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100 Jahre Universal Pictures
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Produktinformation
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Moviemans Kommentar zur DVD: Einwandfrei überträgt die DVD die skurrile Mischung aus schrillen und tristen Farbtönen, da fällt fast schon nicht mehr auf, dass das Bild deutliche Artefakte wie Klötzchen und Nachzieheffekte aufweist. Die Schärfe bewegt sich im befriedigenden Bereich. Akustisch ist da etwas mehr drin, und das nicht nur wegen der fetzigen Musikeinlagen. Klasse, dass man auch aus den Rears so viel Aktivität vernimmt (singende Polonese, 00:14:37). An Extras mangelt es der DVD nicht. Neben Interviews mit Heinz Strunk, Maxim Mehmet, Andreas Schmidt. Susanne Lothar, Anna Fischer, Christian Görlitz und Susanne Freyer gibt’s ein Making Of (16:28 Min.), ein Hinter den Kulissen (3:39 Min.), die Featurettes "In der Maske mit Maxim" (3:13 Min.) und "Zu Besuch bei Uniform Heinemann" (1:34 Min.). Außerdem bietet die Bonusausstattung noch unveröffentlichte Szenen (18:39 Min.), das Musikvideo "Tanzmusik Medley" (3:37 Min.), den Original Kinotrailer (1:51 Min.) und eine Trailershow. Was will man mehr? --movieman.de
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
18 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Gnadenlos!,
Von
Rezension bezieht sich auf: Fleisch ist mein Gemüse (DVD)
Wie kann man das alles nur vergessen? Heinz Strunk ist ein Jahr jünger als ich, aber was seinen Roman, und jetzt auch den Film angeht, haben wir zwei Sachen gemeinsam, die uns klar zum Vorteil gereichen: Wir sind Norddeutsche und wir waren in den 80ern dabei. Leider habe ich schon fast alles vergessen, aber Heinz: Ich sach nur hallo, der hat den ganzen Schiet noch auf Tasche. Er nimmt uns mit auf eine gnadenlose Reise in die 80er und in den Norden, wo aus jeder Mutter eine Muddi wird. 1986 in der Erinnerung des Heinz Strunk, ich kann nur sagen: Das war ganz genau so!
Heinz(Maxim Mehmet) ist verzweifelt. Sein Körper wird von einer hammerharten Mega-Akne attackiert, seine Mutter(Susanne Lothar) ist geisteskrank und er kriegt keine Frau an den Start. Als sich eines Tages die Chance ergibt in einer Band zu spielen, greift Heinz zu. Mit Tiffany, unter der Leitung von Gurki Beckmann(Andreas Schmidt), spielt er fortan auf Polterabenden, Karnevalsfeiern, Schützenfesten oder im Altenheim. Von Chris Roberts bis Suzi Quatro wird alles gegeben und als Zuschauer erfährt man, dass Musik, auch körperlich, richtig weh tun kann. Heinz Traum ist es, selbst Stücke zu komponieren. Er versucht das mit der Sängerin Anja, aber die muss schwanger nach Heidelberg umziehen. Heinz macht sich auf die Suche. Zwischen Besuchen bei seiner kranken Muddi und ein paar Bierchen mit der dicken Nachbarin Rosi(Livia Reinhard) melden sich etliche Mädels, aber keine passt. Erst als Anarcho-Jette(Anna Fischer), die Heinz schon mal auf der Fähre singen gehört hat, sich entschließt für Heinz zu singen, geht die Post ab. Heinz Strunk ist schon ein echtes norddeutsches Original. Wenn sein Film-Ego mit Liebhaberin Nr.1 seines Lebens auf dem Sofa sitzt und ein Bockbier nimmt, dann weiß man, wo man ist. Und für diejenigen, die nicht zu uns gehören: So war das wirklich! Wir vergeben Heinz Strunk, das er sein Leben nur erfunden hat, lassen uns