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Kundenrezensionen

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am 23. Oktober 2013
Ich habe die Fiskars jetzt schon über 3Jahre und bin sehr zufrieden damit.
Ich nutze die Fiskars bei der Brennholzgewinnung um astlose Buchenstämme zu spalten. Dies geht sehr gut und mit ein wenig Übung ist man fast so schnell wie der Spalter.
Da die Vorteile hier schon alle genannt worden sind nen ich mal meine Gebrauchspuren.

Die Beschichtung war ca nach 2m² Hold an der Spitze abgeschliffen und ist mittlerweile auf den ersten 3cm fast nichtmehr vorhanden. Zu meiner Überraschung macht das jedoch keinen Unterschied.

Desweitern habe ich einige, zum Teil sehr große, Macken in der Schneide. Dies liegt daran das durch die hohe härte natürlich die Zähigkeit verloren geht. Das heißt wenn man unter dem Stamm einen Stein liegen hat, splittert gleich ein größeres Stück aus der Scheide. Spaltet aber auch trotzdem noch sehr gut, da das Holz über die Flanken abgleitet.

Sie gehört einfach zu meinen lieblings Werkzeugen und kann sie nur weiter Empfehlen.
Trotz der genannten Mängel bekommt sie volle fünf Sterne.
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am 8. November 2010
Unsere Brennholzaufbereitung sieht immer so aus: Meist im Januar wir das Holz im Wald geschlagen, auf ca 1m-Stücke gesägt und dann für ca ein halbes Jahr zwischengelagert. Im Spätsommer wird dieser Vorrat dann per Bandsäge auf Länge gesägt, mit der Fiskars 2400 gehackt und 2 Jahre eingelagert.
Dabei sind dann aber immer noch ungefähr 30-50% Stücke dabei, die mir zu groß erscheinen wenn ich sie ins Haus holen will.
Und genau für diesen Zweck habe ich mir die Fiskars X11 zugelegt. Hatte vorher dafür ein 600gr Beil, womit ich mich meist abgequält habe. Zum Teil musste ich auch die 2400er herholen.
Die X11 ist scheinbar genau für diesen Zweck geschaffen zu sein. Sie ist sehr gut ausgewogen, die Spaltgeometrie ist perfekt und das Teil ist wirklich sauscharf. Ich hatte bei der Bestellung etwas Bedenken wegen der für Einhandbetrieb etwas großen Stiellänge, kann aber jetzt sagen dass dieses Verhältnis absolut richtig ausgelegt ist. Wie auch bei der großen ist bei der X11 der Kopf scheinbar unlöslich mit dem Stiel verbunden. Ich gehe davon aus dass die X11 ewig hält, sofern man sie nicht zweckentfremdet. Der Klingenschutz ist gut gelungen und das unten im Stiel angebrachte Loch dient zum aufhängen an einen Nagel. Gegenüber der alten Serie ist der orange Teil des Stiels etwas griffiger, kann man schlecht beschreiben, es ist jedenfalls kein Gummibelag oder sowas.

Die X11 ist meiner Meinung nach perfekt gelungen, ich wüßte nicht was man hätte besser machen können.

Absolute Kaufempfehlung!
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am 22. Oktober 2012
Als "Bergwaldbewohner" bin ich das Holzmachen von Kindesbeinen an gewöhnt. Nicht nur um Brennholz zu haben, sondern besonders zur Erhaltung der Wiesen gegen die Wiedervereinnahmung durch den Wald. Bei einem knorrigen alten Ahorn im letzten Jahr habe ich 3 Spalthammerstiele eingebüßt.
Die Fiskars - Äxte habe ich im Baumarkt schon mehrfach in der Hand gehabt, beäugt und nach Feststellung des hohlen "Kunststoff-Stieles" (dieser ist ja viel höherwertig ...weiss ich heute) und der Axtkopfbefestigung verächtlich wieder in das Regal zurückgelegt. Ich konnte mir nicht vorstellen, wie "SO ETWAS" halten sollte und dachte: - ein Wegwerfartikel für Stadtmenschen, welche beim Camping einen oder zwei Zeltheringe einklopfen und einen Wanderknüppel anspitzen wollen, aber zu dem Preis!?. Und sowieso: "Was der Bauer nicht kennt, das frist, kauft ... und heiratet er nicht".

