Man kann sich den Film schon anschauen, wenn man wirklich nichts Besseres zu tun hat. Wer darauf verzichtet, dem entgeht sicherlich nichts Nenneswertes. Die technischen Aspekte (Computer, Firewall u.s.w.) sind abstrakt genug, um dem Laien (ich bin leider keiner) plausibel zu erscheinen. Harrison Ford spielt das Opfer sehr gut und überzeugend. Damit sind wir aber schon am Ende der positiven Dinge. Es gibt in dem Film eine so große Anzahl von banalen und vorhersagbaren Handlungen, dass es dem Zuseher schon fast körperlichen Schmerz zufügt. Z.B. beobachtete Harrison Ford in einer Szene einen Mord und hat nichts Besseres zu tun, als die Mordwaffe in die Hand zu nehmen, um sich damit beobachten zu lassen. Ich glaube, diese Handlung kommt in ca 1000 amerikanischen B- und C-Filmen vor. Es gibt sicher mindestens ein Dutzend solchen Handlungs-Plattheiten in Firewall. Insgesamt ist es wohl einer der schwächsten Harrison-Ford-Filme.