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Fleisch ist mein Gemüse
 
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Fleisch ist mein Gemüse

Heinz Strunk , Maxim Mehmet , Christian Görlitz    Freigegeben ab 12 Jahren   DVD
3.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (30 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Darsteller: Heinz Strunk, Maxim Mehmet, Andreas Schmidt
  • Regisseur(e): Christian Görlitz
  • Format: Dolby, PAL, Widescreen
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1)
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: Universal/DVD
  • Erscheinungstermin: 20. November 2008
  • Produktionsjahr: 2008
  • Spieldauer: 97 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (30 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B001E5H8PA
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 14.841 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

Movieman.de

Hamburg Harburg - die ans Bizarre grenzende Trostlosigkeit des Stadtteils schlägt sich im Leben von Heinz, seiner Mutter und ihren Nachbarn wieder. Die autobiografische Buchvorlage von Entertainer Heinz Strunk ist längst Kult und so folgten auf das Buch auch schnell Hörbuch, Hörspiel und sogar ein Musical. Dass da eigentlich nur noch ein Film fehlte, ist klar. Allerdings bleibt bei der Leinwandumsetzung fraglich, ob die bissige Vorlage durch die Verfilmung nicht eher verliert. Zwar wurden die Charaktere stilecht unterbelichtet umgesetzt (herrlich: Andreas Schmidt ("Sommer vorm Balkon") als Bandleader "Gurki"), die Charakterisierung fällt dabei aber so stark überzogen aus, das man sich bisweilen wundert, ob man dem Zuschauer nicht zutrauen wollte, selbst darauf zu kommen, dass hier gelacht werden sollte. Der derbe Humor wird durch die derbe Umsetzung praktisch gedoppelt und bleibt dadurch stellenweise auf der Strecke. Auch bleibt fraglich, ob das recht dominante tragische Element der Handlung nicht ein wenig zu oft überreizt wurde, und dem Zuschauer deshalb das eigentlich geplante Lachen vergeht. Hauptdarsteller Maxim Mehmet wirkt zwischen den skurrilen Gestalten seines Umfelds geradezu langweilig. Dennoch unterhält die komödiantische Biografie unterm Strich doch überwiegend und eignet sich besonders für Liebhaber von absichtlich zu tief sitzendem Vorort-Humor.Fazit Aua, das tut weh - und das soll es auch!

Moviemans Kommentar zur DVD: Einwandfrei überträgt die DVD die skurrile Mischung aus schrillen und tristen Farbtönen, da fällt fast schon nicht mehr auf, dass das Bild deutliche Artefakte wie Klötzchen und Nachzieheffekte aufweist. Die Schärfe bewegt sich im befriedigenden Bereich. Akustisch ist da etwas mehr drin, und das nicht nur wegen der fetzigen Musikeinlagen. Klasse, dass man auch aus den Rears so viel Aktivität vernimmt (singende Polonese, 00:14:37). An Extras mangelt es der DVD nicht. Neben Interviews mit Heinz Strunk, Maxim Mehmet, Andreas Schmidt. Susanne Lothar, Anna Fischer, Christian Görlitz und Susanne Freyer gibt’s ein Making Of (16:28 Min.), ein Hinter den Kulissen (3:39 Min.), die Featurettes "In der Maske mit Maxim" (3:13 Min.) und "Zu Besuch bei Uniform Heinemann" (1:34 Min.). Außerdem bietet die Bonusausstattung noch unveröffentlichte Szenen (18:39 Min.), das Musikvideo "Tanzmusik Medley" (3:37 Min.), den Original Kinotrailer (1:51 Min.) und eine Trailershow. Was will man mehr? --movieman.de

Produktbeschreibungen

Hamburg-Harburg, gegen Mitte der 80er Jahre. Geplagt von kraterähnlichen Hautausschlägen, seiner kranken Mutter und einer labilen Nachbarin schlägt sich der junge Heinz Strunk mit Tanzmusik durch. Als Saxophonist der Mucker-Kapelle "Tiffanys" findet er sich auf Schützenfesten und Dorf-Hochzeiten in einem bizarren Universum bestehend aus Korn, Klaus & Klaus und Koteletts wieder. Während ihn der unberechenbare Bandleader Gurki in die Geheimnisse des Show-Business einführt, versucht Heinz, dieser Vorhölle durch eine Solo-Karriere als Hit-Produzent zu entkommen. Mit den Sängerinnen Anja und Jette sieht er nicht nur sein musikalisches Glück zum Greifen nah. Doch das Schicksal meint es zunächst nicht gut mit "Heinzer", dessen Karriere erst ins Rollen zu kommen scheint, als Show-Gigant Oliver Bendt auf offener Bühne Feuer

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Kundenrezensionen

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18 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Gnadenlos! 30. November 2008
Wie kann man das alles nur vergessen? Heinz Strunk ist ein Jahr jünger als ich, aber was seinen Roman, und jetzt auch den Film angeht, haben wir zwei Sachen gemeinsam, die uns klar zum Vorteil gereichen: Wir sind Norddeutsche und wir waren in den 80ern dabei. Leider habe ich schon fast alles vergessen, aber Heinz: Ich sach nur hallo, der hat den ganzen Schiet noch auf Tasche. Er nimmt uns mit auf eine gnadenlose Reise in die 80er und in den Norden, wo aus jeder Mutter eine Muddi wird. 1986 in der Erinnerung des Heinz Strunk, ich kann nur sagen: Das war ganz genau so!