Bei Amazon habe ich die vielen positiven Bewertungen für die Fiskars - Äxte gelesen und wollte es nun auf einen Versuch ankommen lassen. Ich bestellte die X27-Spaltaxt. Sonnabend nachmittag bestellt, - Montag 10.30 Uhr mit der Post geliefert - Wahnsinn!!! Montag nachmittag frisch ans Werk! UND .... Asche auf mein Haupt ... es tut mir leid, daß ich früher so verächtlich an diesem vermeintlichen "Spielzeug" vorbei gegangen bin. Ich bereue, dass ich dieses absolute PROFIWERKZEUG nicht schon früher ausprobiert habe.
Die Axt spaltet mit ihren ca. 2700 g Gesamtgewicht hervorragend. Sie klemmt nicht. Und wenn eine knorrige Baumscheibe nicht beim ersten Schlag auseinander fällt, bekommt man die Axt ohne weiteres Werkzeug heraus. Ganz anders als die Würgerei mit meinen bisherigen Spalthämmern, wo u. U. noch Spaltkeile eingetrieben werden mussten, um den Spalthammer wieder frei zu bekommen. Ganz abgesehen vom Gewicht: ein üblicher Spalthammer wiegt mindestens doppelt so viel wie die X27-Axt. Wer mit einem Spalthammer mehrere Stunden gearbeitet hat, - also Gewicht hochheben und beim Niederkommen beschleunigen -, weiss am Abend warum die Glieder schmerzen. Da physikalisch betrachtet Kraft = Masse * Beschleunigung ist, kann die gute Wirkung der Fiskars X27 erklärt werden. Mit ihrem 92 cm langen Stiel kann die Beschleunigung der (relativ) leicht hochzuhebenden 2700 g Gewicht sehr gut realisiert werden und die Spaltkraft ist sehr groß. Dabei ist ein kräfteschonendes, ermüdungsarmes und längeres Arbeiten möglich, da weniger Gewicht zu heben ist und das Beschleunigen beim niedergehenden Schlag weniger anstrengt. Der hochwertige Stiel und die Axtkopf - Befestigung verzeihen auch unpräzise Schläge, wo der Stiel hinter dem Axtkopf einen Kantenschlag bekommt und was bei herkömmlichen Holzstielen meist schon einen "Sargnagel" bedeutet(deshalb sollte man Holzstiele an dieser Stelle mit einem Stück Gummischlauch oder Motorradreifen umwickeln - wirkt Wunder!). Ich hacke Baumscheiben bis Dm ca. 40 cm und Längen bis ca. 40 cm in Buche, Birke, Ahorn, Esche, Fichte. Ich behaupte nicht, dass diese Axt alleine Holz hackt, aber die Arbeit geht leichter und es macht Spass. Wer kürzere Baumscheiben hacken möchte, für den ist die X25-Axt sicherlich noch empfehlenswerter, kürzerer Stiel und damit bessere Treffsicherheit sowie Handlichkeit. Die Anzahl der Bewertungen lässt bei der X25 auf höhere Verkaufszahlen schließen.
Voraussetzung ist bei dicken Baumscheiben natürlich auch die richtige Technik, zu welcher aber in anderen Rezensionen schon sehr gute Tipps gegeben worden sind.

Wenn ich Kosten und Zeit für Neuanschaffung und Montage wegen
-lockerer und umherfliegender Axtköpfe
-abgebrochener und gesplitterter Holzstiele
-vorquellen im Wasserbad
-Holzwurmbefall der Werzeugstiele
in den letzen Jahren zusammenrechne, dann ist jeder ausgegebene Cent für diese Fiskars X27 Spaltaxt gut angelegtes Geld. Vorbehaltlose Kaufempfehlung!
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am 28. November 2010
Aus dem Bekanntenkreis habe ich bereits viel über die angeblichen Wunderäxte von Fiskars gehört:
- Holz hacken und spalten nur noch mit der Hälfte der Kraft,
- kein Steckenbleiben der Axt,
- robuste, nahezu unverwüstliche Qualität
- extrem scharf, auch über längere Zeit (und mit Schärfgerät jederzeti wieder schärfbar)