blendend unterhalten von Schauspielern, wie z.B. Susanne Lothar, die Heinz Mutter im wahrsten Sinne des Wortes wahnsinnig gut spielt und tauchen noch mal ein in die schlimmste Mucke der 80er. Dabei fällt vor allem die Liebe zum Detail auf, die in jeder Sekunde des Films zu spüren ist. Fleisch ist mein Gemüse ist ein herrliches Zeitdokument, eine geile Story und viel Witz, aber auch eine Spur Drama. Danke Heinz! Das hast Du richtig gut gemacht! Einen Punkt Abzug gibt es, wie üblich bei Literaturverfilmungen, weil sich Christian Görlitz nicht ganz an das Buch gehalten hat. Ansonsten ist der Film ein echter Bringer und natürlich Werbung für den Norden. Aufgelockert wird das Ganze mit Heinz Strunks Stimme aus dem Off, seinen kleinen Gastauftritten mit Hirsch und Co und Rocko Schamoni als Schützenkönig. Ziemlich schräg, ziemlich kultig, irgendwo zwischen Pommes und Schampus. Bleibt zum Schluss nur zu sagen: Ziehen sie sich das einfach selbst mal rein und entscheiden sie, ob Daumen hoch oder Daumen runter. Mein Daumen war ziemlich schnell oben. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen
Die totale Verkitschung,
Von
Rezension bezieht sich auf: Fleisch ist mein Gemüse (DVD)
"Fleisch ist mein Gemüse" ist ein großartiges Buch. Und gewiss nicht leicht zu verfilmen, denn die Handlung schildert das triste Leben des "Heinzer" gemächlich und läuft quasi im Nichts aus, wie auch bei den anderen Strunk-Büchern. Wohl um den Film mainstreamtauglich zu machen, ging Drehbuchautor und Regisseur Christian Görlitz mit dem Dampfbügeleisen an die Vorlage und glättete die Story wie den Heinzer. Während letzterer im Buch (wie ich finde, grundehrlich) auch die unguten Seiten des Lebens wie seine Drogensucht darstellt, erscheint er im Film eher als Schwiegersohn-Typ mit viel versteckter Romantik. Noch schlimmer finde ich, dass Görlitz einige Grundideen des Buches quasi vergewaltigte.
So fand ich es im Original schon von zentraler Bedeutung, dass der Heinzer frauentechnisch über die ganze Länge eigentlich nicht zum Punkt kommt. Stattdessen wuseln im Film die ganze Zeit Frauen um ihn herum, garniert wird das ganze mit einer kitschigen Liebesgeschichte. Das Ende wird dadurch verhunzt, dass der haarsträubend Charakter "Jette" als Heinzer-Traumfrau eingeführt wird, dargestellt von der real nicht weniger nervigen Panda-Sängerin Anna Fischer. Während sich Strunks Bücher gerade darin auszeichnen, dass die Personen gekonnt und mit Liebe zum Detail eingeführt werden, ist diese Jette ein gerade zu wandelndes "Berlin der 80er Jahre"-Klischee. Die Mucker-Szenen sind alle gut, treten aber ziemlich in den Hintergrund im Vergleich zum zwischenmenschlichen hin und her, wobei auch die süße Susanne Bormann zum Einsatz kommt. Nein, ich würde Görlitz gerne die Ohren lang ziehen dafür, dass er ein zwar lustiges, aber in der Aussage recht pessimistisches Buch zur RomCom umgemodelt hat. Da ändert auch der Schluss des Films nicht daran, in dem die Handlung durch Autor Heinz Strunk in persona ins Ironische gezogen wird. Zwei Sterne gibt es allerdings für einige nette Regie (nicht Drehbuch!)-Einfälle, darunter eine kleine Castingshow-Parodie, sowie Andreas Schmidt in einer Nebenrolle, der den schmierigen Bandleader "Gurki" wirklich grandios verkörpert. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Witz und Tragik begegnen sich in nahezu jedem Augenblick der Handlung,
