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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Das Leben einer Leseratte,
Rezension bezieht sich auf: Firmin: Adventures of a Metropolitan Lowlife (Taschenbuch)
Firmin, die sympathische Ratte mit teilweise allzu menschlichen Zügen, lebt in einer Buchhandlung und frisst Bücher förmlich in sich hinein. Die Geschichte wird von seiner Geburt an von einem allwissenden Erzähler erzählt.Ich bin etwas hin und hergerissen wie mir das Buch gefallen hat: Positiv war auf jeden Fall der wunderschön flüssige Schreibstil und die doch teilweise sehr poetischen Umschreibungen. Das Buch regt auch an die erwähnten Klassiker zu lesen. Am Anfang habe ich immer wieder lachen müssen, zB als erwähnt wird, dass eines seiner Geschwister Pudding heisst. Mir war Firmin sympathisch, ich hab mitgelacht und mitgetrauert. Die Gestaltung des Buches mit dem Cover und dem Rough Cut hat mir sehr gut gefallen und passt perfekt zum Inhalt des Buches Eher negativ habe ich empfunden: Der mittlere Teil des Buches war doch etwas langweiliger geschrieben. Manche Beschreibungen sind dort zu ausführlich geraten Manchmal wirkt Firmin dann doch zu menschlich zB wie er auf dem Kinderklavier spielt. Das stell ich mir mit 2 kleinen Pfoten doch eher schwierig vor : ) Auch der allwissende Erzähler mit seinen Bemerkungen die immer wieder Ereignissen vorgegriffen haben, z.B. es wird das und das passieren aber davon wusste Firmin zu diesem Zeitpunkt noch nichts, haben mich eher gestört. Alles in allem hat mir das Buch gut gefallen, ich würde es einem Teil meiner Freundinnen sicher empfehlen, auch wenn die Handlung in der Mitte nachgelassen hat. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Firmin - eine waschechte Leseratte,
Von
Rezension bezieht sich auf: Firmin: Adventures of a Metropolitan Lowlife (Taschenbuch)
Firmin erzählt in diesem Buch seine Lebensgeschichte.Firmin wächst als eines von 13 Rattenjungen im Keller einer Buchhandlung auf. Als schwächstes Mitglied seiner Familie hat er es jedoch von Anfang an nicht leicht. Um überhaupt etwas Milch abzubekommen muss er auf das warten was übrig bleibt. Vor lauter Hunger un Verzweiflung fängt er das gemeinsame Lager, welches aus Buchschnipseln besteht anzuknabbern, und fängt lansgam aber sicher Gefallen am erkauen von Papier. Mit der Zeit merkt er das jedes Buch seinen eigenen Geschmackt hat. Und plötzlich kann er lesen was auf den Buchrücke und Seiten geschrieben steht. Seine Liebe zur Literatur erwacht udn wird immer Stärker. Als alle seine Geschwister längst das Nest verlassen haben bleibt Firmin in der Buchhandlung und richtet sich dort sein Leben zwischen Büchern ein. Dort entdeckter immer mehr die Liebe zu Geschichten, udn im nahegelegenen Kino sogar die Liebe zum weiblichen Menschengeschlecht. Doch diese Näherzu den Menschen und sein Vertrauen werden seinem Leben noch eine große Wende bringen. Sam Savage schreibt in Firmin aus dem Blick einer Ratte. Man hat sehr oft wirklich das Gfühl direkt von Firmin angesprochen zu werden, fast so als ob dieser vor einem sitzt und seine Geschichte erzählt. Im Laufe des Buches wird Firmin immer menschlicher. Er berichtet von seiner Zuneigung zur Literatur und zu den Menschen. Gerne würde er aus seiner Haut schlüpfen und in die eines Menschen. Der Schreibstil wirkt am Anfang noch gewöhnungsbedürftig, Firmins Art zu erzählen zieht einen jedoch schon nach wenigen Seiten komplett in seinen Bann. Ab da fliegt man nurnoch so durch Firminslebensgeschichte. Es liest sich weniger, wie der erwartete Fantasy/Kinderroman, sondern eher wie ein sozial kritisches Buch über unsere Gesellschaft und die Liebe zur Literatur und dem geschriebenen Wort. Passend zum Inhalt kommt dieses Buch im Rought Cut (mit zerfranztem Anschnitt) daher und vermittel so schon vor dem Aufschlagen den Eindruck Firmin hätte es schon angeknabbert. Auch das Vorhandensein eines Lesebändchens finde sehr ansprechend. Fazit: Nicht nur aber vor allem für Bücherliebhaber und "Leseratten eine wirklich gelungene Lektüre. Und ein sehr schön und passend aufgemachtet Buch. Ich hatte sehr viel Vergnügen an der Lektüre und werde dieses Buch bestimmt als Geburtstagsgeschenk für meine Lesenden Freund vormerken. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Die Melancholie des Lebens,
Von
Rezension bezieht sich auf: Firmin: Adventures of a Metropolitan Lowlife (Taschenbuch)
Die Ratte Firmin wird in einem Bücherladen geboren. Sie ist das 13. Baby eines Wurfes von einer Mutter mit 12 Zitzen. Weil er also immer nur den letzten Rest einer jeden Milchzitze austrinken kann, muss er sich anders Nahrung beschaffen. Firmin beginnt das Papier der Bücher um ihn herum zu essen. Durch diese physische Einverleibung der Bücher bekommt er die Gabe, sie sich auch geistig einzuverleiben. Er lernt zu lesen. Von da an liest und liest er. Seine ganze Familie verlässt ihn nach und nach und er liest weiter. Nach einiger Zeit lernt er durch Beobachtungen auch den Besitzer des Ladens kennen und verliebt sich in ihn -- bis dieser ihn beinahe vergiftet. Was für eine Enttäuschung! Von da an konzentriert sich Firmin wieder ganz auf die Literatur. Zu gern würde er auch Schriftsteller sein, aber er findet keinen Weg, seine poetischen Gedanken aufzuschreiben. Das einzige Mittel der Kommunikation, zu dem er als Ratte in der Lage ist, ist schließlich ein kurzer Satz in Gebärdensprache. Mit diesem bewaffnet, traut Firmin sich zum ersten Mal in die Öffentlichkeit des Tageslichtes. Er muss einfach kommunizieren. Doch natürlich wird er wieder von den Menschen enttäuscht. Schwer verletzt wird er von einem vergammelten und einsamen Schriftsteller aufgegriffen und hochgepäppelt. Sie werden Freunde. Und obwohl auch er nicht das wahre Genie von Fermin erkennt, dringt er doch tiefer in dessen Wesen vor als alle anderen. Leider steht das Unglück schon bald wieder vor der Tür ...Dieser Roman ist ein wahrer Schatz für alle, die Bücher lieben und ohne sie nicht leben können. Die Erzählung ist sehr melancholisch und traurig, weil Firmin es einfach nicht schafft, sich aus seiner Rattenhaut zu befreien und der Einsamkeit, die dieses Gefängnis mit sich bringt, zu entfliehen. Gleichzeitig gelingt es ihm nicht, einfach Ratte zu sein und seine Bücherwelt aufzugeben. Er ist ein Zwischenwesen in einer Zwischenwelt, die dem Untergang geweiht ist. Das wird dadurch verstärkt, dass sein Zuhause buchstäblich zum Abriss vorgesehen ist. Manchmal komisch, manchmal rührend, immer sehr intelligent geschrieben. Sehr zu empfehlen. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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