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Firmin - Ein Rattenleben
 
 
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Firmin - Ein Rattenleben [Gebundene Ausgabe]

Sam Savage , Susanne Aeckerle , Marion Balkenhol
3.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (135 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

Leseprobe: Jetzt reinlesen [48kb PDF]
  • Gebundene Ausgabe: 216 Seiten
  • Verlag: Ullstein Hardcover (1. August 2008)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 355008742X
  • ISBN-13: 978-3550087424
  • Originaltitel: Firmin. A Metropolitan Lowlife
  • Größe und/oder Gewicht: 21 x 13 x 2,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (135 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 143.408 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Sam Savage
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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»Sam Savage erzählt eine Geschichte über Außenseiter und Ausgeschlossene, über Erniedrigungen und Selbstzweifel, über Kunst als einen Weg, diese zu überwinden, aber auch über Größenwahn und eitle Prätention. Weil Savage dabei nie kitschig wird und sehr deutlich macht, dass manches im Leben noch nicht mal einer Ratte zumutbar, sondern schlicht und einfach eine Riesengemeinheit ist, deshalb ist hier nebenbei große Kunst entstanden.« Denis Scheck/ARD Druckfrisch/07.12.08 --> Die vollständige Kritik von Dennis Scheck sehen Sie hier. »Ich garantiere, auch wenn Sie keine Ratten mögen - am Ende ist Firmin ihr Freund.« Dieter Schneider/RBB Antenne Brandenburg/19.12.2008 Die Rezension vom RBB, Radio Fritz als Podcast hören Sie hier. »Sie mögen keine Ratten? Firmin werden Sie lieben!« 11.08.08/ Heim & Welt »Originell und zutiefst berührend« 08.08.08/ Hörzu »Ein erfülltes Rattenleben möchte man sagen, tragisch und komisch zugleich. Vor allem aber: eine Verneigung vor der Literatur ... Schöneres kann man nicht schreiben übers Lesen« 21.08.08/ NDR Kultur (HF) »Eine charmante Story über Hoffnungen, Ideale – und einen reizenden Außenseiter« 09 / 2008 Maxi »Es ist eine aberwitzige Idee, die der amerikanische Autor mit Leichtigkeit und Selbstverständlichkeit serviert, leicht melancholich, aber auch mit Witz […] Auf jeden Fall: lesenswert!« 18.08.08/ Westfälische Nachrichten »Charmant erzählt ... erfrischend die Beobachtungen, die Firmin über das Leben anstellt.« 17.08.08/ Lübecker Nachrichten »Ein sehr poetischer Roman über einen Außenseiter, der nur geliebt werden will. Man gewinnt die mickerige Ratte von Seite zu Seite lieber.« 17.08.08/ B.Z. »Charmante Außenseiter-Story und zu Recht jetzt schon Kult« 20.08.08/ Lea »Charmant, ironisch, melancholisch, voller literarischer Anspielungen und mit einem verblichenen Idealo-Hauch der Beatnik-Generation im Boston der 60er Jahre.« OBERHESSISCHE PRESSE/ 19.08.08 /Dr. Justus Noll   »Sam Savage (64) hat die Geschichte ersonnen und zu einem melancholischen, mit feinem Humor bedachten Roman ausgesponnen.« LANDESZEITUNG, Lüneburg/ 03.09.08/oc »Ein wundervolles Buch über ein ganz und gar ungewöhnliches Wesen...hat das Zeug zum Kultbuch« PASSAUER NEUE PRESSE/ 02.09.08/str. »Charmant-traurige Story über einen Außenseiter, der sich nicht unterkriegen lässt.« JOLIE/ 10/08 »Am Ende der Lektüre haben wir nicht nur etwas über das Leben einer Ratte erfahren, sondern auch über den Zustand unserer, dieser Welt.« 27.08.08/ www.blog.br-online.de »Firmin ist so unglaublich charmant geschrieben, dass man die belesene einsame Ratte am Ende richtig ins Herz schließt […] Hammer!« 25.-31.08. RBB, Radio Fritz   »Held im grauen Pelz […] Ob die Ratte bei uns auch ganz nach oben klettert, ist fraglich. Aber Freunde wird sie finden. Außenseiter, einsame Seelen, Frustrierte, Satiriker, Abenteurer, leicht Durchgeknallte, Tierliebhaber – Leseratten.« 23.08.08/ Die Rheinpfalz »In einem heruntergekommenen Buchladen nagt er sich durch Philosophie und Geschichten und frisst sich so ganz nebenbei auch ins Herz des Lesers.