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Flamenco. Rhythmus Andalusiens
 
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Flamenco. Rhythmus Andalusiens [Gebundene Ausgabe]

Tina Deininger , Gerhard Jaugstetter
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 112 Seiten
  • Verlag: Ars Vivendi (2002)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3897163152
  • ISBN-13: 978-3897163157
  • Größe und/oder Gewicht: 31,9 x 24,8 x 1,7 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 972.343 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Der Herzschlag Andalusiens hat einen Namen: Flamenco.
Rätselhaft und herb, leidenschaftlich und vollerSchönheit faßt der Flamenco große Gefühle in Musik, Tanz und Gesang.
Die Entstehung des Flamenco ist untrennbar mit dem Zuammentreffen verschiedenster Kulturen ins Südspanien verbunden. In ihm klingen der Ruf des Muezzin, die Welt der Gitanos und alte andalusische Traditionen.
Abseits ausgetretener Touristenpfade haben die Fotografen Tina Deininger und Gerhard Jaugstetter den authentischen Flamenco gesucht und in ausdrucksstarken Bildern festgehalten.

Über den Autor

Tina Deininger, 1953 in Hannover geboren, ist Berufsfotografin. Sie lebt mit ihrer Familie in Burgwindheim im Steigerwald. Sie arbeitete einige Jahre als Werbefotografin, bevor sie 1986 mit Gerhard Jaugstetter ihr eigenes Fotostudio gründete.Gerhard Jaugstetter, 1956 in Geiselwind geboren, ist Berufsfotograf. Er lebt in Burgwindheim im Steigerwald. Er arbeitete einige Jahre als Werbefotograf, bevor er 1986 mit Tina Deininger ein eigenes Fotostudio gründete.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Flamenco im Alltag 7. Januar 2004
Ein prächtiger und großformatiger Fotobildband über den andalusischen Flamenco, Bilder aus dem Alltag, das Lebensgefühl des Flamenco und von Flamencokünstlern bei ihrer Arbeit.
Auf etwa 120 Seiten befinden sich 100 sehr intensive und authentische schwarzweiß Bilder, die im aufwändigen Duotone-Verfahren gedruckt wurden. Die Fotografen fanden nicht nur den Flamenco in den Peñas, auf den Bühnen und Tablaos sondern sie suchten auch den alttäglichen Flamenco in Andalusien. Die Bilder sind so schön, dass selbst das renommierte Instituto Cervantes im Oktober 2002 in München eine Ausstellung mit ihnen organisierte.
Neben einer Einleitung von Tina Deiniger und Gerhard Jaugstetter enthält das Buch auch zahlreiche Texte und Gedichte von namhaften spanischen Autoren wie Federico García Lorca, den Machados und anderen. Flamencotexte im Original und in Übersetzung runden das Gesamtwerk ab. Das Vorwort zu dem Buch schrieb Oliver Farke, der Herausgeber der deutschen Zeitschrift für Flamenco ANDA.
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Eine Kunst, die nicht zuletzt von der Bewegung lebt, in statischen Fotos "festzuhalten", ist zunächst ein Paradox. Wie soll das denn gehen? -wird zurecht manche/r fragen.

Diese ca. 100 Fotos aus dem Leben in Andalusien, Tanzaufführungen ebenso wie Alltagsszenen, in exzellenter Qualität gedruckt, vermitteln, zusammen mit den gut ausgewählten spanischen Texten (mit deutschen Übersetzungen) eine Atmosphäre, welche dem Flamenco tatsächlich gerecht wird. Schade ist zwar, dass sie monochrom sind (schwarz-weiß), aber selbst das hat seinen eigenen, speziellen Flair. Es lenkt die Aufmerksamkeit auf Formen, die sonst vielleicht von den Farben gleichsam "übertont" würden. Eine spannende Abwechslung und ein Abenteuer: Den bunten bewegten Flamenco in schwarzweißen Fotos und Buchstaben darzustellen, bzw. seine Ausdrucksformen in diese anderen Formen zu übersetzen - hier eindrucksvoll gelungen.

Das spanische Kulturinstitut, das Instituto Cervantes, (vergleichbar dem deutschen Goethe Institut), hat dies vor einigen Jahren übrigens ebenfalls erkannt und diese Fotos in München in einer Ausstellung gezeigt. Wenn das keine Referenz ist!
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5 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von FrizzText HALL OF FAME REZENSENT
als gitarrist habe ich bei spanien-besuchen mich immer darüber gefreut, wie ernst dort die gitarre genommen wird - fast noch mehr als in nashville oder in einigen fahrenden zigeuner-sippen oder elektro-rock-WG's. der kult-charakter, den in andalusien die gitarre erreicht, ist jedoch dort verbunden mit einem lebensstil der stolz und trauer, gebündelte energie und verzweifelte zerrissenheit gleichzeitig ausdrücken will. "man singt in den dramatischsten augenblicken und nie, um sich zu unterhalten, sondern um zu fliegen, zu entrinnen, zu leiden und um dem alltäglichen atmosphäre zu geben..." - schrieb federico garcia lorca. diese atmosphäre hat mit sehr überlegter auswahl der zur verfügung stehenden bildmengen (streng schwarz-weiß) das fotografen-ehepaar deininger / jaugstetter perfekt nahegebracht: bilder aus tanzschulen und von festival-bühnen, von der stillen arbeit der gitarren-bauer, von den verschworenen gemeinschaften in den kleinen bars, von gesichts-ausdrücken - und von der körper-sprache der hände, der beine, der taillen. allein die frisuren der verschiedenen interpreten zu vergleichen, bereitet einen nachmittag lang freude - abgesehen von den anderen typischen, visuellen winken: den alten gemäuern in granada oder sevilla - selbst die optischen ausflüge zu den handlungen des wein-prüfers oder "schinken-hauch-dünn-schneider"s übermitteln, verbunden mit kleineren essays und lyrik-zitaten, was gemeint sein könnte mit einer "ARS VIVENDI": einem unverwechselbaren lebens-gefühl - von dem zu hoffen wäre, dass immer mehr menschen wenigstens einen hauch davon in sich aufnehmen könnten ...
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