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First Rays of the New Rising Sun

4.3 von 5 Sternen 12 Kundenrezensionen

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First Rays Of The New Rising Sun
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Audio-CD, 21. April 1997
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Produktinformation

  • Audio CD (21. April 1997)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Universal (Universal Music)
  • ASIN: B000002P5R
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Produktbeschreibungen

Produktbeschreibungen

JIMI HENDRIX First Rays Of the New Rising Sun (1997 UK 17-track CD album featuring an attempt to recreate the album Hendrix was working on at the time of his death in 1970 as closely as is feasible to how he would have wanted it [based on recordings and notes he made during the last months of his life] picture sleeve MCD11599)

Rezension

Obwohl erst '93 bis '95 digital remastert, werden Jimi Hendrix' Alben neu aufgelegt. Jimis Vater Al obsiegt in dem ewig schwelgenden Rechtsstreit um den Nachlaß des Gitarrengenies. Statt Interimsverwalter Alan Douglas hat nun Ur-Toningenieur Eddie Kramer das Sagen. Er remasterte "Are You Experienced?", "Axis: Bold As Love", "Electric Ladyland" und "Band Of Gypsys" (Kritiken und Hintergründe in Heft 7/96), offenbar erstmals von den originalen Zweispur-Mastermix-Bändern. Und Kramer vereinte posthum Verstreutes zu dem von Jimi skizzierten Projekt "First Rays Of The New Rising Sun". Den Löwenanteil stellen die zehn Stücke von "The Cry Of Love". Bei "Night Birds Flying" wird die Optimierung am offensichtlichsten: Die räumliche Durchzeichnung ist frappierend, knackige Perkussion und die Gitarren klingen prägnanter, das Sound-Bild wirkt insgesamt runder. Softes wie "Angel" scheint schwereloser (trotz minimalem Restrauschen); das stürmische Intro zu "In From The Storm" kommt in nie gehörter Dynamik. Sieben Stücke von "Rainbow Bridge" und "War Heroes" (wie "Dolly Dagger", Room Full Of Mirrors", "Hey Baby (New Rising Sun)" oder "Izabella"; rundum noch plastischer als etwa die 95er Remaster-Version von "Voodoo Soup") machen das Bild komplett. "First Rays ...", das auch detaillierte Aufnahmeinfos enthält, ist nach aktuellem Stand wirklich "the real eyperience". ** Klang: 03-04

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Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Von Otto L. am 5. Oktober 2011
Format: Audio CD
Ich weiß nicht ob sich Jimis letzte Platte tatsächlich so angehört hätte, wäre sie denn fertig geworden. Ich weiß auch nicht, ob es eine gute Idee war, überwiegend die teilweise recht hektisch entstandenen Original-Rough-Mixe aus der Zeit kurz vor und kurz nach Jimis Tod zu verwenden. Sicher, das ist authentisch aber teilweise leider eben dann doch sehr roh. Die Lead Gitarre auf Freedom z. B. klingt so grell, dass sie beim lauten Hören fast weh tut (vielleicht waren damals die Ohren am Ende einer langen Studionacht schlicht dicht). Trotzdem - die Platte strotzt nur so vor Energie und die Songs sind überwiegend erste Sahne. Deshalb auf alle Fälle fünf Sterne, ein wenig schade ist nur, dass wir nie erfahren werden, wie die Sachen angehört hätten, hätte Jimi sie noch wirklich fertig gekriegt. Vielleicht würde sich ja tatsächlich ein ordentlicher neuer Mix lohnen...
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Format: Audio CD Verifizierter Kauf
Nicht eine Best-of, sondern die Aufnahme seines Konzerts in Woodstock hat mich anfixt. Danach habe ich mir mit dem Lesen seiner Biografie die Studioalben in chronologischer Reihenfolge gekauft. Auch wenn weit verbreitet "Electric Ladyland" als das beste Studioalbum von Hendrix angesehen wird (und es IST auch fantastisch), so war ich beim Hören von "First rays... " überrascht. Zwar waren mir einzelne Nummern geläufig - im Original wie "Angels" oder als gute Coverversion "Freedom (Steve Lukather) - doch das Songmaterial erscheint mir hier als das stärkste aller Studioveröffentlichungen.

