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Kommentar: Erstauflage, EA Gr. 8°, Pappband Hamburg : Hamburger Edition, 2001. 255 S. Schutzumschlag, guter Zustand
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Fischer in Frankfurt. Karriere eines Außenseiters Gebundene Ausgabe – 16. Oktober 2001


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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 256 Seiten
  • Verlag: Hamburger Edition; Auflage: 1. Aufl. (16. Oktober 2001)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3930908697
  • ISBN-13: 978-3930908691
  • Größe und/oder Gewicht: 16,7 x 2,7 x 23,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 810.943 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Wolfgang Kraushaar, Dr. phil., studierte Politikwissenschaft, Philosophie und Germanistik an der Johann Wolfgang Goethe-Universität in Frankfurt am Main und promovierte 1982 bei Iring Fetscher zu dem Thema Strukturwandel der deutschen Universität. Nach seiner Anerkennung als Kriegsdienstverweigerer absolvierte er 1969/70 seinen Zivildienst in einer Psychiatrischen Klinik. Im Jahr 1972 war er Mitbegründer der Sozialistischen Hochschulinitiative, 1974/75 Vorsitzender des AStA.
Seit 1987 arbeitet er am Hamburger Institut für Sozialforschung.

Eine Gastprofessur führte ihn 2004 an die Normal University in Peking.
Den Arbeitsschwerpunkt von Wolfgang Kraushaar am Hamburger Institut für Sozialforschung bilden die Protestbewegungen in der Zeit des Kalten Krieges.

Er gilt als Chronist der 68er-Bewegung. Bereits 1977 hat er eine erste Chronologie der Studentenbewegung veröffentlicht. Seit 1992 publiziert er in jeder Ausgabe der Zeitschrift »Mittelweg 36« eine weitere Folge »Aus der Protest-Chronik«. Mit der 1996 veröffentlichten »Protest-Chronik 1949-1959« korrigierte er nachhaltig das Bild von den angeblich unpolitischen Anfangsjahren der Bundesrepublik Deutschland.

Zu seinen zahlreichen Veröffentlichungen zählen unter anderen: »Die RAF und der linke Terrorismus« (Hg.), »Die Bombe im Jüdischen Gemeindehaus«, »1968 als Mythos, Chiffre und Zäsur«, »Achtundsechzig - Eine Bilanz«, »Die Protestchronik 1949-1959« und »Verena Becker und der Verfassungsschutz«.


Produktbeschreibungen

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Anfang 2001 sorgten Bilder, die Joschka Fischer als prügelnden Demonstranten zeigen, in den Medien für Furore. Nicht nur der Außenminister musste sich peinliche Fragen zu seiner militanten Vergangenheit gefallen lassen, auch die gesamte 68er-Generation fand sich unversehens auf der Anklagebank wieder.

Der Hamburger Historiker und Politikwissenschaftler Wolfgang Kraushaar knüpft in seinem neuen Buch an die jüngste Auseinandersetzung um den früheren Straßenkämpfer Joschka Fischer an. Er analysiert dessen wohl einmalige politische Karriere, indem er sie in wichtigen Aspekten entpersonalisiert. Und er beschreibt den historischen Kontext, aus dem die Stationen von Fischers politischer Biografie zu begreifen sind: die antiautoritäre Revolte, die Sponti-Szene mit Daniel Cohn-Bendit, den Frankfurter Häuserkampf und den Konflikt um die Durchsetzung des realpolitischen Flügels bei den Grünen. Erst aus diesen sozialen und kulturellen Zusammenhängen gewinnt die komplexe Person des Außenministers ihre Kontur.

In der von anklagender Polemik, von Ressentiments, politischem Kalkül aber auch von schlichter Unkenntnis verzerrten Debatte, ist das Buch sichtlich um Aufklärung bemüht. Neben Fischers politischer Karriere, die Kraushaar als ein "einzigartiges gesellschaftliches Cross-over" begreift, sind es daher vor allem die Entwicklung der linksradikalen Frankfurter Szene und ihr Verhältnis zum RAF-Terror, denen der Autor eigene Kapitel widmet, ergänzt durch einen informativen Essay über die CDU-Kampagne gegen Joschka Fischer sowie einen Beitrag zur Israelpolitik des Außenministers und seiner unverhofften Rolle als Nahost-Vermittler.

