Flammen über Princeton: Jane Dexter hat vor kurzem ihren Bruder verloren. Jetzt will sie verhindern, dass dessen wissenschaftliche Errungenschaften für militärische Zwecke missbraucht werden. Deshalb versucht sie, den Ganoven Jimmy zu engagieren, mit ihr das Labor ihres Bruders in Brand zu stecken. Durch eine falsche Bildunterschrift unter einem Zeitungsfoto verwechselt sie allerdings den Anwalt Alexander Caldicott mit dem Kleinkriminellen. Alex lässt sich jedoch nichts anmerken. Die Scharade kommt dem gelangweilten Juristen gerade recht.
Der Mörder hinter der Maske: Als Judith Daniels wieder einen nächtlichen Anruf ihrer Freundin erhält, wimmelt sie Lacey ab. Zu oft musste sie sich deren Räuberpistolen anhören, dass sie jemand verfolge. Doch dann kommt Lacey auf mysteriöse Weise in der „Puppet Factory“ von Ryan Smith zu Tode. Jetzt schleicht sich Judith in die Firma des weltbekannten Puppenspielers ein, um herauszufinden, ob ihre Freundin wirklich durch einen tragischen Unfall ums Leben kam, oder ob ihr Kurzzeitgeliebter Ryan seine Hände im Spiel hatte. Obwohl sie ihn verdächtigt, erliegt Judith allmählich Ryans Charme.
Die erste Vokabel, die zu diesem Doppelband einfällt, ist „durchschnittlich“, denn beide Geschichten sind weder gut, noch besonders schlecht. Nur leider bleiben sie nicht einmal einen Wimpernschlag lang im Gedächtnis haften. Verfasst wurden beide Kurzromane Ende der 80er Jahre, sie sind somit wohl zu den frühen Vertretern des Romantic-Suspense-Genres zu zählen. Sonderlich spannend sind sie allerdings nicht, die Figuren sind ebenso wenig einprägsam. Einzig der Romantikanteil kommt etwas besser weg. Es handelt sich lediglich um handwerklich passable Kost, leicht verdaulich, jedoch wenig nahrhaft.