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Firepower

James Coburn , Sophia Loren , Michael Winner    Freigegeben ab 16 Jahren   DVD
3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 9,99 Kostenlose Lieferung ab EUR 20 (Bücher und Blu-ray-Filme immer versandkostenfrei), auch bei allen Verkäufern, die "Versand durch Amazon" nutzen. Details
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Produktinformation

  • Darsteller: James Coburn, Sophia Loren, Eli Wallach
  • Regisseur(e): Michael Winner
  • Komponist: Gato Barbieri
  • Format: Dolby, PAL
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 2.0), Englisch (Dolby Digital 2.0)
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 4:3 - 1.33:1
  • FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
  • Studio: Indigo
  • Erscheinungstermin: 8. Januar 2010
  • Produktionsjahr: 1979
  • Spieldauer: 104 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B0030XPSKG
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 64.950 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

VideoMarkt

Als Teil eines Deals zwischen Gangsterboss Sal Hyman und den amerikanischen Behörden reaktiviert Hyman den in den Ruhestand getretenen Auftragskiller Jerry Fanon. Fanon soll Karl Stegner, den verbrecherischen Chef eines Pharmakonzerns kidnappen, der sich auf einer Insel in der Karibik verschanzt hat. Unterstützung findet Fanon bei seinem Kollegen Catlett sowie bei seiner früheren Geliebten Adele, deren Mann für Stegner arbeitete und ermordet wurde, weil er dessen miese Geschäfte an die Öffentlichkeit bringen wollte.

Video.de

Actionfilm aus den siebziger Jahren, in dem die überaus verwirrende Handlung angesichts einer reichlichen Portion an Kugelhagel und Explosionen in den Hintergrund gerät. Ursprünglich als Fortsetzung für "Dirty Harry" konzipiert und von Clint Eastwood abgelehnt, sollte dann Charles Bronson die Hauptrolle spielen. Nach dem Ausstieg Bronsons übernahm James Coburn die Rolle des reaktivierten Auftragskillers, während für die Inszenierung "Ein Mann sieht rot"-Regisseur Michael Winner zuständig war. Neben dem physisch beeindruckenden Coburn sind Sophia Loren, O.J. Simpson und Eli Wallach zu sehen.

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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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3.0 von 5 Sternen 70er Action-Thriller - und echt unterhaltsam dazu 13. Januar 2010
Von Marco Fertig TOP 1000 REZENSENT
Format:DVD
Regisseur Michael Winner hatte im Filmgeschäft bisher ein bewegtes Leben. Er hat einerseits 33 Filme auf dem Buckel, hat aber ebenso als Drehbuchautor, Cutter, Produzent und Darsteller gearbeitet! Den meissten wird er sicher als Regisseur von "Ein Mann sieht rot" ein Begriff sein. Außerdem zeichnet er sich für fünf weitere Charles-Bronson-Streifen verantwortlich, darunter auch zwei weitere Teile der "Death Wish" Reihe.
Mit "Firepower" ist ihm kein ganz so großer Wurf gelungen, was den Erfolg anging. Dies verwundert aber zumindest etwas, wenn man sich die Darstellerriege so ansieht.
James Coburn mimt einen Auftragskiller, der auf einer Karibikinsel einen großen Gangsterboss gefangen nehmen soll. Sein Auftraggeber ist Eli Wallach, und der weibliche Part wird von Sophia Loren gespielt. Obendrein taucht dann noch O.J. Simpson auf, der Coburns gewitzten Handlanger spielen darf. Also durchaus ein gelungenes Hollywoodensemble.
Der Film ist freilich keine Actiongranate, wie uns der Titel vielleicht weismachen will, aber wer sich darauf einlässt bekommt einen grundsoliden 70er Action-Thriller, der durchaus Spaß macht, und gegen Ende hin dann doch mal losrummsen darf! Gut aufgelegte Darsteller, der ein oder andere flapsige Spruch und kleine, aber interessante, Wendungen machen den Streifen durchaus sehenswert. Vor allem für Fans von Winners Schaffen, und die guten alten 70er, in denen man noch billige Stoffschlaghosen tragen durfte, ohne von Germanys Next Top-Model abgestraft zu werden.
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1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:DVD
Der britische Filmemacher Michael Winner hat Western-, Horror- und Actionfilme gedreht, einer breiteren Masse ist er aber vor allem als Regisseur kühler und nicht selten brutaler Thriller bekannt, in denen sich alles um Rache und Selbstjustiz dreht: In "Ein Mann sieht rot" zieht Charles Bronson des Nachts als Racheengel durch die Straßen von New York, nachdem seine Frau und seine Tochter vergewaltigt und ermordet worden sind; in den Fortsetzungen "Death Wish II" und "Death Wish III" entmottet er sein düsteres Doppelleben erneut; und in "Scorpio" zwängt Winner das Rachemotiv in das Korsett eines doppelbödigen Agententhrillers hinein. In diese Reihe fügt sich "Firepower" nahtlos ein: Die Ermordung eines Mannes, der seinen Gerechtigkeitssinn mit dem Leben bezahlt, steht am Anfang einer Zündschnur von Gewalt, die in einer explosiven Vergeltung mündet.

