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Fish Tank [ UK Fassung, Keine Deutsche Sprache ]
 
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Fish Tank [ UK Fassung, Keine Deutsche Sprache ]

Katie Jarvis , Rebecca Griffiths , Andrea Arnold    Nicht geprüft   DVD
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (11 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Darsteller: Katie Jarvis, Rebecca Griffiths, Carrie-Ann Savill, Toyin Ogidi, Grant Wild
  • Regisseur(e): Andrea Arnold
  • Produzenten: Fish Tank
  • Sprache: Englisch (Dolby Digital 2.0)
  • Region: Region 2
  • Anzahl Disks: 1
  • Studio: ARTIFICIAL EYE
  • Produktionsjahr: 2009
  • Spieldauer: 117.00 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (11 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B002OMYC60
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 56.804 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

Vereinigte Königreich Edition, PAL/Region 2 DVD: TON: Englisch ( Dolby Digital 5.1 ), BONUSMATERIAL: Foto-Galerie, Kurzer Film, Szene Zugang, Wechselwirkendes Menü, SYNOPSIS: Eine 15-jährige Schulabbrecherin in einer heruntergekommenen Arbeitersiedlung im Osten Englands verbringt ihre Tage mit Handgreiflichkeiten und Tanzen. Bis ihre Mutter einen neue Freund mit nach Hause bringt, der die Pubertierende in ihren künstlerischen Ambitionen stärkt, aber auch ihre verführerische Ausstrahlung entdeckt. Souverän inszeniertes Drama über das Ringen einer Heranwachsenden zwischen frühreifer Lolita und hilfsbedürftigem Kind. Eine herausfordernde Studie über adoleszente Reifungsprozesse, die von der enormen Präsenz der Hauptdarstellerin lebt und die aufgelassenen Industriebrachen um die Themse-Mündung zum seelischen Spiegel macht. SCREENING/VERGEBEN IN: BAFTA Preise, Briten Unabhängige Film-Preise, Cannes Film-Festival, Europäische Film-Preise, Stockholm Film-Festival, ...Fish Tank

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Kundenrezensionen

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17 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Mrs. Peel
Format:DVD
"Fish Tank" ist nach "Wespen" und "Red Road" ein weiterer Mosaikstein in Andrea Arnolds humanistisch engagiertem Gegenwartskino und wie schon in "Wespen" schildert sie auch hier das erschütternde Porträt einer Familie, die sich ausgegrenzt von der Gesellschaft am Rande des sozialen Abgrunds bewegt und dennoch verzweifelt versucht, ein Gefühl von Zusammengehörigkeit aufrechtzuerhalten. In leisem Tonfall und aufmerksamer Sorgfalt erzählt der Film vom beklemmenden Abstieg in die prekäre Situation ärmerer Schichten, in der die Menschen unter dem Druck der nackten Existenzangst verzweifelt nach Möglichkeiten suchen, die pathologische Ausweglosigkeit der eigenen Lage im von stumpfsinniger Langeweile geprägten Alltag erträglich zu machen. So zeichnet Fish Tank ein feinsinniges und deprimierendes Psychogramm seiner in antriebsloser Lethargie verfallenen Hauptfiguren, deren Leben aufgrund der klaustrophobischen Enge gesellschaftlicher Missstände zunehmend aus den Fugen gerät.

Im Mittelpunkt steht die rebellische 15-jährige Antiheldin Mia (Katie Jarvis), die in der Schule längst gescheitert ist, weil sie zum Opfer ihres Umfelds wird und von den lieblosen Aggressionen ihrer hedonistisch veranlagten Mutter (Kierston Wareing) und den Übellaunigkeiten ihrer kleinen Schwester in lebenserhaltender Motorik auf die Strasse getrieben wird, wo sie in eskapistischen Ausbruchsversuchen den ganzen Tag rastlos um die Häuserblöcke zieht und aus ihrem alltäglichen Frust heraus provokativ die Ventile für ihre angestaute Wut öffnet. Zur inneren Konfliktbewältigung demoliert sie im destruktiven Jähzorn Gegenstände, bepöbelt mit vulgärer Sprache gleichaltrige Mädchen aus der Nachbarschaft, stiehlt Geld, um mit Drogen narkotisch die Sinne zu betäuben und die bittere Realität ihres Daseins zu verdrängen, und flüchtet vor Sozialarbeitern, die ihr eine Unterkunft für auf die schiefe Bahn geratene Jugendliche versorgen wollen. Seltene Augenblicke des Glücks erlebt Mia nur in rauschhaften Zuständen oder beim Tanzen, wenn sie vor dem Fernseher die Clips auf MTV sieht, die Choreografien der Popstars mit elegantem Hüftschwung nachahmt und gedankenverloren vom unerreichbaren Ruhm und einem besseren Leben träumt.

