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The Flat Earth
 
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The Flat Earth

Thomas Dolby Audio CD
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Produktinformation

  • Audio CD (1. Januar 1994)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: EMI - Irs (EMI)
  • ASIN: B000002U8E
  • Weitere Ausgaben: Hörkassette  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
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Hörproben
Song Länge Preis
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Anhören  2. The Flat Earth 6:41EUR 0,99
Anhören  3. Screen Kiss 5:33EUR 0,99
Anhören  4. White City 5:19EUR 0,99
Anhören  5. Mulu The Rain Forest 5:00EUR 0,99
Anhören  6. I Scare Myself 5:40EUR 0,99
Anhören  7. Hyperactive! 4:13EUR 0,99


Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Seine 15 Minuten Live-Ruhm hatte Thomas Morgan "Dolby" Robertson Mitte der Achtziger, als er und seine Band mit David Bowie beim legendären "Live Aid" Benefizkonzert das Wembley Stadion rockten. Heute bringt er als Software-Entwickler ("Beatnik") neue Bowie-Remixes ins Internet.
Doch der ultimative "Nerd" Thomas Dolby bleibt in der Popgeschichte erwähnenswert als einer der wenigen echten Technikfreaks, die auch als Songwriter Großes vollbrachten. Die Hitsingles "Hyperactive" und "She Blinded Me With Science" sind nur zwei Beispiele, und erstere fällt als letzter Track des Albums The Flat Earth gekonnt aus dem ohnehin schrägen Rahmen.

Der Sohn eines britischen Archäologen, der schon als Teenager eigene Synthies lötete und mit Whodinis "Magic’s Wand" so ganz nebenbei einen der größten Electro/Hip Hop-Hits der Achtziger produzierte, zeigt sich auf seinem Hauptwerk von 1984 als verträumter und vielseitiger Pop-Epiker. Von Film Noir und den Expeditionen seines Vaters gleichermaßen inspiriert fabriziert Dolby mit seiner Band grandiosen Weltpop ("Mulu the Rainforest") mit einem Hauch Bar Jazz ("I scare myself") und einer gehörigen Portion Verrücktheit ("Hyperactive!").
Doch ein verbindendes Element haben die meisten Dolby-Songs bei all ihrer sonstigen Verschiedenheit gemein, und das ist der (für damalige Verhältnisse) unglaublich fette funky Groove. The Flat Earth ist und bleibt ein Meilenstein des anspruchsvolleren 80's Pop. --Christian Arndt


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14 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Gehört in jede Sammlung, 22. September 2002
Von 
nordwind "nordwind" (Köln) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: The Flat Earth (Audio CD)
Das Flaggschiff unter den Synthie-Pop Platten liegt hier mit THE FLAT EARTH, aus dem Jahr 1984, vor. Und meiner Meinung nach auch die schönste Platte von Dolby. Ich steh anscheinend nicht ganz allein mit meiner Meinung da, denn der offz. Fan-Club in L.A. nennt sich nicht umsonst "The Flat Earth Society".


Hits wie Dissidents und Hyperactive, sehr funky, mit denen man sich das Hüftgold wegtanzen kann, romantisch verträumte Songs wie Screen Kiss, Mulu The Rain Forest und I Scare Myself und Alltime Favorites wie The Flat Earth bekommen wir auf diesem Tonträger serviert. Eine homogene LP, sieht man von Hyperactive ab, das eigentlich noch zur Golden Age Of Wireless gehört und deshalb quasi als Anhang an den Schluß der Platte gestellt wird, präsentiert von Mr. Dolby.

Besonders hervorzuheben ist hier I Scare Myself. Hier handelt es sich um ein Cover von Daniel Hicks, im Original eine Country Ballade mit Flower-Power-Attitüde, sehr nah an der mexikanischen Grenze angesiedelt und von Dolby als Cool-Jazz Nummer neu interpretiert. Bei der Produktion haben sich bestimmt alle scheckig gelacht, aber rausgekommen ist mit das schönste Lied der Platte und wurde auch als Single ausgekoppelt. Herrlich!

The Flat Earth grenzt sich von anderen Synthetikern meilenweit ab. Tolle Atmosphären durch wunderschöne Klangästethik, Melancholie, die abwechselt mit Tanzeinlagen bis zum Herzinfarkt, prima Texte und eine Spitzenproduktion. An den Reglern saß Dan Lachsman in Brüssel, Mitglied von Telex, die mit Moskow Diskow seinerzeit die Tanzflächen polierten. Kein einziges Stück auf der Platte dient als Füllmaterial, tonnenweise Melodien und niemals langweilig, sowie randvoll mit Ideen, wo andere vier Platten draus machen. Nicht umsonst ist auf jeder 80er Compilation mindestens ein Stück von Thomas Dolby.

Der Meister reduziert das Mad-Scientist-Image auf dieser Platte fast auf Null. Nur in Hyperactive schlägt's noch mal voll durch (als Appendix zu "She Blinded Me With Sience" von The Golden Age Of Wireless zu sehen)! So macht er den Weg frei, für die Werke, die nach The Flat Earth kommen.

Als Anmerkung noch nebenbei: Wenn man nach The Flat Earth Prefab Sprout's LP Steve McQueen auflegt, fällt einem bestimmt früher oder später auf, daß sich die Platte von Prefab Sprout schwer nach The Flat Earth anhört. Nicht von ungefähr, denn Thomas hat auch hier kongenial produziert. Ebenso vier Songs von From Langley Park To Memphis. Nur mal so, am Rande, vielleicht als Anregung von mir zu verstehen, ne?

Aber echte Fans wissen das natürlich alles und langweilen sich bestimmt schon zu Tode. Deswegen fahr ich jetzt mal den Wortanteil völlig runter und leg einfach The Flat Earth noch mal in den Player. Haaachjaaa ...

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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Meisterwerk der 80er Jahre!, 27. Januar 2007
Rezension bezieht sich auf: The Flat Earth (Audio CD)
Diese Überschrift mag manchem als ein Widerspruch in sich erscheinen, da man die 80er Jahre durchaus als das Jahrzehnt mit der schlechtesten Musik, den grässlichsten Frisuren und der geschmacklosesten Kleidung bezeichnen kann.

Musiktechnisch lag das sicher daran, dass (fast) jeder, der 2 Tasten eines Synthesizers unfallfrei bedienen konnte, dies bis zum Koma tat und die Resultate dann die Plattenläden füllten...

Thomas Dolby zeigt auf Flat Earth, dass man unter Zuhilfenahme von Synthis auch phantastische Musik machen kann, die melodisch, funky, überraschend, sanft, hektisch, einschmeichelnd usw. - kurz: ein wohltuender, rundum gelungener Kontrast zum vielfach produzierten Schrott dieser Dekade ist!
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