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Unwidersprochen in der Form ihres Lebens zogen Jagger, Richards & Co 1989/90 ihre gigantische Urban-Jungle-Tour durch. Deren Quintessenz (CD mit drei Bonus-Tracks: 76'50") gibt das beste, zumindest das professio- nellste (offizielle) Live-Album der Stones ab, geadelt durch einen ful- minanten Gastauftritt Eric Claptons. Der Sound stimmt auch - für den etwas schwachen Baß gibt's Regler. Nur die hier genährte Gier nach Mehr, etwa 2000 Lightyears, wird den Fan noch in die Arme der Bootlegger treiben.
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Stereoplay
Die Stones-Konzerte der "Steel Wheels"- beziehungsweise "Urban Jungle"- Tournee bildeten einen strahlenden Höhepunkt der Live-Saison 1989/90. Die fünf Oldies überraschten mit einem Spielwitz und Elan, wie man es Herren jenseits ihrer Jugend nicht mehr zutraut. Daß Jagger & Co. bei ihren Stadion-Abenteuern alt wie jung begeisterten, unterstreicht ihren einzigartigen Stellenwert. Was auf der Bühne glänzte, mußte für die Nachwelt konserviert werden. Der Livemitschnitt war programmiert, nur hatte die "größte Rock'n'Roll-Band der Welt" Probleme mit der Technik. "Flashpoint" bietet so zwar ein Ticket fürs Konzert frei Haus, doch wie bei den älteren Live-Rillen "Love You Live" und "Still Life" will der Konzertfunke mal wieder nicht in der Wohnstube zünden. Hierin ist das offizielle Livealbum dem furiosen Privatmitschnitt "Atlantic City '89" (siehe stereoplay 4/91) klar unterlegen. Dort entstand Atmosphäre durch die Dokumentation eines kompletten Auftritts auf drei CDs. Für "Flashpoint" spielen sich die beiden "Glimmer Twins" plus ihre 13 Be- gleiter durch einige Hits ihrer Karriere - auf CD drei mehr als auf LP. Stargast Eric Clapton zupft beim Willie-Dixon-Klassiker "Little Red Rooster" die Saiten. Der erdige Blues "Salt Of The Earth", den die Stones in Atlantic City mit Axel Rose und Izzy Stradlin von Guns 'N' Roses zelebrierten, fehlt hingegen. Dafür versuchte man, "Flashpoint" mit der wunderschönen Country-Nummer "Factory Girl" (von "Beggar's Banquet) und zwei neue Studioaufnahmen aufzuwerten - darunter der Antikriegs-Song "Highwire", mit dem die Stones ihre Aktualität für die 90er Jahre unter- streichen. ** Klang.: 07-08 ** Repertoire.: 07-08
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Produktbeschreibungen
Continental drift Start me up Sad sad sad Miss you Rock and a hard place Ruby Tuesday You can't always get what you want Factory girl Can't be seen Little red rooster Paint it black Sympathy for the devil Brown sugar Jumping Jack flash Satisfaction Highwire Sex drive Guter Zustand!