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Fliegen ohne Flügel: Eine Reise zu Asiens Mysterien
 
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Fliegen ohne Flügel: Eine Reise zu Asiens Mysterien [Taschenbuch]

Tiziano Terzani , Elisabeth Liebl , Rita Seuß
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (37 Kundenrezensionen)
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Produktinformation


Mehr über den Autor

Tiziano Terzani
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Ein faszinierender Einblick in die spirituelle Welt Asiens

"In diesem Jahr darfst du nicht fliegen. Nicht ein einziges Mal." Aufgrund der Warnung eines chinesischen Wahrsagers vor einem Flugzeugabsturz begann für den Asienkorrespondenten des Spiegel ein ungewöhnliches Jahr der Reisen mit allem, was keine Flügel hat. Entstanden ist ein faszinierender Länderbericht mit tiefen Einblicken in asiatische Lebensweisen zwischen materialistischer Moderne und traditionellen magischen Praktiken.

Über den Autor

Tiziano Terzani, 1938 in Florenz geboren, in Europa und den USA ausgebildet, kannte Asien wie kaum ein anderer westlicher Journalist. Von 1972 bis 1997 war er dort Korrespondent des SPIEGEL – anfangs in Singapur, dann in Hongkong, Peking, Tokio und Bangkok. 1975 war er einer der wenigen westlichen Reporter, die in Saigon blieben, als Kommunisten die Stadt übernahmen. Terzani lebte bereits fünf Jahre in China, als er 1984 plötzlich verhaftet, antirevolutionärer Aktivitäten beschuldigt, einen Monat umerzogen und schließlich ausgewiesen wurde. Nach mehrjährigen Aufenthalten in Japan und Thailand zog er sich 1994 nach Indien zurück und hielt sich in den folgenden Jahren wechselweise in meditativer Abgeschiedenheit am Himalaja und in Italien auf. Im Sommer 2004 erlag Tiziano Terzani einer Krebserkrankung. Sein letztes Buch "Das Ende ist mein Anfang. Ein Vater, ein Sohn und die große Reise des Lebens" erschien 2007.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
29 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Karl-Heinz Heidtmann TOP 500 REZENSENT
Format:Taschenbuch
Nachdem ich mit großer Faszination die beiden letzten Bücher Tiziano Terzanis gelesen hatte, beschloss ich, seine anderen Werke quasi "antichronologisch" ebenfalls zu lesen, angefangen mit diesem.

Gewiss, Terzani nimmt seinen Leser mit auf eine - in jeder Hinsicht - lange Reise von Südostasien, China, die Mongolei, Sibirien nach Europa und wieder zurück nach Singapur. Der Charme des Buches liegt in der Warnung eines Wahrsagers, im Jahre 1993 auf keinen Fall zu fliegen. Terzani nimmt den Rat ernst und macht sich stattdessen mit Schiff, Bahn und Bus auf den Weg. Diese Verlangsamung der Bewegung erlaubt ihm oft ein längeres Verweilen und ein genaueres Hinsehen.

Wie der Untertitel bereits andeutet, geht es Terzani bei diesem Buch um "Eine Reise zu Asiens Mysterien". Faktisch bedeutet dies, dass Terzani an jeder Station seiner Reise einen "Wahrsager", "Seher" oder "Astrologen" aufsucht, um sich von diesem die Zukunft vorhersagen zu lassen. Am Anfang des Buches ist es ohne Zweifel interessant, mitzuerleben, wie Menschheit seit altersher und so auch in Asien mit den skurrilsten Mitteln versucht hat, der Zukunft in die Karten zu schauen. Und ähnlich wie bei einem verblüffenden Zaubertrick, staunt der Leser, dass es offenbar doch "mehr Dinge zwischen Himmel und Erde gibt, als er je selber geträumt hat", wenn die Wahrsager Terzani korrekte Dinge über seine Vergangenheit sagen, für die ihnen keinerlei Zugang außer ihrer eigenen spiritistischen Qualitäten zur Verfügung standen.