« 26.08.08/ Neue Presse »Mürrische Einsichten einer menschelnden Ratte ... Gemessen am patologischen Zwangs-Optimismus Amerikas, ist solch lustig-mürrischer Pessimismus, dies Aus-der-Welt-Wachsen eines anachronistischen Ratten-Mannes, eine Offenbarung.« FRANKFURTER NEUE PRESSE/ 21.08.08/ Marcus Hladek »Sympatische Unglücksratte ... Sam Savage ist ein Romandebüt gelungen, dass auf merkwürdige Weise bewegt und berührt. Und irgendwie kommt man am Ende doch nicht so ganz drumherum, sich insgeheim mit diesem Firmin zu identifizieren und gar die eine oder andere Träne mit ihm zu vergießen.« AACHENER ZEITUNG/ Susanne Breuer/ 23.08.08 »Ein grandioser Roman, der in den USA zum Kultbuch wurde.« Dresdner Morgenpost/ 30.08.08 »In seinem Erstlingswerk erzählt er von der Fähigkeit, immer wieder aufzustehen. Die ist nicht nur für Ratten wichtig.« WESTDEUTSCHE ALLGEMEINE ZEITUNG/ 19.08.08/ Astrid Stolberg »Ein Märchen? Sicher! Aber brauchen wir nicht mehr Märchen?« 08.09.08/ Die Zwei »Skepsis ist fehl am Platz: Sam Savage lässt die Ratte ihr Leben so gewitzt und gefühlvoll erzählen, dass man dem tragischen Außenseiter alsbald verfallen ist.« 09 / 2008 kulturnews Stuttgart »Firmin offenbart alle Abgründe, alle tiefen Schluchten, alles ach so Menschliche. Kann man sich in eine Ratte verlieben? man Kann.« BÜCHER/ 06/08 »Poetisch-charmant!« JOY/ 10/08 »Savage hat die Tragödie einer Welt erfasst, in der künstlerische Impulse von Bulldozern in die Knie gezwungen werden. Bewegend und originell.« Los Angeles Times Book Review »Firmin ist ein Buch, das für Leser geschrieben wurde, für Leute, die leidenschaftlich gern lesen und denen Bücher genauso real erscheinen wie die Wirklichkeit. Vielleicht  realer.« Donna Leon LESERSTIMMEN »Der kleine Firmin schafft es, dass man lacht, dass man Tränen in den Augen hat und den Kopf schüttelt, ob der Dinge, die er uns über uns selbst erzählt.« Buchhandlung Memminger/Bremerhaven/ Philipp Wernecke »Gut geschrieben und sehr interessant.« Kindlers Buchhandlung/ Inge Götz »Dieses Buch ist eine wunderbare Liebeserklärung an ein Leben von und mit Büchern. Es ist wundervoll, originell und herzerwärmend. Diesem unterhaltsamen und witzigen Buch wünsche ich viel, viele Leser, die genauso begeistert sind wie ich.« Annette Pfannenschmidt/Buchhandlung Karmann/36381 Schlüchtern »Einmal reingelesen verpasste ich sogar den Feierabend. Und das soll was heißen. Es war eine reine Freude, den sprachgewaltigen Ausführungen Firmins zu folgen. Man ist mittendrin im ›Rattenleben‹ und leidet und freut sich mit ihm. Eine Hommage an alle kleinen, hässlichen Unterdrückten oder solche, die sich so fühlen. Danke!« Anette Weber/ Buchladen Michler+Weber/ Erlensee »Das schönste, berauschendste Buch, welches ich seit langem gelesen habe. Nur schade, dass es nach 1 1/2 Tagen schon zu Ende war ... Firmin macht süchtig!« Susan Nebel-Chmel / Thalia-Buchhandlung Stadtgalerie Plauen »Obwohl ich anfangs skeptisch war, hat Firmin mich überzeugt. Mit seiner intelligenten und zugleich traurig-komischen Art ist er mir direkt ans Herz gewachsen.« Miriam Huy/Thalia Mannheim »Eine wundervolle Hommage an das Lebensgefühl der frühen Sechziger und den Scollay Square.« Stefan Crämer 08/08 »Wie ähnlich sind sich doch Ratten und Menschen! Witzig und doch melancholisch! Macht Spaß zu lesen. Mit Tragik und sehr viel Wahrheitsgehalt, wie ich finde. Leben und leben lassen.« Tintenfässchen, Bad Neustadt/ Susanne Will/ 17.07.08 »Ein höchst vergnügliches Buch für alle Leseratten« 20.09.08/ Nürnberger Zeitung »Sam Savage hat einen witzigen, klugen kleinen Roman geschrieben ... eine Liebeserklärung an die Literatur.« NDR1/ 30,.09.08 »Unglaublich unterhaltsam ... genau das Richtige für Buchliebhaber an einem grauen, verregneten Herbstnachmittag!« KÖLNISCHE RUNDSCHAU/ 14.10.08/ Marina Kappenstein, Mayersche Buchhandlung »Eine tragikomische Parabel auf geplatzte Lebensträume« WESTDEUTSCHE ZEITUNG/ 01.11.08 »Einfühlsam hat Savage das aufregende und zugleich traurige Leben der kleinen freakigen Ratte erzählt, das allen menschlichen Leseratten wärmstens empfohlen sei, da das Buch ein Stück ihrers eigenen Erlebens widerspiegelt.« OSNABRÜCKER ZEITUNG/ 06.11.08/ Ingrid Arp

