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Flags of our Fathers  - Letters from Iwo Jima (Collector's Edition) (3 DVDs)
 
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Flags of our Fathers - Letters from Iwo Jima (Collector's Edition) (3 DVDs)

Clint Eastwood    Freigegeben ab 16 Jahren   DVD
4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (25 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Regisseur(e): Clint Eastwood
  • Format: Collector's Edition, Dolby, PAL, Surround Sound
  • Sprache: Deutsch, Englisch, Spanisch, Japanisch
  • Untertitel: Deutsch, Englisch, Spanisch, Portugiesisch
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.78:1
  • Anzahl Disks: 3
  • FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
  • Studio: Warner Home Video - DVD
  • Erscheinungstermin: 23. November 2007
  • Produktionsjahr: 2007
  • Spieldauer: 261 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (25 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B000Y2GX96
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 15.299 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

VideoMarkt

"Flags of Our Fathers": Noch während 1945 der Kampf um die japanische Insel Iwo Jima tobt, werden die drei überlebenden der sechs Soldaten, die die amerikanische Flagge dort gehisst hatten, nach Hause abgezogen. Auf einer Tour durch die Staaten sollen sie die Werbetrommel für Kriegsanleihen rühren. "Letters from Iwo Jima": Die japanischen Truppen auf Iwo Jima leisten den amerikanischen Invasoren erbitterten Widerstand. Doch die meisten von ihnen ahnen bereits, dass sie die Insel nicht lebend verlassen werden.

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Flags of our Fathers/Letters from DV

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96 von 106 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Wer A sagt muss auch B sagen 18. November 2007
Von C.H. VINE™-PRODUKTTESTER
Nachdem zum Verkaufsstart der beiden Filme ein schickes Steelbook auf den Markt gebracht wurde, welches ziemlich schnell ausverkauft war, kommt nun anscheinend eine neue Box zu Eastwoods grandiosen Iwo-Jima Filmen in den Handel. Dies ist nur zu begrüßen, da die beiden Filme ohne jeden Zweifel zusammen gehören. Aber nun einige Worte zu den Filmen an sich.

"Flags of our fathers"

In den USA blieb das Einspielergebnis des Films weit hinter den Erwartungen zurück, in dieser Hinsicht ist er also gefloppt. Nachdem ich den Film geshehen habe vermag mich das nicht zu verwundern.
In "Flags of our fathers" geht es nicht in erster Linie um die Demaskierung des Mythos vom "heldenhaftem" amerikanischen Soldaten, so meisterhaft geschehen in Kubricks "Full Metal Jacket" und Stones "Platoon", sondern um die Demaskierung eines amerikanischen Mythos: Dem Hissen der amerikanischen Flagge auf dem Hügel von Iwo-Jima.

Dieser Ansatz allein macht noch lange keinen guten Film, jedoch kommt an dieser Stelle die meisterhafte Regie Clint Eastwoods ins Spiel. Ihm gelingt es eine Geschichte zu erzählen, die den Zuschauer mühelos zwei Stunden in den Bann zieht. Getragen wird der Film von den in ständigen Zeitsprüngen erzählte Lebensgeschichten dreier GIs, die bei der Invasion Iwo Jimas beteiligt waren, und den zweiten Sternenbanner auf dem Hügel hissten. In Folge dieser Aktion werden die drei in die USA zurückbeordert und als "amerikanische Helden" auf eine Werbetour geschickt.

Die ständigen Zeitsprünge, die Eastwood verwendet, führen zum Ziel. Der Vorwurf diese würden den Zuschauer verwirren ist unverständlich. Dem Zuschauer wird die teilweise völlig absurd wirkende Werbetour in Amerika vor Augen geführt, immer wieder unterbrochen von beeindruckenden Bildern der Invasion, die in schonungsloser Brutalität gezeigt werden. Dies ist auch keine Effekthascherei, sondern nötig um sich in die drei Soldaten hereinversetzen zu können. Folglich kommen auch nicht alle der drei mit dem Erlebten zurecht.
Das Eastwood aber auch subtil sein kann beweist er vor allem in einer Szene: Das Bild der Erdbeersoße, welches sich wie Blut auf das Vanilleeis in Form des berühmten Denkmals ergießt, ist ebenso simpel wie genial.