Doch, was für die Vergangenheit verblüfft, gerät bei den Zukunftsdiagnosen zu Farce - zumindest für den Leser von heute, der weiß, dass Tiziano Terzani entgegen den meisten Weissagungen leider nicht "alt" geworden ist. Tiziano wurde am 14. September 1938 in Florenz geboren und starb mit 66 Jahren am 28. Juli 2004. Und spätestens nach dem zehnten Wahrsagerbesuch wird dieses ans Manische grenzende Unterfangen dem Leser langweilig.

Ohne jeden Zweifel ist Terzani ausgewiesener Asienkenner und vermittelt dem Leser auch in diesem Buch manch interessante Information über den sich im totalen Umbruch befindlichen Kontinent, auf dem Terzani einen großen Teil seines Lebens als SPIEGEL-Korrespondent zugebracht hat. Er war berühmt für seine Reportagen, die weit über das tagespolitische Geschehen hinausgingen und lebendige, einfühlsame Portraits der Länder und ihrer Bewohner, ihrer Spiritualität und Kultur lieferten.

Doch hier zeigt sich das andere Gesicht dieses mutigen, neugierigen und weltoffenen Mannes: Wie er in seinem Buch "Das Ende ist mein Anfang" berichtet, stürzt Terzani Ende der 80er Jahre in Japan in eine tiefe Depression mit anschließenden Fluchten und pantheistische Phantasien - offenbar angesichts der von ihm geliebten und vormals so spirituell geprägten Länder Asiens, die scheinbar unentrinnbar der technischen Zivilisation und dem Materialismus des Westens anheimfallen.

Diese Krise hat er offenbar nie mehr ganz bewältigen können. Dass Terzani nach eigener Aussage "überhaupt nicht abergläubisch" ist, führt er in diesem Buch selber ad absurdum.

