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Flavia de Luce 1 - Mord im Gurkenbeet: Roman [Gebundene Ausgabe]

Alan Bradley , Gerald Jung , Katharina Orgaß
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (165 Kundenrezensionen)

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Kurzbeschreibung

14. September 2009
Eine liebenswerte Giftmischerin

Der Debütroman von Alan Bradley sorgte bereits vor Erscheinen für eine beispiellose Sensation: Er wurde mit dem renommiertesten Krimipreis der Welt ausgezeichnet, dem „Dagger Award“ – auf der Basis eines einzigen Kapitels!

Die junge Flavia de Luce staunt nicht schlecht, als sie im ersten Morgenlicht eine Leiche im Garten entdeckt – ausgerechnet im Gurkenbeet! Jeder hält ihren Vater für den Mörder, denn Colonel de Luce hat sich noch tags zuvor mit dem Verblichenen gestritten. Nur ein einziger Mensch glaubt felsenfest an die Unschuld des Colonels – seine neunmalkluge Tochter Flavia. Schließlich ist der Ermordete vergiftet worden, und – ganz im Gegensatz zu Flavia, die eine begnadete Giftmischerin ist – ihr Vater hat nie Interesse an der Chemie des Todes gezeigt. Also fragt Flavia in vermeintlich kindlicher Unschuld sämtlichen Zeugen Löcher in den Bauch. Hartnäckig folgt sie jeder noch so abwegigen Spur – bis sie einsehen muss, dass ihr Vater tatsächlich ein dunkles Geheimnis hütet. Und so befürchtet Flavia, dass sie vielleicht eine zu gute Detektivin ist …

Gewitzt, ironisch und unwiderstehlich liebenswert – Flavia de Luce ist eine Ermittlerin, wie sie die Welt noch nicht gesehen hat!


Hinweise und Aktionen

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 384 Seiten
  • Verlag: Penhaligon Verlag (14. September 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3764530278
  • ISBN-13: 978-3764530273
  • Originaltitel: The Sweetness at the Bottom of the Pie
  • Größe und/oder Gewicht: 21,8 x 14,4 x 3,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (165 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 128.155 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Im zarten Alter von elf Jahren stolpert Flavia de Luce eines Morgens im Garten ihres Elternhauses über die Leiche eines Mannes, der am Abend zuvor einen handfesten Streit mit ihrem Vater hatte. Schon bald ist klar, dass der Fremde ermordet wurde, und die Polizei verdächtigt umgehend Colonel de Luce, die Tat begangen zu haben. Flavia will nicht glauben, dass ihr Vater dieses Verbrechen begangen hat und beginnt unverzüglich mit eigenen Ermittlungen, um dessen Unschuld zu beweisen. Bei ihren Nachforschungen stößt sie allerdings auf ein dunkles Kapitel aus seiner Vergangenheit. Er scheint tiefer in den Fall verwickelt zu sein, als Flavia lieb sein kann. Die junge Detektivin muss befürchten, dass ihre privaten Ermittlungen eher dazu beitragen könnten, ihren Vater zu belasten. Letztlich helfen Flavia ihre erstaunlichen Fähigkeiten auf dem Gebiet der Chemie, um Klarheit in den komplizierten Fall zu bringen, doch dabei gerät sie selbst in allerhöchste Gefahr …

Alan Bradley ist mit seinem ersten Roman gleich der große Wurf gelungen. Kritik und Publikum feiern Bradley vollkommen zu Recht als neuen Krimi-König. Es erschien nur folgerichtig, dass Mord im Gurkenbeet postwendend mit dem Dagger Award ausgezeichnet wurde, sozusagen der Ritterschlag für den kanadischen Autor.

Wie sieht das Rezept aus, mit dem Bradley seine Leserschaft zu wahren Begeisterungsstürmen hinreißen konnte? Zum einen liegt das sicher daran, die Handlung im beschaulichen englischen Örtchen Bishop’s Lacey während der Nachkriegszeit anzusiedeln. Denn nur fernab des großstädtischen Trubels kann sich die überaus verzwickte und spannende Geschichte so wunderbar entwickeln, sie steht damit in guter englischer Krimi-Tradition.

Aber es ist vor allem die Hauptfigur, die den besonderen Charme dieses Romans ausmacht: Flavia de Luce, elf Jahre alt, Halbwaise und begnadete Hobby-Chemikerin, der bei der Herstellung von Giften niemand etwas vormacht – und für deren Anwendung auch schon mal Familienmitglieder herhalten müssen. Flavia zeigt alle Charakterzüge einer vorpubertären Nervensäge, die in ständigem Clinch mit ihren beiden älteren Schwestern liegt. Zugleich ist sie aber ungemein pfiffig und entwickelt einen detektivischen Spürsinn, der einer Miss Marple zur Ehre gereichen würde. Flavia de Luce lässt eine unerhört frische Brise durch das Krimi-Genre wehen. Und da soll noch einmal jemand behaupten, Chemie sei öde. Hoffentlich hören wir schon bald mehr von der bezaubernden kleinen Giftmischerin! – Christoph Reudenbach -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch .

Pressestimmen

"Bezaubernd, nostalgisch - und very British!" (Freundin)

"Eine entzückende Giftmischerin. Bradley schuf die charmanteste und witzigste Hauptfigur seit langem: Flavia de Luce. Die Geschichte sprüht vor Witz, Ironie und sprachlicher Eleganz." (Focus Online)

"Das ist genauso liebenswert und spannend wie es klingt." (Glamour)

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
89 von 92 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spannend und schräghumorig 15. September 2009
Von LucyWeston TOP 1000 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Flavia ist nich so ganz von dieser Welt, um nicht zu sagen: sie lebt in ihrer eigenen. Jüngste Tochter einer verstorbenen Mutter und eines verschrobenen Vaters, hat sie sich eine ganz besondere Lebensnische ausgeguckt: Flavia ist von allem fasziniert, was mit Chemie zu tun hat, allen voran von Giften.
Erstes Studienobjekt ist ihre gehassliebte Schwester Ophelia, kurz Feely. Erste Genossin im Kampf gegen das Verbrechen ist Gladys - ihr Fahrrad.

Und Verbrechen gilt es zu bekämpfen, denn eines unschönen Morgens entdeckt Flavia einen Sterbenden im Buckshawschen Gurkenbeet. Leider weiß sie nur zu gut, daß ihr Vater Streit mit diesem Mann hatte - Colonel de Luce steht denn auch bald offiziell unter Mordverdacht. Jetzt legt Flavia los: mit Feuereifer macht sie sich daran, den aberwitzigsten (gelegentlich nur in ihrer Phantasie existierenden) Hinweisen zu folgen. Und lernt dabei zum ersten mal ihren Vater kennen...

Das Buch wurde ja ohne Ende mit Vorab-Lorbeeren überhäuft. Ein Preis auf Grundlage eines einzigen Kapitels? Das stimmt mich eher mißtrauisch, denn ich war schon öfter von Büchern enttäuscht, von denen ich die Leseproben hochspannend fand. Bei diesem Roman hier war mein Mißtrauen jedoch unbegründet - ich mochte es vom Fleck weg. Flavia und ihre Schwestern sind in sich schlüssig geschilderte Charaktere, und auch die Schwierigkeiten eines mutterlosen Mädchens mit ihrem in sich gekehrten Vater werden berührend beschrieben. Das ist eine ordentliche Portion Tragik in einer ansonsten witzig-skurrilen Geschichte. Und das funtkioniert sehr gut zusammen. Ich fand das Buch Klasse und freue mich schon sehr auf die Folgebände.
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45 von 46 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von kamelin TOP 100 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe|Verifizierter Kauf
Die elfjährige Flavia lebt mit ihren Schwestern, Orphelia und Daphne, auf Buckshaw, dem Anwesen ihres Vaters, Colonel de Luce. Flavia ist ein liebenswert schräges Früchtchen mit einem analytischen Verstand und einem dazu passenden Chemielabor, in dem sie vorzugsweise Gifte zusammenmischt. Beides braucht sie um einen Mord aufzuklären, bei dem ihr Vater als Hauptverdächtiger festgenommen wird.
Hilfe bekommt sie von Inspektor Hewitt, dem sie allerdings immer eine Nasen(weis)länge voraus ist. Der muss sich beeilen, um mit dem Dreikäsehoch Schritt zu halten, denn Flavia ermittelt auf eigene Faust, und tritt damit eine Reise in die Vergangenheit ihres Vaters an.

Favia de Luce ist ein wunderbarer Charakter, der mir während des Lesens ein Dauerlächeln ins Gesicht gezaubert hat. Sie ist klug, selbständig und eigenbrödlerisch und weiß sich mit ihren elf Jahren gegen ihre beiden älteren Schwestern durchzusetzen. Dabei lässt sie sich nicht in eine Schublade stecken: Mal ist sie keck und taff, mal ein guter Kumpel oder ein gewitzter Sherlock Holmes, um einige Seiten weiter wieder ganz Kind zu sein.

Auffallend in dieser Geschichte waren für mich neben den etwas schrulligen Charakteren wie Flavia, Dogger oder Miss Montjoy zudem die Sprache des Autors, die sich erholsam von der Masse unterscheidet. Bei Alan Bradley sitzt jedes Wort. Er arbeitet mit Bildern und Metaphern und webt so mit jedem Satz ein lebendiges Bild seiner Heldin, die eine ganz eigene Art hat, ihre Umwelt wahrzunehmen. Das Ganze wird von witzigen Dialogen unterstrichen, wie dem auf Seite 43:
"Ich hab im Gurkenbeet eine Leiche gefunden"
"Das sieht dir mal wieder ähnlich!
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16 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Flavia de Luce - einfach nur eins: Famos! 25. Oktober 2009
Format:Gebundene Ausgabe
Famos!