DAS ist kein Resteverkauf, als was sich Posthum-Alben leider viel zu oft herausstellen. In der Hendrix-Biografie von Charles R. Cross wird ausführlich beschrieben, wie akribisch und manchmal schon penetrant Hendrix Studiotakes immer und immer wieder neu eingespielt und überarbeitet hat. Vor diesem Hintergrund erwartet den Hörer bei "First Rays Of The New Rising Sun" (neben einem gruseligen Cover) eine ganze Palette erstklassiger Songs, die ihrer Zeit weit voraus sind.
"Freedom", "Izabella" (mit herrlichem Chor), "Night Birds Flying", "Angel" oder Room Full Of Mirrors" sind auch produktionstechnisch keine halbfertigen Reste. Die Frage ist nur, ob Jimi sie noch 30 Mal mehr eingespielt hätte. Auch die mehrfachen Gitarrenspuren und zusätzlichen Percussions etc. dürfen als eine Weiterentwicklung ganz im Sinne von Hendrix' kreativer Phase zwischen Sommer '69 und Frühjahr '70 gesehen werden. Einzig beim exzellenten Song "Ezy Rider" trommeln mir die Kongas zu sehr im Vordergrund.
Darüber hinaus hat Hendrix viele dieser Songs bereits auch live weiterentwickelt - zu hören etwa auf den Aufnahmen von der Isle of Wright.
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Format: Audio CD
Als Jimi Hendrix völlig überraschend mit siebenundzwanzig Jahren starb, war sein geplantes nächstes Studio- Doppelalbum "First Rays of the rising Sun" noch nicht ganz fertig - die meisten Songs dafür allerdings schon. Als der erste Schwung übriggebliebener Archivsongs unter dem Albumtitel "The Cry of Love" mehr als eine Million Käufer fand, warf die Plattenfrima mit "Rainbow Bridge", "War Heroes" und "Loose Ends" weitere Sätze in stetig absteigender Qualität nach. Schließlich folgten noch die umstrittenen "Crash Landing" und "Midnight Lightning" mit fragwürdigen Overdubs und die zusammengeschnipselte Jamsammlung "Nine to the Universe". Spätestens mit den drei letztgenannten Alben legte sich Produzent Alan Douglas mit den Hendrixerben an, die lieber den Originalproduzenten Eddie Kramer als Nachlassverwalter installiert hätten.

Schlussendlich legten sowohl Douglas als auch Kramer je eine komplette Rekonstruktion des unveröffentlichten Doppelalbums vor. Douglas Version erschien als "Voodoo Soup" und erzielte einen Achtungserfolg, Kramers Version "First Rays of the new rising Sun" wurde jedoch von den Hendrixerben autorisiert und gilt seitdem flächendeckend als praktisch authentisch.

Dabei muss man auch hier skeptisch bleiben: Ob das "Ladyland"- Überbleibsel "My Friend" es auf "First Rays" geschafft hätte, ist fragwürdig. Dafür hat Kramer sich entschlossen, "Pali Gap", "Bleeding Heart" und "Drifter's Escape" draußen zu lassen. Jimis Notizen dazu waren wohl widersprüchlich und unvollständig. Manchen Songs hätte auch ein Remix gut getan - einige Abmischungen sind etwas rau und wirken noch wie Rough Mixes.
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Format: Audio CD Verifizierter Kauf
Cry Of Love wurde 1971 posthum veröffentlicht und kann als letzte weitgehend authentische Hendrix-Platte, quasi als vierte Studio-LP, eingestuft werden. Hendrix wurde zuletzt erdiger, weniger abgespact, war näher dran und wohl auch selbstbewußter geworden, was Material- und Musikerauswahl sowie Produktionsweise anging. Das Ergebnis gefällt mir seit 37 Jahren. Als CD nur kurze Zeit erhältlich taucht Cry Of Love hier unter neuem Namen und um acht Tracks erweitert wieder auf. Die ursprünglichen zehn Titel von Cry Of Love sind der Trackliste untergemischt. Das Hörerlebnis der Platte will sich daher nicht einstellen und die erweiterte CD wirkt weit weniger homogen. Besser wäre gewesen Cry Of Love einfach um zusätzliche Tracks zu erweitern. Aber es ist Hendrix - still at his best. Die Platte lässt (zusammen mit Band Of Gypsys vielleicht) erahnen, was aus diesem Ausnahmegitarristen nach Abflauen der Hysterie hätte werden können. CD kaufen, Cry Of Love Reihenfolge programmieren ( freedom, drifting, ezy rider, night bird flying, my friend, straight ahead, astro man, angel, in from the storm, belly button window) und LP, falls vorhanden, schonen.
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