Nachdem ich mich nun mit einem Uralt-Spalthammer längere Zeit abgequält habe, stand mein Entschluß fest:
Eine Fiskars-Axt muss ins Haus (trotz des doch relativ hohen Preises!). Jetzt muss ich sagen, sie ist jeden
Cent wert, denn die o.g. Vorteile treffen voll zu! Ich will nicht behaupten, dass Holz spalten jetzt "Spass" macht, aber es geht nun wesentlich leichter und schneller. Und das ist alles, was zählt!

Fazit: Wer regelmäßig mehr als 1-2 rm Brennholz spalten muss, kommt um eine Fiskars-Axt nicht herum!!
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am 8. April 2011
Ich besitze eine normale Holzaxt, die ich für Kaminholz verwende. Ich war der Meinung damit wäre ich völlig ausreichend ausgestattet. Aufgrund einer größeren Kaminholzmenge mit Stammholz von ca. 30cm Durchmesser habe ich mir dann diese Spaltaxt bestellt.Fiskars hat mich auch bei anderen Gartengeräten schon überzeugt.Und auch hier eine beeindruckende Leistung mit dieser Spaltaxt. Das sie besser als meine einfache Holzaxt sein würde war mir klar ! Aber das ich in der Lage bin das Stammholz, welches ich sonst nur mit einem Spaltkeil bewältige, auch mit dieser Spaltaxt zu zerlegen hat mich überzeugt.
Pro:
1.Verarbeitung der Spaltaxt sehr gut.
2.Durch die Klingengeometrie und die Antihaftbeschichtung läßt sich die Axtklinge sehr leicht aus dem Holz ziehen.
3.Sehr gute ausbalancierte Gewichtsverteilung.
4.Klingenschutz mit Griff zum Tragen und Aufhängen.
5.Sehr hohe Spaltleistung.

Contra:
1.Relativ hoher Preis - auch Vergleich zu der X25 Spaltaxt

Aber auch hier wieder die Erkenntnis: Qualität hat seinen Preis ! Es lohnt sich dann und wann doch mal etwas mehr zu investieren, denn damit macht das Holz spalten erst mal wieder spaß.
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am 24. August 2012
Ich habe im Baumarkt die X17 (Kopf: 1090 g) und die größere Schwester X25 (Kopf: 1830 g) in Händen gewogen, und bin für mich drauf gekommen, dass ich mich bei mehrstündigem Arbeiten wohl an der doch deutlich schwereren X25 eines Tages verheben würde.

Nach mehreren Tagen Holzspalten (ca. 30 cm lange Fichtenstücke bis DM 40 cm) kann ich nun sagen, dass ich sehr zufrieden bin. Die dicksten Brocken schafft man zwar mit der X17 nicht sofort, aber ich haue lieber mehrere Mal leicht zu, und arbeite leicht dahin, als jedes mal die schwere X25 hochschwingen zu müssen.

Die Vibrationsdämpfung und das Griffgefühl sind bei der X17 wirklich sensationell, ich bin wirklich echt begeistert! Mit dieser Axt spalte ich wirklich große Holzmengen ohne mich am Rücken zu verletzen.

Der mitgelieferte sehr robuste Kunststoff-Klingenschutz ist auch super praktisch zum Transportieren und Aufhängen.
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am 16. März 2012
Mit der X17 spalte ich grob vorgespaltenes Kaminholz bzw. Stammholz bis zu einer Dicke von knapp 40 cm und einer Länge von etwa 35 cm ohne Probleme und mindestens genau so schnell wie mit Hydraulikspalter.
Der Vorteil ist das recht geringe Gewicht der Axt bei sehr hohem Durchschlagerfolg.
Bei Eiche oder Buche-Stammholz ohne größere Verästelung reicht ein leichter Schlag und der Klotz ist durch. Bei mäßigen Verästelungen muss man etwas fester schlagen und das Teil ist dann auch direkt durch. Man muss halt drauf achten wie und wo man das Holz am besten trifft.
Erst bei starken Ästen und starker "Verbiegung" der Fasern wird es dann mühsam, obwohl die x17 nur selten stecken bleibt. Hat man viel von solch "zähem" Holz lohnt sich dann schon eher ein hydraulischer Spalter.