Heinz(Maxim Mehmet) ist verzweifelt. Sein Körper wird von einer hammerharten Mega-Akne attackiert, seine Mutter(Susanne Lothar) ist geisteskrank und er kriegt keine Frau an den Start. Als sich eines Tages die Chance ergibt in einer Band zu spielen, greift Heinz zu. Mit Tiffany, unter der Leitung von Gurki Beckmann(Andreas Schmidt), spielt er fortan auf Polterabenden, Karnevalsfeiern, Schützenfesten oder im Altenheim. Von Chris Roberts bis Suzi Quatro wird alles gegeben und als Zuschauer erfährt man, dass Musik, auch körperlich, richtig weh tun kann. Heinz Traum ist es, selbst Stücke zu komponieren. Er versucht das mit der Sängerin Anja, aber die muss schwanger nach Heidelberg umziehen. Heinz macht sich auf die Suche. Zwischen Besuchen bei seiner kranken Muddi und ein paar Bierchen mit der dicken Nachbarin Rosi(Livia Reinhard) melden sich etliche Mädels, aber keine passt. Erst als Anarcho-Jette(Anna Fischer), die Heinz schon mal auf der Fähre singen gehört hat, sich entschließt für Heinz zu singen, geht die Post ab.

Heinz Strunk ist schon ein echtes norddeutsches Original. Wenn sein Film-Ego mit Liebhaberin Nr.1 seines Lebens auf dem Sofa sitzt und ein Bockbier nimmt, dann weiß man, wo man ist. Und für diejenigen, die nicht zu uns gehören: So war das wirklich! Wir vergeben Heinz Strunk, das er sein Leben nur erfunden hat, lassen uns blendend unterhalten von Schauspielern, wie z.B. Susanne Lothar, die Heinz Mutter im wahrsten Sinne des Wortes wahnsinnig gut spielt und tauchen noch mal ein in die schlimmste Mucke der 80er. Dabei fällt vor allem die Liebe zum Detail auf, die in jeder Sekunde des Films zu spüren ist.

Fleisch ist mein Gemüse ist ein herrliches Zeitdokument, eine geile Story und viel Witz, aber auch eine Spur Drama. Danke Heinz! Das hast Du richtig gut gemacht! Einen Punkt Abzug gibt es, wie üblich bei Literaturverfilmungen, weil sich Christian Görlitz nicht ganz an das Buch gehalten hat. Ansonsten ist der Film ein echter Bringer und natürlich Werbung für den Norden.
Aufgelockert wird das Ganze mit Heinz Strunks Stimme aus dem Off, seinen kleinen Gastauftritten mit Hirsch und Co und Rocko Schamoni als Schützenkönig. Ziemlich schräg, ziemlich kultig, irgendwo zwischen Pommes und Schampus. Bleibt zum Schluss nur zu sagen: Ziehen sie sich das einfach selbst mal rein und entscheiden sie, ob Daumen hoch oder Daumen runter. Mein Daumen war ziemlich schnell oben.
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
"Fleisch ist mein Gemüse" ist ein großartiges Buch. Und gewiss nicht leicht zu verfilmen, denn die Handlung schildert das triste Leben des "Heinzer" gemächlich und läuft quasi im Nichts aus, wie auch bei den anderen Strunk-Büchern. Wohl um den Film mainstreamtauglich zu machen, ging Drehbuchautor und Regisseur Christian Görlitz mit dem Dampfbügeleisen an die Vorlage und glättete die Story wie den Heinzer. Während letzterer im Buch (wie ich finde, grundehrlich) auch die unguten Seiten des Lebens wie seine Drogensucht darstellt, erscheint er im Film eher als Schwiegersohn-Typ mit viel versteckter Romantik. Noch schlimmer finde ich, dass Görlitz einige Grundideen des Buches quasi vergewaltigte.
So fand ich es im Original schon von zentraler Bedeutung, dass der Heinzer frauentechnisch über die ganze Länge eigentlich nicht zum Punkt kommt. Stattdessen wuseln im Film die ganze Zeit Frauen um ihn herum, garniert wird das ganze mit einer kitschigen Liebesgeschichte. Das Ende wird dadurch verhunzt, dass der haarsträubend Charakter "Jette" als Heinzer-Traumfrau eingeführt wird, dargestellt von der real nicht weniger nervigen Panda-Sängerin Anna Fischer. Während sich Strunks Bücher gerade darin auszeichnen, dass die Personen gekonnt und mit Liebe zum Detail eingeführt werden, ist diese Jette ein gerade zu wandelndes "Berlin der 80er Jahre"-Klischee.
Die Mucker-Szenen sind alle gut, treten aber ziemlich in den Hintergrund im Vergleich zum zwischenmenschlichen hin und her, wobei auch die süße Susanne Bormann zum Einsatz kommt. Nein, ich würde Görlitz gerne die Ohren lang ziehen dafür, dass er ein zwar lustiges, aber in der Aussage recht pessimistisches Buch zur RomCom umgemodelt hat.
Da ändert auch der Schluss des Films nicht daran, in dem die Handlung durch Autor Heinz Strunk in persona ins Ironische gezogen wird.

