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Fish Tank


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Produktinformation

  • Darsteller: Katie Jarvis, Michael Fassbender, Kierston Wareing, Rebecca Griffiths, Harry Treadaway
  • Künstler: Jill Trevellick, Christine Langan, Andrea Arnold, Kees Kasander, Jane Petrie, Nicolas Chaudeurge, Helen Scott, Robbie Ryan, Nick Laws, David M. Thompson
  • Format: Dolby, PAL
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1)
  • Untertitel: Deutsch
  • Bildseitenformat: 4:3 - 1.33:1
  • Anzahl Disks: 1
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: Indigo
  • Erscheinungstermin: 25. Februar 2011
  • Produktionsjahr: 2009
  • Spieldauer: 118 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (17 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B004G95RWC
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 26.035 in DVD & Blu-ray (Siehe Top 100 in DVD & Blu-ray)

Rezensionen

Kurzbeschreibung

FISH TANK is the story of 15-year old Mia (Katie Jarvis), whose life is turned on its head when her mother (Kierston Wareing) brings home a new boyfriend (Michael Fassbender). Set in the decaying landscape and council estates of Essex, director Andrea Arnold reinforces her reputation as a British auteur and casts the same unflinching, unprejudiced gaze and touches on the themes of her Oscar-winning short WASP to create an original and unsettling tale for our age.

VideoMarkt

Die 15-jährige Mia ist sich in ihrem Wohnsilo selbst überlassen. Die Mutter treibt sich besoffen mit Männern rum, ihre kleine Schwester gefällt sich in aufmüpfigen Posen. Inneren Frieden findet Mia nur beim Einüben von Hiphop-Choreographien. Die Monotonie wird unterbrochen, als Mias Mutter unerwartet einen gut aussehenden Mann mit nach Hause bringt: Der Fremde nennt sich Connor und versteht sich auf Anhieb auch mit den Mädchen prächtig. Vor allem Mia scheint ihm ausnehmend gut zu gefallen.

Kundenrezensionen

4.4 von 5 Sternen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

26 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Mrs. Peel am 9. Januar 2011
Format: DVD
"Fish Tank" ist nach "Wasp" und "Red Road" ein weiterer Mosaikstein in Andrea Arnolds humanistisch engagiertem Gegenwartskino und wie schon in "Wespen" schildert sie auch hier das erschütternde Porträt einer Familie, die sich ausgegrenzt von der Gesellschaft am Rande des sozialen Abgrunds bewegt und dennoch verzweifelt versucht, ein Gefühl von Zusammengehörigkeit aufrechtzuerhalten. In leisem Tonfall und aufmerksamer Sorgfalt erzählt der Film vom beklemmenden Abstieg in die prekäre Situation ärmerer Schichten, in der die Menschen unter dem Druck der nackten Existenzangst verzweifelt nach Möglichkeiten suchen, die pathologische Ausweglosigkeit der eigenen Lage im von stumpfsinniger Langeweile geprägten Alltag erträglich zu machen. So zeichnet Fish Tank ein feinsinniges und deprimierendes Psychogramm seiner in antriebsloser Lethargie verfallenen Hauptfiguren, deren Leben aufgrund der klaustrophobischen Enge gesellschaftlicher Missstände zunehmend aus den Fugen gerät.

Im Mittelpunkt steht die rebellische 15-jährige Antiheldin Mia (Katie Jarvis), die in der Schule längst gescheitert ist, weil sie zum Opfer ihres Umfelds wird und von den lieblosen Aggressionen ihrer hedonistisch veranlagten Mutter (Kierston Wareing) und den Übellaunigkeiten ihrer kleinen Schwester in lebenserhaltender Motorik auf die Strasse getrieben wird, wo sie in eskapistischen Ausbruchsversuchen den ganzen Tag rastlos um die Häuserblöcke zieht und aus ihrem alltäglichen Frust heraus provokativ die Ventile für ihre angestaute Wut öffnet.
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Jim Knopf am 17. Juni 2011
Format: DVD
Nicht umsonst ein vielfach ausgezeichneter Streifen.
In toller Umsetzung wird die Welt eine jugendlichen aus der Vorstadt dargestellt. Bei der Hauptdarstellerin handelt es sich tatsächlich um eine Bewohnerin aus einer englischen Vorstadt, die von der Regesseurin von der Straße weg gecastet wurde. Sehr gut!
Die Bilder aus den englischen Vorstädten sind toll umgesetzt. Der Film verblüfft, provoziert und berührt. Sehr gut.

Absolutes Zuckerl auch der mit enthaltene Kurzfilm "Wasp" - Oscar prämiert und ein Muss!