Wer nur wenige Meter von normalem Stammholz zu spalten hat, braucht sich keinen Spalter zu kaufen. Hier reicht die x 17 aus. Bei größeren Stammdurchmessern sollte man eventl. die x25 o.ä nehmen.
Zum feinen Spalten von Anmachholz ist die x17 zwar auch geeignet, man ermühdet aber schneller im Handgelenk, weil man die Axt einhändig mittig am Griff greift und der Hebelarm dann nicht optimal passt.
Deshalb habe ich mir für die filigranere Arbeit zusätzlich noch die x10 (keine reine Spaltaxt) zugelegt. Diese Kombination (bzw. x17/x11) finde ich ideal.
Der Preis ist zwar vergleichsweise hoch, aber hier lohnt es sich ein paar Euro mehr auszugeben.
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Wir nutzen zum Holzspalten eine 1500 g Gränsfors Axt und für schwere Fälle die Firskars X25. Die X25 geht wie Butter durch das Holz und ist dabei leicht in der Handhabung. Ich war erst skeptisch wegen dem Plastikgriff, aber ser steht dem Gränsfors Hickory in nichts nach. Ob die Beschichtung aus Teflon am Kopf einen Einfluss hat kann ich allerdings nichts sagen. Die Gränsfors ist nicht beschichtet und geht auch wie Butter durch das Holz.

Gut an der Fiskars Axt ist, dass man die Rückseite des Kopfes auch zum eintreiben eines Keiles verwenden Kann. Eigentlich braucht man hierzu einen Spalthammer. Diese haben idR eine größere Masse. Wir kommen eber mit den 2500 g auch ganz schön weit. Wer aber wirklich einen dicken Stamm klein bekommen muss, braucht einen schweren Hammer. Aber für den normalen Gebrauch reicht es meiner Meinung nach voll aus.

Gut an der Kopfform ist die Komkave Krümmung der Egge. Diese Form sorgt für ein leichtes Eindringen. Zum Schaft hin wird der Kopf dann wieder dicker und dient als Keil. Das macht das Arbeiten leichter. Unser Schornsteinbauer war mit einer so geformten Axt schneller als sein Kumpel mit Hydraulischem Spalter.