Fazit: Mit Einschränkungen - auch wegen der Längen - lesenswert für Asien- und Terzanifreunde.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
60 von 68 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Dreimal Asien auf einen Blick 25. September 2005
Von ludwigwitzani TOP 500 REZENSENT
Format:Taschenbuch
Tiziano Terzani: Fliegen ohne Flügel. Eine Reise zu Asiens Mysterien
„Vorsicht! 1993 läufst Du Gefahr zu sterben. In diesem Jahr darfst Du nicht fliegen. Nicht ein einziges Mal." Aus der Spiegelkorrespondent Tiziano Terzani im Jahre 1976 diesen Hinweis von einem chinesischen Wahrsager in Hongkong erhielt, war das nichts weiter als ein Anlass zum Schmunzeln. Doch je näher das Jahr 1993 heranrückte, desto mehr wurde die Prophezeiung im Bewusstsein des Autors zu einer Lebensentscheidenden Warnung. Natürlich ist man gespannt, was die Gurus und Mönche, Priester, Hexen und Einsiedler dem Sohn der Stadt Florenz hinsichtlich dieser Warnung alles mitzuteilen haben. Um es gleich vorweg zu sagen: erstaunliche und banale, erheiternde und verdrießliche Diagnosen wechseln in so bunter Folge, dass nicht nur der Leser, sondern auch der Autor selbst bald nicht mehr wissen, was sie eigentlich glauben sollen. Die intensive Untersuchung, die ein chinesischer Experte in Malakka an den Fußsohlen Terzanis vornimmt, fördert ein wenig erfreuliches Ergebnis zutage: mit übermäßigem Reichtum wird der Autor für den Rest seines Lebens nicht mehr rechnen dürfen. Ein buddhistischer Bonze in Bangkok konnte trotz mancherlei Finten und einer geradezu investigativer Fragetechnik zur Erhellung der Terzani-Existenz nur ein Details beisteuern, das dem Autor ohnehin schon bekannt war: „Deine Frau hat einen stärkeren Charakter als Du." Auch die mongolischen Wahrsager von Ulan Bator wissen nicht weiter, wenn auch der Leser bei dieser Gelegenheit von einer bemerkenswerten Methode der landwirtschaftlichen Wasserversorgung erfährt. Ein mongolischer Dalcin hängt bei großer Trockenheit einfach sein Hemd so lange auf eine Leine, bis sich aus dem kleinen Schatten eine große Regenwolke bildet. So etwa sehen die asiatischen Mysterien aus, die Terzani immer aufs Neue präsentiert, und ganz vergeblich sucht der Leser hinter diesen und ähnlichen Geschichten nach jener leichten Prise Ironie, die auch den größten Nonsens mit ein wenig Humor erträglich machen könnte.
Würde das Buch nichts anderes zur Sprache bringen, könnte die Besprechung an dieser Stelle beendet sein. Doch die „Reise zu Asiens Mysterien", wenngleich im Titel plakativ herausgestellt, ist nur ein einziger und wahrscheinlich der schwächste Teil des vorliegenden Buches. Viel ergiebiger sind die zahlreichen Reiseminiaturen, die in ihrer Gesamtheit nicht weniger ergeben als das Portrait eines ganzen Weltteiles - eben des südostasiatischen und ostasiatischen Raumes, der bei Terzani cum grano salis als das klassische „Asien" firmiert. Am Grab Henri Mouhots in Luang Prabang und auf den Spuren Ferdinand Ossendowskis in Ulan Bator, vor den Gewehren der Roten Khmer, in den Straßenschluchten Bangkoks oder auf der „vollklimatisierten Insel Singapur" - immer gelingt es dem Autor mit wenigen prägnanten Strichen Geschichte und Gegenwart des jeweiligen Platzes zu einem exemplarischen Baustein im großen asiatischen Gebäude zu verdichten. In Ho Mong, der Welthauptstadt des Drogenhandels, konferiert Terzani mit dem Drogenpräsidenten Khun Sa, und in den Abteilen der transsibirischen Eisenbahn wird er zum Augenzeugen eines zusammenbrechenden Russlands, dessen unterversorgte Menschen den mongolischen Wanderhändlern auch die minderwertigsten Waren aus den Händen reißen. Terzanis kurze Portraits der laotischen Lebenswelt, der Ruinen von Angkor oder auch nur eines Sonnenunterganges in Ulan Bator sind faszinierend für Asien-Anfänger und Asien-Kenner zugleich Und so mag es sein, dass manch einer, zwischen diesen beiden Polen hin- und hergerissen, möglicherweise das dritte Thema zunächst übersehen wird, ehe es sich jedoch im weiteren Verlauf des Buches immer deutlicher entfaltet. Wie ein gigantischer Strudel hat der die Modernisierung den asiatischen Kontinent erfasst, und auch wenn der Autor den Untergang der alten Traditionen beklagt, verharrt er nicht in der Pose der nostalgischen Verklärung sondern benennt die Träger dieses epochalen Wandels. Seine Antwort ist eindeutig: es sind die Chinesen, die Asiens Schicksal in die Hand nehmen werden. Aus ihrer unglaublichen Tüchtigkeit speisen sich die Kräfte, die derzeit die Metamorphose Asiens vorantreiben. Dabei sind die Chinesen Täter und Opfer zugleich: den Ursprüngen ihrer eigenen Kultur zunehmend entfremdet sind sie den Verlockungen der westlichen Konsumgesellschaft vollständig