Pressestimmen
Renate Dubach, Berner Zeitung
»Es gibt mehrere dieser stillen Geschichten, in denen sich die Trauer über die Unheilbarkeit der Welt nicht in grellen Bildern und grotesken Verzerrungen äussert, sondern auf ganz unspektakuläre Weise. Da klingt ein neuer Ton an, den wir in Zukunft bei Boyle nicht mehr missen wollen.«
Claus-Ulrich Bielefeld, Tages-Anzeiger, Zürich
»Boyle kennt sie gut, die Verlierertypen, und so gewinnen seine vom Leben überforderten Schwächlinge und Schwachköpfe am Ende doch, irgendwie, meistens – und sei es die Sympathie des Lesers.«
Martin Wolf, Der Spiegel, Messebeilage
Kurzbeschreibung
Baumeister Willis wird mit zwei elementaren Gewalten konfrontiert: der eruptiven Wut seiner Gefährtin Muriel angesichts des falschen Frühstücksbrotes sowie dem Hurrican Leroy, der ihn auf dem Weg zur Post überrascht ... Die Decke der Zivilisation ist dünn über den Abgründen dieser Geschichten Geschichten über Exzesse, Mordlust, Sehnsucht und Gier.
carpe.com
In einer Großwildjagd wird Afrika auf einer Farm in Amerika nachgestellt. Ein zum zweiten Mal verheirateter Immobilienmakler will sich vor seiner schönen und kalten Frau beweisen, ihr ein paar Trophäen fürs Wohnzimmer schießen. Doch auch wenn sich keines der "wilden freilebenden" Tiere ohne Menschenhilfe noch am Leben hätte halten können -- die Kräfte sollte man dennoch nicht unterschätzen.
Ohne Held -- ein frisch geschiedener wird mehr oder weniger zufällig zum Mäzen einer russischen Immigrantin. Diese lebt bei ihm, geht mit seinem Geld einkaufen, lässt sich sein teures Fahrrad stehlen, telefoniert stundenlang nach Russland oder sonstwohin -- doch all der Luxus reicht nicht für sie -- sie will eine Liebe, für die sie sterben kann.
Fleischeslust, die Titelerzählung, spielt kurz vor Thanksgiving. Zufällig taucht eine militante Tierschützerin in seinem Leben auf; und sie zieht in mit, er fängt auch an, vor Pelzgeschäften zu demonstrieren. Und vor allem ist er selbstverständlich mit dabei, als es gilt, die Truthähne zu befreien -- ein Versuch, der noch nicht einmal für die Truthähne ein gutes Ende findet.
In diesem Erzählband waren Geschichten dabei, die mich sofort massiv in ihren Bann gezogen haben, die mich ob ihres Sarkasmus oder der starken Idee, die fühlbar war, angesprochen haben. Doch es sind auch einige schwächere Geschichten dabei -- die man zwar liest, an deren Inhalt man sich aber schon wenige Seiten nicht mehr wirklich erinnern kann. Dazu zählen für mich vor allem auch die Geschichten in Italien. Hier kommt sein Zynismus einfach nicht treffend rüber, finde ich. Zumindest einige der Geschichten kann ich wirklich allen ans Herz legen, die entweder diesen Autor ohnehin schon kennen und lieben oder dies noch nachholen wollen. --Daniela Ecker -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundene Ausgabe .
Der Verlag über das Buch
»Es gibt mehrere dieser stillen Geschichten, in denen sich die Trauer über die Unheilbarkeit der Welt nicht in grellen Bildern und grotesken Verzerrungen äussert, sondern auf ganz unspektakuläre Weise. Da klingt ein neuer Ton an, den wir in Zukunft bei Boyle nicht mehr missen wollen.«Claus-Ulrich Bielefeld im Tages-Anzeiger, Zürich
»Boyle kennt sie gut, die Verlierertypen, und so gewinnen seine vom Leben überforderten Schwächlinge und Schwachköpfe am Ende doch, irgendwie, meistens und sei es die Sympathie des Lesers.« Martin Wolf in der Spiegel-Messebeilage