Ich kann die Wertung meines Vorredners nicht nachvollziehen. Der Fiskars-Schleifer funktioniert prächtig und macht Küchenmesser (!) zügig wieder scharf. Allerdings gilt, wie bei jeder Schärfmethode (ob Wetzstahl, Stein, Schnellschleifer etc): das zu schräfende Messer muss erst auf den Winkel des Schleifgerätes eingeschliffen werden!
D.h. egal ob ich von Hand mit einem Wetzstahl oder mit dem Fiskarsschleiffer das Messer schärfe, es braucht eben seine Zeit, bis sich der persönliche Schärfwinkel eingestellt hat. Nach den ersten 10 Schärfvorgängen ist das je nach Messerstahl noch nicht erreicht! Dann allmählich bekommt man aber ein Küchenmesser, mit welchen man spielend Tomaten oder Schinken hauchdünn schneiden kann.
Für Äxte ist der Schleifer meines Erachtens nach nicht geignet. Da gebe ich dem Vorredner recht. Deshalb keine vollen 5 Sterne, da der Schärfer auch als Axtschärfer beworben wird. Die feinen Keramikscheiben im inneren sind einfach zu filigran für eine dicke Axtklinge. Äxte schärft man am besten selbst mit einem Wetzstein, Schleifband oder lässt sie beim Werkzeugschleifer des Vertrauens schärfen. Doch auch dann ist ein regelmäßiges Abziehen nach und während der Arbeit nötig.