21.08.08/ NDR Kultur (HF)

»Ein erfülltes Rattenleben möchte man sagen, tragisch und komisch zugleich. Vor allem aber: eine Verneigung vor der Literatur...Schöneres kann man nicht schreiben übers Lesen«

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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen Schöner Gedanke, unzureichende Umsetzung, 5. Februar 2011
Rezension bezieht sich auf: Firmin - Ein Rattenleben (Taschenbuch)
Firmin ist eine Leseratte - eine lesende Ratte. Geboren und aufgewachsen im Keller einer Buchhandlung wird sein Leben von Anfang an von Wörtern, Sätzen, Buchstaben bestimmt. Und so wundert es nicht, dass Firmin sich lieber an Menschen und ihre Lebensweisen hält als an das Leben, das eine Ratte führen sollte'

Man sollte meinen, dass ein Buch über Bücher und das Lesen denjenigen, die viel und gerne lesen, per se gefällt. Leider war das in diesem Fall nicht so.

Ich empfand die Erzählweise als zäh, die Einwürfe Firmins an den Leser unterbrechen seine Berichte nur kurz, immer wieder rutscht er in lange Monologe, verschlungene Gedankengänge ab. Ein wenig liest sich das Buch so, als würde einem ein Betrunkener sein Leben erzählen: Verworren und sprunghaft, immer wieder werden spätere Ereignisse vorweg genommen, bevor es in der Geschichte weiter geht, immer wieder stellt Firmin sich selber rhetorische Fragen, denkt über das Leben und Lesen als Solches nach, bevor er wieder zu einem Bericht seines Lebens übergeht.

Ja, dieses Buch regt zum Nachdenken an. Firmin tut einem ob seines armseligen Lebens leid, man denkt über viele der angesprochenen Themen nach, ordnet sie vielleicht in seinen eigenen Erfahrungen neu an.

Nichtsdestotrotz kann Firmin weitere Sympathien leider nicht sammeln, vielleicht auch, weil mit der Figur einer sehr von sich selbst überzeugten Ratte keine Identifikation möglich ist.

Es handelt sich hier um ein intelligentes Buch. Eines, in dem immer wieder deutlich wird, wieviel mehr als nur Buchstaben in Büchern steckt. Und wieviel mehr als nur Handlungen in einem Leben steckt. Aber eben auch eines, das sich zäh liest und dementsprechend wenig Vergnügen mit sich bringt.

Letztendlich muss jeder selber entscheiden, ob und wie sehr er sich auf dieses Buch einlassen möchte ' mich persönlich konnte es leider nicht in seinen Bann ziehen.
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35 von 41 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Tierisches Genie!, 15. August 2008
Von 
Verena (Dresden) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Firmin - Ein Rattenleben (Gebundene Ausgabe)
Tierisches Genie!

Eine Ratte, geboren im Keller einer Buchhandlung aber keineswegs eine Hausratte....

Eine Leseratte.

Durch und durch hingerissen von Literatur, fängt er an die Welt durch Bücher kennen zu lernen und sich zu erklären.

Ereignisse verbindet er mit Aussprüchen seiner Bücher, die er erst anknabberte und dann, als es ihm zu schade um dieselbigen wurde, nur noch mit den Augen verschlang.

Eine Sucht und ein Drang entwickeln sich. Nachts verschlingt er die Klassiker und tagsüber sitzt er auf seinem Aussichtspunkt und beobachtet das geschäftliche Treiben in der Buchhandlung. [Dieser] diente [ihm] als Fenster zur Menschenwelt,[sein] erstes Fenster".

Er wird älter und plötzlich stehen die Bücher in Konkurrenz mit dem Nachtleben und den Hübschen" im Rialto". Doch nie nimmt er Abstand von seiner geschriebenen Welt.

Er träumt sich hinein in die Geschichten, fängt selbst an zu dichten und zu träumen.

