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am 29. August 2011
Nun noch einmal veröffentlicht, ohne überflüssigen Rattenschwanz an Kommentaren. Von unterstellenden und boshaften Bemerkungen der hiesigen Fangemeinde zu meiner Rezension bitte ich dieses Mal abzusehen. Ich habe dasselbe Recht, hier meinen Leseeindruck wiederzugeben. Wenn meine Meinung nicht mit Eurer korrespondiert: So what! Schon mal was von Toleranz und Meinungsvielfalt gehört?!

Zum Buch:

Ich hatte dieses Buch, neben dem Interesse an der Geschichte, auch aufgrund der bisher vergebenen guten bis sehr guten Rezensionen gekauft. Aber ich war nach der Lektüre doch sehr enttäuscht. Die Story ist nach demselben Muster aufgebaut wie all die anderen Schottland-Zeitreise-Romane, die so auf dem Buchmarkt zu finden sind. Das habe ich natürlich vorher aufgrund der Produktbeschreibung gewusst und kann diesem Roman somit nicht vorwerfen, dass er wenig bis gar nicht originell ist. Vorwerfen kann ich hier aber die mangelhafte Ausführung der Erzählung, sein äußerst schlechter Erzählstil und die häufigen erzählerischen Ungereimtheiten oder Leerstellen. Ich erinnere mich da beispielsweise an den im schottischen Wald des 17. Jahrhunderts vergessenen Rucksack der zeitreisenden Janet, gefüllt mit Handy, Geldbörse und Schweizer Taschenmesser, an den die Figur erst Wochen später wieder denken muss, als wäre dieses Utensil der Autorin rein zufällig an einem unbestimmten Punkt ihres Schreibens wieder eingefallen. Und warum soll die böse Schottin Adelise auch nicht denken, dass Janet eine englische Siùrsach ist? Die versteht immerhin kein Wort Gälisch, obwohl sie doch vorgibt, eine Hochlandschottin zu sein. Eigenartig!
Auch die Erzählform finde ich nicht sehr geglückt. Die Autorin hat zwar die Ich-Form gewählt, was ja bekanntlich die Distanz zwischen erzählender Figur und dem Leser verringern soll. Doch auch wenn aus Sicht dreier Figuren erzählt wird, gelingt es der Autorin meiner Meinung nach nicht, die Figuren zum Leben zu erwecken. Sie bleiben oberflächlich und klischeehaft angelegt. Die gute alte Magd, die hübsche, kecke Zeitreisende, der stattlich-tugendhafte Schotte mit den roten Haaren und das blonde Gift aka eifersüchtige Miststück. Wer auf Klischee steht, ist hier bestens bedient. Dem Roman fehlt es für meinen Geschmack auch einfach an erzählerischer Dichte. Es genügt doch nicht, die Hauptfiguren quasi auf Seite 1 kennenlernen zu lassen und auf Seite 2 sind die beiden schon unsterblich verliebt. Wahrscheinlich kamen mir die wiederholten, schwülstigen Liebesbekundungen von Janet und Caleb gerade deshalb so übertrieben vor. Das war einfach nicht nachvollziehbar. Wenn diese große Liebe eine der Hauptstränge der Geschichte sein soll, kann ich als Leserin wohl erwarten, erzählerisch auf dem Wege der Verliebtheit teilzuhaben. Doch wenn ich aus dem Munde der Hauptfigur mehr als einmal lesen muss, es sei wundervoll gewesen, aber ihr fehlen einfach die Worte, es zu beschreiben, kann ich nur sagen: Mission Roman gescheitert. Ist es nicht die Aufgabe eines Textes das Unbeschreibliche doch beschreibbar zu machen?
Was der Erzählstrang der Liebesgeschichte vermissen lässt, können leider auch die anderen Stränge nicht wieder gut machen. Die Darstellung der Zeitreise ist unspektakulär, die Intrigen typisch und unspannend. Vieles in diesem Roman scheint mir einfach nicht zu Ende gedacht. Einen echten Spannungsbogen suchte ich aufgrund der Vorhersehbarkeit der Geschichte und der Oberflächlichkeit der Figuren vergeblich. Leider merkt man dem Roman auch an, dass die Autorin historisch keine Ahnung hat, wohl wenig recherchierte. Natürlich ist das Schottland dieser Geschichte ein fiktionaler Ort. Wenn die Autorin aber einen Zeitreiseroman schreibt, erwarte ich als Leserin auch eine Art Wiederbelebung der Vergangenheit, in die sie ihre Hauptfigur 'reisen' lässt. Ich bezweifle, dass es Kaffee und Tee in den ländlichen Highlands des 17. Jahrhunderts als alltägliches Nahrungsmittel gab. Nichtsdestotrotz schlürfen sie diese Spezialitäten weg, als gäbe es einen Frühe Neuzeit Starbucks gleich nebenan. Ebenso luxuriös geht es mit dem Kleiderwechsel einher. Die feinsten Roben schienen damals von der Stange zu kommen, so oft wird Janet neu eingekleidet. Das ist vielleicht fürs innere Auge des Lesers ganz nett, aber historisch einfach Quatsch. Ein paar gälische Worte, Schwertgeplängel oder die Feststellung, dass alle schottischen Männer einen Plaid trugen, reicht wohl kaum, um ein historisches Schottland des 17. Jahrhunderts entstehen zu lassen. Mein Urteil: enttäuschend!
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am 15. September 2012
Manche müssen erst durch die Zeit reisen, um die Liebe ihres Lebens zu finden. Wie die Protagonistin von Flammenherz Janet. Freiwillig macht sie dies zwar nicht, aber Caleb, ein schottisches Clanoberhaubt aus dem 17. Jahrhundert, macht den Umstand ertragbar.

