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Fleisch essen, Tiere lieben: Wo Vegetarier sich irren und was Fleischesser besser machen können
 
 
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Fleisch essen, Tiere lieben: Wo Vegetarier sich irren und was Fleischesser besser machen können [Taschenbuch]

Theresa Bäuerlein
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 160 Seiten
  • Verlag: Ludwig Buchverlag (25. April 2011)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3453280245
  • ISBN-13: 978-3453280243
  • Größe und/oder Gewicht: 20,4 x 13,6 x 2,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 2.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (30 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 187.489 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Die Journalistin räumt mit vielen Ernährungsmythen auf" (HÖRZU )

"Informativ und im lockeren Ton klärt die Ex-Vegetarierin über die katastrophalen Zustände bei der industriellen Tierhaltung ebenso auf wie über die Fehlinformationen, die zum Thema Fleisch und gesunde Ernährung kursieren. Eine gute Einstimmung also, wenn man unvoreingenommen und gut essen möchte." (Schleswig Holstein Journal )

Kurzbeschreibung

Kein Steak ist auch keine Lösung

Vegetarier sind die besseren Menschen – glauben sie. Gegen Fleisch führen sie ökologische, ethische oder gesundheitliche Gründe ins Feld. Die Journalistin Theresa Bäuerlein, selbst lange Zeit Vegetarierin, hinterfragt diese Dogmen. Sie zeigt, dass die meisten Argumente für den Fleischverzicht auf Unverständnis und Fehlinformationen beruhen, und erklärt, unter welchen Bedingungen man mit gutem Gewissen Fleisch essen kann.

In seinem Bestseller „Tiere essen” plädiert der amerikanische Schriftsteller Jonathan Safran Foer für eine vegetarische Ernährung. Aber können wir damit tatsächlich die Welt oder auch nur unser Seelenheil retten?

Der industriellen Fleischproduktion möchte Theresa Bäuerlein keinesfalls das Wort reden. Doch die Frage nach einer verantwortungsvollen Ernährungsweise ist ihrer Ansicht nach nicht mit dem Verzicht auf Fleisch zu beantworten. Trotz unzähliger Ratgeber und jahrzehntelanger Debatten herrscht immer noch großes Unwissen darüber, wie Lebensmittel produziert werden und wie sie sich auf unseren Körper und die Umwelt auswirken. So zeigen Untersuchungen, dass Vegetarier nicht deshalb gesünder sind, weil sie kein Fleisch essen, sondern weil sie generell bewusster leben. Und aus ökologischer Sicht können auch riesige Monokulturen von Mais und Soja enormen Schaden anrichten.

Theresa Bäuerleins Recherchen zeigen: Es gibt keine Ernährungsform, die nichts und niemandem schadet. Deshalb liefert sie nicht einfach Argumente gegen den Vegetarismus, sondern sucht nach zukunftsweisenden Lösungen. Die bestehen eben nicht in der Entscheidung zwischen Tier und Pflanze, sondern in einer wirklich nachhaltigen Nahrungsmittelproduktion, die unsere Ernährung sicherstellt, ohne unseren Planeten zu ruinieren.


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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
179 von 194 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
...was natürlich gehörig in die Hose geht. Es ist nicht so, dass in diesem Buch nur Falsches steht. Es ist viel eher eine Anhäufung von falschen Dingen, richtigen Dingen im falschen Zusammenhang und richtigen Zusammenhängen, die schon so lange Common Sense sind, dass eine Erwähnung in einem aktuellen Sachbuch maximal überflüssig wirkt. Nach 10 Seiten wollte ich anfangen, die Stellen mit den groben Ungereimtheiten markieren, aber dann wäre ich jetzt noch nicht fertig. Ich kann also schlecht alle aufzählen (das würde sicher auch keiner lesen wollen) deshalb beschränke ich mich auf das zentrale "Argument" im Buch:

