von vielen in der Karriere des Mike Oldfield. Seinerzeit hörte ich lediglich die letzten 30 Sekunden des Titelsongs "Five Miles Out" im Radio, worauf ich mir sofort das ganze Album zulegte (damals noch in Vinyl, dann auf CD und jetzt die neu aufgelegte remasterte CD). Einen Titel wie das 25 Minuten dauernde "Taurus 2" hatte ich bis dato niemals gehört, zog mich aber sofort in seinen Bann und ließ mich nicht mehr los. Damals wie heute fasziniert mich das Album immer wieder aufs neue, der Wechsel von märchenhaft verspielten Passagen und den rockigeren Klängen, das Variieren eine Themas, ist mehr als gelungen.
Man sollte allerdings keinen Vergleich mit "Tubular Bells" oder anderen Frühwerken Oldfields ziehen und immer nur diese als "Meisterwerk" betiteln. Gerade in den späten 70ern und frühen 80ern befand sich Mike Oldfield meiner Meinung nach mit Alben wie eben "Five Miles Out", aber auch dem nachfolgenden "Crises" sowie "QE2" und "Platinum" auf dem Höhepunkt seines Schaffens. Es waren immer noch Elemente seiner früheren Werke enthalten, aber seine Musik wurde durch die Annäherung an Pop- bzw. Rockmusik stets abwechslungsreicher und (für meine Ohren) interessanter. Mike Oldfield entwickelte sich zu dieser Zeit weiter, seine Musik wurde anders, aber sie war immer noch eindeutig Mike Oldfield.
Leider waren seine späteren Alben (zum Teil zu Recht) nicht mehr so erfolgreich, lediglich mit "Songs of the distant earth" legte Mike Oldfield in den 90ern noch ein sehr gutes Album nach.
Zu "Five Miles Out" kann nich nur sagen: Kaufen!