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Musik

Bild des Albums von Brandon Flowers

Fotos

Abbildung von Brandon Flowers

Biografie

Brandon Flowers – der The Killers Sänger (u.a. Human) jetzt auch Solo! Obwohl es ein Ort ist, der andauernd als Sündenpfuhl und glitzernd-falsche Touristenfalle verschrien wird, ist Brandon Flowers nach wie vor verdammt stolz auf seine Heimatstadt: Das macht der in Las Vegas geborene und aufgewachsene Sänger – der normalerweise mit seiner Band The Killers Hits ... Lesen Sie mehr im Brandon Flowers-Shop

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Produktinformation

  • Vinyl (28. September 2010)
  • Erscheinungsdatum: 28. September 2010
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Island (Universal Music)
  • ASIN: B003XQRZ0G
  • Weitere verfügbare Ausgaben: Audio CD  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (42 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 49.153 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

1. Welcome to Fabulous Las Vegas
2. Only the Young
3. Hard Enough
4. Jilted Lovers & Broken Hearts
5. Playing With Fire
6. Was It Something I Said?
7. Magdalena
8. Crossfire
9. On the Floor
10. Swallow It

Produktbeschreibungen

Produktbeschreibungen

,Zustand Vinyl:NM,Cover:NM (Goldmine Standards) - Sie bestellen:LP:Brandon Flowers,Flamingo.Versand aus Deut

motor.de

Wenn die Band keine Lust hat, muss Brandon Flowers halt ohne die Killers aktiv werden und natürlich würde sein Solodebüt "Flamingo" auch mit den Kollegen funktionieren - obschon es einen gravierenden Unterschied gibt. So sehr Brandon Flowers seine Jungs auch zu motivieren versuchte - nach der langen "Day & Night"-Tour hatten die restlichen Killers einfach keine Lust, gleich wieder ins Studio zu gehen und postwendend die nächste Platte aufzunehmen. Wohingegen ihr Frontmann vor Tatendrang strotze und seine neuen Songs kurzerhand als Soloalbum einspielte: Im Gegensatz zum resoluten Debüt des Bloc Party-Vorstehers Kele Okereke ist "Flamingo" die konsequente Fortsetzung des zuletzt großspurigen Killer-Sounds geworden und präsentiert den Songwriter als Pop-Sänger, der keine Angst vorm Stadionrock hat.

Die himmlischen Arrangements von "Day & Night" bleiben uns erhalten, die Keyboards hallen ebenso schön und der Gesang unterscheidet sich kaum von den vorangegangenen Hit-Singles. Trotzdem ist "Flamingo" wichtig für Flowers, weil er seiner Heimatstadt Las Vegas endlich ein ganz persönliches Ständchen bringen konnte: Zwar sollte niemand von einem Konzeptalbum sprechen, aber wie sehr die Glitzermetropole im Westen der USA ihn seit jeher beeinflusste, ist hier in wundervollen Lieder nachzuhören. Allein der Opener "Welcome To Fabulous Las Vegas" mit Backgroundsängerin Jenny Lewis ist hinreißend schön und die perfekte Einleitung für einen Longplayer, der kein Geheimnis aus der Vergangenheit des Songwriters macht. Geradezu anrührend, wenn Flowers davon berichtet, wie er mit den Eltern ins sündige Spielerparadies fuhr und wie stolz er sich stets fühlte einen solch funkelnden Ort direkt vor der eigenen Haustür gehabt zu haben. Wie befreiend es zugleich heute noch für ihn ist zur alten Wirkungsstätte zurückzukehren. Mit den Killers im Schlepptau wären diese Liebesbekenntnisse an Land und Leute wohl schwer möglich gewesen und so steht "Flamingo" irgendwie doch für sich allein und niemanden sonst.


Für den Killers nahen Sound waren hingegen eine Reihe namhafter Produzenten mitverantwortlich: Daniel Lanois (U2, Bob Dylan), Brendan O'Brien (Pearl Jam, Rage Against The Machine) und Stuart Price (Madonna, Depeche Mode) verdingten sich hinterm Mischpult und brauchten zusammengenommen nicht mehr Zeit als in aller Regel üblich - knapp ein Jahr dauerten die Arbeiten an der Platte und dass diese kein Schlussstrich für die eigene Band bedeutet, betont Flowers aktuell vollkommen ungefragt zu jeder sich bietenden Möglichkeit. Nach Bloc Partys Kele Okereke ist Brandon Flowers nun der nächste Frontmann auf Abwegen und doch kann er sein Alleinstellungsmerkmal deutlich unterstreichen: "Flamingo" ist vielleicht Killers-Pop, aber hinbekommen hat ihn der hauptberufliche Frontmann ganz allein.

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Kundenrezensionen

4.7 von 5 Sternen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

29 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von ROTT TOP 500 REZENSENT am 29. August 2010
Format: Audio CD
Während seine Killers Bandkollegen nach 7 Jahren Album-Promotion-Tour-Stress nach eigenen Angaben eine dringende Pause brauchten, hatte der anscheinend rastlose Brandon Flowers schon die Songs für das vierte Killers Album geschrieben. Hoffentlich nicht schlecht für ihn, dass er einfach nicht zur Ruhe kommt, aber absolut gut für uns Killers Fans, dann natürlich ist das Soloalbum nicht weit vom liebgewonnen Sound entfernt.