Ganz so heile Welt verläuft der Roman natürlich nicht. Er beinhaltet Liebe, Intrigen, Trauer, Freude und Spannung gepaart mit dem mysteriösen Aspekt von Zeitreisen.
Komplizierte Sachverhalte darüber, wird man hier allerdings vergeblich suchen.

Das Buch ist zum großen Teil in der Ich-Erzählperspektive geschrieben und zwar aus Janets Sicht. Später gibt es auch einige Abschnitte in der personellen Erzählperspektive. Diese werden jeweils durch den Namen des jeweiligen Protagonisten als Unterkapitelüberschrift angekündigt. Das hat mir gut gefallen und es liest sich recht gut. Durch die große Schriftgröße sogar schneller, als seine Dicke erwarten lässt.
Allerdings schleichen sich doch recht oft Formale-, sowie Logikfehler in den Text, wodurch mein Lesefluss ein wenig gestört wurde. Außerdem ist die Sprache stellenweise sehr derb. Darüber bin ich dann gestolpert und dachte mir: huch das klingt ja nicht wirklich schön.
In Erinnerung geblieben ist mir z.B., dass Janet so lange in die Hände klatscht, bis diese rot waren wie ein "Pavianarsch". Oder als sie ihren Unmut über dieses "verschissene Jahrhundert" ausdrückt.
Ja, vielleicht sehe ich das zu eng - das darf jeder selbst beurteilen - aber für mich kam dadurch keine Stimmung für das 17. Jahrhundert auf.

Generell hatte ich teilweise Probleme mich in das Buch hineinzuversetzen. Wenn es spannend wurde, vereinnahmte mich die Geschichte schon, aber manche Handlungsweisen konnte ich einfach nicht nachvollziehen.
So ein Jahrhundertwechsel ist ja doch schon ein sehr großer Schock. Das kam praktisch gar nicht rüber. Klar wünscht sich Janet z.B. mal eine Dusche und spricht auch sonst das ein oder andere an, aber die Unterschiede sind doch viel enormer. Viele Dinge, die uns selbstverständlich scheinen, gibt es damals nicht. Und nicht nur die offensichtlichen, wie Heizung und fliessend Wasser. Ihre Aussprache wurde meines Wissens gar nicht bemängelt. Dabei müsste die sich doch deutlich von dem damaligen Englisch unterscheiden. Ich hätte mir da eine noch umfangreichere Auseinandersetzung mit diesem interessanten Thema gewünscht. Dann wär auch der Flair dafür mehr aufgekommen.

