Dies ist wahrhaft ein Detektivroman der anderen Sorte. Tom Zürcher schreibt über einen, der auszog, Privatdeketiv zu werden. Und nachdem er sich seinen Künstlernamen "Högo Sopatis" ausgesucht hat, dauert es auch nicht lange, bis er durch Zufall an seinen ersten Fall gerät.
Högo hatte die Nase voll von seinem Job als Marketingberater; er will sich seinen Traum erfüllen und Detektiv werden. Eine andere Wahl hat er fast auch nicht, da ihm die Entscheidung, seinen alten Beruf an den Nagel zu hängen, vom Firmenchef abgenommen wird. Högo hat zwar absolut keine Ahnung davon, wie man als Detektiv arbeitet, aber genau das verleiht dem Buch seinen besonderen Charme. Nachdem er sich einen Trenchcoat besorgt hat, stürzt er sich in das aufregende Leben als Detektiv und schlittert dabei ganz unverhofft in seinen ersten Fall.
Die skurrile Person des Högo wird durch den immer wieder einfließenden Schweizer Dialekt besonders betont und durch den ungewöhnlichen Schreibstil Tom Zürchers unterstrichen.
Ein Lesevergnügen der besonderen Art für alle, die mal keinen Detektiv-Roman lesen möchten, in dem der Gärtner der Mörder ist... (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)