Diese Videorezension soll hauptsächlich zeigen, was selbst mit so einer kleinen Astschere von Fiskars MÖGLICH ist.
Ob es besonders sinnvoll ist über 3cm dicke Äste mit so einer kleinen Astschere zu schneiden, sei dahingestellt.
Für ihre Größe ist sie erstaunlich kraftvoll, will man gar nicht glauben.
Ich persönlich liebe diese Astschere, weil sie so klein und haldlich (fast schon niedlich) ist.
Die nimmt man einfach viel lieber - wenn schnell was zum Schneiden ist - als eine große, schwere und unhaldliche Astschere.
Außerdem finde ich super, dass sie nicht von selbst aufgeht, wenn man sie nur an einem Griff herumträgt - sehr bequem zu transportieren.
Für die Leute die nicht Englisch verstehen, hier der Text aus dem Video grob übersetzt:
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Die Astschere ist die zweit-kleinste Astschere in der Serie von Fiskars.
Länge: 45cm.
Geöffnet 70cm "breit", Öffnungswinkel 143°, geschlossen 16°(wen's interessiert).
Gewicht 490g.
Was mir besonders gefällt ist, dass die Astschere nicht von selber aufgeht, egal was man macht (Herumgefuchtel im Video).
Das hat aber den Nachteil, dass sie etwas schwer aufgeht und noch schwerer zugeht. Das kann vielleicht etwas ermüdend sein, wenn man sie länger verwendet.
Deswegen ein Tipp:
Einen Griff vor seine Brust halten und den anderen Griff von sich wegziehen - und umgekehrt.
Der Kraftgewinn ist enorm!! So so hat man sicher 3-4mal mehr Kraft!
- Der erste Ast ist Weichholz, 2,5cm dick.
Ging ziemlich leicht. Schaffen sicher auch nicht so kräftige Frauen ohne Probleme.
- Der nächste Ast ist ebenfalls Weichholz, 3,5cm dick.
Ohne die oben genannte Technik schafft man diese Dicke nicht mehr (ich auch nicht, wie bei 3:18min zu sehen).
Mit der richtigen Technik sind aber selbst solche Äste noch zu schaffen.
- Der letzte Ast ist totes, hartes Holz und 4,2cm dick.
Absolut nicht zu empfehlen, unglaublich schwer zu schneiden und tut der Astschere auf Dauer sicher nicht gut.
Wenn man solche dicken Äste (Hartholz, über 3,5cm) schneiden will, würde ich die 70cm Version, oder die PowerStep empfehlen.
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Weitere Info:
Was ist der Unterschied zwischen dem Metallgetriebe (PowerGear) und dem aus Glasfaser (PowerGearII)?:
Der Hauptunterschied ist das Gewicht und die Balance!
Der Nachteil von dem alten PowerGear (Metall) ist, dass diese Astscheren (wie alle anderen "normalen" Astscheren auch) sehr Kopflastig sind.
Ich hatte die 64cm und 80cm Version in der Hand und ich kann nur sagen:
Mit denen (speziell der 80cm Version) will ich nicht lange arbeiten müssen!
Die PowerGearII (Glasfaser) sind leichter und viel besser ausbalanciert. So macht Arbeiten Spaß!
PowerGear (Metall) ist mit "3,5x Schneidkraft" angegeben und PowerGearII (Glasfaser) mit "3x Schneidekraft".
Also haben die aus Metall ca. 16% "mehr Kraft" (kein weltbewegender Unterschied).
Das Metallgetriebe und insbesondere die Verschraubung wirkt aber extrem wertig, das Gerät hat man sicher für eine sehr lange Zeit!
Das Kunststoffgetriebe ist aber auch sehr rubost ausgeführt, da geht so schnell nix kaputt.
Noch einen Unterschied wird es wohl beim Öffungswinkel geben:
Die Metallgetriebe haben einen noch größeren Öffnungswinkel (160-170°), was ich so aus einem Video gesehen hab.
Daher auch die 16% mehr Kraft (längerer Hebelweg).
Das ist aber total unpraktisch, weil man Orang-Utan Arme braucht und mit so weit geöffneten Armen kaum mehr zu der gewünschten Stelle hinkommt.
Die 143° Öffnungswinkel vom PowerGearII sind meiner Meinung nach auch schon viel, aber ohne dem wären die Fiskars-Astschren nicht so stark.