Auch der ein oder andere Charakter hat mich schonmal genervt, weil man nicht genug Einblick in desjenigen Innenleben bekommen hat, um evtl. noch nachzuvollziehen warum er oder sie sich gerade so merkwürdig verhält. Mal von spannungserzeugenden Szenen abgesehen. Da kann ich es ja verstehen. Ich meine eher banalere Dinge.

So blieben für mich einige Charaktere, wie z.B. Caleb gerade am Anfang sehr blass. Andere, witzigerweise eher die Hauptnebencharaktere, wie die Haushälterin oder der Stalljunge, waren sehr gut ausgearbeitet und es hat mir großen Spaß gemacht, die Ereignisse mit ihnen zu erleben.

Abschließend lässt sich sagen: die Idee des Buchs wurde gut umgesetzt, allerdings fehlt es für mich an Tiefe, um den Flair zu fühlen und völlig darin zu versinken.
Das Ende war wie erwartet. Das Buch ist zwar in sich abgeschlossen, lässt jedoch Raum für die Fortsetzung "Racheschwur".

Meine Empfehlung:
Für Liebhaber von Liebes- und Zeitreiseromanen durchaus empfehlenswert. Wer nichts episches erwartet, wird gut unterhalten.
Von mir gibt es gute 3 Sterne.
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TOP 500 REZENSENTam 1. Oktober 2012
Inhalt:
Janet ist Autorin und reist für Recherchen zu ihrem neuen geplanten Buch nach Schottland. Sie möchte Land und Leute erst kennenlernen, schließlich stammen sogar ihre Vorfahren hier her. Nachdem die erste Woche vergeht, ohne dass sich irgendwas ereignet, macht sich Janet auf einen Spaziergang. Sie entdeckt in einem Antiquitätengeschäft ein kleines Kästchen, dass sie mit sich nimmt und beginnt ihren Ausflug. Als sie eine Rast in einem Steinkreis macht und sich näher mit dem Kästchen beschäftigt, wird sie in die Vergangenheit katapultiert. Doch bevor sie das merkt, vergehen erst ein paar abenteuerliche Momente. Als sie endlich versteht, versucht sie verzweifelt herauszubekommen, wie sie wieder zurück kommt. Doch dann geschehen Dinge, die sie zweifeln lassen, ob sie wirklich zurück möchte. Vor allem als ihr Herz immer heftiger für Caleb schlägt. Doch sie ist nicht die Einzige, die sich für Caleb interessiert und bald gerät ihr Leben in Gefahr. Ist es das wirklich wert - und liebt Caleb sie ebenfalls genug um ihr zu vertrauen?

Meine Meinung:
Und wieder hat es die Autorin geschafft. Bereits nach den ersten paar Seiten war ich gefangen im Roman und wollte nicht wieder aufhören mit dem Lesen. Und genau das hab ich auch nicht gemacht, bevor ich es bis zum Ende gelesen hatte. Hach war das schön!

Bevor jetzt wer sagt, ach die Geschichte kenn ich doch .. glaubt mir.... außer der Zeitreise in die Vergangenheit und dem Land in dem es spielt, gibt es - in meinen Augen - keine Gemeinsamkeiten. Ja klar, es gibt auch noch Frau verliebt sich in Mann, was aber in 50% von Romanen so ist :) .. ernsthaft. Lest es einfach. Es erwartet Euch eine tolle Geschichte, die das Herz berührt. Und wie immer kommt auch der Humor nicht zu kurz und so konnte ich ein paar Mal richtig herzhaft lachen. Und ich musste auch ein paar Mal den Kloß im Hals runterschlucken.