Frau Bäuerlein erklärt uns über 50 Seiten (von 150), welche negativen Folgen der exzessive Anbau von genetisch manipulierten Pflanzen in Mono-Kulturen mit Kunstdünger, Pestiziden etc. auf ehemaligen Regenwaldgebieten hat, die auch unbestreitbar so vorherrschen. Nun argumentiert Frau Bäuerlein damit gegen vegetarische Ernährung, weil Vegetarier sich ja nun mal (zumeist) auf pflanzliche Nahrung konzentrieren. Man möchte der Frau diese 50 Seiten über zuschreien, dass der Konsum von 1 kg Fleisch ein Vielfaches an kg Pflanzen erfordert, weshalb das ganze Argument damit kompletter Schwachsinn ist - ganz abgesehen vom hohen Bio-Anteil gängiger Soja-Produkte, die damit ohnehin aus diesem Raster fallen. Ein paar Seiten später wird es noch wirrer, denn Frau Bäuerlein nennt genau diesen Umstand selbst(!). Sie hält dennoch an ihrer fragwürdigen Schlussfolgerung fest, denn *Trommelwirbel*: Rinder müsste man ja gar nicht mit Monokultur-Mais und -soja füttern, viel besser wäre es, wenn man sie mit Gras fütterte. Ja Frau Bäuerlein, das wäre viel besser, IST aber leider in der Realität nicht so! An dieser Stelle war ich dann doch froh, dass Frau Bäuerlein lediglich miese Bücher zu Ernährungsfragen auf den Markt wirft - sie hätte ja auch Verkehrsministerin werden können. Dann hätte Sie womöglich auf die schlimmen Folgen von Erdölförderung hingewiesen und aufgrund dessen Fahrräder mit hohen Steuern belegt, die ja für die Herstellung von Schläuchen und Mänteln für die Reifen Erdöl verbrauchen. Auf den Einwand, dass Autos viel mehr Erdöl verbrauchen, hätte sie dann entgegnet, dass man ja auch Elektroautos benutzen könnte... so in der Art
Ok, wie gesagt, das ist das zentrale Beispiel, es gibt noch zig andere, die ich gerne in der Kommentarspalte zum besten gebe. Unter Anderem versucht die Autorin auf niedlichen 14 Seiten dieses Heftchens, einen umfassenden Überblick über ernährungsphysiologische Zusammenhänge zu geben, wirft darin alle möglichen Begriffe durcheinander und zitiert ernsthaft Studien aus dem Jahr 1924, bei einem weniger ernsten Thema wäre es echt zum Totlachen...

Weniger lustig hingegen ist die irreführende Rhetorik, der Frau Bäuerlein sich bedient, um über ihre wenig substantiellen Argumente hinwegzutäuschen. Gerade die ersten Kapitel sind gespickt mit Sätzen wie "Viele der Argumente für ... Vegetarismus ... basierten auf Unverständnis" oder "Ich merkte, dass Religion und Vegetarismus eine entscheidende Sache gemeinsam haben: Der Glaube an die Richtigkeit der Sache hat oft weniger mit Fakten zu tun, dafür viel mit Aberglauben und falscher Überlieferung". Diesen großspurigen Ansagen folgen dann aber eben nur die erwähnten nichtssagenden Anekdötchen, die halt so gar keinen Beleg für das Gesagte bringen. Ferner schreibt Frau Bäuerlein in einem Tonfall, als hätte Sie vom Brunnen der Erkenntnis getrunken und könnte irgendwie etwas Neues, die ganze Fachwelt Überraschendes zu der ganzen Thematik beitragen. Dabei sind die wenigen Teile, die sie tatsächlich richtig irgendwo rauskopiert hat, Thema in den UN-Berichten der letzten 10 - 20 Jahre und - ich wage mal zu behaupten - gerade den meisten Vegetariern durchaus bewusst.

Meine schlechte Bewertung ist übrigens an alle potentiellen Leser gerichtet, unabhängig von deren persönlicher Ernährung. So möchte ich hier keine Warnung an Vegetarier rausbringen á la "bloß nicht lesen, das ist böser Fleisch-Lobbyismus". Ich kann auch keinem Fleischesser empfehlen, diesen ausgemachten Blödsinn zu lesen. Sollten Sie sich ein paar der genannten Argumente merken und wiederverwenden, so werden sie bei allen halbwegs mit der Materie vertrauten zur großen Lachnummer. Der Klappentext hält nicht im Geringsten, was er verspricht, er ist nur Mittel zum Portemonnaie des potentiellen Käufers. Lesen Sie sich einfach die Wikipedia Artikel zu Soja, Mais und Weizenanbau durch, das ist günstiger und frei von tendenziösem Schund.

Ich habe dieses Buch nicht schlecht bewertet, weil die Autorin sich zum Fleischkonsum bekennt (das tut Karen Duve auch und die hat von mir 5 Sterne erhalten), sondern einfach weil es ein schlechtes Buch ist, dessen Autorin entweder nicht in der Lage ist, die simpelsten Zusammenhänge zu recherchieren, oder diese richtig recherchiert hat und bewusst irreführend wiedergegeben hat, um ihrem bereits vor der Recherche festgelegten Ergebnis gerecht zu werden. Beides für mich ein Grund, nicht mehr als einen Stern zu vergeben.