Auf der Suche nach emotionaler Wärme und vertrauter Geborgenheit findet Mia in dem attraktiven Connor (Michael Fassbender), dem neuen Freund ihrer Mutter, eine väterliche Beziehungsperson, die familiären Halt und soziale Sicherheit verspricht. In Connor sieht Mia nicht nur einen Mentor sondern auch einen vielversprechenden Lichtstreif am Horizont, der dem ramponierten Zustand der Familie eine positive Wendung geben könnte. Tatsächlich scheint sich das Glück endlich auf Mias Seite zu schlagen, als ein Talent-Scout auf sie aufmerksam wird und ihr die Chance zum Vortanzen gibt. Doch gerade als sich Mias Lage zu stabilisieren scheint, wird ihr Leben wieder schwieriger, weil sie spürt, dass sie sich von dem verführerischen Connor sexuell angezogen fühlt. Doch der undurchsichtige Liebhaber ihrer Mutter verbirgt in den entlegenen Winkeln seiner Seele offenbar ein dunkles Geheimnis.

Fish Tank ist ein empathisch inszeniertes Coming-Of-Age Drama, das Mia auf ihrer Suche nach einem Sinn im Leben und der eigenen Identität mit aufrichtiger Wonne begleitet. Wohltemperiert ist der Rhythmus des Films, der in einer sehr sensitiven Komposition aus Gesten und Worten unangenehm pathetische Belehrungen und moralisierende Urteile gar nicht erst aufkommen lässt. Grandios ist die Kameraführung von Robbie Ryan, die mit einer raffinierten Lichtsetzung sich unmittelbar auf die wesentlichen Aspekte der Sets konzentriert, die in ihrer tristen Trostlosigkeit das depressive Innenleben von Mia reflektieren. Verstörend wirkt die schnörkellose Authentizität der äußerst lebendig atmenden Bilder. Die Handlung ist in der bewusst auserkorenen architektonischen Hässlichkeit der morbiden Londoner Vorstadt angesiedelt, wo der kalte Hauch des Urbanen den sozial Schwächeren bitterlich ins Gesicht weht. Trotz der gediegenen Erzählweise wartet der Film dennoch immer mit einer gewissen Doppelbödigkeit auf, die mit einigen unerwarteten Wendungen überrascht. So ist man sich nie sicher, welche Punkte von Mia auf ihrer Odyssee als nächstes angesteuert werden. Ohne Voreingenommenheit werden die Verhaltens- und Beziehungsmuster kritisch hinterfragt, was Fish Tank zu einem Menetekel der Wahrheit macht, weil der Film das Scheinwerferlicht ungeschminkt auf die Schwachstelle vermeintlich moderner Gesellschaften richtet, dem Defizit an Menschlichkeit, und jenen eine Stimme gibt, die sonst vergessen an den sozialen Rändern zurückgelassen werden. Somit knüpft Fish Tank an die klassischen Milieustudien des britischen Independent-Kinos und mit ein wenig Abstand an Filme wie Mike Leighs "Nackt" an.

Das Bildformat der DVD beträgt 4:3. Die Tonspur liegt jeweils in Deutsch und Englisch in 5.1 Dolby Digital vor. Als Bonusmaterial ist der Kurzfilm "Wasp" (Wespen) abrufbar.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Jim Knopf
Format:DVD
Nicht umsonst ein vielfach ausgezeichneter Streifen.
In toller Umsetzung wird die Welt eine jugendlichen aus der Vorstadt dargestellt. Bei der Hauptdarstellerin handelt es sich tatsächlich um eine Bewohnerin aus einer englischen Vorstadt, die von der Regesseurin von der Straße weg gecastet wurde. Sehr gut!
Die Bilder aus den englischen Vorstädten sind toll umgesetzt. Der Film verblüfft, provoziert und berührt. Sehr gut.

Absolutes Zuckerl auch der mit enthaltene Kurzfilm "Wasp" - Oscar prämiert und ein Muss!