Die Geschichte ist von Anfang an spannend, sie bringt unerwartete Wendungen, weist fast nur symphatische Charaktere auf (außer natürlich die vorbestimmten miesen Gestalten) und man merkt gar nicht, wie die Zeit verfliegt, während man Janet auf ihrer abenteuerlichen Reise begleitet.

Sicher, es wird den ein oder anderen Meckerer geben, weil sich die Protagonisten so schnell ineinander verlieben .. aber mir persönlich gefällt das sehr gut, zumal hier auch nicht alles eitel Sonnenschein ist, sondern es genug Hindernisse gibt.

In Caleb haben wir das, was unser Herz mal wieder höher schlagen lässt. Einen wunderschönen, gut gebauten Highlander, dem das Herz auch noch auf dem rechten Fleck schlägt. Und ich bin sicher, sein Bruder Seamus wird uns in weiteren Teilen bestimmt auch noch näher gebracht, denn auch er hat einen wirklich tollen Charakter. Janet ist ebenfalls symphatisch in ihrer forschen, unängstlichen Art und auch sie trägt das Herz auf dem rechten Fleck. Da sie nicht aus der Zeit kommt, in die sie reist, ist ihr Standesdünkel fern und so findet sie wahre Freunde unter den Menschen, die sie sonst wohl nie so beachtet hätte.

Bei dem vorliegenden Buch geht es mehr um die Beziehungen der Personen, als um das Geschichtliche. Wer also große historische Beschreibungen erwartet, sollte lieber nicht zu dem Buch greifen. Ich persönlich bin froh, dass geschichtliche Daten hier nur angeschnitten werden, so wie sie grad notwendig für die Geschichte sind. Mir war das Eintauchen in die Geschichte um die beiden Protagonisten viel lieber :)

Fazit:
Ein wundervoller Roman fürs Herz, gepaart mit Zeitreise und Schottland .. herrlich! Einfach nur empfehlenswert. Ich werde mir gaaanz schnell den zweiten Teil besorgen müssen, denn ich will unbedingt wissen, wie es weiter geht!
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am 26. September 2011
Kurzbeschreibung
Janet reist nach Schottland, um für einen Roman zu recherchieren. Als sie in einem Antiquitätengeschäft eine Schatulle kauft, ahnt sie nicht, dass der Inhalt ihr ganzes Leben verändern wird. Das ist jedoch bei Weitem nicht alles. Plötzlich befindet sie sich im 17. Jahrhundert. Dort lernt sie den jungen Laird Caleb Malloy kennen, der ihr auf seiner Burg Zuflucht bietet. Im Laufe der Zeit kommen sich beide näher. Doch diese Liebe steht unter keinem guten Stern und Janets Leben gerät mehrfach in Gefahr. Als sie schließlich alles verliert und herausfindet, wer dafür verantwortlich ist, entscheidet sie sich, noch einmal in die Vergangenheit zu reisen ...

Mit meinen Worten
Um sich für ihren neuen Roman von Land und Leuten inspirieren zu lassen, reist Janet nach Schottland. Doch irgendwie will die Muse sie nicht küssen und so lungert sie antriebs- und ideenlos in ihrem Zimmer.
Irgendwann jedoch fasst sie sich ein Herz und begibt sich auf einen Spaziergang. Sie kommt an einem Antiquitätenladen vorbei, entdeckt dort eine Schatulle mit unbekanntem Inhalt und ohne Schlüssel und kauft sie kurzerhand. Sie setzt den Spaziergang fort und als sie an einem Steinkreis eine kurze Verschnaufpause einlegt, öffnet sie die geheimnisvolle Schatulle. Ein Ring, ein kleines Tagebuch und ein Zettel sind der Inhalt... Verwundert liest sie, was auf dem Zettel steht...
Plötzlich wird der Stein, auf dem sie gesessen hat warm und da sieht sie auch schon die Reiter auf ihren Pferden. Ehe sie sich versieht erkennt sie, dass es sich nicht um eine nachgestellte Kriegsszene handelt sondern dass sie plötzlich im 17. Jahrhundert gelandet ist. Sie lernt den Laird Caleb Malloy kennen und die beiden kommen sich näher. Doch nicht alle sind von Janet und ihrer Zuneigung zum Laird begeistert...