Schade, dass die englischen Untertitel fehlen. Wer den süd-englischen Akzent nicht gewohnt ist, könnte sich ohne Untertitel etwas schwer tun.
Und wie immer ist die deutsche Fassung nur die Hälfte.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Hermann Hönig am 21. Januar 2013
Format: DVD Verifizierter Kauf
Als Mensch, der schon viel gesehen hat, hat mich die Realitätsnähe des Films sehr berührt.
Die Charaktere sind sehr glaubhaft, das geschilderte soziale Umfeld hochplausibel.
Der ganze Film besticht durch seine Tiefe und Glaubwürdigkeit.
Die Leistung des Verkäufers entsprach vollständig dem angepriesenen Produkt.
Und wer jetzt eine Filmzusammenfassung sucht geht leider leer aus!
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ray TOP 1000 REZENSENT am 27. Oktober 2012
Format: DVD Verifizierter Kauf
Irgendwo in einer Sozialbausiedlung in Essex an der Ostküste von England: Dort lebt die junge Mia Williams (Katie Jarvis), 15 Jahre alt und Schulabbrecherin. Die Perspektiven für später sind miserabel, aber das Mädchen ist eine Kämpferin, die sich durchboxen will. Sie würde gerne HipHop Tänzerin werden, aber ganz so einfach ist das nicht. Immer wieder übt sie in einer der leerstehenden Wohnungen Tanzschritte ein, zuhause wartet eine Mom (Kierston Wareign), die eher wie eine ältere Schwester auftritt und die kleinere Schwester Tyler (Rebecca Griffith), die ihrer älteren Schwester in Punko frechem Fokablular in Nichts mehr nachsteht. Eines Tages bringt die alleinerziehende Mutter ihren neuen Liebhaber Connor (Michael Fassbender) mit nach Hause, der gleich einen guten Draht zu den Kindern seiner Geliebten aufbaut. Ein paar Tage fühlt sich der attraktive Mann für Mia wie eine Art Vater an, doch sie will sich nichts sagen lassen. Vor allem keine guten Ratschläge. Immer wieder versucht sie ein Pferd zu befreien, dass abgemagert auf dem Grundstück nebenan angekettet ist. Das Pferd gehört dem jungen Kyle (Harry Treadaway) mit dem Mia anfängt zu flirten. Sie merkt aber auch, dass sie den Lover ihrer alkoholkranken Mom sexuell atrraktiv findet. Es beginnt eine verwirrende Zeit für das junge Mädchen...
"Fish Tank" von Andrea Arnold steht ganz stark in der Tradition früherer Britfilm-Klassiker wie "Mein wunderbarer Waschsalon" oder "Billy Elliot" - nach dem Motto die besten Geschichten schreibt immer noch das Leben. Und die heruntergekommenen Arbeitersiedlungen bieten eben eine ganz hohe Dramatik.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von OldboY TOP 1000 REZENSENT am 19. Februar 2012
Format: DVD
Am Anfang steht der Zerfall der Familie. Mia lebt mit ihrer alleinerziehenden, arbeitslosen, latent alkoholkranken und offensichtlich in der Pubertät stecken gebliebenen Mutter, sowie ihrer vor dem Fernseher dahinvegetierenden Schwester, in einer heruntergekommenen Sozialwohnung in einer trostlosen englischen Trabantenstadt. Angepasst an ihre Lebenswirklichkeit, verroht der Teenager mehr und mehr, liefert sich Prügeleien und Verbalattacken mit anderen Mädchen, tut es ihrer Mutter in Sachen Alkohol gleich und fliegt letztendlich von der Schule. Doch die rohe Hülle verdeckt - wie so oft - nur den weichen und labilen Kern einer 15-jährigen, die das schlechte Los gezogen hat, zu früh auf sich allein gestellt zu sein. Mia ist nicht völlig perspektivlos. Sie hat den Traum, Hip-Hop Tänzerin zu werden und verfügt sogar über etwas Begabung. Von ihrer Mutter erhält Sie nur leider weder die nötige Unterstützung, noch die Liebe, die ein junges Mädchen in diesem Alter dringend braucht. Doch dann tritt der der neuen Freund der Mutter in die Familie und der Zuschauer hat für einen kurzen Moment das Gefühl, dass jetzt doch noch alles besser wird und die kaum zu ertragende Trostlosigkeit von Mias Umwelt ein Ende hat. Michael Fassbender spielt diesen neuen Mann in Mias leben mit Bravour. Er scheint aufrichtig zu sein, geht arbeiten, verteilt Zuneigung an die beiden Mädchen, unterstützt Mia bei ihren Tanzplänen und ersetzt die so dringend benötigte Vaterfigur. Doch leider nur für wenige Wochen. Sehr bald erlischt auch dieser einzige Lichtblick in Mias Leben, als der Freund der Mutter wieder auszieht.Lesen Sie weiter... ›
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