Wir können die Axt uneingeschränkt weiterempfehlen. Es empfiehlt sich aber für leichtere Arbeiten, also kleinere Holzteile eine kleinere Axt parat zu haben. Man schlägt sonst im wahrsten Sinne über das Ziel hinaus. Mit 72 cm ist die Axt ganz schn lang.
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am 16. März 2012
Nachtrag "Axt-Aktion - 05.2015" (Grundtechniken "Spalten" siehe unten):
Hallo zusammen, ich habe gerade wieder eine größere Holzspalt-Aktion hinter mir (65 Holzrollen 1 - 1,30 Meter Durchmesser und 40 cm hoch).
Also das Holz von der Wurzel einer 4stämmigen Erle bis 7 Meter Höhe. Die Fällung und das Kettensägen habe ich den Profis überlassen.
Interessant war das das "Grundholz" wesentlich härter war als das Holz bei der letzten Aktion. Kann auch daran liegen, dass der Durchmesser der Scheiben wesentlich größer war.
Wie dem auch sei, ich bin mit der Fiskars-Axt X27 (2,7 kg Kopfgewicht) nicht durchgekommen und war gezwungen 90 % mit der X46 (ca. 4 kg Kopfgewicht) zu spalten, was sehr anstrengend war.
Schon nach 2 x 3 Stunden spalten (2 Samstage) war mein rechter Brustmuskel total erschöpft bzw. verkrampft, weil ich einen kleinen Fehler im Bewegungsablauf gemacht habe. Ich habe die Beschleunigunskraft "stehen" lassen. Dadurch hat das Holz über die Axt und die gespannte Muskulatur "zurückgeschlagen".
Die neue Technik sieht so aus (Grundtechnik wie unten beschrieben bleibt gültig):
Kurz bevor die "Kanonen-Kugel X46" das Holz mit der Klinge berührt, müsst Ihr die Kraft raus nehmen, damit beim "Einschlag" Eure Brustmuskeln "entkoppelt" sind und nicht gestresst werden. Wenn Ihr die Kraft stehen lasst, "schlägt der Baum zurück" und zerrt Euren Brustmuskel vor allem den rechten, wenn Ihr Rechtshänder seid.
Mit anderen Worten:
Die Axt schlägt mit der gespeicherten mechanischen Energie in das Holz ein, aber ohne Muskelkraft = Lasst die Axt für Euch arbeiten.
Das erfordert hohe Konzentration und eine genaue Technik, denn exakt zum richtigen Zeitpunkt die Kraft raus zu nehmen ist gar nicht so leicht. Gelingt aber nach einiger Übung (es lohnt sich).
Ich mache jetzt auch nach jedem Schlag einen Schritt- und Handwechsel um die Hüfte und den Brustmuskel zu schonen.
Das sieht so aus:
Die Hand, die am Axt-Stil unten ist (also die Führhand) bestimmt welcher Fuß vorne ist (ja nicht beide Füße auf gleicher Höhe = Kreuzprobleme).
Das hat den Vorteil, dass Ihr die schwere X46 (ca. 4 kg Kopfgewicht) vor dem Ausholen, beim Zielen mit z.B. der rechten Führhand am Oberschenkel abstützen könnt = spart Kraft!
Als Rechtshänder (für Linkshänder umgekehrt) solltet Ihr unbedingt das Schlagen mit der linken Führhand (Hand am Axt-Stil-Ende) einige Male in der Mitte eines Holzklotzes üben, damit Ihr keine gefährlichen "Querschläger" bekommt = Axt trifft die Holzkante und fliegt im 90°-Winkel zur Seite!
Es ist wie beim Boxen mit den Linksauslegern, Rechtsauslegern und den Jungs die beide Techniken beherrschen =;-))
Mit dieser Technik habe ich trotz angeschlagenen Brustmuskel die restlichen Holzrollen doch noch gespalten bekommen.
Noch etwas:
Lasst die frisch gesägten Rollen nicht allzu lange liegen, denn diese werden mit jedem Tag trockener und härter.
Bei mir waren die Holzrollen nach 4 Wochen im Kern so hart, dass ich die Holz-Rollen mit der X46 von ca. 1 Meter auf ca. 50 cm Durchmesser reduziert und dann mit einem Elektrospalter gespalten habe (die Aufnahme von diesem Spalter hat nicht mehr als 50 cm zugelassen).
Ich bin auch dazu übergegangen jeden Tag nach Feierabend nur 1 Stunde mit der X46 zu spalten, denn das mehrstündige Samstags-Spalten hat mich komplett ausgepowert.
So bin ich ohne Blessuren recht schnell fertig geworden.
Tipp zum Schluss:
Wärmt Euch vor dem Spalten auf (z.B. wie bei d. Mark Lauren DVD "Fit ohne Geräte" gezeigt) und hängt Euch, wenn vorhanden, zwischendurch vorsichtig an eine Reckstange oder ähnliches und zieht nur die Wirbelsäulenmuskeln an = die Vorstufe zum Klimmzug nur ohne die Arme zu beugen. Dann im Hängen vorsichtig die Wirbelsäule drehen, damit die Wirbel entstaucht werden.
Viele Erfolg !