Meine Meinung
Ich muss gestehen, ich habe eine Schwäche für Schottland, Highlander und Zeitreiseromane. Und wenn das ganze mit einer Liebesgeschichte kombiniert ist, dann ist es quasi genau das richtige für mich und gemütliche Lesestunden auf dem kuscheligen Sofa.
Genau so etwas habe ich von diesem Roman erwartet...

und bekommen habe ich... nichts anderes! Mit Flammenherz habe ich einen tollen Highlander-Zeitreise-Liebesroman gelesen, den ich innerhalb weniger Stunden verschlungen habe. Die Charaktere sind symphatisch und lebendig beschrieben, der Schreibstil wunderbar flüssig und auch wenn diese Art Romane bereits in unzähliger Zahl veröffentlicht wurden ( z.B von Karen Moning oder Diana Gabaldon), so ist die Geschichte in Flammenherz" sehr gut umgesetzt, spannend und mit wirklich sehr guten und vor allem auch neuen Ideen. Spannung, Intrigen, Freundschaft und sehr viel Romantik lassen die Seiten einfach wie der Blitz durch die Finger gleiten und nach der letzten Seite war ich traurig, dass es schon vorbei war. Ein gutes Zeichen wie ich finde :).

Mir persönlich hat der Roman ausgesprochen gut gefallen und für alle Leserinnen, die, genau wie ich, eine Schwäche für dieses Genre haben, kann ich ihn nur wärmstens empfehlen !!!

Das Cover zu ihrem Roman hat die Autorin Petra Röder übrigens selbst entworfen und für mich ist es mal eine gelungene Abwechslung zu den sonst üblichen Highlander-Covern mit den gut gebauten, langhaarigen Männern, die eine sie anschmachtende Dame in den Armen halten. Nicht, dass ich etwas gegen gut gebaute Männer auf Covern habe, :) aber ich finde die Alternative auch mal schön!

Wer mehr über Petra Röder und ihre Romane wissen möchte, der sollte einen Blick auf ihren Blog werfen.... Es lohnt sich!
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am 14. September 2011
Meine Eindrücke:

Janet ist Schriftstellerin und um sich Inspirationen für ihren neuen Roman zu holen, fliegt sie nach Schottland. In einem kleinen Antiquitätenladen, den sie während sie vom Regen überrascht wird, entdeckt, ersteht sie eine Schatulle, von der der Verkäufer nicht weiß, was diese enthält.

In einem Steinkreis macht Janet eine Pause und versucht die kleine Kiste aufzubrechen. In ihr befindet sich ein Ring und ein Notizheft. Nach dem sie merkwürdige Worte gemurmelt hat, sieht sie plötzlich Männer auf sie zu reiten, die nicht der Zeit entsprechend gekleidet sind. Sie sehen aus, als würden sie zu einer Gruppe Highländerfans gehören, die irgendwelche Spiele aufführen.

Sie wird von Laird Caleb Malloy auf seine Burg geschleppt. Durch die Magd erfährt Janet, wo und in welcher Zeit sie sich befindet und beschließt, so schnell wie möglich wieder nach Hause zu kommen, aber da hat ihr Herz noch nicht gesprochen.

Janet muss sich gegen eine Rivalin durchsetzten, die versucht auf übelste Art und Weise auszuschalten.