Die Botschaft des Films ist vielschichtig: Die drei Hauptprotagonisten sind keine Helden (Sie sehen sich selber nicht als Helden), sie werden vom Staat dazu gemacht, in einer Zeit in der die Bevölkerung und der Staat Helden braucht. Und dieser Held kann auch plötzlich ein Indianer sein, trotz der Rassen-Diskriminering in Amerika, welche in diesem Film auch thematisiert wird. Folgerichtig werden diese Helden auch ebenso schnell wieder fallengelassen, wenn man sie nicht mehr braucht.
"Ein Foto kann über Sieg und Niederlage entscheiden", heißt es am Anfang des Films. Eastwood macht eindrucksvoll deutlich, dass es dabei völlig unerheblich ist, ob dieses Foto echt oder unecht ist. Es geht einzig und allein darum, was die Menschen in diesem Foto sehen wollen. Gerade in unserer von den Medien dominierten Welt ist dies ein zeitloses Thema.

In einem Aspekt ist der Film jedoch zu eindimensional: Die Japaner werden als unmenschliche, gesichtslose Masse dargestellt. Ein Aspekt welcher der Intention Eastwoods zwei Filme zu drehen, jweils aus amerikanischer und japanischer Sicht, geschuldet ist. Dies führt dazu das dieser Film in seiner Eigenständigkeit Schwierigkeiten hat, er kann nicht ohne den zweiten Teil gesehen werden. Da aber wohl jeder, der "Flags" gesehen hat, auch Letters gesehen hat (hoffe ich wenigstens), ist dieser Kritikpunkt zu vernachläsigen.

"Letters from Iwo Jima"

Nach "Flags of our Fathers" durfte man gespannt sein, welchen Ansatz Eastwood im zweiten Film wählen würde. Ging es im "Flags" noch um die Demaskierung eines amerikanischen Mythos, so stehen in "Letters from Iwo Jima" wieder das Schicksaal einzelner Soldaten im Vordergrund.

Die Geschichte des Films basiert auf Briefen, welche nach dem Krieg auf der Insel gefunden wurden sind. Die Japaner erwarten, numerisch und technisch weit unterlegen, den Angriff der Amerikaner. Zu Beginn des Films werden die einzelnen Charaktere vorgestellt. Mit Hilfe kurzer Rückblenden führt Eastwood in die Einzelnen Personen ein, und erreicht somit, das der Zuschauer eine emotionale Bindung mit den einzelnen Figuren eingeht.

Unter diesen ist beispielsweise der junge Bäcker Saigo, welcher unbedingt überleben und zu seiner Frau zurückkehren möchte. Herauszuheben ist unter anderem die schauspielerische Leistung von Ken Watanbe, der den Oberbefehlshaber Kurubayashi spielt. Diesem kommt die Aufgabe zu die Insel zu verteidigen, und seine Männer zu motivieren, wohl wissend, dass sie und er diese Insel nicht lebend verlassen werden.

Der Film ist in seinen Aussagen überaus vielfältig, und greift in seiner Wirkung auf "Flags" zurück: Sah man die Schlacht im ersten Teil aus Sicht der Amerikaner, so bekommt man nun zum Teil die selben verwaschenen, ausgebleichten Bilder, nur eben aus anderer Perspektive, zu sehen.

Eastwood gelingt es ein weiteres Mal die Sinnlosigkeit des Krieges zu verdeutlichen. Die Szenen in denen sich japanische Soldaten selbst in die Luft sprengen, um der Gefangenschaft zu entgehen, sind von ungeherurer emotionaler Intensität, und gleichzeitig ein Versuch die japanische Mentalität im zweiten Weltkrieg zu verdeutlichen.

