Dieses Buch war schon bald fesselnder, als mir lieb war. Wie einige andere Geschichten von Koontz zieht es den Leser so in eine Phantasiewelt hinein, daß man sich nicht losreißen kann. Und streckenweise fand ich die Geschichte dann doch zu fies und zu abstoßend. Aber dieses Buch weglegen, bevor man das Ende kennt? Keine Chance.
Also Warnung an die Koontz-Einsteiger: Diese Geschichte kann einem schon an die Nieren gehen. "Brandzeichen" oder "Todesdämmerung" sind da vielleicht besser als Einstieg.
Für die Fans: Koontz bietet wieder alles auf, was man braucht, um vor Spannung gefangen eine Nacht durchzulesen. Er stellt dem Leser Rätsel, die unmöglich scheinen und doch eine logische Erklärung haben, gemischt mit etwas Übernatürlichem und der puren Angst vor dem Biest in der Dunkelheit, vor dem Verfolger, gegen den einen niemand hilft, weil niemand sonst an seine Existenz glaubt.
Für mich war das nicht Koontz bestes Buch, aber definitiv eins von seinen spannendsten. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)