Indem Wolfgang Kraushaar den schmerzreichen Weg Fischers zum politischen Realismus dokumentiert, skizziert und analysiert er gleichzeitig ein Stück jüngster bundesdeutscher Geschichte, um dessen Bedeutung für das politische Selbstverständnis dieser Republik eine heftige Kontroverse tobt: den Mythos 1968. --Stephan Fingerle

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Wolfgang Kraushaar, Dr. phil., Politologe, wissenschaftlicher Mitarbeiter im Arbeitsbereich »Die Gesellschaft der Bundesrepublik«. Arbeitsschwerpunkte sind die Untersuchung von Protest und Widerstand in der Geschichte der Bundesrepublik und der DDR (1949 bis 1990); insbesondere 68er-Bewegung, RAF und K-Gruppen; Totalitarismus- und Extremismustheorie; Pop-Kultur und Medientheorie.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

Von Peter Pieck am 30. November 2011
Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Bei vielen Büchern hat der Leser nach der Hälfte genug und stellt sie entnervt wieder zurück ins Regal oder quält sich pflichtbewusst durch den Rest. Bei diesem ist es umgekehrt, die zweite Hälfte ist erst richtig gut.
Der Titel des Buches ist irreführend bis an den Rand des Etikettenschwindels. Von Joschka im Frankfurt der 70 er Jahre erfährt man wenig und noch weniger etwas, was man nicht schon in einer Zeitung oder im SPIEGEL gelesen hätte. Dass man, um das (politische) Handeln einer Person zu verstehen, auch und vor allem den "historischen Kontext" (Klappentext) kennen muss, ist eine Banalität, die im Übrigen für jede Person gilt. Immerhin muss man dem Autoren zugute halten, dass nur wenige diesen Kontext der Frankfurter "Szene" kennen und er sich von selbst nicht unbedingt jedem Interessierten erschließt. Trotzdem: Schade, dass man so wenig über die individuelle Person Joschka F. erfährt, zumal der Autor selbst zum beschriebenen Milieu dieser Jahre gehörte und Fischer gut kennt.

Das Buch besteht aus mehreren Artikeln und Aufsätzen, die teilweise schon vorher veröffentlicht worden sind. Zunächst wird die poltische Karriere von Herrn Fischer nachgezeichnet, dann der Frankfurter Häuserkampf in eher chronologischer Anordnung abgehandelt. Nette Zusammenfassungen von hinlänglich Bekanntem. Interessanter schon ein Porträt von Daniel Cohn-Bendit, der ohne jeden Zweifel einen großen Einfluss auf die politischen Entscheidungen Fischers in jener Zeit hatte und der doch so etwas wie ein Vorbild war.
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7 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von "olafschol" am 7. Februar 2002
Format: Gebundene Ausgabe
Diese Antwort auf die keifend (frei nach Herbert Wehner) geführte „Fischer- Debatte“ wird wohl hoffentlich für deren Ende sorgen und den einen und/ oder anderen „Krawattenstar des frühen Bindens“ endlich ruhig stellen!
Eine sorgfältige Aufarbeitung des Stoffes, gekleidet in eine anspruchsvolle und dennoch leicht verständliche Sprache, skizzieren ein Bild der ehemaligen BRD, die ohne 68 heute zweifelsfrei ärmer wäre.
Auf die überaus besondere Bedeutung und Rolle von Daniel Cohn- Bendit wird ebenso ausführlich eingegangen wie auf den Begriff der „Real- Politik“, der erstmals in den politischen Äußerungen eines gewissen Ludwig August von Rochau, den man nicht mögen muß, auftaucht.
Mit dem „Tool“ der Parallelprojektion wird der realpolitische Begriff in seiner historischen Dimension untersucht und letztendlich die Personen von Rochaus und Fischers klar voneinander getrennt!
In anschaulicher Weise wird die Situation der Straßenkämpfer und Hausbesetzer geschildert, die im Laufe der Jahre aus einem „Verweigerer“ einen „Verfechter“ der parlamentarischen Demokratie macht.
Diese Wandlung mit all ihren Schwierigkeiten und Problemen hinsichtlich des dabei auftretenden, temporären Erklärungsnotstandes bezüglich politischer Positionen hat Joschka Fischer in absolut aufrichtiger Weise nicht nur überstanden sondern auch vorgemacht!
Und auch die Tatsache, dass die GRÜNEN, zu denen ich selbst gehöre, der schlussendlichen, weil sonst nicht auszuhaltenden Notwendigkeit von Militäreinsätzen zustimmen können, ist sein Verdienst!
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