Anders als etwa in der "Death Wish"-Reihe spielt in "Firepower" aber die Frage, ob Selbstjustiz dort legitim ist, wo die normale Rechtsprechung versagt, eine untergeordnete Rolle - nicht zuletzt aufgrund der Handvoll plot twists, die den Blickwinkel auf diese Thematik gegen Ende des Films neu justieren. Vielmehr versucht der Film einfach den Freund handwerklich solider Actionthriller nach allen bekannten Regeln der Kunst zu unterhalten: In schöner Regelmäßigkeit werden Schusswechsel, Explosionen und Verfolgungsjagden eingestreut, hier und da unterbrochen von Palmen, Stränden und hübschen Sonnenuntergängen. Eingelegt in dem karibischen Ambiente und gewürzt mit der hinreichend altbewährten Harter-Kerl-mit-Waffen-und-schönen-Frauen-Schablone wirkt der Film ein wenig wie ein Spagat zwischen "007 jagt Dr. No" und Winners "Scorpio" - auch wenn James Coburn den Agenten Ihrer Majestät wie einen schüchternen Samariter aussehen lässt: "Firepower" schreckt vor - vor allem für damalige Verhältnisse - expliziten Gewaltdarstellungen nicht zurück, so werden etwa Kopfschüsse aus nächster Nähe gezeigt. Winners Film verkommt aber nie zu einem hirnlosen Massensterben, sondern bewahrt stets eine angenehm kühle Thriller-Atmosphäre.

Getragen wird "Firepower" von einem ansehnlichen Cast, der den eigentlichen Schauwert des Films bildet: James Coburn ("Die glorreichen Sieben", "Gesprengte Ketten") gibt den knallharten und kampferprobten Kopfgeldjäger überzeugend, und mit Sophia Loren ("El Cid", "Der Untergang des Römischen Reiches") steht ihm eine unvergleichliche Filmdiva von Weltrang zur Seite; O. J. Simpson ("Die nackte Kanone") rundet das Trio ab. Nicht der Rede wert: Eli Wallach ("Zwei glorreiche Halunken") als Gangsterboss, der Jerry Fanon aus dem Ruhestand zurückholt; hier wurde allein auf den Namen Eli Wallach gesetzt, nicht mehr als ein netter Aufputz. Jedoch: Keine Figur wirkt wirklich fehlbesetzt, im Gegenteil, in seiner Mischung übt der Cast durchaus einen gewissen Charme aus; dies gilt vor allem für Coburn und "La Loren".

Die schauspielerischen Leistungen balancieren auf interessante Weise; von bescheidenem Können kann nicht die Rede sein, von eindrucksvollen, oscarverdächtigen Darbietungen aber ebenso wenig. Nicht anders verhält es sich auch mit dem Rest des Films: Die Action-Szenen sind ordentlich inszeniert, aber weder atemberaubend noch auf irgendeine Weise unverwechselbar, die Schießereien wirken handwerklich rund, aber routiniert, die Story mitsamt ihren Wendungen ist interessant, aber nicht erinnerungswürdig, die exotischen Locations sind ganz hübsch anzusehen, aber stellenweise zu oberflächlich gehalten. Kurz: In seinem Kern ist "Firepower" nichts anderes als Genre-Durchschnitt - jedoch solcher, den sich insbesondere der Liebhaber des 70er-Jahre-Actionkinos zulegen kann, ohne über beim Fenster hinausgeworfenes Geld oder unwiederbringlich verlorene Minuten seines Lebens wehklagen zu müssen. Der Film ist zu keiner Minute außergewöhnlich, aber er unterhält und manövriert Langeweile gekonnt aus.

Die Kaufversion der DVD beinhaltet den deutschen sowie den Originalton jeweils in Dolby Digital 2.0; ersterer wird vom Anbieter fälschlicherweise als Mono angegeben. Untertitel sind keine vorhanden. Die Bonusinhalte fallen mager aus, neben einer Trailershow und dem Originaltrailer hat die Silberscheibe nichts zu bieten. Nach Angaben von Epix liegt der Kaufversion der DVD ein Wendecover bei.

Fazit: Solider und knallharter Late-Seventies-Actionthriller, der nicht zuletzt von seinen Darstellern lebt. Routiniert, aber ordentlich inszeniert. Für Nostalgiker mit einer Schwäche für wenig anspruchsvolles, aber nicht hirnloses Actionkino aus den Siebzigern.

Bild- und Tonqualität können nicht beurteilt werden, da es sich um eine Presse-DVD handelt, die von der Kaufversion abweichen kann.
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1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen It's not an Oscar Winner - it's a Michael Winner 17. Juni 2010
Von Tonio Gas TOP 1000 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:DVD
Vorhang auf für einen Actionfilm von Michael Winner, der gelegentlich ganz effektvoll, aber niemals niveauvoll filmt. Auch Firepower ist eine reichlich krude Geschichte, in der Sophia Loren schön mondän aussehen und James Coburn herumballern darf. Immerhin, das eine wie das andere können sie. Daher drei Sterne für soliden Krawumm ohne Hirn und Verstand. Viele Screenshots und etwas genauere Ausführungen aus meiner Feder gibt's bei spielemagazin.de.
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