Update 20.06.2011: Aufgrund der positiven Resonanz zur Rezension und vielen Fragen zum Thema möchte ich noch auf (m)eine Facebook Seite zum Buch "Anständig Essen..." hinweisen: www.facebook.com/anstaendig.essen
Hier kann man sich besser zu diesem Thema austauschen, denn meine hinterlegte Amazon Email-Adresse werde ich wohl aufgrund von zu viel Getrolle demnächst wieder verstecken ;)
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14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Maria
Als mir dieses Buch in die Hände fiel, habe ich erstmal nach dem Erscheinungsdatum geguckt:2011, natürlich. Nach dem erstklassig recherierten Bestseller von Jonathan Safran Foer und dem schmissigen, mitreissend geschriebenen Erfahrungsbericht von Karen Duve musste sich wohl ein Thema finden, um auf den Bestsellerzug aufzuspringen, denn das Thema Vegetarismus und Fleischkonsum ist jetzt weiss Gott in den Medien. Dazu sollte eine Gegenpolarisierung wohl tauglich sein, denkt man.
Und tatsächlich macht der Titel neugierig- na klar, hier wird doch mal eine richtig mutige, provokante These aufgestellt! Mon Dieu, die Frau hat Mut!
Und das wars dann auch. Dieses Buch ist so schlecht geschrieben, dass ich mich durchgequält habe- und es gibt durchaus Bücher, deren Prämisse ich NICHT vertrete und die sich dennoch gut lesen lassen, die dadurch vielleicht auch in Teilbereichen wieder überzeugend sind- aber davon kann hier nicht die Rede sein.
Und die Recherche? Welche Recherche? Und die Fakten? Welche Fakten? Ein Beispiel: Frau Bäuerlein gibt zu, dass für ein Kilo Fleischerzeugung wesentlich mehr Kalorien verbraucht werden als für die ERzeugung von Sojaprotein. Durch die energieaufwendige Verarbeitung zu Tofu würde diese Energie aber gleich wieder verbraucht werden, schliesslich hat die Autorin jahrelang selbst ihren Seitan hergestellt und weiss bestens Bescheid. Tatsächlich stellen wir seit Jahren unseren Tofu selbst her (übrigens : wir essen fast nie Fleisch, aber manchmal eben doch!), und ausser einmal Aufkochen durch den Sojamilch-bereiter, der dafür exakt soviel Energie verbraucht wie ein Wasserkocher, sehe ich weit und breit keinen Energieverbrauch. Und dann werden die Schweine schliesslich auch überbrüht.....wenn schon polemisieren, dann bitte richtig.
Die Unlogik der Herleitungen ist von meinen Vorkritikern schon genug gerügt worden. Ich bin froh, dass nicht nur mich die geradezu verwirrend falschen Herleitungen so veärgern, denn mir ist das Buch tatsächlich empfohlen worden.
Dass es nervende Vegetarier gibt, die in ihrer SElbstgefälligkeit ("für mich muss kein Tier sterben" )keine wirkliche Werbung für den Vegetarismus sind, ist nichts Neues. Aber Fleischesser können genauso nerven, und letztlich ist den meisten Lactovegetabilen Vegetarierern wohl klar, dass ihr Weg höchstens ein halber ist. Aber auch, wenn selbst für Veganer Tiere sterben müssen- und das ist für jeden Fakt, der einen auch noch so biologischen Gemüsegarten beackert nur dass Schnecken und Co nicht pelzig , niedlich und grossäugig sind)- es sind weniger Tiere. Viel weniger. Und das verdient Respekt.
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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Egoismus 22. Dezember 2011
Ich möchte gar nicht viel über dieses Buch schreiben, weil das an anderer Stelle zur Genüge getan wurde und ich mich den Stimmen der Schlechtbewerter nur anschließen kann. Was ich nicht mehr hören kann, ist die Begründung, das es "Lust" erzeugt, Fleisch zu essen. Das ist nichts als purer Egoismus und eine Verblendung sondergleichen. Wie kann man mit dem Argument. dass es doch "so gut schmeckt", die Augen schließen vor der Qual und dem Tod der Tiere. Und dann stinkt das Buch nach Populismus. Ehrlich gesagt...wen interessiert den das?
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