Untermalt wird der Film von einer ruhigen, melancholischen Musik, welche viel zur Atmosphäre beiträgt. Zu dieser trägt auch die Entscheidung Eastwoods den Film ausschließlich auf japanisch zu drehen einen großen Teil bei.

Neben den Greul des Krieges macht der Film aber vor allem eines deutlich: Die einzelnen japanischen und amerikanischen Soldaten unterscheiden sich in ihren Ängsten und Sehnsüchten kaum von einander. Dies wird auch an der Rolle des Generals Kurubayashi verdeutlicht, welcher seit einem Besuch in Amerika das Land sehr liebgewonnen hat, und nun gezwungen ist gegen dieses zu kämpfen.

Neben den Schrecknissen des Krieges gibt es allerdings auch Momente der Hoffnung, zum Beispiel dann wenn japanische Soldaten sich um einen verletzten GI kümmern.
Eastwood schreckt aber auch in diesem Teil nicht davor zurück "unliebsame" Probleme aufzuzeigen. Kamen im ersten Teil noch die Japaner als brutale und grausame Maße rüber, so zeigt er in diesem Teil konsequenterweise auch die Erschießung japanischer Kiregsgefangener durch amerikanische GIs, welche die Gefangenen als Ballast empfinden.

Auch dieser Film kann somit nicht alleine bestehen. Sowohl "Flags" als auch "Letters" brauchen einander. Mir persönlich hat "Letters from Iwo Jima" noch einen Tick besser gefallen, auf Grund der Tastsache das er auf Grund seines Ansatzes die Schicksaale einzelner Soldaten zu beleuchten, weitaus emotionaler als "Flags" wirkt.

Fazit

Insgesamt bleibt somit festzuhalten, dass sich beide Filme zu einem großartigen Ganzen fügen. Wer "A" sagt, muss auch "B" sagen. Eastwood hat hat das beherzigt, und mit seinen beiden Filmen aus amerikanischer und japanischer Sicht einen Meilenstein des Anti-Kriegsfilm abgeliefert. Chapeaux Mr. Eastwood!
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Serenus Zeitblom TOP 500 REZENSENT
Von Amazon bestätigter Kauf
Kriegs- und patriotismuskritischer Doppel-Film: einmal aus US-, einmal aus Nippon-Perspektive, fünf Sterne.

Man könnte es einzeln sehen, und es bliebe je ein großer Film.

Doch es kombiniert zu schauen ist besser. Nur ein Beispiel: das später pompös aufgeblasene Fahnenhissen von "Flags of our Fathers" taucht ganz kurz im Hintergrund und so irrelevant, wie es war, im Partnerfilm "Letters of Iwo Jima" wieder auf. Diese Szene allein ist es wert.

Die Handlung ist an der Geschichte orientiert: für die Bezwingung Japans braucht das US-Militär die Insel Iwo Jima. Die ist bereits japanisches Territorium, hervorragend präpariert - ein blutiger Inselkampf beginnt. Flags of our Fathers zeigt die amerikanische Perspektive, erzählt die Geschichte dreier überlebender Fahnenhisser mit sehr unterschiedlichen Charakteren. Kampfszenen sind mit ihrer Promotiontour zusammengeschnitten. Die japanische Gegenseite taucht so gut wie gar nicht auf.

Letters from Iwo Jima ergänzt das mehr als nur etwas aus der japanischen Perspektive: Sympathieträger sind nun ein tragischer General und ein fast japanisch-humoristisch angelegter kleiner Soldat. Die weiteren darin gezeichneten Charaktere sind teils etwas schlichter, nun ja, es ist auch Kino. Das Geniale ist die Einladung an den Zuschauer, sich auch einmal in die andere Seite hineinzuversetzen ... kein Wunder, dass dies in den damals eher patriotismustaumelnden USA nicht so zündete. In _beiden Filmen sind die Soldaten Opfer. Es ist je ein erbarmungsloser Antikriegsfilm (mit technisch gemeisterter Darstellung der Kampfszenen), danke, Eastwood & Spielberg!

