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Five Years: Briefwechsel 2004-2009. Band 1: 2004-2007
 
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Five Years: Briefwechsel 2004-2009. Band 1: 2004-2007 [Englisch] [Taschenbuch]

Christian Kracht , David Woodard , Johannes Birgfeld , Claude D Conter
4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 256 Seiten
  • Verlag: Wehrhahn, M; Auflage: 1., Auflage (30. Juni 2011)
  • Sprache: Englisch
  • ISBN-10: 3865252354
  • ISBN-13: 978-3865252357
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 39.671 in Englische Bücher (Siehe Top 100 in Englische Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Christian Kracht, Autor der Romane Faserland, 1979 und Ich werde hier sein im Sonnenschein und im Schatten und einer der wichtigsten deutschsprachigen Schriftsteller der Gegenwart, und David Woodard, amerikanischer Dirigent, verbindet seit 2004 eine außergewöhnlich enge künstlerische Freundschaft: Ein Beitrag in der legendären, von Kracht mit Eckhart Nickel in Nepal herausgegebenen Literaturzeitschrift Der Freund über die heute von Woodard hergestellten, einst von William S. Burroughs benutzten dreamachines, war Anlass für den ersten Kontakt. Seither sind Kracht und Woodard gemeinsam zu den Nachkommen der Kolonie Nueva Germania in Paraguay und zu den Resten von Aleister Crowleys Abtei Thelema in Cefalù (Sizilien) gereist, haben an dem Projekt der Großen Pyramide in Deutschland mitgewirkt, an Rafael Horzons Wissenschaftsakademie in Berlin Vorträge gehalten und gemeinsame Beiträge veröffentlicht – in dieser Zeit entstanden eine Briefkorrespondenz von mehr als 1000 Briefen. Nun erlauben Kracht und Woodard die Herausgabe der ersten fünf Jahre ihres gemeinsamen Briefwechsels – und damit erstmals einen einzigartigen Einblick in ihre außergewöhnliche Künstlerfreundschaft. Die Briefe, alle auf Englisch verfasst, sind manchmal ebenso unterhaltsam wie anrührend, geistreich, herausfordernd, spannend und erhellend. Sie zeugen von deren elegantem Stilempfinden, und sie gewähren ungewöhnliche Einblicke in die Werkstatt zweier zeitgenössischer Literaten und Künstler und zeichnen zugleich ein exemplarisches Bild von den Möglichkeiten und Grenzen einer Künstlerexistenz im 21. Jahrhundert. Englisch Since 2004, Christian Kracht, author of Faserland, 1979 and Ich werde hier sein im Sonnenschein und im Schatten, and one of the most influential contemporary German writers, and Berlin music conductor David Woodard, have been engaged in an unusually intense artistic friendship. They first made contact when Kracht and Eckhart Nickel, joint editors of legendary Nepal-based literary magazine Der Freund, commissioned a colleague to write an essay about the Dreamachine of Brion Gysin and Ian Sommerville, famously pondered by William S. Burroughs and fabricated by Woodard. Since then, Kracht and Woodard have traveled jointly to Nueva Germania (Paraguay) and the remains of Aleister Crowley's Abbey of Thelema in Cefalù (Sicily), participated in the creation of a German Great Pyramid, lectured at Rafael Horzon's Berlin Wissenschaftsakademie, and published jointly—they have exchanged over a thousand letters between them. For the first time, Kracht and Woodard have now agreed for the first five years of their correspondence to appear in print, thus permitting the reader an unprecedented glimpse into their unique artistic language and cooperation. The letters, written in English, are as entertaining and touching at times as they are witty, complex and insightful, proving both artists as most elegant and stylistically brilliant writers. The letters open the doors to both artists' distinctive interior dynamic, drawing a most exemplary outline of the enormous intellectual demand it is to be an artist in the 21st century. "There's an unfolding mystery at the core of this narrative that makes it as readable as a Sherlock Holmes story. If I had to make it explicit—and the book is very much about how far you can go without making something explicit—I'd say this mystery consists in a series of questions the reader poses himself: "What is this genial and articulate friendship based on? A shared spirit of adventure, a love of travel, a certain tone both writers have, arch and poised? A common interest in provocation and a common concern not to be stereotyped as Neo-Dada Neo-Nazis?" The answers to that emerge slowly, between the lines, as the protagonists encounter people intent on misrepresenting (or correctly representing) their interests and endeavors. So just beneath the geniality and genuine warmth the letters evince, there's slightly sinister music playing. There's also the sense, in the opening pages, that the protagonists may not entirely trust one another, and that there could be some awful scene of treachery incubating in the South American jungle (that, of course, fails to occur, or at least not at the hands of our heroes). It's a gripping read, and a ripping yarn, and reminds me of Rilke's famous line about beauty being just the first glimpse of horror." — Momus