Mein Fazit:

Petra Röder führt mit sehr viel Witz und Charme durch das Buch. Dazu kommt eine riesen Portion Spannung und Liebe. Aber nicht zu schnulzig. Immer wenn man als Leser denkt, so nun haben sich die Janet und Caleb mal eine Pause verdient, läuft schon wieder eine Intrige, die erst gelöst werden muss und ich glaube noch nicht, dass es vorbei ist, denn das Buch hat für mich persönlich, doch ein offenes Ende. Janet ist eine lebhafte Person und erinnert mich so des Öfteren an mich selbst. Vorlaut und mit einem starken Charakter, der Janet aber nicht zum Übermenschen macht, meistert sie ihre Aufgabe.

Wer gerne in das Schottland des 17. Jahrhunderts eintauchen möchte und dazu noch etwas Liebe und Intrigen sucht, der ist bei diesem Buch meiner Meinung nach richtig.
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am 26. April 2013
Schließe mich manchen Rezension an, soweit ich kann.
Habe dieses Buch als ebook für 1,99€ bekommen, daher dacht ich mir, dass ich ruhig mal versuchen könne. Hatte auch schon mal einen Roman der Autorin gelesen, der mir auch ganz gut gefiel.
Und ich mag auch Zeitreiseromane und auch Liebesgeschichten, sonst hätte mich das ja eh nicht interessiert.
Aber, es tut mir leid, dass ging gar nicht. Wie hier schon öfter erwähnt, erinnert der Roman entfernt an "Feuer und Stein" von D.Gabaldon. Aber auch nur entfernt. Es ist einfach zu oberflächlich geschrieben, irgendwie keine Handlung da. Sie ist in der Vergangenheit (HALLO?! 17.Jahrhundert!!) und es gibt irgendwie nichts zu berichten, wie es ihr dort ergeht.
Sie badet, zieht sich an, macht ihre Haare zum Pferdeschwanz... Nichts über die Zustände der damaligen Zeit, egal wie sie gewesen sein mögen. Geplänkel und Gefflirte am Esstisch.. Sie hat ja wohl auch Glück gehabt, dass man sie direkt an Lady "erkannt" hat, und nicht als Dirne oder Magd. Und dass, obwohl man sie in Hosen antraf. Meine Güte.
Und dann noch die Szene ihres ersten Ausrittes: einfach mal auf den Damensattel verzichtet, Herrensitz bitte! Keine Nachfragen, nur ein komischer Blick seitens der Zuschauer.. Dann das Kleid bis zu den Oberschenken (!) nach oben geruscht. Ha! Und dann keine Dirne oder sonst ein leichtes Mädchen??
Naja, so ging es irgendwie komisch weiter und mehr wollte ich mir dann doch nicht antun und habe das ebook wieder zurückgegeben. Gefällt mir nicht!!
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am 8. August 2011
Ich habe eine signierte Ausgabe des Buches mit Widmung gekauft und bin begeistert. Das Buch ist spannend, romantisch und fesseln. Ich habe es in einem Rutsch durchgelesen. Mehr DAVON! :)