Doch was soll er anfangen mit seinem Wissen? Mit einer simplen und äußerst niedlichen Botschaft in Zeichensprache begibt er sich auf die Suche nach Verständnis und Erwiderung.

Verjagt und geschlagen, hungrig und kraftlos wird er aufgelesen... von einem Schriftsteller.

Mit diesem und den Abenteuern welche die kleine Ratte Firmin mit ihm erlebt endet nach rund 200 Seiten die Geschichte.

Der Schreibstil Sam Savage lädt das ganze Buch über zum Schmunzeln und Auflachen ein. Ihm gelangt es eine äußerst sympathische, lesewütige Ratte zu kreieren die den Leser selber in ihren Bann zieht. Selbstkritisch, ironisch, charmant und sehr witzig beschreibt der Rattenjunge sein Leben aus dem Zeitfenster" und klappt sein Fernrohr aus.

An vielen Stellen wird der Rezipient direkt angesprochen, in einer offenen und kritischen Weise mit der Firmin sich und sein Leben eigenständig in Witze packt und dabei dennoch Stoff zum Nachdenken und vereinzelt auch zum traurig-sein" bietet.

Etwas kritisch habe ich das jähe Ende anzumerken. Als ich umblätterte war ich davon überzeugt die Geschichte müsste noch weiter gehen. Die lag vielleicht auch an meiner Begeisterung gegenüber dem Buch selber. Ich wollte noch mehr Firmin". Dennoch ist das offene Ende sehr gut gewählt. Es endet auf typisch firminer" Art.

Die Aufmachung des Buches passt perfekt. Die ausgefransten Seiten und auch die Gestaltung des Umschlages lassen sofort wieder an den Keller der Buchhandlung und an den Geruch alter Bücher denken.

Mit dem vorne anzutreffenden Gedicht konnte ich erst einmal nichts anfangen. Nach der Lektüre jedoch, erkennt man die Parallelen zu Firmin, und damit ist der Rück- bzw. Vorbezug wieder gegeben.

Das Buch ist äußerst lesenwert, vor allem für wahre Bücherratten. Die häufigen Bezüge zur Weltliteratur, bekannten Schriftstellern und ihren Werken erfordert dennoch das Wissen eines erfahrenen Lesers um alle Witze und Parodien zu verstehen, was mir Gott sei Dank meistens gelang.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Firmin - Ein Rattenleben, 18. August 2008
Von 
Kerstin Junglen "http://lesemaniac.blogspot.com" (Flörsheim/Main, Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Firmin - Ein Rattenleben (Gebundene Ausgabe)
Zuerst mal zum Erscheinungsbild des Buches: Ein originell erscheinendes Cover, ein Rough-Cut, der wie angenagt aussieht und sich sehr passend zum Roman einfügt und einen hohen Wiedererkennungswert hat. Die Aufmachung ist sehr gut gelungen.

Zum Buch:

Firmin wird in den 1960er Jahren als 13. Kind der Ratte Flo in einem Buchladen geboren, der sich in einem amerikanischen Großstadtviertel befindet. Bereits als Kind hat er es schwer, sich gegen seine Geschwister durchzusetzen. Er beginnt Bücher zu fressen, da er sonst keine andere Nahrung bekommt/findet und später fängt er an sie zu lesen, und das durch alle Sparten durch.

Als seine Mutter und nacheinander auch die Geschwister ihre eigenen Wege gehen, bleibt Firmin in der Buchhandlung zurück und diese wird sein neues Zuhause. Er ist auf der Suche nach Freundschaft, oft einsam und allein. Als er sich dem Besitzer des Buchladens zu erkennen gibt, wird er bitter enttäuscht. Auch seine nächsten Versuche mit Menschen in Kontakt zu treten, bleiben erfolglos. Als er endlich einen Kameraden findet, ist dies leider nicht von langer Dauer.

So wie Firmin in einer Art trostlosen, einsamen Situation steckt, so geht es auch dem ganzen Viertel, das bald zum Abriss freigegeben werden soll.

Mein Eindruck:

Mir hat das Buch sehr gut gefallen! Ich war ab der ersten Seite ein Fan von Firmin und habe mit ihm mitgelitten und mitgelacht. Eine sympathische Ratte, die auch noch gebildet ist, aber leider nicht ohne Probleme mit der menschlichen Rasse in Kontakt treten kann, wobei er diese so gerne als Freunde und Kameraden hätte. Das Ende ist kein Happy-End und das ist auch gut so, es hätte jedweden Sinn des Buches verfälscht. Ich kann das Buch auf jeden Fall nur weiterempfehlen.
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