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The First Days of Spring
 
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The First Days of Spring

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Produktinformation

  • Audio CD (18. September 2009)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Cooperative Music (Universal)
  • ASIN: B002I2LB6A
  • Weitere verfügbare Ausgaben: MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
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Anhören10. Slow Glass 3:17EUR 0,97
Anhören11. My Door Is Always Open 4:35EUR 0,97


Produktbeschreibungen

motor.de

Ihrem neuen Album zufolge implizieren die ersten Tage des Frühlings Antriebslosigkeit und Monotonie - Noah And The Whale = sedativer Folk-Rock.

Es war einmal ein Wal, der schwomm ganz gemütlich ungestört durchs weite Meer. Plötzlich wurde er müde und fiel in den Schlaf. Und wenn er nicht von einem größeren Wal gefressen wurde, schläft er noch heute. Gute Nacht. - So ist „The First Days Of Spring“ - die zweite LP von Noah And The Whale. Einschläfernd. Monoton. Ruhig. Die Adjektive müssen generell nichts negatives bedeuten, jedoch finden wir dieses Album ja nicht im Baby-Paradies in der Schlummer-CD-Abteilung.

Ja, der Frühling ist eine besinnliche Jahreszeit, die sich zwischen Winter und Sommer am Anfang des neuen Jahres hereinschleicht. „The First Days Of Spring“ schleicht sich auch akkurat durch das Gehör. Ruhige Gitarren- und Violinenklänge, die tiefe, rauhe Stimme von Sänger Charlie Fink, die nach Adam Green klingt, zeichnen das Album. Verweilend in einem lethargischen Schwebezustand, wird man in der Mitte der Platte mit „Love Of An Orchestra“ zeitweilig aufgeweckt. Peppige Laute und hohe Frauenstimmen erinnern an einen kitschigen Frühlingstag, an dem alle möglichen Waldbewohner aus ihren Höhlen und Löchern kommen und gemeinsam auf Baumstämmen tanzen.

Nach dem imaginiertem Waldbewohner-Tanz umringt einen wieder dieser larmoyante Stil. Noah And The Whale favorisieren die Ruhe in ihrer Musik – das wird auch auf ihrem zweiten Album sehr deutlich. Das Talent einer Band, die sich auf Gelassenheit konzentriert, kommt aber nur zum Vorschein, wenn die Produktionen nicht nach instrumentalen Benzodiazepinen klingen. Bon Iver macht auch harmonisch-ruhige Musik, die nicht diese sedative Wirkung hat.

„The First Days of Spring“ hat kaum Höhepunkte und eindringliche Töne, die den Hörer mitreißen könnten. Wo ist denn die fidele Art und der Elan aus „Five Years Time“ geblieben? Mehr abwechslungsreiche Facetten mit rasanten Violinen- und Pianoklängen hätten nicht geschadet.


kulturnews.de

Auf dem Debüt seiner Band unterstützten Charlie Fink noch zwei Frauen beim Gesang: Emmy The Great und seine damalige Freundin Laura Marling. Doch Emmy ist inzwischen mit eigener Band unterwegs, und auch Laura Marling hat mit Finks Unterstützung das sehr erfolgreiche Soloalbum "Alas, I cannot swim" aufgenommen - und daraufhin den armen Fink und Noah And The Whale verlassen. Verständlicherweise verzichten die vier verbliebenen Bandmitglieder beim Nachfolger auf weibliche Unterstützung. Und natürlich bestimmt Finks Gemütslage das Konzept: Da ist etwa der folkige Blues "My broken Heart", und bei "I have nothing" summt ein Chor, während im Hintergrund Regen zu hören ist. Trotzdem feiert Fink nicht die Larmoyanz. Unterstützt von Streichern, Bläsern und immer wieder Chorgesang arbeitet er sich vom Liebeskummer vor zur Erhabenheit. So wurde "The first Days of Spring" ein wunderschönes Trennungsalbum, das selbst Genregrößen wie Belle & Sebastian oder Sufjan Stevens nervös machen dürfte. Glücklicher Charlie Fink! (cs)