Einziges Manko sind sehr viele Rechtschreibfehler und weggelassene / falsche Personalpronomen, fällt aber nicht ins Gewicht. ABSOLUTE KAUFEMPFEHLUNG!
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am 9. Februar 2013
Ich habe ziemlich lange gebraucht bei der Entscheidung dieses Buch zu kaufen oder nicht.
Die vielen negativen Rezensionen bei Amazaon haben mich zuerst abgeschreckt.
Auch der Vergleich mit Diana Gabaldon blieb im Hinterkopf.
Dennoch habe ich es gekauft und nicht bereut.
Das Buch ist nicht mit Diana Gabaldon zu vergleichen. DG lässt mehr geschichtliche Informationen mit hinein fliessen somit wird das Buch an sich keine leichte Lesekost.
Das jedoch ist Flammenherz, es einfach , spannend und lustig geschrieben. Nicht das GB das nicht wäre.
Flammenherz hat mich überrascht. Die Figuren waren toll beschrieben. Ich hatte sofort ein Bild vor Augen. Auch die Handlung war schlüssig und verständlich. Meistens jedoch vorhersehbar. Daher ein Punkt abzug.
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am 23. Dezember 2012
Janet reist nach Schottland, um für einen Roman zu recherchieren. Als sie in einem Antiquitätengeschäft eine Schatulle kauft, ahnt sie nicht, dass der Inhalt ihr ganzes Leben verändern wird. Das ist jedoch bei Weitem nicht alles. Plötzlich befindet sie sich im 17. Jahrhundert. Dort lernt sie den jungen Laird Caleb Malloy kennen, der ihr auf seiner Burg Zuflucht bietet. Im Laufe der Zeit kommen sich beide näher. Doch diese Liebe steht unter keinem guten Stern und Janets Leben gerät mehrfach in Gefahr. Als sie schließlich alles verliert und herausfindet, wer dafür verantwortlich ist, entscheidet sie sich, noch einmal in die Vergangenheit zu reisen ...

"Flammenherz" ist der erste Band der gleichnamigen Saga aus der Feder Petra Röders.
Petra Röders Roman sind immer ein Garant für spannende und romantische Unterhaltung vom Allerfeinsten; so auch bei Flammenherz. Ab der ersten Seite hatte sie mich wieder am Haken und ich war bis zum Schluss gefangen in dieser wunderschönen Geschichte.
Ohne viel Vorrede findet man sich schnell in der Geschichte wieder, die auch ebenso schnell ihren Einstieg findet. Das straffe, aber angenehme und passende Tempo unterstreicht die temporeiche Geschichte in seiner ganzen Form und lässt den Leser von Anfang bis Ende nicht mehr von der Leine. "Flammenherz" garantiert Kurzweil, Spannung und Romantik vereint zu einer vielschichtigen und eindrucksvollen Geschichte. Natürlich findet sich auch in diesem Roman ein paranormales Element wieder, diesmal das Element der Zeitreise, das sehr schön in die Handlung miteingearbeitet worden ist.
Viele Spannungselemente und überraschende Wendungen bieten einen tollen Ausgleich zu der Romantik, die eine wichtige Rolle in der Handlung einnimmt. Man fiebert und leidet mit, da Petra Röder mit Dramatik keineswegs gekleckert hat.
Dieses romantische Element ist durchaus nicht kitschig und rosarot, sondern wunderschön und authentisch. Die damit verbundenen Gefühle wurden perfekt transportiert und lassen den Leser daran teilhaben und ihn die Schmetterlinge im Bauch verspüren.
Wie bereits alle anderen Bücher von Petra Röder, die ich gelesen haben, war "Flammenherz" ebenfalls ein echter Pageturner, bei dem die Zeit wie im Fluge verrann und ich nie das Verlangen verspürte, dieses Buch vorzeitig aus der Hand zu legen.
Das Ende ist diesmal schon ziemlich fies, sodass man unbedingt wissen möchte, wie es weitergeht.

Die Protagonisten wurden sehr unterschiedlich gestaltet und sind größtenteils der Zeit des 17. Jahrhunderts angemessen.
Der Hauptteil dieser Charaktere ist äußerst sympathisch, sodass man mit ihnen mitfühlt.
Eines haben sie aber alle gemeinsam; sie wurden ausdrucksstark und liebevoll skizziert. Weiterhin glänzen sie in den unterschiedlichsten Facetten und keineswegs blass. Ich freue mich schon mehr über die in diesem ersten Band auftretenden Protagonisten zu lesen.

