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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Viele Chancen vertan,
Rezension bezieht sich auf: Flammenmeer: Shadowrun-Roman (Taschenbuch)
Der mittlerweile 81. Roman in der Reihe "Shadowrun" ist einmal wieder ein Debutroman und gleichzeitig der zweite, welcher dem Regelsystem von "Shadowrun 4.0" zu Grunde liegt.Das macht es erstmal interessant, denn es ist immer wieder spannend, mit was neue Autoren in dieser Welt aufwarten. Jan-Tobias Kitzel ist den Freunden des Rollenspiel "LoDland" bestimmt ein Begriff. Diesmal wagt er sich an die festgelegte Sci-Fi Welt des Rollenspiels "Shadowrun". Spätestens seit "Herr der Ringe" weiß man als Leser, Zuschauer oder Fantasyfreund, dass eine Gruppe, welche sich aus einem Zwerg und einem Elf zusammensetzt, eigentlich nicht ohne Spannungen funktionieren kann. Gerade diese Thematik greift Kitzel bei seinen Protagonisten Stephen und Renegade auf. Doch damit es nicht allzu langweilig wird, tauscht der Autor die Rollen in dieser "der Harte und der Zarte"-Kombo. Der feinsinnige, reiche und manierliche Zwerg wird in die harte raue Welt des Rhein-Ruhr-Megaplexes geworfen, dem Zuhause vom skrupellosen und brutalen Renegade. Doch damit nicht genug. Natürlich wird auch die gegenseitige Anrede wie zum Beispiel "Herr Zwerg" beibehalten. Gerade durch die eher tollpatschigen Gehversuche Stepehens in der Schattenwelt wird auch eine Prise Humor in die Gegend gestreut. Mit einer ebensolcher interessanten Idee verfährt Jan-Tobias Kitzel mit seinen Antagonisten. Eine orkische Riggerin, welche mit einem machtbesessenen Wassermagier zusammen versucht, ebenfalls das Amulett in die Finger zu bekommen. Trotz der eigentlich guten und soliden Grundidee bleibt der Autor leider inkonsequent. Es fehlt immer wieder der letzte Schliff, damit aus dem Rohdiamant ein Brillant wird. Zu strikt, zu gradlinig verläuft die Handlung der Geschichte. Zu kurz kommen die sicherlich vielen interessanten und lustigen Dialoge und Streitigkeiten. Bis auf eine sehr unerwartete Wendung, und da hat sich der Autor auch was Gutes einfallen lasen, ist die Geschichte zwar flüssig und gut lesbar geschrieben, ist aber nicht unbedingt spannend. Auch hier fehlt die letzte Konsequenz, das Tüpfelchen auf dem i. Die Umwelt und die anderen Personen sind solide beschrieben, man kann sich das alles gut bildlich vorstellen. Insgesamt ist dieser Roman eine gute Grundlagenarbeit, welche aber hätte besser ausgebaut werden können. Viele Chancen verschenkt der Autor. Bleibt zu hoffen, dass Jan-Tobias Kitzel seine lustigen Grundideen beibehält und diese noch konsequenter ausarbeitet, die richtige Richtung hat er zumindest schon eingeschlagen. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Gutes Debut,
Von
Rezension bezieht sich auf: Flammenmeer: Shadowrun-Roman (Taschenbuch)
Ich hab das Buch gerade fertiggelesen, und kann nicht ganz nachvollziehen, was für ein Problem die anderen Rezensenten haben. Klar ist das ein Debutroman; aber nicht nur hab ich schon viel schlechtere Debuts gelesen (vor allem im Mainstream), sondern hat auch schon Profis schlechter schreiben gesehen. Das Buch lässt gut an ein paar Tagen weglesen, ich jedenfalls hab mich gut unterhalten gefühlt. Die Stärke des Romans ist die Darstellung der Welt, das wird alles sehr gut vorstellbar. Und ich gebe zu, dass mir am ehesten Hammer oder Renegade als Charaktere zugesagt haben, die anderen weinten mir irgendwie zuviel rum. Obwohl ein Wasser-Magier, der "zu nah am Wasser gebaut hat", schon irgendwie was hat. Das Ruhrgebiets-Flair kommt auch gut rüber, und der Run ist mehr ein Alltagsrun - die Welt wird nicht gerettet, wir haben es auch nicht mit Super-Runnern zu tun, sondern ziemlichen Otto Normalrunnern, denen es am wichtigsten ist, ihre Haut frei von Löchern zu halten. Wer nach weltbewegenden Runs sucht, sollte eher die Finger von diesem Roman lassen, alle anderen werden ihren Spass haben.
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2 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen
Schwach,
Von
Rezension bezieht sich auf: Flammenmeer: Shadowrun-Roman (Taschenbuch)
Leider wieder einer der mittlerweile vielen SR-Romane, die sich eher nicht zu lesen lohnen. Irgendwie wird mir die Grundlogik der Handlung nicht klar, die Figuren sind auch (wieder mal) viel zu schablonenhaft. Schade eigentlich
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