Eine Geschichte von Menschlichkeit wird hier erzählt; es ist die Rede von Kleinstadtidylle und Geborgenheit im Schoße der Familie, die gestört wird durch die Ankunft von Einwanderern auf der einen Seite und einem Findelkind auf der anderen. Rassismus spielt eine Rolle, das Recht des Stärkeren, Gerechtigkeit, Liebe, Erfolg und "Amerikas" Selbstverständnis zu Anfang des 20. Jahrhunderts, und natürlich "Ragtime", "the music of something beginning, an era exploding, a century spinning in riches and rags, and in rhythm and rhyme". Wer noch nicht ganz so gut Englisch kann, dem hilft das liebevoll gestaltete Booklet mit dem Originaltext weiter. Und selbst wer gar nichts vom Text versteht, sollte vielleicht mal reinhören: die Musik ist großartig! (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)