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Flavia de Luce 2 - Mord ist kein Kinderspiel: Roman
 
 

Flavia de Luce 2 - Mord ist kein Kinderspiel: Roman [Kindle Edition]

Alan Bradley , Gerald Jung , Katharina Orgaß
4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (39 Kundenrezensionen)

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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Die wunderbare Flavia de Luce ermittelt wieder einmal auf eigene Faust. In ihrem neuen Fall hat es die etwas sonderbare elfjährige Hobby-Detektivin mit einem perfiden Mordkomplott zu tun. Bei der Aufklärung der Tat erweisen sich ihre herausragenden Kenntnisse auf dem Gebiet der Chemie zum wiederholten Mal als äußerst hilfreich.

Einen fahrenden Puppenspieler und seine junge Gehilfin verschlägt es scheinbar zufällig in das beschauliche Örtchen Bishop’s Lacey. Eigentlich sind sie nur auf der Durchreise, doch ein Motorschaden an ihrem Auto zwingt die beiden zu einem mehrtägigen Aufenthalt. Für Flavia bedeutet ihr Erscheinen eine willkommene Abwechslung zum gewöhnlichen Alltag. Sie freundet sich schnell mit Nialla und Rupert an und hilft ihnen dabei, eine spontane Aufführung vorzubereiten, zu der die Puppenspieler vom Dorfpfarrer überredet wurden. Nach der Vorstellung gibt es nicht nur großen Applaus, sondern auch eine echte Leiche. Nun ist Flavias ganzer detektivischer Spürsinn gefragt, um dem Täter sein Handwerk zu legen. Aber bald scheidet eine weitere Person unfreiwillig aus dem Leben, und der Fall wird zunehmend undurchsichtiger …

Nach seinem überaus erfolgreichen und mehrfach ausgezeichneten Debütroman Mord im Gurkenbeet beglückt uns Alan Bradley mit einer ganz famosen Fortsetzung. Es ist einfach herrlich, Flavias ungewöhnlich scharfsinnige und mitunter bitterböse Gedankengänge mitzuerleben. Ein ebenso großes Vergnügen bereiten einem die ständigen kleinen Psycho-Scharmützel, die sie und ihre beiden älteren Schwestern Daphne und Ophelia mit großer Ausdauer untereinander austragen. Und natürlich sind der eigenartige Hausdiener Dogger und die leicht nervige Haushälterin Mrs Mullet in diesem gelungenen zweiten Teil wieder mit von der Partie. Es ist also angerichtet, und diesen Festschmaus sollte man sich auf keinen Fall entgehen lassen. Flavia de Luce ist ohne jeden Zweifel der neue Star am Krimi-Himmel. – Christoph Reudenbach

Pressestimmen

„Extrem skurril, extrem zauberhaft, extrem witzig, wie schon Alan Bradleys erster Flavia-Roman Mord im Gurkenbeet.“ (Focus online )

„Bradley hat eine frühreife Miss Marple geschaffen, eine neunmalkluge, nervenstarke Nachwuchsdetektivin, bei der man sich vorstellen kann, dass sie bald zu einem gewissen Harry Potter sagt: Rutsch mal ein Stück rüber.“ (Frankfurter Rundschau )

"Ein spannender Krimi mit einer herrlich schrägen Hauptfigur, dunklen Geheimnissen und viel englischem Humor." (Münchner Merkur )

Produktinformation


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15 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Utimaus
Format:Gebundene Ausgabe
Flavia de Luces zweites Krimiabenteuer! (Nach "Mord im Gurkenbeet")

Zur Hauptfigur:
Flavia ist 11, wirkt aber durch ihr enormes Wissen und ihre morbide Art deutlich älter. Ich würde sie beschreiben als auf sehr liebevolle Weise unsympatisch; denn das wäre sie im richtigen Leben wohl, hat sie doch keine Hemmungen, ihre Intelligenz, ihr Chemie-Fachwissen und ihre Mädchenhaftigkeit stets zu ihrem eigenen vollsten Nutzen einzusetzen.