Von Stephan Seither (Berg / Rheinland-Pfalz) - Alle meine Rezensionen ansehen (TOP 1000 REZENSENT) (VINE®-PRODUKTTESTER) (REAL NAME)
Rezension bezieht sich auf: Fleisch ist mein Gemüse (DVD)
Worum es geht, ist schnell erzählt - Hamburg, in den 1980er Jahren - Heinz
Strunk (gespielt von Maxim Mehmet) hat weder feste Arbeit, noch Erfahrung mit Frauen, was er hat, ist ein riesiges Problem mit seiner Haut - er leidet an auffälliger Akne, lebt bei seiner psychisch kranken Mutter, in einem Reihenhäuschen - träumt jedoch von der großen Karriere als Musiker, bzw. Musikproduzent... - was sich an der Stelle eigentlich eher nach deprimierender Grundlage anhört, ist in der Tat sehr witzig inszeniert! Der Film lebt ganz einfach von der Pleiten-, Pech- und Pannenshow des Hauptdarstellers. In einem als "Zugabe" enthaltenen Interview bringt es der Filmregiseur und Drehbuchautor (Christian Görlitz) auf den Punkt, indem er sehr treffend feststellt, das meist in der gleichen Sekunde Witz und Tragik aufeinanderprallen - stimmt, denn "Fleisch ist mein Gemüse" erzählt eine Lebensgeschichte, während deren Verlauf man nie mit Sicherheit wird sagen können, welchen Ursprung die feuchten Augen des Nachbarn tatsächlich haben, freut er sich am schwarzen Humor, oder zeigt er gerade aufrichtiges Mitgefühl für dieses mehr oder weniger verkorkste Leben? Das Rennen um die witzigste Figur gewinnt in diesem Streifen übrigens (ohne jede Frage!!!) der Schauspieler Andreas Schmidt - in der Rolle von "Gurki" fungiert er als Leiter / Organisator / Manager und Gehirn der schrägen Tanzmusik-Kapelle "Tiffany`s", in der Heinz Strunk als Blechbläser gefragt ist - für mich ist "Gurki" der heimliche Star dieses Filmes! Wenn Sie nicht genau wissen, woher Sie den hageren Typen"Gurki" kennen, helfe ich Ihnen gerne auf die Sprünge, zu sehen war Andreas Schmidt u.a. in diversen Folgen von "Tatort", bzw. "Stromberg" und Filmen wie z.B. "Die Fälscher", "Sommer vorm Balkon", oder "Bin ich sexy?".... - ein Gesicht, an das man sich sicherlich eine Weile erinnert - großartiger Darsteller! Ein Sonderlob ergeht hiermit an Regie und Kamera, denn gerade von der Art und Weise, wie die teilweise sehr skurillen Szenen "fotografiert" wurden, profitiert man als Zuschauer - an mancher Sequenz hat man sich auch nach der fünften Wiederholung einfach noch nicht satt gesehen! Wenn ich alleine an die Szene in der Umkleidekabine denke - die Tanzkapelle kurz vor dem Auftritt - die Perspektive zeigt in der Hauptsache die nackten Männerbeine, dazu die Vorwürfe von "Gurki" an seine undankbare Truppe - einfach großartig !!! "Was soll dass denn sein?" - keine Ahnung, wie oft mir diese Frage innerhalb der ersten 5 Minuten Film durch den Kopf gegangen ist - das Buch ist komplett an mir vorbeigelaufen, hab weder den autobiographischen Roman, geschweige denn Kritiken zum Text, bzw. Film gelesen - von der Handlung hatte ich somit keinen blassen Schimmer - war also völlig unvorbereitet an den Film geraten - zum Glück, hätte ich nämlich gewusst, wovon der Film handelt, mir wäre vermutlich nicht einmal im Traum eingefallen die DVD zu leihen und ich hätte unterm Strich überaus witzige 120 Minuten entspannenden Klamauk verpasst... Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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