erlegen und hegen nach der Auffassung des Autors keinen heißeren Wunsch als „kleine Amerikaner" zu werden - auch wenn das chinesische Selbstbewusstsein und die Widerstände gegenüber dem Westen zunehmen Im Abstand von einem Dutzend Jahren nach seinem ersten Erscheinen gelesen, ist es erstaunlich, wie genau, der Autor den asiatischen Aspekt des weltweiten Prozesses vorausgesehen hat, den wir heute als „Globalisierung" bezeichnen. Auch für die immer nostalgischere Rolle Europas in der Welt findet der Autor die richtigen Worte. Erstaunlich, schreibt er am Ende des Buches, „wie gut dieser Kontinent sein Alter verkraftete. Er gab sich keine Mühe sich ein anderes Gesicht zuzulegen, vielmehr war er stolz auf sein Aussehen und bestrebt, es zu erhalten. Verglichen mit dem Selbstzerstörungsdrang Asiens war dies eine große Wohltat." So endet Tiziano Terzanis Reise zu den Geheimnissen einer fremden Welt in einem Lob der europäischen Ordnung. Wenn das kein Mysterium ist.
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51 von 59 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Ein Vergnügen ist es, dem Autor auf seiner Reise durch alle Winkel Asiens zu begleiten, die er hauptsächlich aus beruflichen Gründen aufsucht (Journalist für den Spiegel, dabei schwor er sich in diesem Jahr kein Flugzeug zu betreten), jedoch dann mehr seinem Interesse an Wahrsagern nachgeht. So lässt er sich in jedem Dörfchen die Zukunft vorhersagen - mit unterschiedlichsten Methoden und Ergebnissen. Auch für den Leser sehr faszinierend, geht Tiziano doch ohne Scheu und Angst auf die Menschen zu, wie es nur jemand machen kann, der lange in diesen Ländern lebt, und vermittelt dabei Einblicke, die sicher auch den normalen Touristen meist verborgen bleiben. Wenngleich politisch etwas überholt (unternahm er diese Reisen doch 1993), kommt die Seele Asiens doch bestens rüber und lädt gleich zum (Be-)Reisen ein. Wunderbare Lektüre, da endlich mal nicht aus der Sicht eines neureichen Amerikaners auf dem Offroad-Trip, sondern mit den Augen eines weltoffenen Italieners betrachtet, nur empfehlenswert.
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Die neuesten Kundenrezensionen
Hervorragend
Du darfst nicht fliegen in diesem Jahr - kein einziges Mal! Der Autor hält sich daran und gibt uns dadurch ein sehr spannendes Buch an die Hand.
Hervorragend
Vor 3 Monaten von Sumosamo veröffentlicht
Nie geliefert!!!
Leider wurde mir dieses Buch von Amazon nie geliefert, und bin sehr entäuscht über den service. War der letzte Einkauf dort!!
Vor 5 Monaten von Markus Herger veröffentlicht
Der orignale Titel in Italienisch war: un indovino mi disse....also
ein Wahrsagter sagte mir: "Vorsicht! 1993 läufst Du Gefahr zu sterben. In diesem Jahr darfst Du nicht fliegen, nicht ein einziges Mal. Lesen Sie weiter...
Vor 12 Monaten von "Kaktusblüte" veröffentlicht
Fliegen ohne Flüge - Phantastereienl
Es ist mit diesem Buch wie mit den Märchen aus dem Orient. Viele Eindrücke und zum Teil auch Unwahrscheinliches. Lesen Sie weiter...
Vor 17 Monaten von Rammelt Hans -. Ulrich veröffentlicht
Asien, wie es wirklich ist
Ein Buch mit vielen Insiderinformationen über Asien, interessant als Hintergrundwissen, insbesondere wenn man die Länder schon bereist hat. Lesen Sie weiter...
Vor 18 Monaten von H. Muth veröffentlicht
Zuerst spannend, dann aber sehr zäh
Als Asienfan habe ich mit Vorfreude das Buch begonnen und gehofft, einiges Neues und Interessantes von einem Insider zu erfahren. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 25. Mai 2010 von A. Mangold
Asiens Kultur, Geschichte und Mysterium
Tiziano Terzani (1938-2004) war ein italinischer Journalist, der ab 1971 mit seiner Familie nach Asien übersiedelt ist. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 9. Februar 2010 von Mag Sarah Krampl
Tausche Flugzeug gegen Reise-Abenteuer!
Terzani, ein ehemaliger Spiegel-Journalist war jahrelang in Asien tätig. Plötzlich entscheidet er sich, dass er ein Jahr lang nicht in ein Flugzeug steigen möchte. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 21. Januar 2010 von Diana-Yoga
Vielversprechender Beginn, zäher Fortgang
Eine Mischung aus Informationen, Anekdoten, Beschreibungen, Erlebnissen von einem langjährigen Asienkenner sprachlich erfrischend-direkt, pointiert und mitunter auch humorvoll... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 20. Dezember 2009 von Richard Hattemer
Ausgezeichnete Literatur, unterhaltsam und lehrreich
Sehr empfehlenswertes Buch, sollte auch jeder Schüler gelesen haben, der etwas über Asien und die dort geführten Kriege wissen möchte.
Veröffentlicht am 13. November 2009 von Gisela Schmidt
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