Worum geht es in diesem Band? (ohne zuviel zu verraten...)
Wie es schon am Klappentext heißt, besucht Flavia ein Puppentheater - bei dem es am Ende eine Leiche gibt. Dieser Klappentext irritierte mich zunächst etwas, denn Flavia besucht das Puppentheater erst auf Seite 130 des Buches. Trotzdem ist das Buch vorher nicht langweilig, weil man Flavias Erzählungen durchaus gerne folgt. Es werden erst alle später Tatverdächtigen in aller Ruhe vorgestellt, Flavia beobachtet Spannungen zwischen ihnen, etc. Außerdem hört Flavia von einem weiteren Toten: Vor einigen Jahren wurde ein 5 jähriger Junge tot im Wald gefunden - offiziell ein Unfall, aber Flavia hat da ihre Zweifel... Obwohl wie gesagt der Klappentext erst nach einem Drittel des Buches einsetzt, fand ich persönlich diesen zweiten Band kurzweiliger und geradliniger geschrieben als den ersten.

Wem könnte das Buch gefallen?
Krimiliebhabern mit einer Neigung zum feinen englischen Humor UND mit einer ausgeprägten Ader für schwarzen Humor. Flavia analysiert hingebungsvoll die chemischen Zersetzungsprozesse von Leichen, mischt Gift für ihre nervtötenden Schwestern, etc. Ohne die richtige Art von Humor gefällt dieses Buch nicht.

Muss man den ersten Band vorher lesen?
Nein, aber man würde etwas verpassen... Die Bücher sind unabhängig voneinander, sind aber ähnlich gut, so dass es eigentlich keinen Grund gibt, nicht zuerst den ersten Band zu lesen.

Stärken und Schwächen
Flavias morbider Humor ist äußerst kurzweilig, ein feiner englischer Krimi. Ich persönlich fand das Ende teilweise sehr unglaubwürdig (möchte hier aber nichts verraten), weshalb ich einen Stern abziehe. Die Handlung selbst, die aufgebaute Spannung und der Schreibstil des Autors würden auch 5 Sterne rechtfertigen. Die Übersetzung ist exzellent.

Trotzdem nichts für zarte Gemüter und schon gar nichts für Kinder!
Wie gesagt: es geht auch um einen toten Jungen. Ich lese viele Krimis, muss aber zugeben, dass mir ein paar Szenen ziemlich unter die Haut gingen, weil ich meinen eigenen Sohn in diesem Alter noch gut vor Augen habe und den Verlustschmerz der Mutter nur allzu gut nachempfinden konnte. Wer sich nicht sicher ist, dass es ihm genauso geht, sollte sich die Lektüre noch einmal überlegen - oder ist nun zumindest vorgewarnt. Definitiv gilt aber: Ich würde dieses Buch niemals einem Kind empfehlen, obwohl die Heldin 11 Jahre ist. Falls Sie mit dem Gedanken spielen, dieses Buch Ihrem Kind zu geben, lesen Sie es unbedingt vollständig vor, damit Sie genau beurteilen können, WAS Sie da weitergeben.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Flavia ermittelt wieder... 21. November 2010
Von S. Forster TOP 500 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe|Von Amazon bestätigter Kauf
Es geht weiter mit der außergewöhnlichen Familie de Luce...
Viel hat sich nicht verändert nach Flavias erstem Abenteuer. Die drei Schwestern Ophelia, Daphne und Flavia streiten sich weiterhin, was das Zeug hält, wobei die elfjährige Flavia allerdings die Einfallsreichste von ihnen ist. Durch ihr größtes Hobby, die Chemie, bekommt es der Leser schon mal mit besonderen Experimenten zu tun, als Versuchskaninchen muss gelegentlich auch ihre große Schwester Ophelia herhalten. Weil Streiten aber auf die Dauer langweilig ist, ist Flavia froh, als endlich wieder ein Mord im beschaulichen Bishop's Lacey passiert.
Der Puppenspieler Rupert Porson stirbt auf spektakuläre Weise vor den Augen fast aller Dorfbewohner, da kann Flavia einfach nicht anders, als die Ermittlungen aufzunehmen, auch wenn Inspektor Hewitt das nicht so gern sieht. Doch der Fall ist verzwickter als alle am Anfang ahnen. Wer Flavia schon kennt, weiß aber, dass sie sich von ein paar kniffligen Rätseln nicht aufhalten lässt.

Der Einstieg ins Buch gelingt mühelos, man wird sofort mit der so typisch, verqueren Art Flavias konfrontiert und ist ruckzuck wieder mittendrin in ihrer skurrilen, leicht düsteren Welt.
Die Geschichte entwickelt sich zunächst zügig, alle wichtigen Personen erscheinen auf der Bildfläche und begeben sich an ihre zugedachten Plätze. Alan Bradleys Art, die Dinge zu beschreiben, begeistert ab der ersten Seite und sorgt für einen guten Lesefluss. Leider flaut das Tempo dann etwas ab, bis zur Mitte des Buches tut sich nicht wirklich viel. Durch die interessanten Figuren und ihre einzigartige Art miteinander zu agieren, kann sich die Langeweile aber nicht richtig durchsetzen. In der zweiten Hälfte geht es wieder deutlich rasanter zur Sache und man wird letztlich doch mitgerissen bis zum leicht tragischen, aber ebenso spaßigen wie schlüssigen Ende.