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2 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen Böse Zungen könnten behaupten ..., 28. August 2009
... Noah And The Whale hätten ihren Karrierepeak in dem Moment erreicht, als sie im letzten Jahr mit ihrem fidelen "Five Years Time" einen österreichischen Mobilfunker bei dessen Werbefeldzug musikalisch unter die Arme greifen durften - was sollte danach noch kommen? Nun, zu einer zweiten Platte hat's jedenfalls gereicht, von dem fröhlichen Ukulelenfolk ist darauf allerdings nicht mehr so viel übrig geblieben. Denn Noah And The Whale im Jahre 2009 lassen sich Zeit. Sie lassen sich viel Zeit. Ganze drei Stücke brauchts, um endlich nach zentnerschwerem, sparsam instrumentiertem und todtraurigem Beginn ("I Have Nothing") der Band mit zaghaftem Rhythmus ein wenig auf die Sprünge zu helfen. "My Broken Heart" ist zwar auch nichts für einen spaßigen Telefonspot, beweißt aber zumindest einiges an Potential - hier ein hallender Bläsersatz, da ein verzerrtes Gitarrenriff, das ganze schön flauschig unterfüttert, man möchte sie fast anspornen, jetzt doch endlich mal die Handbremse zu lösen. Und wie das so ist, wer dabei nicht aufpaßt, schmiert halt auch mal kräftig ab - so geschehen bei "Love Of An Orchestra", über das man mitsamt den Instrumentals schleunigst den Mantel des Schweigens legen möchte. Bei "Stranger" haben sie sich dann wieder gefangen, sind ganz bei sich, steigern sich sogar noch ein wenig und machen aus "Blue Skies" einen ganz passablen Schmachtfetzen, den Chris Martin auch nicht besser hinbekommen hätte. Der Rest erschöpft sich dann allerdings wieder in trostlosen Selbstbetrachtungen. Irgendwie hat man das Gefühl, dass sich die Jungs aus London nie so ganz für eine Richtung entscheiden können: Für die Tindersticks fehlt es ihnen an der zerrütteten und übersteigerten Melodramatik eines Stuart Staples, für Bill Callahan an grandios versponnener Posie und für Coldplay und deren kitschiges Pathos haben sie nicht den Mut - was man ihnen aber nicht wirklich übelnehmen kann. Mal schauen, wo die Reise so hingeht, die ersten Frühlingstage hatte ich mir jedenfalls etwas anders vorgestellt ...
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4.0 von 5 Sternen melancholisches Leuchten, 15. November 2009
Von M. Preier - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Zugegeben, die Songs sind fast allesamt sehr melancholisch. Menschen die gerade eine Trennung hinter oder vor sich haben, deren Haus gepfändet wurde, oder die unglücklich, depressiv und selbstmordgefährdet sind, werden dringend vom Hören abgeraten. Allen anderen aber kann man nur ermutigen sich in die melancholische aber erleuchtete Welt von "Noah and the Whale" zu begeben. Wer etwas mit den "Eeels" oder "The National" anfangen kann, wird auf alle Fälle auf seine Kosten kommen. Gerade der titelgebende Song des Albums "The first day of spring" ist einfach großartig!
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0 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen Ermüdend, nicht erhellend, 17. September 2009
Von Uwe Roos "Music is my Life" (Spiesen-Elversberg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Die Vorschußlorbeeren waren nicht wenige und in der aktuellen Ausgabe des ME vergibt der Rezensent glatte fünf Sterne für ein
"dramaturgisch überragendes Orchesterpop-Werk". Das zeigt uns wieder einmal, daß Musikkritik zutiefst subjektiv ist, und das
der "wir-vergeben-einer-bis-fünf-Sterne" Wahn absoluter Unsinn ist.
"The First Days of Spring" sollte eigentlich "The Days of Winter" betitelt sein. Das ist keine Musik des Erwachens, sondern
Musik des Einlullens vom Wachzustand in den Schlaf. Perfekt produziert, vermittelt diese Art der orchestralen, fast sakralen
Berieselung ein Gefühl des Tagträumens. Ab Titel fünf bin ich eingeschlafen und habe mich danach gefragt, welchen Sinn solche
Produktionen machen. Musik muß für mich ein Erlebnis der sinnlichen Art sein, es muß aufregend und anregend sein - aber davon ist
das Quartett unerreichbar weit entfernt.
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