Petra Röder schreibt wie immer äußerst ausdrucksstark und bildhaft. Sie versteht es Szenen wahrhaftig vor Augen treten zu lassen und Emotionen perfekt zu transportieren. Dadurch entsteht ein wundervolles Komplettpaket, bei dem sich jedes einzelne Element dieses Buches positiv hervorhebt und ergänzt.
Weiterhin liest sich "Flammenherz" so flüssig und angenehm, dass man komplett in dieser Geschichte abtaucht und die Zeit wie im Fluge vergeht.
Auch die wunderschöne Atmosphäre, die Petra Röder heraufbeschwört, tut ihr Übriges, um dieses Buch zu einem echten Lesehighlight werden zu lassen.
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am 14. September 2012
Klappentext
Janet reist nach Schottland, um für einen Roman zu recherchieren. Als sie in einem Antiquitätengeschäft eine Schatulle kauft, ahnt sie nicht, dass der Inhalt ihr ganzes Leben verändern wird. Das ist jedoch bei Weitem nicht alles.
Plötzlich befindet sie sich im 17. Jahrhundert. Dort lernt sie den jungen Laird Caleb Malloy kennen, der ihr auf seiner Burg Zuflucht bietet. Im Laufe der Zeit kommen sich beide näher. Doch diese Liebe steht unter keinem guten Stern und Janets Leben gerät mehrfach in Gefahr. Als sie schließlich alles verliert und herausfindet, wer dafür verantwortlich ist, entscheidet sie sich, noch einmal in die Vergangenheit zu reisen ...
Zum Buch
Janet ist in Schottland angekommen um vor Ort, fern von Fernsehen und lauter Geräuschkulisse, an ihrem Buch schreiben zu können. Doch sehr schnell fällt ihr die Decke auf dem Kopf, da ihr das Wetter einen Strich durch die Rechnung macht. Dauerregen statt Inspiration. Beim ersten Ansatz von Sonnenstrahlen packt es Janet und sie bummelt durch die Stadt. Eher Zufällig sieht sie im Trödelladen eine Schatulle, die sie magisch anzieht.....
Der Inhalt des kleinen Kästchen hat es in sich, ein Ring mit einer seltsamen Schrift, aber er passt perfekt und eine Schriftrolle......Doch als Janet die Worte vor sich hinmurmelt, dreht sich Quasi die Welt. Zurückgeschleudert ins 17. Jahrhundert muss Janet schnell feststellen, das die Geschichtsbücher nicht mal annährend genug wiedergeben um die Realität zu verstehen. Ob Janet das übersteht? Und was hat es mit Caleb auf sich.... dem attraktivem Laird....
Spannung, Schreibstil, Charaktere
Ich bin positiv überrascht, ich hab von der Autorin Petra Röder, schon Traumfänger gelesen und sehe eine positive Steigerung des Schreibstils. Wenn man beide Bücher kennt, kann richtig sehen wie sich der Stil weiterentwickelt hat, ich kommte sehr schön mit beim lesen, alles ist einfach gehalten ohne zu viele Fremdwörter, die man nicht nachschlagen muss und ich hab bei Flammenherz ein richtig bildliches Schriftbild vor Augen. Durch die durchweg spannende Schreibweise, ist man mitten in der Geschichte, viele Wendungen und überraschende Handlungen, lassen einen nicht innehalten beim Lesen. Ich finde ausserdem die Hauptpersonen sehr gut ausgearbeitet, Details kommen immer mehr hinzu so das sich der Charakter mit der Geschichte entwickelt. Einzig allein etwas die "Tiefe" in den einzelnen Situationen hat mir gefehlt. Aber das ganze Buch gleichbleibend so geschrieben ist, war es nicht störend, sondern einfach nur leicht zu lesen.
Cover
Ich muss das hier noch mal festhalten, die Autorin Petra Röder gestaltet alle ihre Cover selbst und ich finde dies wirklich gelungen, es ist optisch ansprechend und passend zur Geschichte. Und von den Trailen will ich mal gar nicht reden, da kommen große Verlage teils gar nicht mit! Immer weiter so!
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