Alles in allem bin ich wieder sehr angetan von Flavias neuem Abenteuer, aber nicht immer erreicht mich der Humor der Geschichte komplett. Öfter als zu lachen, habe ich mit hochgezogenen Augenbrauen gelesen, mal amüsiert, mal irritiert, mal fasziniert.
Mir sind bis auf Flavia selbst eigentlich alle Personen zu blass geblieben. Ich möchte noch mehr über die Hintergründe und die Vergangenheit der de Luces und ihrer Freunde erfahren. Tante Felicitys Auftritt war mir viel zu kurz. Ich sah sie schon als neue Mitspielerin im großen Flavia-Kosmos, die mal Stimmung in die Bude bringt. Aber vielleicht kommt sie ja bald wieder zu Besuch...
Jedenfalls würde ich es begrüßen, wenn der Autor in den nächsten Bänden etwas mehr in die Tiefe gehen würde, damit man seinen Figuren noch näher kommen kann. Flavias Schwestern, ihr Vater und Nebenfiguren wie Dogger und Miss M sollten mehr eingebunden werden, denn auch ihre Charaktere bieten alle eine Grundlage für mehr.
Insgesamt ein unterhaltsames Buch, das sowohl optisch als auch inhaltlich zu überraschen und begeistern weiß. Doch da ist noch eine deutliche Steigerung möglich, die sich hoffentlich in den Folgebänden feststellen lässt.
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15 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Eskalina TOP 500 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Man sollte den ersten Band um Flavia de Luca "Mord im Gurkenbeet" gelesen haben, um die kleine Hobbydetektivin und ihr Umfeld zu verstehen. Ich fürchte, an Flavia scheiden sich die Geister, denn sie polarisiert. Entweder man mag sie und ihre für ein Kind sehr ungewöhnlichen Fähigkeiten, oder man ist einfach nur genervt von der oberklugen Art, und ihrem umfangreichen Wissen. Irgendwie hatte ich immer beim Lesen das Mädchen Wednesday aus den Filmen der Addams Family vor Augen. Es finden sich einige Parallelen zu deren morbiden Charme und den merkwürdigen Vorlieben.

Auch in diesem zweiten Band ist Flavia voll in ihrem Element. Als sie auf dem Friedhof den berühmten Puppenspieler Rupert Porson und seine Begleiterin Nialla kennen lernt, merkt sie schnell, dass etwas zwischen den beiden nicht stimmt. Unaufdringlich wie immer, beginnt sie zu analysieren (hier sogar in ihrem Chemie-Labor) und zu beobachten. Natürlich dauert es nicht lange und es gibt eine Leiche zu beklagen. Doch dieser so aktuelle Todesfall ist eng mit einem schon Jahre zurück liegenden Ableben eines Dorfbewohners verknüpft und niemand außer Flavia erkennt scheinbar die Zusammenhänge.

Sehr gut gefallen hat mir die toll und kompliziert gebaute Krimihandlung und natürlich ihre Auflösung. Man vermutet die ganze Zeit schon, wer oder was passiert sein könnte und schaut Flavia fasziniert über die Schultern. Ihre Gedanken, ihre Zitate und ihre teilweise komischen Versuche, ihren Schwestern eins auszuwischen sorgen immer wieder für Lacher und machen aus dem Ganzen einen großen Lesespaß.

Einen Kritikpunkt gibt es aber dennoch - bei den chemischen Experimenten hätte Bradley dann doch vielleicht etwas besser recherchieren sollen. Aus Tränenflüssigkeit mittels Sulfosalicylsäure ein Protein zu fällen, das zu einem solchen Testergebnis führt, wie Flavia es erhält, ist leider schwerlich möglich und die Definition der Ehrlich`schen Probe geht anders, das stört aber sicher nur, wenn man diesen Versuch häufiger durchführen muss und ihn dann so falsch wie hier beschrieben bekommt...Aber das nur am Rande.

Mein Fazit: Ein amüsanter und gut gemachter Krimi mit einer ungewöhnlichen Protagonistin. Es macht Spaß ihn zu lesen und daher 4 von 5 Pünktchen für Flavia.
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Markiert von 3 Kindle-Nutzern

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