Für meinen Ohren gibt es aber auch eine kleine Erweiterung des Sound, und die hat wohl mit einem der drei Produzenten zu tun, Daniel Lanois. Die Songs kommen teilweise mit einem manchmal bombastischen 80er Anstrich daher, das war bei 'Day & Age' ja auch bereits so, allerdings fand ich das mehr einen Pop Anstrich, dies mal geht es mit Hilfe von Lanois tief in die Kiste mit den 80er Rock / AOR Referenzen, Autofahrmusik zum laut mitgröhlen, perfekt für mich - vielleicht etwas schwierig für Fans, die sich eher als Indie Rocker sehen ;-). Die Single CROSSFIRE zeigt schon diese Richtung, aber auch ONLY THE YOUNG und PLAYING WITH FIRE gehen genau in diese voluminöse pathetische Richtung. Die andere grosse Referenz auf diesem Album ist seine Heimatstadt und der Mittlere Westen. Sowohl textlich ("Didn't nobody tell you the house will always win?) als auch musikalisch, mit der einen oder anderen Slide und Countrygitarre (die Hymne BROKEN HEARTS, der Refrain für die Top 10 quasi geboren ist, HARD ENOUGH, PLAYING WITH FIRE mit einem starken Hang zu Bryan Ferry). Vom mittleren Weste gehts dann wieder an die Ostküste und Richtung Mexiko, der Kastagnetten durchzogene Track auf diesem Album ist MAGDALENA.

Wieder also ein Füllhorn voller Überraschungen ähnlich 'Day & Age'.
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Mr. am 17. November 2010
Format: Audio CD
VORWORT:

Ich hatte immer meine Probleme mit den Killers. Die Musik gefiel mir ansich schon immer gut, doch mit Brandon Flowers' Stimme kam ich bisher nie wirklich zurecht. Nun besitze ich jedoch seit kurzem die Deluxe-Edition seines Debutalbums und bin begeistert. Von romantisch über schräg und wild ist auf FLAMINGO alles vertreten, was ich von einem guten Popalbum erwarte. Es ist bedauerlich, das solch gute Musik die rühmliche Ausnahme in den Charts der Gegenwart bleibt.

FLAMINGO:

"Welcome To Fabulous Las Vegas"
bildet einen himmlischen Einstand und beweist, das Flowers, entgegen meiner früheren Meinung, keine schlechte, sondern eine sehr ausdrucksstarke Stimme hat.

"Only The Young"
ist ein verträumtes Stück Traurigkeit und bleibt nachhaltig in den Gehörgängen.

"Hard Enough"
knüpft nahtlos an die ersten beiden Songs an, was Qualität und Ohrwurmfaktor angeht.

"Jilted Lovers & Broken Hearts"
ist ein flottes Stück mit fröhlicher Stimmung, allerlei Gitarren und fantastischem Rhytmus.

"Playing With Fire"
kommt traurig daher. Im Refrain dann mit schräger Gitarre und Flowers, mit ungewöhnlich hoher Stimme.

"Was It Something I Said?"
strahlt jede Menge Spaß aus und spätestens hier merkt man, das es eine gute Idee von Flowers' war, Solopfade zu beschreiten - Klasse!

"Magdalena"
- was soll man da noch groß schreiben? Ich kann mich inzwischen nur wiederholen, denn auch hier bringt es Flowers fertig, einen grandiosen Pop zu kreieren, der so erfrischend daherkommt, das man bereits jetzt sicher sein kann, das der Rest des Albums garnicht mehr schwächeln kann.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von thomthom am 15. August 2011
Format: Audio CD
Dass Flowers ein absoluter Könner seines Fachs ist, steht außer Frage. Die Killers sind seit Jahren eine der wenigen echten Größen im Musikgeschäft, die sich von dem nervigen Einheitsbrei unterscheiden. Zusammen mit Coldplay zur Zeit meine absoluten Lieblinge.
Dennoch war ich etwas skeptisch bei diesem Solo-Album, zu oft waren diese Solo-Ausflüge ein billiger Abklatsch der Band. Richtig gut hinbekommen hat den Absprung damals Richard Ashcroft von The Verve, der sich nicht nur musikalisch sondern erstaunlicherweise auch stimmlich weiterentwickelte. Und Flowers schlägt da in die selbe Kerbe.
Ich habe selten ein Album gehört, dass neben den vielen guten Stücken so wenig schwache Songs hat. Die ersten 4 Tracks würde ich durchweg als Knaller bezeichnen, Hard enough ist ein klasse Duett mit sehr tollem Text, Jilted Lovers ist meiner Meinung nach der stärkste Track des Albums, Las Vegas ist als Opener total schwungvoll, lebendig, rockig. Only the young ist da etwas ruhiger, trotzdem genial und schön. Playing with fire finde ich dann schwach, bzw. nicht so eingängig wie den Rest, der Song ist für mein Empfinden ganz einfach zu lang und kommt nicht recht zum Punkt, läuft so ein wenig vor sich hin.
Was it something und Magdalena finde ich grundsolide, einige Passagen sogar richtig gut, es folgt dann sehr spät eigentlich die erste Single Crossfire, die ich ebenfalls für sensationell gut halte. Mich erinnert der Song ein bisschen an Human, obwohl ich es bewusst vermeide, Flowers mit den Killers zu vergleichen, da man auch schlecht Özil mit Real Madrid vergleichen kann...
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