Schade, dass die englischen Untertitel fehlen. Wer den süd-englischen Akzent nicht gewohnt ist, könnte sich ohne Untertitel etwas schwer tun.
Und wie immer ist die deutsche Fassung nur die Hälfte.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Endstation: Wales! 19. Februar 2012
Von OldboY
Format:DVD
Am Anfang steht der Zerfall der Familie. Mia lebt mit ihrer alleinerziehenden, arbeitslosen, latent alkoholkranken und offensichtlich in der Pubertät stecken gebliebenen Mutter, sowie ihrer vor dem Fernseher dahinvegetierenden Schwester, in einer heruntergekommenen Sozialwohnung in einer trostlosen englischen Trabantenstadt. Angepasst an ihre Lebenswirklichkeit, verroht der Teenager mehr und mehr, liefert sich Prügeleien und Verbalattacken mit anderen Mädchen, tut es ihrer Mutter in Sachen Alkohol gleich und fliegt letztendlich von der Schule. Doch die rohe Hülle verdeckt - wie so oft - nur den weichen und labilen Kern einer 15-jährigen, die das schlechte Los gezogen hat, zu früh auf sich allein gestellt zu sein. Mia ist nicht völlig perspektivlos. Sie hat den Traum, Hip-Hop Tänzerin zu werden und verfügt sogar über etwas Begabung. Von ihrer Mutter erhält Sie nur leider weder die nötige Unterstützung, noch die Liebe, die ein junges Mädchen in diesem Alter dringend braucht. Doch dann tritt der der neuen Freund der Mutter in die Familie und der Zuschauer hat für einen kurzen Moment das Gefühl, dass jetzt doch noch alles besser wird und die kaum zu ertragende Trostlosigkeit von Mias Umwelt ein Ende hat. Michael Fassbender spielt diesen neuen Mann in Mias leben mit Bravour. Er scheint aufrichtig zu sein, geht arbeiten, verteilt Zuneigung an die beiden Mädchen, unterstützt Mia bei ihren Tanzplänen und ersetzt die so dringend benötigte Vaterfigur. Doch leider nur für wenige Wochen. Sehr bald erlischt auch dieser einzige Lichtblick in Mias Leben, als der Freund der Mutter wieder auszieht. Und es kommt noch schlimmer, als Mia ihm in gekränkter Eitelkeit hinterherspioniert und eine Entdeckung macht, die ihren Glauben an das Gute in der Welt vollends zerstört. Am Ende - diesen Seitenhieb auf den verrotteten englischen Sozialstaat konnte sich die Regisseurin nicht verkneifen - verlässt Mia das Land und sucht ihr Heil in einer vermeintlich besseren Welt. In Wales!
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düster und eindrucksvoll
düster und eindrucksvolles drama aus der englischen unterschicht. es will aber kein sozialdrama sein. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Oliver Marekson veröffentlicht
"Fish Tank"
"Fish Tank" ist ein Coming-of-Age-Drama ohne große Höhepunkte. Die Kamera bringt den Zuschauer gleich ins Geschehen und man verfolgt die Geschichte komplett aus der... Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von billy veröffentlicht
Im Werden
Zusammen mit ihrer Mutter Joanne und ihrer jüngeren Schwester lebt die fünfzehnjährige Mia in einem grauen Wohnblock in Essex. Lesen Sie weiter...
Vor 14 Monaten von Lothar Hitzges veröffentlicht
Der Film hat seine guten Rezensionen verdient...
...allerdings frage ich mich, warum man sich entschieden hat, in Deutschland die DVD im 4:3 Format anzubieten, was mir sehr missfällt und womit meine schlechte Bewertung... Lesen Sie weiter...
Vor 15 Monaten von Rapante veröffentlicht
Toller Film
Zuerst dachte ich, ja nicht schon wieder so ein Ghetto Mädchen. Mia war mir erstmal ziemlich unsympatisch, diese Voreingenommenheit wurde mir dann aber Stück für... Lesen Sie weiter...
Vor 15 Monaten von BMWe36 veröffentlicht
Einer der besten Filme 2009
Für mich war das einer der besten Filme 2009. Weil ich nach dem Cannes-Erfolg ewig auf den Film gewartet habe - erst im Kino, dann auf DVD - habe ich ihn mir letztes Jahr... Lesen Sie weiter...
Vor 16 Monaten von Deutsche Bank veröffentlicht
Das Leben ist hart
Es ist einer jener Filme, die keinen rechten dramaturgischen Anfang, keinen Höhepunkt und auch kein eigentliches Ende haben. Lesen Sie weiter...
Vor 16 Monaten von zopmar veröffentlicht
Realitätskino
Glaubwürdige Darstellungen (die Hauptdarstellerin wurde von der Straße weg gecastet), die nahegehen, manchmal trist, aber nie völlig trostlos; ein Leben abseits von... Lesen Sie weiter...
Vor 23 Monaten von Doris Turner veröffentlicht
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