Zur Ausgabe: die Extra-DVD ist nützlich mit diversen Interviews, Hintergrundinformationen. Schön ist auch die Möglichkeit, in die Originalsprache mit Untertitel wechseln zu können, wenn man möchte (Englisch bzw. Japanisch).

Ja, das kann ich empfehlen.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
In diesen zwei Filmen thematisiert Clint Eastwood den Kampf um die Pazifikinsel Iwo Jima. Er zeigt die Schlacht einmal aus Sicht der Amerikaner und einmal aus Sicht der Japaner.

Flags of our fathers" - Sechs Soldaten hissen auf dem eingenommenen, höchsten Berg Iwo Jimas, die amerikanische Flagge. Weil ein Senatsmitglied genau diese Flagge für seine private Sammlung haben möchte, muss sie abgenommen und eine neue Fahne gehisst werden. Dabei werden die Soldaten fotografiert. Dieses Foto geht um die Weil und löst in den USA neuen Mut im quälenden Krieg aus. Wochen später werden drei Soldaten dieser Truppe, die anderen sind in der Zwischenzeit gefallen, auf Tournee durch die Staaten geschickt. Sie sollen für den Kriegsanleihenkauf werben, weil ohne Geld der Krieg schnell verloren wäre.
Das Hauptaugenmerk legt Eastwood dabei auf die Gefühlswelt der drei Soldaten. Eigentlich wollen sie zurück zu ihren Kameraden. Sie fühlen sich unwohl, kommen in eine Scheinwelt und sollen vom ach so tollen Krieg erzählen. Sie werden zu Helden stilisiert und zerbrechen daran. Was soll schon Heldenhaft daran sein, zu versuchen nicht erschossen zu werden. Und dann wird auch noch bekannt, dass das Foto gefälscht sein soll. Am Ende des Film sieht man noch, wie es für die drei nach dem Krieg weiter ging: Arbeitslos, der Heldenstatus war aufgebraucht.

Letters from Iwo Jima" - Hier erzählt Eastwood eine eher unbekanntere Geschichte; die aus Sicht der Japaner. In gefundene Briefen klagen die japanischen Soldaten ihren Angehörigen zu Hause ihr Leid, ihren Hunger, ihre Unzufriedenheit mit den Kommandeuren. Sie sind es, die diesen von Schwefel stinkenden Vulkanklumpen im Meer verteidigen sollen - gegen eine große Überzahl der Amerikaner. Der neue Oberbefehlshaber kann zwar den Kampwille ein wenig steigern, doch nach schnellen Erfolgen der Amerikaner schwindet die Hoffnung zu Siegen. Noch mehr schwindet allerdings die Hoffnung die Heimat wiederzusehen , denn die Kommandeure geben den Befehl aus heldenhaften Selbstmord zu begehen, ehe die Amerikaner die Insel komplett einnehmen können. Der Soldat Saigo kann sich mit wenigen Kameraden dem Selbstmordwahnsinn entziehen und zum Oberbefehlshaber durchschlagen. Bei ihm wird er bis zum Ende des Kampfes bleiben.
In gewaltigen Bildern zeigt Eastwood hier ein beeindruckendes Plädoyer gegen den Krieg.

Auf der Bonus-DVD findet man dann noch das übliche: Making of, Interviews usw...
Das ist ergänzend informativ, man braucht es aber nicht wirklich. Die beiden Filme sprechen für sich selber.

Flags of our Fathers - Letters from Iwo Jima Collector`s Edition (3 DVDs)
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Antikriegsfilme
Clint Eastwood hat zwei packende und sehr emotionale Filme geschaffen, die unter die Haut gehen.
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recht nette Kriegsfilmchen
Flags Of Our Fathers ist an vielen Stellen wirklich peinlich und die Japaner werden als dämliche Selbstmordseppen dargestellt. Lesen Sie weiter...
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