eben des südostasiatischen und ostasiatischen Raumes, der bei Terzani cum grano salis als das klassische „Asien" firmiert. Am Grab Henri Mouhots in Luang Prabang und auf den Spuren Ferdinand Ossendowskis in Ulan Bator, vor den Gewehren der Roten Khmer, in den Straßenschluchten Bangkoks oder auf der „vollklimatisierten Insel Singapur" - immer gelingt es dem Autor mit wenigen prägnanten Strichen Geschichte und Gegenwart des jeweiligen Platzes zu einem exemplarischen Baustein im großen asiatischen Gebäude zu verdichten. In Ho Mong, der Welthauptstadt des Drogenhandels, konferiert Terzani mit dem Drogenpräsidenten Khun Sa, und in den Abteilen der transsibirischen Eisenbahn wird er zum Augenzeugen eines zusammenbrechenden Russlands, dessen unterversorgte Menschen den mongolischen Wanderhändlern auch die minderwertigsten Waren aus den Händen reißen. Terzanis kurze Portraits der laotischen Lebenswelt, der Ruinen von Angkor oder auch nur eines Sonnenunterganges in Ulan Bator sind faszinierend für Asien-Anfänger und Asien-Kenner zugleich Und so mag es sein, dass manch einer, zwischen diesen beiden Polen hin- und hergerissen, möglicherweise das dritte Thema zunächst übersehen wird, ehe es sich jedoch im weiteren Verlauf des Buches immer deutlicher entfaltet. Wie ein gigantischer Strudel hat der die Modernisierung den asiatischen Kontinent erfasst, und auch wenn der Autor den Untergang der alten Traditionen beklagt, verharrt er nicht in der Pose der nostalgischen Verklärung sondern benennt die Träger dieses epochalen Wandels. Seine Antwort ist eindeutig: es sind die Chinesen, die Asiens Schicksal in die Hand nehmen werden. Aus ihrer unglaublichen Tüchtigkeit speisen sich die Kräfte, die derzeit die Metamorphose Asiens vorantreiben. Dabei sind die Chinesen Täter und Opfer zugleich: den Ursprüngen ihrer eigenen Kultur zunehmend entfremdet sind sie den Verlockungen der westlichen Konsumgesellschaft vollständig erlegen und hegen nach der Auffassung des Autors keinen heißeren Wunsch als „kleine Amerikaner" zu werden - auch wenn das chinesische Selbstbewusstsein und die Widerstände gegenüber dem Westen zunehmen Im Abstand von einem Dutzend Jahren nach seinem ersten Erscheinen gelesen, ist es erstaunlich, wie genau, der Autor den asiatischen Aspekt des weltweiten Prozesses vorausgesehen hat, den wir heute als „Globalisierung" bezeichnen. Auch für die immer nostalgischere Rolle Europas in der Welt findet der Autor die richtigen Worte. Erstaunlich, schreibt er am Ende des Buches, „wie gut dieser Kontinent sein Alter verkraftete. Er gab sich keine Mühe sich ein anderes Gesicht zuzulegen, vielmehr war er stolz auf sein Aussehen und bestrebt, es zu erhalten. Verglichen mit dem Selbstzerstörungsdrang Asiens war dies eine große Wohltat." So endet Tiziano Terzanis Reise zu den Geheimnissen einer fremden Welt in einem Lob der europäischen Ordnung. Wenn das kein Mysterium ist.
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42 von 49 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Das existierende "alte" Asien von der okkulten Seite, 8. Juni 2001
Von Ein Kunde
Ein Vergnügen ist es, dem Autor auf seiner Reise durch alle Winkel Asiens zu begleiten, die er hauptsächlich aus beruflichen Gründen aufsucht (Journalist für den Spiegel, dabei schwor er sich in diesem Jahr kein Flugzeug zu betreten), jedoch dann mehr seinem Interesse an Wahrsagern nachgeht. So lässt er sich in jedem Dörfchen die Zukunft vorhersagen - mit unterschiedlichsten Methoden und Ergebnissen. Auch für den Leser sehr faszinierend, geht Tiziano doch ohne Scheu und Angst auf die Menschen zu, wie es nur jemand machen kann, der lange in diesen Ländern lebt, und vermittelt dabei Einblicke, die sicher auch den normalen Touristen meist verborgen bleiben. Wenngleich politisch etwas überholt (unternahm er diese Reisen doch 1993), kommt die Seele Asiens doch bestens rüber und lädt gleich zum (Be-)Reisen ein. Wunderbare Lektüre, da endlich mal nicht aus der Sicht eines neureichen Amerikaners auf dem Offroad-Trip, sondern mit den Augen eines weltoffenen Italieners betrachtet, nur empfehlenswert.
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Tiziano Terzani (1938-2004) war ein italinischer Journalist, der ab 1971 mit seiner Familie nach Asien übersiedelt ist. Lesen Sie weiter...
Vor 23 Stunden von Mag Sarah Krampl veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen Tausche Flugzeug gegen Reise-Abenteuer!
Terzani, ein ehemaliger Spiegel-Journalist war jahrelang in Asien tätig. Plötzlich entscheidet er sich, dass er ein Jahr lang nicht in ein Flugzeug steigen möchte. Lesen Sie weiter...
Vor 19 Tagen von Diana-Yoga veröffentlicht

3.0 von 5 Sternen Vielversprechender Beginn, zäher Fortgang
Eine Mischung aus Informationen, Anekdoten, Beschreibungen, Erlebnissen von einem langjährigen Asienkenner sprachlich erfrischend-direkt, pointiert und mitunter auch humorvoll... Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Richard Hattemer veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen Ausgezeichnete Literatur, unterhaltsam und lehrreich
Sehr empfehlenswertes Buch, sollte auch jeder Schüler gelesen haben, der etwas über Asien und die dort geführten Kriege wissen möchte.
Vor 2 Monaten von Gisela Schmidt veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen Wunderbar
Das Buch Fliegen ohne Flügel gehört definitiv zu meinen Lieblingsbüchern. Die Erfahrung zu machen ein Land zu durchreisen, bewußt den Weg wahrzunehmen, statt aus dem... Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von SKeppler veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen Höchst spannende Lektüre
Wenn man sich nur ein bisschen für Asien interessiert, dann öffnet dieses Buch ganze Welten. Es gibt Aufschluss über die unterschiedlichen Mentalitäten, über die Geschichte von... Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von Judith Brauner veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen Magischer Anziehungskraft für den Leser!
Ich habe dieses Buch während meiner Reise nach Laos und Thailand dabei gehabt.
Dieses Buch hat mich sehr Inspiriert. Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von J. Utz veröffentlicht

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Das Buch hat mich sehr inspiriert und mir auch teilweise einen neuen Blick auf mein Leben gegeben.
Vor 6 Monaten von Petra Siebert veröffentlicht

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Ein wunderbar zu lesendes Buch. Beim Lesen bin ich der Hektik unserer heutigen Zeit entflohen. Der Autor zeigt uns, wie wir die Welt wieder bewusster erleben könn(t)en, wenn wir... Lesen Sie weiter...
Vor 6 Monaten von J. Stodolka veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen Fliegen ohne Flügel
Dieser Artikel war nicht für mich bestimmt, sondern auf Empfehlung eiens Dritten als Geschenk vorgesehen, deshalb keine Rezension möglich
Vor 9 Monaten von Rolf H. Gelhaar veröffentlicht

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