Axt-Aktion 03.2012 (Grundtechniken des Spaltens; gilt auch für oben):
Hallo zusammen (Sicherheit u. Spalttechnik siehe letzter Abschnitt),
ich habe 20 Festmeter Holzhacken hinter mir - zur Hälfte mit der X46 bzw. der X27. Gleich vorweg, die X46 hat zunächst "wuchtigen" Spaß bereitet. Als ich mir allerdings damit das Kreuz verrenkt hatte war die Freude zu Ende (ich sehe eben nicht aus wie Arnold in seinen besten Jahren 30 - 40). Ich hab mir dann die X27 von Fiskars bestellt, die statt 3,7 kg "nur" 2,7 kg Kopfgewicht hat (X25 = 2,5 Kg Kopfgewicht + 70 cm Stil = handlicher, aber etwas weniger Spalt-Power). Beide Äxte haben den hervorragenden 90 cm Kunststoffstil (dadurch hohe Spaltkopfgeschindigkeit möglich), der im Gegensatz zum Holzstil die häftigen "Rückschläge" bei einem Fehlschlag auf den Stil gut kompensieren. Allerdings ist die X46 "bauchig" geschmiedet und die X27 eher gerade bzw. hat leicht "eingezogenen Backen". Mit anderen Worten, die X27 ist wie eine "Rasierklinge" geschmiedet (Axtkopf in der Sonne drehen, dann könnt Ihr es sehen).
Das geringere Gewicht und die "schlanke Figur" haben beim Spalten (trotz angeschlagenem Rücken) das Holz optimal gespaltet bzw. ich konnte ca. 2x so viele Baumscheibe(ca. 40 cm hoch, 60 cm Durchmesser) pro Stunde spalten als mit der X46.
Tipp: Der Kunststoffstil hält Fehlschläge gut aus. Damit das auch für längere Zeit so bleit habe ich noch zwei Lagen "Elefantenhaut" (2 mm dicke Gummistreifen) am Stil unterhalb der Klinge mit Tesa-Power-Band fixiert.
Wichtig! Die Gummistreifen nicht um den Stil wickeln, denn dann passt die Axt nicht mehr in das Schutzgehäuse (was ziehmlich praktisch ist)! Zum Hacken von Scheiten habe ich mir die Fiskars X15 (1,5 kg Kopfgewicht) gekauft, die auch zum Vorbehadeln von wiederspänstigen Ästen gute Dienste leistet. Ich denke auch die X10 (1 kg Kopfgewicht) leistet hierbei gute Arbeit mit weniger Kraftaufwand.
Sicherheit:
Schutzbrille ist Pflicht, denn manchmal fliegen die Scheite nicht nur zur Seite (Normalfall), sondern kommen auch direkt auf einen zu. Das ist zwar nur 1x passiert, aber ohne Brille hätte ich nicht nur eine große Beule gehabt. Wer auch noch die Beulen verhindern will, kann einen Fahrradhelm aufsetzen.
Feste Schuhe sind ratsam. Knie- und Schienbein-Schützer (Fußball mit Hartkunststoffeinsatz ca. 10 €) sind optional. Ich hatt nie einen Fehlschlag in diesen Regionen, aber die Schützer vermitteln ein zusätzliches Sicherheitgefühl und Ihr könnt Euch aufs Spalten konzentrieren.