Dieses Wort beschreibt passend wie ich, würde man mich auffordern das Buch mit einem Wort zu charakterisieren, dieses beschreiben würde. Durch Zufall stieß ich beim Stöbern durch neu erschienene Bücher, aufgrund des mir sofort ins Auge springenden Covers, auf dieses Kleinod eines Kriminalromans. Das Cover sprach mich, ebenso wie der Klappentext an und schwupps war es erstanden. Und ich muss sagen es hat sich mehr als gelohnt: Bereits nach dem ersten Kapitel (durch welches es auch seine Auszeichnung erhielt) war ich im Bann von der charmantesten, liebenswertesten, witzigsten und sowieso sympathischsten Detektivin, die mir je untergekommen ist, namens "Flavia de Luce" und auch die nächsten Kapitel sollten diesen nicht brechen.

Als Erstes ist das Buch, wie es sich für einen guten Krimi gehört, sehr spannend und man ist immer (aufgrund der vielen Andeutungen) am mit rätseln, aber dies allein macht das Buch natürlich noch nicht zu dem Besonderem, was es ist. Der Clou ist die Hauptperson, die 11-jährige äußerst pfiffige und intelligente Flavia, leidenschaftliche Giftmischerin mit einem heimlichen Laster: Karamellstangen. Diese entdeckt eines Tages eine Leiche und zwar nicht irgendwo, sondern bei sich im heimischen Gurkenbeet auf Buckshaw dem Anwesen ihrer Familie, einem altehrwürdigen britischen Adelsgeschlecht. Damit beginnen die Ermittlungen unserer Detektivin, die einen nicht mehr loslassen werden.
Nicht zuletzt gelingt dies Alan Bradley bzw. der kleinen Flavia durch die unzähligen herrlich komischen Vergleiche, welche Flavia in ihren Gedankengängen immer wieder zieht.
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5.0 von 5 Sternen Eine liebenswerte Wednesday Addams
Ich bin jetzt gerade beim 5. Band der Serie und ich liebe es... Zunächst nur als Hörbuch, ab dem dritten Band dann aber auch selber gelesen verzaubert mich Alan Bradley... Lesen Sie weiter...
Vor 16 Tagen von Mireille veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Ganz nett, aber etwas "seicht"
Ich habe das Buch auf Empfehlung einer Freundin gekauft.
Die Geschichte war ganz gut, aber stellenweise etwas langatmig und auch nicht so fesselend. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Lischen veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Konkurrenz für Holmes & Co
Flavia ist nicht die erste jugendliche Ermittlerin der Weltliteratur - aber definitiv eine der originellsten! Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Alexandra Gottstein veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Hervorragend
Ein wirklich sehr guter Krimi mit einer wundervollen Hauptperson - wenn Flavia zur Stelle ist, braucht man keine Angst haben, dass der Mord nicht aufgeklärt wid. Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von amazingphin veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Die ungewöhnliche Hauptfigur macht Lust auf Mehr! :-)
Meine Meinung

Flavia ist nicht ganz normal...naja irgendwie schon, aber irgendwie auch wieder nicht. Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Katies fantastisch dystopische Bücherwelt veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Mord im Gurkenbeet
Zufällig bin ich auf diese Serie gestossen. Nach dem Motto,ich probiers mal, bin ich mit dem ersten Titel angefangen, wohlwissend das es noch 4 weitere gibt. Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Rüdiger Jablenski veröffentlicht
2.0 von 5 Sternen unsympatisch...
Ich muss gestehen, dass ich schon länger mit diesem Buch geliebäugelt hatte. Das Cover ist einfach zu gut, als dass es nicht auffällt. Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von Liete veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Sehr schön und für ein breit gefächertes Publikum
Ich habe den Roman zusammen mit meiner elfjährigen Tochter genossen. Wir waren beide sehr begeistert von dieser Geschichte. Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von *******S.B.******* veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Mühsam bis mitreißend
Das 11 jährige Mädchen Flavia ist etwas besonderes, denn die kennt sich mit Giften aus und hat den Hang zum Detektiv spielen und hat damit mehr erfolg als die Polizei. Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von Renate Mast veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen hat mir nicht so gut gefallen
Zuvor: Ich habe mich durchgequält! Die Geschichte ist gut, aber sehr langatmig geschrieben. Es wird sich in langen Beschreibungen von Nebensächlichkeiten ergangen.
Vor 4 Monaten von S. Petsch veröffentlicht
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