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
10 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
An admirable read 10. Juli 2011
Meine Frau hatte das Vergnügen, eine Nacht im Jahr 2004 speisen mit geschätzten Schriftsteller Kracht, auf unsere Familie das Haus Boot auf einem Teich in der Nähe Weimar, Thüringen, wo Kracht sagte ihr sehr ausführlich von einer wundersamen Schamanen-ähnliche Figur aus der Bay Area namens Dr. Woodard. Nun, es stellt sich heraus, alle Wahrheit gesagt hatte. Kracht (die nicht mehr zu schreiben scheint) und Woodard wurden unterhaltsam ein erhellend, wenn auch manchmal am Rande der absurd, Briefwechsel. Wiederkehrende Topoi sind: der ehemalige Elizabeth Nietzsche hang-out Nueva Germania irgendwo in Urugay; Swiss--American Geld Verkabelung, sowie als ständige Unterströmung, ein grundständiges gezielte Lehrbuch Primer in Psychochemie und Sozialpsychologie. Dies ist ein sehr empfehlenswertes lesen, wie es auch die erste richtige Veröffentlichung gemeinsam verfasst Volumen von Kracht und Woodard in der schönsten englischen Sprache, die sie beide Meister so bewundernswert.

[Excuse the German translation, I had written this originally in English: My wife had the pleasure to dine one night in 2004 with esteemed writer Kracht, on our family's house boat on a pond near Weimar, Thuringia, where Kracht told her at great length of a wondrous shaman-like figure from the bay area named Dr. Woodard. Now, it turns out, all of the said was true. Kracht (who seems not to write anymore) and Woodard have been entertaining a illuminating, if sometimes bordering on the preposterous, exchange of letters. Recurrent topoi are: the former Elizabeth Nietzsche hang-out Nueva Germania somewhere in Urugay; Swiss--American money cabling; as well as, as a constant undercurrent, an undergraduate-targeted textbook primer in psychochemistry and social psychology. This is a highly recommended read, as it also is the first proper published jointly authored volume of Kracht and Woodard in the most beautiful English language, which they both master so admirably.]
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3 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Entweder/Oder. 5. Oktober 2011
Von A.S.
Dem Leser besteht die Wahl zu beurteilen: Entweder intelligentes, intellektuelles Verweisspiel oder langweilige, selbst-referenzielle Scheiße. Ich habe beides erlebt. Mit bestem Dank und anderen Worten: Könnte ich nur so einen Briefwechsel realisieren, A. S.
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1 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Briefwechsel als Fiktion? 20. August 2011
Die rund 500-1000 Briefe sind ganz nett zu lesen und spiegeln indirekt das chaotische Leben der Künstler Kracht und Woodard wieder. Die mitunter recht vertrackten Beziehungen zwischen den Protagonisten herauszufinden, machte auch irgendwie Spaß. Aber manchmal hätte ich mir dann doch eine etwas härtere Gangart gewünscht und nicht diese fluffige Schicksalsergebenheit. Wer sind nun die wirklichen Gewinner und Absahner bei der Sache um Paraguay gewesen? War es in Nueva Germania vielleicht einfach menschlicher und besser als in diesem heutigen wiedervereinten Deutschland? Trotzdem ein astreines Lesevergnügen.
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