Im Umkreis von 10 Metern darf keine Person und vor allem keine Kinde stehen. Diese lenken vom konzentrierten Führen der Axt ab und die Spalthämmer bzw. -äxte spalten so gut, dass die Splitter o. Holzbrocken tatsächlich 10 Meter mit voller Wucht fliegen können. Also auch Fenster, die sich in der Nähe befinden durch heruntergelassene Jalousien sichern. Speziell die X46 mit ihren "dicken Backen" kann, wenn nur der Rand getroffen wird im 90° Winkel zur Seite "ausschlagen". Versucht nicht die "Kanonenkugel" mit Gewalt aufzuhalten, denn dass geht aufs Kreuz.
YouTube ist diesbezüglich irreführend: Hier werden in einigen Videos alle Fehler gezeigt, die Frau/Mann machen kann.
1. Niemals in Bodennähe spalten (strapaziert das Kreuz und die Bandscheiben).
Tipp: Wenn Ihr die Axt auf die zu spaltende Baumscheige stellt, muss sich der Stil waagerecht bzw. parallel zur Baumscheibe sein.
2. Baumscheibe 1. (ca. 35 - 40 cm hoch, ca. 40 - 60 cm Durchmesser) als Hackstock verwenden. 3. Baumscheibe 2. mittels einer Rampe (z.B. Schaltafel) auf Baumscheibe 1. rollen (niemals heben, denn die Baumscheibe wiegt 40 - 60 kg; je nach Holzart) + vorsichtig ablegen (gebeugte Knie + gerades bzw. vertikales Kreuz). Tipp: Beim Rollen könnt Ihr hier gut die Knieschützer zum Abstützen der Baumscheibe brauchen (Baumarkt ca. 10 €).
4. Baumscheibe 2. bzw. später den Rest der Baumscheibe immer soweit wie möglich an den hinteren Rand von Baumscheibe 1 legen.
Grund: Wenn ihr an Baumscheibe 2. vorbeischlagt (passiert am Anfang hin u. wieder), dann landet die Axt nicht in Euren Füßen sondern im vorderen Teil von Baumscheibe 1. bzw. nicht in der Erde, was die Axt stumpf macht. Aber wie werden die Baumscheiben gemacht?
Ich hatte Glück ich habe einen Kettensägenprofi in der Verwandschaft.
Wichtig ist, dass Ihr die Baumscheibe so hoch macht, dass die Scheite sich später gut stapeln lassen = unter 30 cm könnt ihr vergessen. Bitte vorher die Brennkammer Eures Kachel- o. Specksteinofens ausmessen, dann wißt Ihr wie lang die Scheite max. sein dürfen = Höhe Baumscheibe (z.B. 33 - 40 cm). Je höher eine Baumscheibe ist, desto schwerer ist es diese zu spalten. Stapeltipps gibt es bei Fiskars auf der Homepage. Zum Sägen mit der Kette gibt es Tipps bei Stihl.
1. Niemals die Zähne der Kett berühren, auch nicht wenn diese stillstehen, denn die Zähne sind scharf wie Rasierklingen.
2. Die Kette darf niemals die Erde berühren, wenn diese in Bewegung ist (also auch im Leerlauf), denn dann ist diese stumpf und es fängt beim Sägen an zu qualmen bzw. das Sägen ist sehr kraftraubend.
3. 2x tanken (Motomix hat weniger Giftstoffe) = 1 Liter Öl nachfüllen (damit die Kette ordentlich geschmiert wird.).
4. Laßt Euch von einem Profi zeigen wie mann die Kett spannt!