Zwei Sterne gibt es allerdings für einige nette Regie (nicht Drehbuch!)-Einfälle, darunter eine kleine Castingshow-Parodie, sowie Andreas Schmidt in einer Nebenrolle, der den schmierigen Bandleader "Gurki" wirklich grandios verkörpert.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Wie Gemüse ohne Fleisch 13. Juni 2009
Von H. Schwoch VINE™-PRODUKTTESTER
Um es kurz zu machen: Ich hätte mir noch mehr von der Verfilmung des genialen Erstlingsromans von Heinz Strunk erhofft. Der Lokalkolorit von Hamburg-Harburg und Umgebung ist nur unzureichend wiedergegeben (warum hat man nicht an den wirklichen Originalschauplätzen gedreht, z.B. dem wirklichen Wohnviertel des Autors?); diverse Handlungsstränge wurden weggelassen, dafür neue einfach hinzu erfunden, und auch dramaturgisch bleibt vieles letztlich eher an der Oberfläche. Irgendwie ist's wie Gemüse ohne Fleisch.

Gleichwohl vergebe ich vier Gnadensterne, denn soo schlecht ist der Film nun auch wieder nicht. Als ich ihn im Kinocenter von Winsen/Luhe sah, habe ich sogar ein paar Mal laut gelacht - was die anderen vier Besucher der Nachmittagsvorstellung wiederum schwer zu irritieren schien. Das könnte dann schon wieder eine Szene für einen neuen Roman von Heinz Strunk sein ...
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Total enttäuscht
Na, da habe ich mir deutlich mehr erwartet, als ich die DVD beim bummeln entdeckt habe! Nur gut das es ein Schnäppchen war! Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von Benjo veröffentlicht
Fleisch ist mein Gemüse
Die DVD "Fleisch ist mein Gemüse" von Heinz Strunk ist einfach Kult und ein absolutes Muss für Leute, die in den 80'ern Jugendliche waren. Lesen Sie weiter...
Vor 6 Monaten von Ursula Gilgenberg veröffentlicht
Unterhaltsame Trostlosigkeit
Der Film spielt in Hamburg und Umgebung in den 1980er Jahren. Heinz ist arbeitslos, leidet an extremer Akne, lebt daheim bei seiner psychisch schwer kranken Mutter und oft kommt... Lesen Sie weiter...
Vor 13 Monaten von N. E. Body veröffentlicht
Gut aber nicht sehr gut
Als ich das BUCH gelesen habe "Fleisch ist mein Gemüse" habe ich mich fast totgelacht! Es war einfach herrlich! Lesen Sie weiter...
Vor 14 Monaten von Alice veröffentlicht
Sehr Zufrieden
Dieser Artikel war im diesem Zustand wie er auch beschrieben war & ging alles schnell und glatt über die Bühne
Vor 15 Monaten von Marcel Ulrich veröffentlicht
Auf so schonungslos real getrimmt, dass der Witz stecken bleibt
Information

Die Tragikomödie basiert auf dem gleichnamigen autobiographischen Roman des Autors und Humoristen Heinz Strunk. Lesen Sie weiter...
Vor 21 Monaten von Tomate veröffentlicht
Zum totlachen - Filmende unpassend!
Lachen von Anfang bis kurz vor Ende des Films. Sehr komische Szene mit der "Goombay Dance Band" (steifer Sänger fängt Feuer), beim Schützenfest (Kassenwart liegt mit... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 20. April 2010 von Oswald Steinfeld
Rausgeworfenes Geld!
Nicht, dass sich der Regisseur keine Mühe gegeben hätte. Aber das Buch eignet sich einfach nicht zum Verfilmen.
Veröffentlicht am 23. Januar 2010 von Larissa Baumgärtner
Strunk nervt im eigenen Film
Der Film geht (wenn man das Buch kennt) weit am geschriebenen Wort vorbei und enttäuscht von Minute zu Minute mehr. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 2. August 2009 von S. Korte
Der Film ist ein Film, ist ein Film...
...und nicht ausschließlich visuelle Untermalung des Romans.
Der Roman ist großes Kopf-Kino, welches sich naturgemäß nur schwer auf die Leinwand... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 12. Juni 2009 von Kronny
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