!!! Jetzt die Spalttechnik !!!
Körperhaltung:
1. Beinstellung: Niemals beide Füße auf gleicher Höhe. Hat zwar den Vorteil, dass beide Kniee den max. Abstand zum Axkopf haben, aber die volle Kraft kann hier nicht entwickelt werden bzw. belastet die Knochen der Wirbelsäule.
2. Besser ist in leichter Schrittstellung zu stehen und immer mal wieder das Frontbein zu wechseln, damit Ihr nicht einseitig werdet (nach 2 - 4 Stunden spalten macht sich das bezahlt).
3. Rechtshänder (Linkshänder umgekehrt): Die rechte Hand ist am Stilände (ruhig an der Hüfte abstützen).
Die linke Hand ist zunächst in Axtkopfnähe (die Axt lässt sich leichter über den Kopf "stämmen").
4. Axt über den Kopf heben.
5. Axt mit der linken Hand "hochwerfen" so dass sie "gewichtlos schwebt" und dann kraftvoll gegen die Baumscheige beschleunigen, indem die linke Hand den Stil hinuntergleitet und mit der rechten Hand gemeinsam am Stilende ziehen (+ in die Knie gehen = mehr Power = gerades Kreuz) und damit den Axtkopf maximal beschleunigen.
Nach 10 bis 20 Schlägen habt Ihr die Technik raus.
Einen Handwechsel kann ich leider nicht empfehlen, denn mit der linken Hand unten hatte ich mehrere Fehlschläge.
Spalttechnik:
1. Niemals versuchen die Baumscheibe wie einen Kuchen zu teilen (fühlt sich so an, als wolltet Ihr ein Telefonbuch am Rücken zerreißen = geht nicht) - das geht nur mit Spalt-Keilen und einem Vorschlaghammer bzw. mit der Rückseite der X46 (ist zeitraubend und geht sehr aufs Kreuz).
2. Seht Euch die Jahresringe an und schlagt parallel bzw. auf den Jahresring ca. 10 cm vom Rand, dann fällt mit einem Schlag ein dickes Scheit (ca. 10 x 30 x 40 cm) von der Baumscheibe ab (Telefonbuch aufblättern geht leichter).
3. Eigene Position so verändern (oder Baumscheibe drehen), dass Ihr wieder parallel bzw. auf den Jahresring ca. 10 cm vom Rand schlagen könnt. So entsteht ein 8-Eck in der Mitte, dass Ihr, wenn es klein genug ist direkt in der Mitte splaten könnt (ansonsten noch eine Jahresring-Runde).
Tipp: Wenn sich ein dickes Scheit nach 3 Schlägen nicht abspalten will, weil z.B. eine verwachsene Stelle oder ein Ast sich in der Nähe befindet, dreht die Baumscheibe einfach um. Auf der anderen Seite funktioniert es in der Regel.
!!!! Laßt Euch nicht auf "Zweikämpfe" mit Ästen ein - die sind hart wie Beton und verrenken das Kreuz !!!
1. Wenn sich ein dicker Ast in d. Baumscheibe befindet so sollte dieser zu Euch zeigen.
2. Das schlagen der Jahresringe (siehe oben) muss nun an der Kante des Astes enden, damit das Scheit sich abspaltet.
3. So viele dicke Scheite abspalten wie möglich, bis der Ast und das restliche Holz frei liegt und noch stehen kann.
4. Der Ast schaut immer noch zu Euch. Jetzt mit einem wuchtigen Schlag genau ! in die Mitte des Astauges schlagen. Klappt das nach dem 5ten Schlag nicht könnt Ihr mit der X15 einige Schläge in das Astauge machen (Kopf ist schmaler = dringt tiefer ein). Dann nochmals mit der X27 o. X46. Dann seht Ihr warum der Ast so hart ist (wächst quer zum Restholz und krümmt sich dann). Wenn der Ast immer noch nicht nachgibt, dann müsst ihr diesen mit der Kettensäge behandeln oder so in den Ofen stecken.
Dickes Scheit in kleine Scheite mit der X15 (X10) spalten:
1. Hackstock in Hüfthöhe verwenden.
2. Schutzbrille + dicke Leder-Handschuhe sind ratsam (Baumarkt).
3. Offt fällt der Rest des dicken Scheits nach dem Schalgen runter = Ihr könnt die X15 als Stütze beim Bücken benützen, um nicht "Kreuzlahm" zu werden.
4. Wenn Ihr die X15 nur leicht in das dicke Scheit treibt (ansetzen) könnt Ihr das Scheit mit der linken Hand und der Axt (rechte Hand) hochheben und auf den Hacksock schleudern.
Vorteil: Die linke Hand hält das Restholz fest = nur das kleine Scheit fällt zu Boden und den Rest könnt ihr sofort (ohne Bücken) weiterbearbeiten.

Viel Erfolg !
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am 10. März 2012
Also ich bin selber Tischler und lege großen Wert auf Qualitätswerkzeug. Ich kann die Fiskars X27 wirklich jedem nur empfehlen. Ich bin echt positiv überrascht, wie gut sie in der Hand liegt und wie weich sie durchs Holz geht. Ich habe das in vielen anderen Bewertungen vorher schon gelesen und war erst etwas skeptisch. Es ist aber wirklich so, sie geht super durch das Holz und wenn sie mal fest steckt, geht sie ganz einfach wieder raus. Das ist bei anderen sonst nämlich ein Problem. Wie auch vorher schon erwähnt wurde, sollte sich im Umkreis von 10 Metern niemand befinden. Die Spaltaxt schießt das Holz regelrecht auseinander, so dass die Stücke auch schon mal weiter weg fliegen. Wer Top Qualität sucht, ist mit der X27 sehr gut beraten. Positiv ist auch noch der Klingenschutz, sie läßt sich dadurch einfach transportieren, ohne dass die Schneide beschädigt wird.
Grüße :-)
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